Namibia, Botswana & Simbabwe: Von den Dünen zu den Victoriafällen (SUN010)
Kombinierbar
CHF 4.010 p.Pers. im DZ zzgl. Flug

Namibia, Botswana & Simbabwe: Von den Dünen zu den Victoriafällen (SUN010)

Geführte Rundreise

  • 21 Tage
  • StandardhotelsStandardhotels
  • max. 12
  • en Reiseleitung
  • Garantierte Durchführung
  • Level
  • 3 Länder im südlichen Afrika
  • Wanderung durch die Sanddünen der Namib mit Sossusvlei
  • Tierbeobachtungen im Etosha-Nationalpark und in der Zambezi-Region
  • Mokoro-Exkursion im Okavango Delta mit Buschwanderungen
  • Pirschfahrt im Moremi Wildreservat
  • Matobos - auf den Spuren der Nashörner & Felsmalereien
  • Pirschfahrt im Hwange-Nationalpark
  • Buschwanderung an den Victoriafällen
Windhoek Sesriem Sossusvlei Swakopmund

Entdecken Sie das wilde Herz des südlichen Afrikas auf einer unvergesslichen 21-tägigen Kleingruppenreise durch Namibia, Botswana und Simbabwe. Ihre Reise beginnt in Windhoek und führt Sie zu den spektakulärsten Naturwundern der Region: Besteigen Sie die roten Dünen von Sossusvlei in der Namib-Wüste, erkunden Sie die raue Schönheit der Skeleton Coast in Swakopmund und erleben Sie spannende Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark. Weiter geht es in die üppigen Wasserwege des Okavango-Deltas, die Sie traditionell im Mokoro durchqueren, bevor Sie in Simbabwe Nashörner im Matobo-Nationalpark aufspüren und Elefanten in Hwange beobachten. Ein absolutes Highlight erwartet Sie am Ende: die majestätischen Victoriafälle – eines der Naturwunder der Welt. Freuen Sie sich auf abwechslungsreiche Aktivitäten wie Tageswanderungen, Bootsausflüge und Safaris in weltberühmten Wildreservaten. Von den endlosen Dünen der Namib über die Tierparadiese des Okavango bis zu den donnernden Wassermassen der Victoriafälle – diese Reise bietet Ihnen die ganze Vielfalt des südlichen Afrikas. Ideal für aktive Entdecker, die Natur, Abenteuer und authentische Erlebnisse suchen.

Ihre Reise im Detail

21 Tage Geführte Rundreise



Tag 1
Windhoek

Windhoek

Sunway Namibia Windhoek church Bruce Tay

Windhoek

Ihre Reise beginnt in Windhoek, der charmanten Hauptstadt Namibias, eingebettet zwischen sanften Hügeln und trockener Savanne. Nach dem Check-in in Ihrer Unterkunft treffen Sie Ihre Reiseleitung zu einer informativen Begrüssung. Anschliessend entdecken Sie die Stadt bei einem Rundgang: Bewundern Sie die historische Architektur mit deutschen Einflüssen und erleben Sie das lebendige Treiben auf einem lokalen Markt. Am Abend haben Sie die Möglichkeit, zusammen mit den Mitreisenden in einem typischen Restaurant namibische Spezialitäten zu probieren (nicht inkl.), die herzliche Atmosphäre der Stadt zu geniessen und sich gegenseitig kennenzulernen.

Sunway Namibia Windhoek Guest House TerrSunway Namibia Windhoek Guest House TerrSunway Namibia Windhoek Guest House Terr

Übernachtung in Windhoek

Terra Africa Guesthouse o.ä.

Das familiengeführte Terra Africa Guesthouse heisst seit über 20 Jahren Gäste aus aller Welt willkommen. Sie übernachten in komfortablen Twin-Zimmern mit eigenem Bad und geniessen Annehmlichkeiten wie Swimmingpool, Restaurant & Bar sowie kostenfreies WLAN.

Tag 2
Sesriem

Windhoek - Namib Wüste (320 km / FMA)

Namibia_Autowrack in der Namib Wüste

Windhoek - Namib Wüste (320 km / FMA)

Heute verlassen Sie Windhoek und reisen in den Süden Namibias. Die Strecke führt durch malerische Berglandschaften, bevor sich die weiten Ebenen der Wüste vor Ihnen öffnen. Unterwegs legen Sie einen Stopp im kleinen Ort Solitaire ein, bekannt für seinen legendären Apfelkuchen (optional). Anschliessend erreichen Sie Ihre Lodge inmitten der Namib-Wüste. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung – geniessen Sie die Ruhe und die beeindruckende Weite dieser einzigartigen Landschaft.

Desert Camp_Namibia_ExteriorDesert Camp_Namibia_InteriorsDesert Camp_Namibia_PoolDesert Camp_Namibia_Bar

Übernachtung in der Namib Wüste

Desert Camp ODER Namib Naukluft Soft Adventure Camp o.ä.

Lage: Nur 5 km östlich von Sesriem Beschreibung: Unweit der berühmten Dünenwelt von Sossusvlei liegt das wunderschön in die Landschaft integrierte Desert Camp. Die Unterkunft ist für Selbstversorger konzipiert. Einrichtungen: Swimmingpool, Bar mit TV und WLAN Zimmer (28): Geräumige Standard Rooms mit Dusche, Klimaanlage, Safe, Veranda mit kleiner Küchenzeile und Grill, Parkplatz

Tag 3
Sossusvlei

Sossusvlei & Deadvlei (FMA)

Sunway Namibia Sossusvlei Alex Freire

Sossusvlei & Deadvlei (FMA)

Am Morgen erwartet Sie ein Ausflug in den Namib-Naukluft-Nationalpark. Hier ragen die berühmten roten Dünen in den Himmel und umrahmen die hellen Lehmpfannen von Sossusvlei und Deadvlei. Zwischen den bizarr geformten Kameldornbäumen erleben Sie eine Szenerie wie aus einer anderen Welt. Diese uralten Landschaften, geformt durch seltene Überschwemmungen des Tsauchab-Flusses, gehören zu den spektakulärsten Wüstenbildern Afrikas – ein absolutes Highlight Ihrer Reise.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag (unter Umständen auch im Alternativhotel mit Hotelwechsel an Tag 3).

Tag 4
Swakopmund

Namib Wüste - Swakopmund (350 km / FM)

Namibia_Swakopmund Küste

Namib Wüste - Swakopmund (350 km / FM)

Heute führt Ihre Reise nach Swakopmund, der charmanten Küstenstadt am Atlantik. Die frische Meeresbrise bietet eine willkommene Abkühlung nach den heissen Tagen in der Wüste. Unterwegs besuchen Sie die Lagune von Walvis Bay, wo sich oft grosse Schwärme rosafarbener Flamingos im seichten Wasser tummeln – ein faszinierendes Naturschauspiel. Swakopmund liegt an der Mündung des meist trockenen Swakop-Flusses und bildet die nördliche Grenze der gewaltigen Namib-Dünen. Am Nachmittag bleibt Zeit für einen Spaziergang entlang der Strandpromenade, bevor Sie den Tag bei einem Abendessen in einem lokalen Restaurant (nicht inkl.) ausklingen lassen.

Sunway Namibia Swakopmund Hotel ala Mer Sunway Namibia Swakopmund Hotel ala Mer Sunway Namibia Swakopmund Hotel ala Mer

Übernachtung in Swakopmund

Hotel A La Mer o.ä.

Sie übernachten in komfortablen Twin-Zimmern mit eigenem Bad. Zur Ausstattung gehören ein Restaurant, Telefon und kostenfreies WLAN.

Tag 5
Uis

Swakopmund - Brandberg Berge (330 km / FMA)

Sunway Namibia Brandberg walk Alex Peyer

Swakopmund - Brandberg Berge (330 km / FMA)

Namibia zeigt heute seine beeindruckenden Kontraste: Das Damaraland begeistert mit kargen Ebenen, trockenen Flussbetten und uralten Tälern zwischen bizarren Felsformationen. Über allem erhebt sich das mächtige Brandberg-Massiv – eine spektakuläre Kulisse in dieser wilden Landschaft. Gemeinsam mit einem lokalen Guide unternehmen Sie eine Wanderung am Brandberg, um die berühmte Felsmalerei „White Lady“ zu entdecken, ein faszinierendes Zeugnis der frühen Kultur Namibias. Am Abend geniessen Sie einen Sundowner in Ihrer Lodge im Ugab-Tal und erleben, wie die Sonne hinter den Bergen versinkt – ein unvergesslicher Moment.

Sunway Namibia Brandberg White Lady stanSunway Namibia Brandberg White Lady Lodg

Übernachtung am Brandberg Massiv

Brandberg White Lady Lodge o.ä.

Lage: Nordseite des Brandbergs Beschreibung: Die Brandberg White Lady Lodge liegt am Fusse des höchsten Berges in Namibia, dem Brandberg. Die atemberaubende Landschaft und vielfältige Tierwelt lädt Sie zum Verweilen ein. Die Lodge bietet Ihnen eine Oase der Ruhe, denn Uhren und Telefone gibt es dort nicht. Stattdessen können Sie sich ganz der Natur hingeben und die herzliche Gastfreundschaft geniessen. Einrichtungen: Restaurant, Bar, Lounge, Swimmingpool, Parkplätze Zimmer (29): Einfach eingerichtete Standard Rooms mit Dusche, Ventilator, Terrasse

Tag 6
Nimmerrus

Brandberg-Massiv - Etosha-Nationalpark (370 km / FMA)

Sunway Namibia Etosha elephant puddle Pa

Brandberg-Massiv - Etosha-Nationalpark (370 km / FMA)

Heute erreichen Sie den berühmten Etosha-Nationalpark – eines der bedeutendsten Wildschutzgebiete Afrikas, gegründet bereits 1907. Die riesige Salzpfanne und zahlreiche Wasserstellen ziehen Elefanten, Antilopen und Raubtiere wie Löwen und Geparden an. Am späten Nachmittag unternehmen Sie Ihre erste Pirschfahrt und erleben die faszinierende Tierwelt hautnah. Anschliessend übernachten Sie in einer komfortablen Lodge nahe des Parks und lassen den Tag entspannt ausklingen.

Sunway Namibia Etosha Tarentaal Guest HoSunway Namibia Etosha Tarentaal Guest HoSunway Namibia Etosha Tarentaal Guest HoSunway Namibia Etosha Tarentaal Guest Ho

Übernachtung am Etosha-Nationalpark

Tarentaal Guest Farm o.ä.

Gäste übernachten in komfortablen Twin-Zimmern mit eigenem Bad. Zur Ausstattung gehören Swimmingpool, Bar und Telefon. WLAN ist im Hauptbereich verfügbar. Die Farm liegt nur 35 km (ca. 25 Minuten) vom Anderson Gate des Etosha-Nationalparks entfernt – ideal für Safarifreunde, die authentische Erlebnisse schätzen.

Tag 7
Etosha-Nationalpark

Etosha-Nationalpark (FMA)

Sunway Namibia Etosha Ruan Mey-6541

Etosha-Nationalpark (FMA)

Der gesamte Tag steht im Zeichen intensiver Tierbeobachtungen. Auf ausgedehnten Pirschfahrten erkunden Sie verschiedene Regionen des Parks und verweilen an Wasserlöchern, wo sich die Tiere in beeindruckender Vielfalt zeigen. Mit etwas Glück sehen Sie nicht nur grosse Elefantenherden, sondern auch seltene Raubkatzen. Etosha bietet Ihnen authentische Safari-Erlebnisse in einer spektakulären Landschaft – ein Höhepunkt Ihrer Namibia-Reise.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 8
Rundu

Etosha-Nationalpark - Rundu (610 km / FM)

Sunway Namibia Rundu Nkwazi Lodge Bruce

Etosha-Nationalpark - Rundu (610 km / FM)

Heute verändert sich die Landschaft spürbar: Auf dem Weg nach Rundu weichen die trockenen Savannen den Akazienwäldern, und kleine Dörfer säumen die Strasse. Sie erleben eine grünere, sanftere Seite Namibias, in der das Leben entlang der Flussufer pulsiert und traditionelle Lebensweisen bis heute bewahrt werden – ein faszinierender Kontrast zur kargen Schönheit der Etosha-Salzpfanne. Am Abend erreichen Sie Ihre Lodge direkt am Flussufer und geniessen einen traumhaften Sonnenuntergang über dem Wasser.

Sunway Namibia Rundu Nkwazi Lodge Bruce Sunway Namibia Rundu Nkwazi Lodge Bruce

Übernachtung bei Rundu

N‘Kwazi Lodge o.ä.

Lage: Im Nordosten des Landes, etwa 22 km östlich von Rundu Beschreibung: Umgeben von unberührter Natur liegt N'Kwazi versteckt zwischen üppiger Vegetation am Ufer des Okavango. Einrichtungen: Restaurant, Bar, Swimmingpool Zimmer (12): Rustikal eingerichtete, strohgedeckte Chalets mit Dusche, WC, Moskitonetz und kleiner Terrasse Hinweise: Es gibt kein WLAN und Zahlungen per Kreditkarte sind nicht möglich.

Tag 9
Divundu

Rundu - Caprivi (240 km / FMA)

Namibia_Zambezi Region_Mahango Nilpferd

Rundu - Caprivi (240 km / FMA)

Heute folgen Sie dem Okavango-Fluss ostwärts in den üppigen Caprivi-Streifen – eine Region voller Leben und Kontraste. Auf einer spannenden Pirschfahrt im Mahangu-Nationalpark halten Sie Ausschau nach Elefanten, Rappenantilopen und Raubtieren, die entlang der fruchtbaren Ufer des Kavango-Flusses leben. Ihre Unterkunft liegt direkt am Flussufer und bietet ideale Möglichkeiten zur Entspannung. Beobachten Sie die reiche Vogelwelt: Eisvögel, Hornvögel und Webervögel sind häufig in den Bäumen rund um das Camp zu sehen. Ein perfekter Ort, um die Natur in ihrer ganzen Vielfalt zu geniessen.

Sunway Namibia Kongola Camp Ngepi Bruce Sunway Namibia Divundu Ngepi Lodge BruceSunway Namibia Kongola Camp Ngepi Bruce

Übernachtung im Caprivi-Streifen

Ngepi Camp o.ä.

Das Ngepi Camp ist eine einzigartige Mischung aus Abenteuer und Ruhe, direkt am Fluss gelegen. Für entspannte Momente sorgen Sonnenuntergangs-Bootsfahrten und die idyllische Atmosphäre des Camps. Mit originellen Details wie Flussbadewannen, kreativ benannten Badezimmern und humorvollen Schildern bietet Ngepi ein unvergleichliches Flair. Die Baumhäuser sind in die Natur integriert und verfügen über eigene Badezimmer. Zur Ausstattung gehören Restaurant, Bar und ein "Schwimmkäfig" im Fluss, der Sie vor Krokodilen und Nilpferden schützt - ein unvergessliches Erlebnis. WLAN ist im Restaurant verfügbar.

Tag 10
Maun

Caprivi - Maun (360 km / FM)

Botswana_Maun from the air_shutterstock©

Caprivi - Maun (360 km / FM)

Heute überqueren Sie die Grenze nach Botswana und fahren südwärts durch die weite, ländliche Landschaft des westlichen Deltas. Entlang der Strecke prägen kleine Dörfer und Viehposten das Bild und geben Einblicke in das traditionelle Leben der Region. Die Szenerie verändert sich langsam und kündigt die Nähe der berühmten Feuchtgebiete an. Am Nachmittag erreichen Sie Maun, das Tor zum Okavango-Delta, und haben Zeit, sich auf das bevorstehende Naturerlebnis vorzubereiten.

Sunway Botswana Maun Mochaba Crossing LoSunway Botswana Maun Mochaba Crossing Lo

Übernachtung in Maun

Mochaba Crossing o.ä.

Nur 30 km ausserhalb von Maun gelegen, ist Mochaba Crossing der ideale Ausgangspunkt für Safaris ins Moremi Game Reserve, Savuti und den Chobe-Nationalpark. Das Camp bietet eine ruhige, idyllische Umgebung und ist perfekt für den Start oder Abschluss Ihrer Reise. Die Lage ermöglicht einfachen Zugang zu den Wasserwegen des Okavango-Deltas und zur OKMCT Community Concession für Mokoro-Ausflüge. Gäste übernachten in komfortablen Chalets mit Twin-Zimmern und eigenem Bad. Zur Ausstattung gehören ein Swimmingpool und Mobilfunkempfang (kein WLAN).

Tag 11
Okavango Delta

Maun - Okavango Delta (50 km / FMA)

Sunway Botswana Okavango Delta Bruce Tay

Maun - Okavango Delta (50 km / FMA)

Früh am Morgen starten Sie in eines der faszinierendsten Ökosysteme Afrikas – das Okavango-Delta. Auf dem Weg dorthin haben Sie die Möglichkeit, einen optionalen Helikopterflug zu unternehmen (nicht im Preis enthalten). Aus der Luft eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf das verzweigte Netz aus Wasserkanälen, Überschwemmungsebenen und Inseln – ein unvergessliches Erlebnis.

Sunway Botswana Okavango campsite Tara-LSunway Botswana Okavango Bruce Taylor-80Sunway operations ensuite tent Okavango Sunway Botswana Okavango en-suite tent B

Übernachtung im Okavango Delta

Zeltcamping in der Wildnis

Jedes Zelt hat zwei Feldbetten mit Bettwäsche und eine eigene chemische Toilette. Ein Duschzelt mit Eimerdusche und heissem Wasser vom Feuer wird gemeinsam mit allen Teilnehmern genutzt. Die Zelte haben eingebaute Insektenschutznetze. Die Gruppe muss ihr eigenes Wasser und die gesamte Ausrüstung mitbringen. Camps in der Wildnis können sehr angenehm sein, aber bitte denken Sie daran, dass Sie keine Spuren Ihres Aufenthalts hinterlassen und alle Abfälle der Gruppe mitnehmen müssen. Das Camp stellt alle Leinendecken und Kissen zur Verfügung. Die Campingstühle haben eine Rückenlehne. Sie müssen Ihr eigenes Handtuch mitbringen. WLAN ist nicht verfügbar.

Tag 12
Okavango Delta

Okavango Delta (FMA)

Sunway Botswana Okavango AT Reisen Patri

Okavango Delta (FMA)

Am Mokoro-Startpunkt wechseln Sie in traditionelle Einbäume, die von erfahrenen lokalen Polern gesteuert werden. Lautlos gleiten Sie durch schmale, von Schilf gesäumte Wasserwege und erreichen Ihr abgelegenes Wildniscamp. Das Okavango-Delta, das grösste Binnendelta der Welt, ist ein Paradies für Tierbeobachtungen: Rote Lechwe, Büffel, Elefanten und zahlreiche Vogelarten sind hier zu Hause. Geniessen Sie die Ruhe und die ursprüngliche Natur, während Sie tiefer in diese einzigartige Wildnis vordringen.

Übernachtung im gleichen Camp wie am Vortag.

Tag 13
Moremi Game Reserve

Okavango Delta - Moremi Game Reserve ( / FMA)

Sunway Botswana Moremi Land Cruiser SindSunway Botswana Moremi elephant Bruce Ta

Okavango Delta - Moremi Game Reserve ( / FMA)

Früh am Morgen verlassen Sie das Okavango-Delta und gleiten mit dem Mokoro zurück zur Station, wo Ihr offenes Safari-Fahrzeug wartet. Von hier aus beginnt die Fahrt in den berühmten Moremi Game Reserve – eines der artenreichsten Wildschutzgebiete Afrikas. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Sümpfen, Wäldern und Savannen bietet Lebensraum für Elefanten, Büffel, Flusspferde, Wildhunde, Leoparden und Löwen. Auf spannenden Pirschfahrten erkunden Sie sowohl Moremi als auch angrenzende private Konzessionen, um die beeindruckende Tierwelt hautnah zu erleben. Am Abend erreichen Sie Ihr komfortables Zeltcamp am Ufer des Khwai-Flusses.

Sunway Botswana Mababe Private Reserve BSunway Botswana Mababe Bruce Taylor-3783Sunway Botswana Mababe Bruce Taylor-3751Sunway Botswana Mababe Private Reserve B

Übernachtung nahe Moremi Game Reserve

Privates Zeltcamp im Busch

Dieses private Zeltcamp liegt in einer abgeschiedenen Konzession direkt an der Grenze zum Moremi Game Reserve und bietet authentisches Safari-Feeling inmitten der Wildnis. Sie übernachten in komfortablen, fest installierten Zelten mit Twin-Betten und eigenem Bad. WLAN ist nicht verfügbar – ideal für Reisende, die Natur und Ruhe suchen.

Tag 14
Maun

Mababa Private Reserve - Maun (120 km / FM)

Sunway Botswana Mababe Private Reserve B

Mababa Private Reserve - Maun (120 km / FM)

Heute entdecken Sie das Mababe Private Reserve – ein weniger besuchtes Gebiet, das für seine ursprüngliche Schönheit und seinen Tierreichtum bekannt ist. Mit etwas Glück sehen Sie grosse Elefantenherden und Raubtiere in freier Wildbahn.

Botswana_Maun from the air_shutterstock©

Am Nachmittag fahren Sie zurück nach Maun, wo Sie den Tag bei einem Abendessen in einem lokalen Restaurant (nicht inkl.) ausklingen lassen.

Sunway Botswana Maun Mochaba Crossing LoSunway Botswana Maun Mochaba Crossing Lo

Übernachtung in Maun

Mochaba Crossing o.ä.

Nur 30 km ausserhalb von Maun gelegen, ist Mochaba Crossing der ideale Ausgangspunkt für Safaris ins Moremi Game Reserve, Savuti und den Chobe-Nationalpark. Das Camp bietet eine ruhige, idyllische Umgebung und ist perfekt für den Start oder Abschluss Ihrer Reise. Die Lage ermöglicht einfachen Zugang zu den Wasserwegen des Okavango-Deltas und zur OKMCT Community Concession für Mokoro-Ausflüge. Gäste übernachten in komfortablen Chalets mit Twin-Zimmern und eigenem Bad. Zur Ausstattung gehören ein Swimmingpool und Mobilfunkempfang (kein WLAN).

Tag 15
Nata

Maun - Makgadikgadi Pans (360 km / FM)

Sunway Botswana Makgadigadi Pans (Bernin

Maun - Makgadikgadi Pans (360 km / FM)

Heute erleben Sie die beeindruckenden Makgadikgadi-Salzpfannen – die Überreste eines uralten Mega-Sees. In der Trockenzeit erstrecken sich die Pfannen als endlose weisse Flächen, während sie sich in der Regenzeit in flache Wasserlandschaften verwandeln, die Flamingos, Pelikane und wandernde Tierherden anziehen. Am Nachmittag besuchen Sie das Nata Bird Sanctuary und geniessen den Blick über dieses einzigartige Ökosystem, das zu den faszinierendsten Naturwundern Botswanas zählt.

Nata Lodge-Luxury Tent-Exterior-4 (CustoNata Lodge-Luxury Tent-Interior-1 (CustoNata Lodge-Pool-4 (Custom)Nata Lodge-Luxury Tent-Interior-3 (CustoNata Lodge-Restaurant-4 (Custom)

Übernachtung bei den Makgadikgadi Pans

Nata Lodge o.ä.

Tag 16
Matopos

Makgadikgadi Pans - Matobo-Nationalpark (320 km / FMA)

Sunway Zimbabwe Matobos Bruce Taylor-087

Makgadikgadi Pans - Matobo-Nationalpark (320 km / FMA)

Heute verabschieden Sie sich von Botswana und reisen nach Simbabwe. Ihre Lodge liegt idyllisch am Rand des Matobo-Nationalparks und bietet spektakuläre Ausblicke auf die markanten Granitformationen. Bei einem Sundowner geniessen Sie die Ruhe und die beeindruckende Landschaft – ein perfekter Auftakt für die kommenden Erlebnisse.

Sunway Zimbabwe Matobos Hermits Peak BruSunway Zimbabwe Matobos Hermits Peak BruSunway Zimbabwe Matobos Hermits Peak Bru

Übernachtung am Matobo-Nationalpark

Hermits Peak Guest Lodge o.ä.

Sie übernachten in einfachen Chalets mit Dusche/WC, ein Swimmingpool ist für eine Abkühlung vorhanden.

Tag 17
Matopos

Matobo-Nationalpark (FMA)

Sunway Zimbabwe Matobos Bruce Taylor-085

Matobo-Nationalpark (FMA)

Der Tag beginnt mit einer spannenden Pirschfahrt und einer geführten Buschwanderung, bei der Sie mit etwas Glück Nashörner in freier Wildbahn beobachten. Anschliessend besuchen Sie „World’s View“ und das Grab von Cecil John Rhodes, eingebettet zwischen gewaltigen Granitkuppen und bizarr balancierenden Felsen. Ein weiteres Highlight ist die Besichtigung einer Höhle mit jahrtausendealten Felsmalereien der San, die einen faszinierenden Einblick in die kulturelle und spirituelle Geschichte der Region geben.

Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 18
Hwange

Matobo-Nationalpark - Hwange-Nationalpark (340 km / FMA)

Sunway Zimbabwe Hwange Elephant sign (Br

Matobo-Nationalpark - Hwange-Nationalpark (340 km / FMA)

Heute reisen Sie weiter in den Hwange-Nationalpark, das grösste Schutzgebiet Simbabwes mit einer Fläche von rund 14.650 qkm. Der Park ist weltberühmt für seine riesigen Elefantenherden und seine beeindruckende Artenvielfalt. Ihre Unterkunft liegt in der Game-Management-Zone direkt am Parkrand – ideal für authentische Safari-Erlebnisse.

Hinweis: Aufgrund von Strassenbauarbeiten im Jahr 2026 kommt es zu Abschnitten mit Stop-and-Go-Verkehr, wodurch sich die Gesamtfahrzeit um ca. 2 Stunden verlängert.

Sunway Zimbabwe Hwange Miombo Lodge ChriSunway Zimbabwe Hwange Miombo Safari LodSunway Zimbabwe Hwange Miombo Safari Lod

Übernachtung am Hwange-Nationalpark

Miombo Safari Lodge o.ä.

Sie übernachten in rustikalen Zelt-Chalets mit Dusche/WC. Zu dein Einrichtungen der Lodge im Herzen von Zimbabwes Wildnis gehören ein Swimmingpool und ein Boma.

Tag 19
Hwange-Nationalpark

Hwange-Nationalpark (FMA)

Sunway Zimbabwe Hwange NP Bruce Taylor-0

Hwange-Nationalpark (FMA)

Ein Höhepunkt Ihrer Reise: Mit einem offenen Allradsafarifahrzeug und einem erfahrenen lokalen Guide erkunden Sie den Hwange-Nationalpark auf einer ganztägigen Pirschfahrt. Halten Sie Ausschau nach Elefanten, Löwen, Büffeln und vielen weiteren Wildtieren, die in dieser ursprünglichen Landschaft leben. Ein unvergesslicher Tag voller Natur und Abenteuer erwartet Sie.

Tag 20
Victoria Falls

Hwange-Nationalpark - Victoria Falls (190 km / F)

Sunway Zimbabwe Victoria Falls Bruce Tay

Hwange-Nationalpark - Victoria Falls (190 km / F)

Zum Abschluss Ihrer Reise erwartet Sie ein absolutes Highlight: Bei einem geführten Spaziergang durch den nebligen Regenwald erleben Sie die gewaltigen Victoriafälle in ihrer ganzen Pracht – eines der Sieben Naturwunder der Welt. Am Nachmittag haben Sie die Möglichkeit, an einige der angebotenen Aktivitäten zu probieren, wie eine romantische Bootsfahrt auf dem mächtigen Sambesi, Bungee-Jumping oder den spektakulären „Flight of Angels“ Rundflug (alles optional). Am Abend feiern Sie Ihr Abenteuer bei einem gemeinsamen Abschiedsessen in einem lokalen Restaurant (nicht inkl.).

Sunway Zimbabwe Victoria Falls Phezulu GSunway Zimbabwe Victoria Falls Phezulu GSunway Zimbabwe Victoria Falls Phezulu GSunway Zimbabwe Victoria Falls Phezulu GSunway Zimbabwe Victoria Falls Phezulu G

Übernachtung in Victoria Falls

PheZulu Guest Lodge o.ä.

Die Zimmer verfügen über Dusche/ WC, in der Lodge stehen ein Swimmingpool und für das kulinarische Wohl ein Restaurant und eine Bar zur Verfügung.

Tag 21
Victoria Falls

Victoria Falls (F)

Sunway Zimbabwe Victoria Falls (Bruce Ta

Victoria Falls (F)

Nach dem Frühstück endet Ihre Reise um 8:00 Uhr an der Unterkunft. Mit unvergesslichen Eindrücken von Natur, Kultur und Tierwelt treten Sie die Heimreise an.

Ihre Hotels während der Reise

Leistungen

Im Reisepreis inklusive

Alles anzeigen

Hinweis

Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • Optionale Aktivitäten und persönliche Ausgaben
  • Weitere Verpflegung
  • Getränke
  • Flughafentransfers in Johannesburg und Victoria Falls
  • Local Payment in Höhe von USD 300 p.P. (zahlbar an den Reiseleiter vor Ort)
  • Visa (Botswana, Simbabwe, bitte erkundigen Sie sich, ob für Sie für Ihre Staatsangehörigkeit Visa für eines der Länder benötigen, für Südafrika ggf. eines mit mehrfacher Einreise)
  • Gepäckträgergebühren
  • Trinkgelder
Abfahrtstermine:

2026: 14.10.

Bitte beachten Sie:
  • Die Reise beginnt am 1. Tag um 14:00 Uhr morgens ab Terra Africa Guesthouse (in seltenen Fällen auch ab Capbon Guesthouse in Windhoek. Sollten Sie bereits am Vortag in Windhoek anreisen, empfehlen wir die Übernachtung bevorzugt in der Lodge.
  • Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
  • Mindestalter auf der Tour: 12 Jahre
  • Die Reise ist für jeden geeignet, der aktiv und bei guter Gesundheit ist.
  • Die Gepäckmitnahme ist auf 12 kg pro Person in weichen Sport-/Reisetaschen beschränkt. Ebenso benötigen Sie eines Tagesrucksack für die Wanderungen.
  • Sie übernachten zwei Nächten in bereits aufgebauten Zelten im Okavango Delta. Jedes Zelt hat zwei Feldbetten mit Bettwäsche, eine eigene chemische Toilette und eine Eimerdusche (Wasser wird über der Feuerstelle erhitzt), die sich alle Mitreisenden teilen.
  • 10 Frühstücke, 1 Mittagessen und 3 Abendessen werden von den Unterkünften angeboten. Die übrigen inklusiven Mahlzeiten werden von der Crew am Fahrzeug zubereitet und am Lagerfeuer genossen.
  • Alleinreisende können sich ein halbes Doppelzimmer/-zelt mit einem/einer gleichgeschlechtlichen Mitreisenden teilen und so den Einzelzimmeraufschlag sparen.
  • Die Reise hat Abenteuer-Charakter. Ein wesentlicher Teil der Safari ist die Beteiligung der Gäste. Vom Tragen des eigenen Gepäcks, über Reinigen der Scheiben, bis zum Packen des Fahrzeugs am Morgen ist alles Teil des Abenteuers und die Beteiligung der Gäste ist notwendig damit alles glatt läuft. An Tagen wo die Reiseleiter sich um Mahlzeiten kümmern, wird Hilfe (in Rotation) wie z.B. beim Abwasch erwünscht.
  • Bitte beachten Sie, dass aufgrund der unterschiedlichen Geschmäcker der Reisenden individuelle Essenswünsche auf dieser Reise nicht berücksichtigt werden können. Die angebotenen gemeinsamen Mahlzeiten hängen von den verfügbaren Produkten ab, und an den manchmal entlegenen Reisezielen ist die Auswahl an Zutaten manchmal begrenzt. Es wird jedoch versucht auf Allergien, vegetarische und vegane Ernährungsgewohnheiten einzugehen sofern machbar.
  • Der Reiseleiter übernimmt den gesamten Einkauf und die Menüplanungen. Er /Sie wird, wann und wo immer das möglich ist, frische Lebensmittel für die Gruppe einkaufen. Was Sie erwarten können:
    Frühstück - Müsli mit Milch oder Brot / Toast, Marmelade und Obst mit Kaffee und Tee oder gelegentlich Englisches, sprich warmes Frühstück.
    Mittagessen - Käse, kaltes Fleisch, Fisch, Obst, Nudelsalate und Brot.
    Abendessen - Eintöpfe, Barbecues, gebratenes Fleisch oder Curries, zubereitet über Holzfeuer oder mit Gaskochern. Sämtliche Kochutensilien sowie Teller, Tassen und Besteck haben wir dabei.
  • Folgende Getränke werden angeboten: Fruchtsäfte zum Frühstück und Tee oder Kaffee zum Frühstück und Abendessen. Alle anderen Getränke müssen von Ihnen selbst gekauft werden.
  • Vor Ort ist ein Local Payment in Höhe von z.Zt. USD 300 p.P. direkt an den Reiseleiter zu entrichten. Viele Leistungen in entlegenen Gebieten sind nur gegen Barzahlung zu nutzen, z.B. Nationalparkgebühren, Campingplätze, Einkauf von Verpflegung für die Reise auf Märkten, Benzin. Das Local Payment ist Teil der Reise und bei Buchung zu berücksichtigen. Bitte beachten Sie, dass die USD Banknoten sauber und unbeschädigt sind und ein Druckdatum nach 2013 haben müssen!
  • Wir empfehlen die Mitnahme von kleineren Beträgen in EUR und USD in kleinen Scheinen für persönliche Ausgaben. In Botswana müssen Devisen in die lokale Währung Botswana Pula umgetauscht werden, andere Devisen werden in der Regel nicht akzeptiert. In Simbabwe kann mit USD bezahlt werden, jedoch können dort in den meisten Restaurants und Geschäften Zahlungen mittels Master- oder Visa Kreditkarte getätigt werden.
  • Die Reise ist für jeden geeignet, der im Allgemeinen aktiv und bei guter Gesundheit ist. Einfache Campingplätze und einfache Wildcamps werden von den Outdoor-Enthusiasten genossen, Sie werden gelegentlich staubig werden, aber das ist Afrika!
  • Die Reise beinhaltet einige längere Fahrtage. Die Straßenkonditionen können in den Wildnisregionen in einem sehr schlechten Zustand sein, so dass ein Vorankommen oft nur langsam und mit viel Staub möglich ist.
  • Die Angaben zu den Unterkünften sind Richtwerte und richten sich nach Verfügbarkeit. Alternative Unterkünfte sind von vergleichbarem Standard und Änderungen finden ohne Vorankündigung statt.
  • Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt nach notwendigen Impfungen. Sie reisen in Malariagefährdete Gebiete.
  • Mitzubringen sind: komfortable Kleidung für warme und kühle Tage (Kleidung nach dem Zwiebelprinzip), Wanderschuhe, Taschenlampe, Regenjacke, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Badekleidung, Tagesrucksack, kleines Reisehandtuch, gerne ein kleines Fernglas und wichtig - Lust auf ein Abenteuer!
  • Es gelten gesonderte Stornobedingungen vor Abreise bis 42 Tage: lt. AGB, 41-14 Tage: 60%, ab 13 Tage: 100%

Vorbehaltlich Änderungen

Information für Reisen mit Mindestteilnehmerzahl

Sehr geehrter Kunde, diese Reise erfordert eine Mindestteilnehmerzahl zur Durchführung. Daher können Sie an dieser Stelle Ihren Flug nicht direkt online über uns mitbuchen. Unser Team wird sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen in Bezug auf die notwendigen Flüge mit Ihnen zu besprechen.

Reiseerlebnisse

Länderinfos Namibia

Klima

Beste Reisezeit

 Südafrika verfügt im Allgemeinen über ein angenehmes, gemäßigtes Klima mit deutlichen regionalen Unterschieden: Im Südwesten herrscht mediterranes Klima, das Landesinnere ist gemäßigt und der Nordosten subtropisch. Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten denen in Europa entgegengesetzt. Der Sommer dauert von November bis März, der Winter von Juni bis August.

Sommer (November bis März): Warm bis heiß im ganzen Land. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) liegen die Tageswert bei 25 bis 32 °C, häufig begleitet von nachmittäglichen Gewittern. An der Ostküste (z. B. Durban) ist es mit 28 bis 34 °C heißer und luftfeuchter, während Kapstadt etwas kühler und trockener bleibt.

Herbst (April bis Mai): Mild und angenehm bei Temperaturen zwischen 18 und 28 °C. Die Niederschläge lassen im Großteil des Landes nach, während im Westkap die feuchtere Jahreszeit beginnt.

Winter (Juni bis August): Im Landesinneren trocken und mild (tagsüber 15 bis 22 °C), nachts kann es jedoch stark abkühlen. Das Westkap mit Kapstadt erlebt zu dieser Zeit seine regenreichste und kühlste Phase (12 bis 20 °

Erforderliche Bekleidung

Bei der Kleidungswahl für eine Reise nach Südafrika sollten die unterschiedlichen Klimazonen und regionalen Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Leichtes, atmungsaktives Gewebe wie Baumwolle oder Leinen eignet sich für den Großteil des Jahres – insbesondere in warmen Regionen und während der Sommermonate. Ein effektiver Sonnenschutz mit Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme ist im ganzen Land unverzichtbar.

Sommer (November bis März): Leichte Sommerkleidung ist ideal. Im Landesinneren empfiehlt sich wegen der häufigen nachmittäglichen Gewitter zusätzlich eine leichte Regenjacke oder ein Schirm. Besucht man hingegen das Westkap rund um Kapstadt in dessen regenreicherem Winter (Juni bis August), ist wetterfeste Kleidung ratsam.

Winter & Zwiebelprinzip: Die Temperaturen im Winter schwanken stark. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) sind die Tage oft warm, die Morgen- und Abendstunden jedoch empfindlich kalt. Kleidung im Zwiebellook (Layering) ist hier optimal. An den Küsten ist der Winter zwar milder, bei kühlem Wind oder abends wird eine Jacke oder ein Pullover jedoch ebenfalls verlangt.

Safari & Gebirge: Für Safaris empfiehlt sich Kleidung in gedeckten, neutralen Farben (Naturtöne wie Beige, Khaki oder Braun) sowie bequemes, festes Schuhwerk. Langärmlige Hemden und lange Hosen bieten Schutz vor Sonne und Insekten (besonders in Malaria-Risikogebieten). In höher gelegenen Regionen wie den Drakensbergen ist auch im Sommer wärmere Kleidung erforderlich, da die Temperaturen stark sinken können.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Anmerkung zum Reisepass

Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Kosten

Deutschland, Österreich, Schweiz und Türkei
Deutsche, Österreicher und Schweizer (bis zu 90 Tage) sowie Türken (bis zu 30 Tage) benötigen für touristische und geschäftliche Aufenthalte kein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) offiziell eingeführt. Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nun über das neue ETA-System registrieren. Visumpflichtige Reisende aus bereits integrierten Ländern benötigen ab sofort eine ETA.

Besucher- und Transitvisum (falls visumpflichtig): 33 €.
Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.

Visagebühren ändern sich häufig, daher ist es ratsam, sich vor Antragstellung bei den zuständigen konsularischen Vertretungen zu erkundigen.

Visaarten und Kosten

Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (als Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren.

Transit

Visumpflichtige Reisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (nur in Johannesburg möglich). Der maschinenlesbare Reisepass muss auch hier noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Achtung: Visumpflichtige Reisende, die über Südafrika nach Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe  oder Eswatini reisen wollen, benötigen (auch über Johannesburg) ein vorab besorgtes Transitvisum

Persönlich bei den Konsulaten bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden.

Maximal zwei bis drei Wochen vor der geplanten Reise, kann ein Termin mit der zuständigen diplomatischen Vertretung vereinbart werden.

E-Visum: U.a. Staatsangehörige von Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Litauen, Rumänien und der Slowakei können ein e-Visum beantragen.

Antrag erforderlich

Touristen- und Geschäftsvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Maschinenlesbarer Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält. 
(d) Ggf. gültige, langfristige oder unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(f) Rück- oder Weiterreiseticket.
(g) Gebühr (per Überweisung mindestens 5 Werktage vor dem Einreichen des Antrags).
(h) Ggf. Gelbfieberimpfbescheinigung nach Aufenthalt in Infektionsgebieten und nach Transit mit mehr als 12 Stunden Aufenthalt in einem Gelbfieberendemiegebiet.
(i) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (auf Englisch).
(j) Erklärung oder Dokumente, die den Zweck und die Dauer der Reise belegen.
(k) Ggf. Firmenschreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben eines südafrikanischen Unternehmens (Geschäftsreisen) oder Einschreibungsnachweis an Universität.

(l) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung).

Transitvisum:
(a) -(j) und
(l) Visum für das Zielland.

Der Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5) beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

Besuchervisum: 5-10 Arbeitstage;
Studien- und Arbeitsgenehmigungen: reine Bearbeitungszeit i.d.R. 15 Arbeitstage. Es wird dennoch empfohlen, für Genehmigungen längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Unter Umständen werden ein Nachweis (Kontoauszüge der letzten drei Monate) über ausreichende Geldmittel, ein Beleg über den Zweck der Reise und Rück- bzw. Weiterreisetickets verlangt.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Hinweis: Staatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze in der Regel eine Besuchsgenehmigung (Port of Entry Visa), sofern sie die folgenden Dokumente vorlegen können: Maschinenlesbarer Reisepass, ggf. Visum, Unterlagen, die den Zweck und die Dauer des Aufenthalts bestätigen, gültiges Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel (von der Bank beglaubigte Kontoauszüge der letzten drei Monate), Adresse des Aufenthaltsortes in Südafrika und ggf. eine Gelbfieberimpfbescheinigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Erforderliche Impfungen: Gelbfieberimpfbescheinigung, wenn der Reisende aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfiebergebiet nach Südafrika einreist oder sich im Transit länger als 12 Stunden im Flughafen in einem der WHO ausgeweisenen Gelbfiebergebiete aufgehalten hat. Bei direktem Transit durch ein Gelbfiebergebiet ist kein Gelbfieber-Impfschein erforderlich.

 

Aufenthaltsverlängerung

Reisende, die ihren visumfreien Aufenthalt verlängern wollen, müssen mindestens zwei Monate vor Ablauf der in den Reisepass eingestempelten Frist eine gebührenpflichtige Verlängerung beim Department of Home Affairs beantragen. Dazu werden u. a. ein Rück- oder Weiterreiseticket, ein Krankenversicherungsnachweis und der Nachweis über ausreichende Geldmittel benötigt.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren.

Österreicher: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Schweizer: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Anmerkung: Alle Reisedokumente für Minderjährige sollten bei Reiseantritt mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke haben. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung:

Ausländische visumbefreite Minderjährige, die von einem oder von zwei Elternteilen/Sorgeberechtigten bzw. von einer Drittperson begleitet werden, müssen keine Geburtsurkunden und Reiseerlaubnisse mehr vorlegen, auch dann nicht, wenn Eltern und Kinder nicht den gleichen Nachnamen tragen. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt, weiterhin beide Dokumente mitzuführen.

Gänzlich unbegleitete Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, sollte man zusätzlich über eine beglaubigte Übersetzung verfügen. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

Minderjährige, die gänzlich unbegleitet reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung, die nicht älter als sechs Monate sein darf, Passkopie und Kontaktdaten der Eltern/Sorgeberechtigten bzw. eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Gänzlich alleinreisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus einen Einladungsbrief, die Kontaktdaten, eine Passkopie und ggf. das Visum oder die Aufenthaltsgenehmigung derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reist.

Einreise mit Haustieren

Für alle Tiere muss vor der Abreise die entsprechende Einfuhr- oder Transitgenehmigung beim Department of Agriculture beantragt werden, die am Tag der Einreise gültig ist. Für jedes Haustier wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier aus einem Ort kommt, um den es in einem Radius von 25 km in den letzten 6 Monaten keinen Tollwutfall gab und, dass der Hund/die Katze maximal 3 Jahre (für Katzen 1 Jahr) und mindestens 2 Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden ist. Haustiere müssen mit einem implantierten Mikrochip versehen sein.

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Tue, 22 Sep 2026 11:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 13 Oct 2026 12:08:44 +0200)

Letzte Änderungen: 

Sicherheit – Kriminalität; Kapstadt und Garden Route

Redaktionelle Änderungen

Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge. 
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter. ​​​​​​​

Sicherheit

Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten.

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen, Verkehrsbehinderungen und Straßensperren können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z. B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde-River-Canyon und dem Krüger-Nationalpark). Gegenwärtig kann es vor allem in den Regionen Kwa-Zulu-Natal und Johannesburg (CBD) aufgrund kurzfristig ausgerufener nationaler Shutdowns zu Behinderungen und Ausschreitungen kommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Auch 2026 bleibt Südafrikas Kriminalitätsrate auf sehr hohem Niveau. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Reisende können zudem Opfer von Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten werden. Auch sexualisierte Gewalt (Gender Based Violence) kommt häufig vor. Es sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen insbesondere allein reisende Frauen bei Nutzung per App bestellter Fahrdienste (z.B. Uber, etc.) unter Drogen gesetzt und/oder Opfer sexueller Übergriffe wurden.

Vor allem in Innenstädten (sog. „CBDs") und informellen Siedlungen (sog. „Townships") kommt es regelmäßig zu teilweise schweren Raubüberfällen auf Touristen.  

Hinzu kommt sog. „bag snatching", das Wegreißen von Handtaschen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben, beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Debit-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. 

Gelegentlich kommt es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln zur Vorbereitung einer Straftat.
Bei der Nutzung von Dating-Apps ist äußerste Vorsicht geboten. Kriminelle nutzen Online-Plattformen gezielt, um Opfer in Hinterhalte zu locken, was in der Vergangenheit bereits zu schweren Gewalttaten und Entführungen geführt hat. 

  • Treffen Sie sich ausschließlich in gut besuchten, öffentlichen Bereichen und vermeiden Sie es, sich zu ersten Treffen an private Orte zu begeben.
  • Informieren Sie stets Vertraute oder Familienmitglieder über Ihren genauen Aufenthaltsort oder teilen Sie Ihren Live-Standort. 

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab"- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings"). 

Bei Autobahnfahrten im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Spiking", d. h. Fahrzeuge werden z.B. durch Steinwurf oder auf der Fahrbahn platzierte Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen. Die daraus resultierende Situation wird für einen Überfall auf die Insassen genutzt. 

Kapstadt und Garden Route

Die Tourismusbehörden der Provinz Westkap (Kontakt Provinz Westkap) sowie der Stadtverwaltung Kapstadt (Kontakt Kapstadt) bieten internationalen Reisenden Unterstützung an, geben Sicherheitstipps und teilen Notfallnummern mit. Die Organisation „Wilderness Search and Rescue (WSAR)" bietet Sicherheitshinweise und Hilfe bei Unfällen u.a. bei Wanderungen.

Wanderungen in der Region sollten bevorzugt in Gruppen durchgeführt werden; auf eine angemessene Wanderausrüstung ist zu achten. Raubüberfälle auf Wandernde werden aktuell auf Wanderrouten entlang des Signal Hill in unmittelbarer Nähe zu urbanen Siedlungen verzeichnet.

Am Flughafen Kapstadt kommt es derzeit vermehrt zu Betrug durch illegale Beförderer/Taxis. Im Ankunftsbereich drängen Personen mit gefälschten Ausweisen (häufig gefälschte „Uber"-Badges) Reisende dazu, reguläre App-Buchungen zu stornieren. Mit dem Versprechen angeblich günstigerer Preise und mit Hilfe präparierter Kartenlesegeräte werden teils erhebliche Beträge rechtswidrig abgebucht. 

  • Nutzen Sie ausschließlich verifizierte E-Hailing-Dienste (Uber, Bolt, etc.) und vom Flughafen autorisierte Taxis (deutliche Informationen dazu im Terminal).
  • Meiden Sie jeglichen Kontakt zu Anwerbern im Terminal.

In Kapstadt und Umgebung kommt es vermehrt zu Autoaufbrüchen, bei denen Gepäck oder Wertsachen aus dem Kofferraum entwendet werden. In diesem Zusammenhang nutzen Täter auch sogenanntes „Jamming". Dabei wird die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug beim Verriegeln gezielt gestört, sodass das Fahrzeug unverschlossen bleibt.

  • Bringen Sie Ihr Reisegepäck vor dem Besuch touristischer Ziele in Ihre Unterkunft.
  • Vergewissern Sie sich stets, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen ist.
  • Speichern Sie die relevanten Notfallnummern Ihres Reiseziels in Ihrem Mobiltelefon.

Addo-Elephant-Park

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo-Elephant-Park zu nutzen. 

  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr und kooperieren Sie; die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
  • Meiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit; halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Verzichten Sie unbedingt auf das Fahren als Anhalter und die Mitnahme von Anhaltern.
  • Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone, etc. nie sichtbar im Auto liegen, sondern transportieren diese im verschlossenen Kofferraum.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts in Südafrika ein Mobiltelefon mit; tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Bei Ankunft am Flughafen können südafrikanische SIM-Karten günstig erworben werden.
  • Speichern Sie die landesweit gültigen Notrufnummern in Ihrem Mobiltelefon:
    Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • In Südafrika gibt es mehrere private Anbieter von Sicherheits-Apps, die Sie vor Gefahren warnen und wichtige Notfallkontakte zur Verfügung stellen können (z. B. Travelhawk, Namola und Buzzer Community).
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; tragen Sie eine beglaubigte Kopie bei sich und speichern Sie elektronische Kopien/Fotos Ihrer Dokumente. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau und behalten Sie diese in der Öffentlichkeit stets im Blick; verzichten Sie auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf einem portablen Lesegerät.
  • Nehmen Sie keine Getränke und Speisen von Unbekannten an und lassen Sie Ihre Getränke und Speisen in Restaurants nicht unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie bei Verabredungen über Dating-Plattformen grundsätzlich zunächst vorsichtig - vereinbaren Sie Treffen immer an öffentlichen Orten; teilen Sie Ihre Pläne mit Freunden oder Familie.
  • Nutzen Sie, vor allem als alleinreisende Frau, bei Fahrten mit per App bestellten Fahrdienstleistern (z. B. Uber, etc.) nach Einbruch der Dunkelheit die vorhandenen Sicherheitsfunktionen der jeweiligen App und bleiben Sie während der gesamten Fahrt mit einer zusätzlichen Person telefonisch/per Messenger in Verbindung.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Verzichten Sie auf Township-Besuche oder nehmen Sie nur an organisierten Touren mit ortskundiger Führung teil.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei. 

Natur und Klima

Das Klima ist trocken bis subtropisch feucht. Vor allem in den Wintermonaten der südlichen Hemisphäre (Juni bis August) kommt es immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Eine Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in den Tourismusgebieten ist in diesen Fällen nicht ausgeschlossen. 

Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen führen, auch in Nationalparks (wie z.B. dem Krüger-Nationalpark). 

Im Meer gibt es teilweise starke (Unter-)Strömungen, die selbst erfahrene und geübte Schwimmer auf das Meer hinausziehen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Badeunfällen. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Beachten Sie in der Kapregion mögliche Hinweise auf Wasserrestriktionen.
  • Erkundigen Sie sich immer, wo das Baden im Meer sicher ist und halten Sie sich an bewachten Stränden auf.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr

Der öffentliche Fernverkehr funktioniert in aller Regel zuverlässig. Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen zwischen allen großen Städten, aber nur wenige Zugverbindungen.

Ein Mietwagen ist für Einzelreisende und kleine Gruppen empfehlenswert, denn die öffentlichen Nahverkehrsnetze sind unsicher und unübersichtlich. Eine Ausnahme bildet der „Gautrain" zwischen Johannesburg und Pretoria.

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist dicht und Überlandstraßen zumeist in gutem Zustand. Auf Autobahnen herrscht oft Mautpflicht.
Nebenstraßen hingegeben sind vor allem in ländlichen Gebieten oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Gefahren bestehen durch Rücksichtlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, und häufiges Linksüberholen trotz Verbotes.

Zum Teil haben Verkehrszeichen eine andere Bedeutung als in Deutschland. So bedeutet z.B. ein grün erleuchteter Abbiegepfeil an der Ampel nicht, dass weder auf Fußgänger noch Gegenverkehr geachtet werden muss. In Südafrika gibt es viele „4-way-stop"-Kreuzungen, d.h. dass alle Autos an der Kreuzung zunächst halten müssen; die Weiterfahrt erfolgt dann entsprechend der Ankunftsreihenfolge, d.h. das Auto, welches als erstes an der Kreuzung gehalten hat, fährt auch als erstes wieder los.

Es gibt viele Radarkontrollen und bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen. Die Promillegrenze beträgt 0,5. Bei Überschreitungen muss mit Festnahme und Inhaftierung gerechnet werden.

  • Meiden Sie die Vorortzüge in Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Durban (Ausnahme „Gautrain"). Falls Sie die Züge nutzen müssen, sollten Sie in der 1. Klasse und nur zu den Hauptverkehrszeiten am Tag reisen.
  • Bestellen Sie Taxis nur bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen; bei der Reservierung sind Gästehäuser und Hotels oft behilflich. Winken Sie Taxis nicht auf der Straße heran.
  • Fahren Sie nicht per Anhalter oder mit sog. Minibus-Taxis.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden: die Barzahlung einer Geldbuße an Ort und Stelle ist nicht legal. 
    Sollten Beamte auf eine sofortige Bezahlung bestehen, verständigen Sie die südafrikanische Korruptionshotline („fraud and anti-corruption hotline") unter 0800 00 28 70.
  • Fahren Sie äußerst defensiv; vermeiden Sie jegliche Auseinandersetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Beharren Sie weder auf Ihrem Recht, noch tun Sie anderen verbal oder durch Gesten kund, wenn Sie mit dem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer nicht einverstanden sind.
  • Unternehmen Sie nach Einbruch der Dunkelheit keine Überlandfahrten, da Unfälle, liegengebliebene Fahrzeuge, Schlaglöcher, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen und Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Es gibt keine Einschränkungen im öffentlichen Leben und Touristen müssen nicht mit Nachteilen rechnen. Die Akzeptanz unter der Bevölkerung kann jedoch unterschiedlich sein und in ländlichen Gebieten oder Townships sind Ressentiments nicht ausgeschlossen.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Besitz, Konsum, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Schwere der Tat.

Prostitution ist in Südafrika strafbar. Taten im Bereich der Kinderprostitution und des Missbrauchs von Kindern können mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) geahndet werden. Als Kind gilt jede Person bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Der Missbrauch von Kindern ist auch nach deutschem Recht strafbar, wenn die Tat von Deutschen im Ausland begangen wird.

Nacktbaden ist strafbar.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann, je nachdem ob es auf privatem oder öffentlichem Grund, oder gar in einem Naturschutzgebiet stattfand, zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen von zwei bis zehn Jahren führen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr geschützter Pflanzen und Tiere.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Debit- (Girocard) und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an ausreichend vorhandenen internationalen Geldautomaten benutzt werden. Die Zahlung mit Kreditkarte ist üblich und gerne gesehen.

Bargeld (EUR oder USD) kann in den Metropolen überall gewechselt werden. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen bietet die South African Reserve Bank.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Einreise nur mit Kinderreisepass ohne Verlängerung/Aktualisierung möglich.

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen noch mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.
Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein.

Die gebührenpflichtige Elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation eTA) ist für deutsche Staatsangehörige nicht obligatorisch, kann jedoch laut Aussage der südafrikanischen Migrationsbehörden zu einer Beschleunigung des Einreiseprozesses führen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika grundsätzlich kein Visum. 
Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugscheins wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor's visa") für den Zeitraum der geplanten Reise, maximal für 90 Tage erteilt, siehe auch Einreise und Zoll - Anmerkungen.

Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin beantragt werden sollte.

Inhaber von in Deutschland ausgestellten „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 28.07.1951", Inhaber von deutschen „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 15.10.1946", sowie Inhaber von „Reisedokumenten" unterliegen der Visumpflicht für Südafrika.

Überschreitung des Aufenthalts („Overstay")

Gemäß geltender Einreisebestimmungen führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („Overstay") auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person". Dies hat eine automatische Einreisesperre von ein bis fünf Jahren zur Folge. Bei verspäteter Ausreise erfolgt die Erklärung zur unerwünschten Person auch dann, wenn eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragt wurde, darüber aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Dagegen kann nur nach Ausreise Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruchsprozess ist jedoch langwierig und ein Erfolg nicht garantiert. Das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen haben hierauf keinen Einfluss.

  • Halten Sie sich unbedingt an die Ihnen erteilte Aufenthaltserlaubnis und vermeiden Sie einen „Overstay".

Minderjährige

Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.

Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:

  • Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
  • Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z.B. mittels Muster „Parental consent letter",
  • Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
  • Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
  • Bestätigungsschreiben in englischer Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.

Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs und die südafrikanischen Vertretungen in Deutschland.

Einfuhrbestimmungen

Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.

Informationen zu Zollfreigrenzen für die Ein- und Ausfuhr von Neuwaren und (Fremd-) Währungen bietet der südafrikanische Zoll.

Seit 1. Juli 2026 müssen Reisende innerhalb von 24 Stunden vor Abflug bzw. vor Ein- und Ausreise verpflichtend eine elektronische Zollerklärung abgeben. Nähere Informationen bietet die südafrikanische Regierung. Alternativ kann die Erklärung bei Ankunft/Abreise an speziellen Terminals am Flughafen („Self-Service Declaration Terminals") abgegeben werden.

  • Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.

Tiere

Einfuhrbestimmungen für Haustiere hängen im Wesentlichen davon ab, aus welchem Land die Tiere nach Südafrika eingeführt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine sechs Monate gültige Importgenehmigung. Diese und alle weiteren Informationen bietet Animal Health.

Gesundheit

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:

  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Ganzjährig geringes Risiko: in den übrigen nördlichen Regionen: Provinz KwaZulu-Natal, einschließlich der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Im Nordwesten und Nordosten des Landes: übrige Teile der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschl. der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe
  • Malariafrei: südliche Landesteile

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten. 

Sexuell übertragene Krankheiten

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

HIV-Infektionen,  Mpox-Virus und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Schistosomiasis.

  • Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, sodass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Südafrika.

1.219.090 qkm.

59.308.690 (UNO Schätzung 2020).

40 pro qkm.

Hauptstadt

Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz). 
Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz Januar bis Juni).                             Bloemfontein (Sitz des obersten Gerichts).

Geographie

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: Das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.

Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).

Regierung

Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1996. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat der Provinzen mit 90 Mitgliedern. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. Adapter sind notwendig.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Übersicht

Südafrika fasziniert als Land voller dramatischer Kontraste, in dem atemberaubende Landschaften auf pulsierende Städte und eine reiche, vielschichtige Geschichte treffen. Von kargen Wüsten und weiten Savannen über sanft geschwungene Berge und spektakuläre Küstenabschnitte bis hin zu idyllischen Weinregionen bietet Südafrika eine außergewöhnliche Landschaftsvielfalt. In den weitläufigen Nationalparks bewegt sich die artenreiche Tierwelt frei, während kosmopolitische Zentren voller Energie sprühen.

Das Land besitzt drei Hauptstädte: Pretoria fungiert als Regierungssitz (administrative Hauptstadt), Kapstadt als Parlamentssitz (legislative Hauptstadt) und Bloemfontein als Sitz des Obersten Gerichtshofs (judikative Hauptstadt). Kapstadt, spektakulär zwischen dem Tafelberg und dem Atlantik gelegen, ist mit seinem europäischen Flair und seinen kulturellen Highlights oft der erste Anlaufpunkt für Besucher. Johannesburg, die größte Stadt des Landes, bildet das wirtschaftliche Herzstück und das Tor zum Landesinneren, während Durban an der Küste des Indischen Ozeans mit subtropischem Klima und einer ganz eigenen kulturellen Note begeistert.

Mehrere UNESCO-Welterbestätten zeugen von der naturräumlichen und historischen Bedeutung des Landes: Der iSimangaliso Wetland Park erstreckt sich an der Ostküste mit Seen, Sumpfgebieten und artenreichen Stränden. Die „Wiege der Menschheit“ (Cradle of Humankind) nahe Johannesburg barg

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Südafrika ist international hervorragend an das Luftverkehrsnetz angebunden und verfügt über mehrere bedeutende Flughäfen. Der wichtigste internationale Flughafen ist der O.R. Tambo International Airport (JNB) in Johannesburg, der den Großteil der Langstreckenflüge abwickelt und als zentrales Drehkreuz für Verbindungen im südlichen Afrika dient. Der Cape Town International Airport (CPT) in Kapstadt ist eine weitere zentrale Anlaufstelle – besonders beliebt bei Urlaubsreisenden –, während der King Shaka International Airport (DUR) bei Durban die Ostküste bedient.

Zahlreiche große internationale Fluggesellschaften bieten Direktverbindungen oder Flüge mit Zwischenstopp nach Südafrika an. Dazu gehören unter anderem Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Edelweiss Air sowie British Airways, Virgin Atlantic, Air France, KLM, Emirates, Qatar Airways, Turkish Airlines und Singapore Airlines. Regionale Anbindungen werden unter anderem von Ethiopian Airlines und Kenya Airways abgedeckt.

Die nationale Fluggesellschaft Südafrikas, South African Airways, bedient ausgewählte internationale und regionale Strecken. Für Verbindungen zwischen den Großstädten und regionalen Zielen im Inland stehen Inlandsfluggesellschaften wie FlySafair und Airlink zur Verfügung.

Die meisten Langstreckenreisenden erreichen Südafrika über Drehkreuze wie Dubai, Doha, Istanbul, Addis Abeba oder europäische Metropolen (z. B. Frankfurt, Zürich oder Wien) mit Anschlussflügen nach Johannesburg, Kapstadt oder Durban.

Flugzeiten

Frankfurt - Johannesburg: 10 Std. 30 Min.; Frankfurt - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; München - Johannesburg: 10 Std. 45 Min.; Zürich - Johannesburg: 10 Std. 40 Min.; Zürich - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; Wien - Johannesburg: 13 Std. 15 Min. (reine Flugzeit).

Bram Fischer International (BFN) liegt 10km östlich der Stadt Bloemfontein (Fahrzeit: 15 Min.). Restaurants, Geschäfte, Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen, WLAN. Shuttle-Bus ins Stadtzentrum, Tel. +27 (51) 407 22 40. Taxis.

Airpässe

Der Visit Africa Airpass von oneworld ist gültig für Ziele in Südafrika, Namibia, Sambia, Simbabwe und Mauritius. Buchbar sind beliebig viele Flüge, mindestens jedoch zwei, mit British Airways oder deren angeschlossenen Fluggesellschaften.

Anreise mit dem Pkw

Ein gut ausgebautes Fernstraßennetz verbindet Südafrika mit seinen Nachbarländern Namibia, Botsuana, Simbabwe, Mosambik, Eswatini (ehemals Swasiland) und Lesotho über zahlreiche offizielle Grenzübergänge.

Zu den am stärksten frequentierten Grenzübergängen gehören Beitbridge (Simbabwe – Richtung Johannesburg), Kopfontein/Tlokweng (Botsuana – Verbindung Gaborone mit Pretoria und Johannesburg) sowie Vioolsdrif/Noordoewer (Namibia – Hauptroute nach Kapstadt über das Northern Cape). Im Osten verbinden Lebombo (Mosambik – Maputo) sowie mehrere Grenzstationen nach Eswatini die Verkehrswege, die besonders von Besuchern des Krüger-Nationalparks genutzt werden. Das völlig von Südafrika umschlossene Königreich Lesotho ist über spektakuläre Passstraßen in den Drakensbergen erreichbar.

Die Straßenbedingungen auf den Hauptrouten sind in der Regel gut. Dennoch können die Grenzformalitäten und Zollkontrollen insbesondere an stark frequentierten Grenzübergängen wie Beitbridge viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass Reisende ausreichend Wartezeit einplanen sollten. Die Öffnungszeiten der Grenzübergänge variieren stark und können sich kurzfristig ändern; eine vorherige Erkundigung wird dringend empfohlen.

Fahrzeugunterlagen & Führerschein: Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Es empfiehlt sich außerdem, eine englische Übersetzung mitzuführen. Bei der Grenzüberschreitung mit einem Fahrzeug müssen gültige Fahrzeugpapiere sowie Nachweise über Versicherungsschutz vorge

Anreise mit der Bahn

Der grenzüberschreitende internationale Zugverkehr nach Südafrika ist stark eingeschränkt und wird von den meisten Reisenden nicht als reguläres Verkehrsmittel genutzt. Die Hauptverbindungen in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botsuana und Mosambik. Reguläre Passagierverbindungen zwischen Südafrika und den Nachbarländern sind unregelmäßig und oft unzuverlässig, weshalb Grenzgänger und Urlauber meist auf Straßenverkehr oder Inlandsflüge ausweichen.

Luxuszüge: Für ein exklusives Reiseerlebnis anstelle von reinem Transport sorgen renommierte Luxuszüge mit mehrtägigen Panoramarouten:

• Rovos Rail: Bietet reguläre Fahrten von Pretoria nach Kapstadt, Durban und zu den Victoria-Wasserfällen (Simbabwe) sowie mehrtägige Fernverbindungen bis nach Dar es Salaam (Tansania) und Swakopmund (Namibia).
• Blue Train: Fährt regulär auf der Strecke zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie als Charterzug in den Krüger-Nationalpark und nach Durban.
• Shongololo Express: Bietet mehrtägige Erlebnisreisen (zwischen 12 und 15 Tagen) durch Südafrika, Namibia, Eswatini (ehemals Swasiland), Mosambik und Simbabwe an.

Anreise mit dem Schiff

Südafrika verfügt zwar über eine lange Küstenlinie entlang des Atlantischen und des Indischen Ozeans, der internationale Passagierverkehr auf dem Seeweg ist jedoch eingeschränkt, da es keine regulären internationalen Fährverbindungen zu den Nachbarländern gibt. Allerdings laufen Kreuzfahrtschiffe regelmäßig südafrikanische Häfen an – insbesondere im Rahmen von Seereisen rund um das südliche Afrika oder auf Weltreisen.

Die bedeutendsten Häfen des Landes sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha) und East London.

Kreuzfahrtschiffe

Die Häfen von Kapstadt (Port of Cape Town) und Durban (Port of Durban) sind die wichtigsten Anlaufstellen für Kreuzfahrtschiffe; sie wickeln sowohl internationale Ozeanriesen als auch regionale Seereisen ab. Auch andere Häfen wie Port Elizabeth (Gqeberha) werden regelmäßig im Kreuzfahrtverkehr angefahren.

Unter anderem steuern Reedereien wie Cunard, Phoenix und AIDA auf ihren Kreuzfahrten (teils ab Hamburg oder Bremerhaven) südafrikanische Häfen an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

South African Airways bedient ausgewählte Inlandsstrecken, während Fluggesellschaften wie Airlink (4Z), FlySafair und Lift umfassende Verbindungen zwischen Städtewie Johannesburg, Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha), East London, Kimberley, Bloemfontein und George anbieten.

Die Flugzeiten sind in der Regel kurz: Der Flug von Johannesburg nach Kapstadt dauert etwa zwei Stunden, von Johannesburg nach Durban rund eine Stunde. Auf den Hauptstrecken gibt es häufige Verbindungen, was eine flexible Reiseplanung erleichtert.

Darüber hinaus verbinden Inlandsflüge kleinere regionale Flughäfen in der Nähe beliebter Sehenswürdigkeiten, darunter den Kruger Mpumalanga International Airport (MQP) für Safaris oder den George Airport (GRJ) für die Garden Route.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Reisen mit dem Mietwagen bietet die Freiheit, Städte, Weinregionen, Nationalparks und Küstenlandschaften flexibel in einer Reise zu kombinieren. In den bewohnten Regionen verfügt Südafrika über ein gut ausgebautes Straßennetz mit großen Fernstraßen, die Zentren wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt, Durban und Gqeberha (Port Elizabeth) verbinden. Tankstellen sind entlang der Hauptverkehrsrouten reichlich vorhanden.

Zu den bekanntesten Routen für einen Roadtrip gehören die Garden Route, die entlang der Südküste durch Wälder, Lagunen und an Stränden vorbeiführt, sowie die spektakuläre Panorama Route in Mpumalanga entlang des Blyde River Canyons mit Aussichtspunkten wie God's Window, den Bourke's Luck Potholes und den Three Rondavels (oft kombiniert mit einem Besuch des Krüger-Nationalparks).

Die Straßenbeschilderung ist klar und Entfernungen werden in Kilometern angegeben. Auch wenn das Autofahren große Flexibilität bietet, können die Fahrtzeiten lang sein, und auf abgelegeneren Strecken gibt es oft weniger Serviceangebote als Karten vermuten lassen. Eine vorausschauende Planung empfiehlt sich besonders während der Hauptreisezeiten.

Maut: Einige Autobahnabschnitte sind mautpflichtig. Die Bezahlung ist in bar möglich; internationale Kreditkarten werden an den Mautstellen häufig nicht akzeptiert.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

l

Zustand der Straßen

Etwa ein Drittel der Straßen des Landes ist asphaltiert, darunter alle Hauptverkehrsstraßen. Der Zustand der Fernstraßen ist auf den nationalen Autobahnen und wichtigen Regionalrouten im Allgemeinen gut. Das beste Straßennetz wird von der nationalen Straßenbehörde SANRAL verwaltet, während die Standards auf provinziellen und lokalen Nebenstraßen stärker variieren können.

Nationalstraßen entsprechen in etwa gut ausgebauten deutschen Bundesstraßen. Auch viele Regionalstraßen sind in gutem Zustand und verfügen über ein geringes Verkehrsaufkommen. Straßenschilder sind touristisch gut und klar ausgeschildert.

In ländlichen Regionen muss jedoch mit Schlaglöchern, freilaufendem Vieh, Fußgängern auf der Fahrbahn sowie schlecht beleuchteten Streckenabschnitten gerechnet werden. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

Staßenklassifizierung

Südafrikas Straßennetz wird durch Buchstabe-Zahlen-Kombinationen gekennzeichnet: N-Routen sind Nationalstraßen, die Großstädte und Fernverkehrskorridore miteinander verbinden (z. B. N3). Sie sind nur zu einem kleineren Teil als reine Autobahnen ausgebaut. Nicht jede N-Route ist mautpflichtig, aber einige wichtige Fernstraßenabschnitte beinhalten Mautstrecken.

R-Routen kennzeichnen Regional- oder Provinzstraßen (z. B. R27), während M-Routen für Hauptverkehrsstraßen innerhalb städtischer Ballungsräume (Metropolen) stehen.

Autovermietung

Autovermietungen sind in allen größeren Städten und an allen wichtigen Flughäfen weitverbreitet, wobei sowohl internationale Anbieter als auch lokale Unternehmen vertreten sind. Ein Mietwagen ist meist das praktischste Verkehrsmittel, um Regionen wie die Cape Winelands, die Garden Route oder Teile von Mpumalanga und KwaZulu-Natal flexibel zu erkunden. Einwegmieten zwischen den Hauptstädten sind in der Regel möglich, erfodern jedoch meist eine Zusatzgebühr (Einweggebühr).

Mietbedingungen: Der Fahrer muss in der Regel mindestens 18 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie auch höher) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Für Fahrer unter 25 Jahren wird häufig eine Jungfahrergebühr erhoben; einige Vermieter schreiben zudem ein Maximalalter von 70 Jahren vor.

Versicherung & Fahrzeugwahl: Beim Anmieten sollte sorgfältig geprüft werden, ob die Raten einen ausreichenden Versicherungsschutz beinhalten, wie hoch die Selbstbeteiligung ausfällt und ob Fahrten auf Schotterstraßen (Gravel Roads) erlaubt sind. Für Fahrten in Wildreservate oder entlegene Regionen sollte vorab erfragt werden, welcher Fahrzeugtyp am besten geeignet ist. Zudem sollten vor der Abfahrt Notfall- und Pann

Taxi

Es gibt in Südafrika keine einheitliche Farbe für herkömmliche Taxis. Klassische Taxis mit Taxameter stehen an Flughäfen, Hotels, Taxiständen und zentralen Verkehrsknotenpunkten zur Verfügung oder können telefonisch bestellt werden. Das Heranwinken auf der Straße ist in manchen Stadtgebieten möglich, jedoch empfiehlt es sich, Taxis über das Hotel oder Restaurant rufen zu lassen. Da nicht alle Taxis ein Taxameter nutzen, sollte der Fahrpreis bei fehlendem Taxameter unbedingt vor Fahrtantritt vereinbart werden.

Sammeltaxis (Minibus-Taxis): Weiße Minibusse bilden das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs und werden von der einheimischen Bevölkerung für feste Routen innerhalb und zwischen Stadtgebieten intensiv genutzt. Sie sind sehr günstig und flächendeckend unterwegs, für Erstbesucher aufgrund der unübersichtlichen Routen- und Einstiegssysteme jedoch oft schwer zu durchschauen.

Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing): App-basierte Vermittlungsdienste wie Uber und Bolt sind in Großstädten wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Durban weitverbreitet. Für viele Reisende bieten sie die einfachste und sicherste Option, da der Fahrpreis vorab in der App angezeigt wird und keine Preisverhandlungen erforderlich sind. In städtischen Zentren ist die Verfügbarkeit sehr gut, in Randbezirken oder spätnachts kann sie jedoch eingeschränkt sein.

Fahrrad

Das Fahrrad eignet sich in Südafrika nur bedingt als Verkehrsmittel für lange Strecken zwischen verschiedenen Orten. Abgesehen von einigen städtischen Abschnitten und landschaftlich reizvollen Regionen machen die Straßenbedingungen, der schnelle Verkehr und die begrenzte Fahrrad-Infrastruktur das Radfahren zwischen Städten herausfordernd. Für erfahrene Radfahrer auf sorgfältig ausgewählten Routen kann es funktionieren; für die meisten Besucher eignet es sich jedoch besser für kurze lokale Fahrten, Mountainbike-Touren oder geführte Ausflüge als für den alltäglichen Transport von Ort zu Ort.

Reisebus

Zahlreiche Busunternehmen bieten Fernbusverbindungen an. Dies stellt eine praktische Option für Reisende dar, die nicht selbst fahren möchten. Die Fernbusse sind in der Regel klimatisiert und bieten je nach Anbieter und Route unterschiedliche Komfortstandards. Verbindungen zwischen den Hauptzentren und vielen kleineren Städten im ganzen Land werden unter anderem von Intercape, Greyhound und Translux angeboten. Eine vorausschauende Buchung empfiehlt sich auf beliebten Strecken.

In der Verwaltungshauptstadt Pretoria sind die Hauptabfahrtspunkte für Fernbusse der Bahnhof Bosman Station (23 Bosman Street) sowie die Pretoria Station (An der Ecke Paul Kruger Street und Scheiding Street, genutzt u. a. von Intercape).

Für individuelle Bedürfnisse bietet Baz Bus ein Hop-on/Hop-off-System für Rucksacktouristen und Reisende, das direkt zu einer Vielzahl von Unterkünften (Hostels, Pensionen, Lodges und Hotels) fährt. Das Busunternehmen Compassline bietet zudem auf Kundenwünsche zugeschnittene Bustouren an.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
• Linksverkehr;
• Anschnallpflicht für alle Insassen;
• Promillegrenze: 0,5 ‰ (strenge Kontrollen);
• Telefonieren ist während der Fahrt nur über eine Freisprecheinrichtung gestattet;
• Lokale Verkehrsschilder und Anweisungen der Verkehrspolizei haben stets Vorrang.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Sofern nicht anders ausgeschildert, gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:
• Innerorts: 60 km/h;
• Außerorts / Landstraßen: 100 km/h;
• Autobahnen und zweispurige Fernstraßen: 120 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen sind häufig (sowohl durch stationäre Blitzer als auch durch mobile Polizeikontrollen), und die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.

Pannenhilfsdienst

Pannenhilfe & Automobilclub: Der Partnerclub des ADAC in Südafrika ist die Automobile Association of South Africa (AASA) (Tel. +27 (11) 799 10 00). Sie bietet Rund-um-die-Uhr-Pannenhilfe, Abschleppdienste und Notfallunterstützung an. Zudem stellt die AASA umfangreiche Dienstleistungen wie Auskünfte zu Straßenzuständen und Unterkünften sowie Kartenmaterial für Mitglieder anderer Automobilclubs zur Verfügung.

Hinweis für Mietwagenreisende: Bei Fahrzeugpannen oder Unfällen mit einem Mietwagen sollte der erste Anruf stets bei der jeweiligen Autovermietung erfolgen. Diese gibt die spezifische Notfallnummer vor und klärt, welche Leistungen abgedeckt sind. Vor der Abfahrt im Mietwagen-Depot sollte sichergestellt werden, dass die Notfall-Kontaktdaten vorliegen, die Vorgehensweise bei Reifen- oder Batterieproblemen bekannt ist und geklärt wurde, ob Fahrten auf Schotterstraßen oder grenzüberschreitende Fahrten den Versicherungsschutz beeinträchtigen.

ADAC-Auslandsnotruf: Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und -unfallschutzes rund um die Uhr Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Dokumentenverlust sowie medizinischen Notfällen. Die Notrufnummern lauten: bei Fahrzeugschäden Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen Tel. +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Führerschein & Dokumente: Ausländische Fahrer müssen ihren gültigen nationalen Führerschein stets mitführen. Ist der Führerschein nicht in englischer Sprache ausgestellt, ist der internationale Führerschein erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Alternativ kann eine offizielle englische Übersetzung mitgeführt werden. Das Dokument muss ein Lichtbild sowie die Unterschrift des Inhabers enthalten.

Zudem sollten Reisende stets ihren Reisepass, bei Mietwagen den Mietvertrag sowie die Versicherungsunterlagen griffbereit haben. Ausländische Führerscheine werden für Urlauber und private Fahrten in der Regel problemlos anerkannt, berechtigen jedoch nicht zu Tätigkeiten, für die eine südafrikanische professionelle Fahrerlaubnis (Professional Driving Permit) erforderlich ist.

Unterwegs in der Stadt

In allen größeren Städten steht ein ausgebautes Netz an bus- und bahnbasierten Nahverkehrsmitteln zur Verfügung, auch wenn viele Besucher für Wege im Stadtgebiet bevorzugt auf Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing), vom Hotel organisierte Transfers oder Inlandsflüge für längere Strecken zurückgreifen.

Johannesburg: Das Nahverkehrssystem stützt sich auf den modernen Schnellzug Gautrain, das Bus-Rapid-Transit-System Rea Vaya sowie das klassische Busnetz von Metrobus. Ergänzt wird das Angebot durch Taxis, Ride-Hailing-Dienste und Minibus-Sammeltaxis.

Pretoria (Tshwane): In der Verwaltungshauptstadt nutzen Pendler und Besucher Autos, lokale Busse, Minibusse, den Gautrain sowie das moderne Busnetz A Re Yeng, das eng mit dem weiteren Nahverkehrssystem der Provinz Gauteng vernetzt ist.

Kapstadt: Kombiniert das moderne Schnellbusnetz MyCiTi – eine sehr günstige und beliebte Option, um zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu gelangen – mit den Bussen von Golden Arrow, Vorort

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

In Südafrika gibt es sowohl reguläre Intercity-Züge als auch private Luxuszüge. Der öffentliche Schienenverkehr ist jedoch nicht so flächendeckend oder frequentiert, wie viele Reisende es erwarten, und entspricht nicht europäischen Standards. Es wird generell empfohlen, in der 1. Klasse zu reisen. Reguläre Fernverkehrszüge werden von Shosholoza Meyl betrieben und verbinden Städte wie Johannesburg, Durban und Kapstadt, das Angebot ist jedoch stark limitiert. Alle Langstreckenzüge verfügen über Schlafwagen, die meisten auch über Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken sollte mindestens 24 Stunden im Voraus gebucht werden.

Nah- und Regionalverkehr: In den Stadtgebieten von Tshwane (Pretoria)/Johannesburg und Kapstadt verkehren Nahverkehrszüge. Der moderne Schnellzug Gautrain verbindet als schnelles Nahverkehrssystem Johannesburg, Pretoria und den internationalen Flughafen O.R. Tambo (JNB) und wird vorrangig für Stadt- und Flughafentransfers genutzt.

Luxuszüge: Für exklusives Reisen stehen renommierte Luxuszüge zur Verfügung:

• Blue Train: Fährt regulär zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie nach Hoedspruit (am Krüger-Nationalpark). Jedes Abteil bietet höchsten Komfort mit eigenem Badezimmer, Telefon, Fernseher und Klimaanlage.
• Rovos Rail: Fährt in der Luxusklasse mit nostalg

Unterwegs mit dem Schiff

Der inländische Schiffsverkehr dient in Südafrika primär touristischen Zwecken und wird nicht als reguläres Transportmittel genutzt. Die bekannteste Fährverbindung ist die Passage nach Robben Island, die vom Nelson Mandela Gateway an der V&A Waterfront in Kapstadt ablegt. Ansonsten handelt es sich bei Bootsfahrten meist um Hafenrundfahrten, Ausflüge zur Walbeobachtung oder Küstenkreuzfahrten.

So bietet beispielsweise MSC Cruises regelmäßig Küstenkreuzfahrten auf der Strecke Kapstadt – Port Elizabeth (Gqeberha) – Durban an.

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Gelbfieber: Gelbfieber kommt in Südafrika selbst nicht vor. Bei Direktflügen aus Europa wird daher keine Gelbfieber-Impfung verlangt. Eine Impfbescheinigung wird jedoch von allen Reisenden verlangt, die ab einem Alter von einem Jahr aus von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten einreisen. Dies gilt auch für Personen, die sich im Rahmen eines Transitaufenthalts länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Bei Transitaufenthalten wird eine Impfung generell empfohlen, da die genaue Dauer des Transits im Nachhinein oft schwer nachzuweisen ist.

[2] Hepatitis A & Hepatitis B: Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird allen Reisenden empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B empfiehlt sich bei längeren Aufenthalten, engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein für Kinder und Jugendliche.

[3] Malaria: Malaria kommt in bestimmten nordöstlichen Regionen Südafrikas vor – insbesondere in Teilen der Provinzen Limpopo, Mpumalanga (einschließlich des Kruger-Nationalparks und angrenzender Wildreservate) sowie im Nordosten von KwaZulu-Natal (vor allem in den Grenzgebieten zu Mosambik und Simbabwe). Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum ist in diesen Regionen vertreten. Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai, weshalb in diesem Zeitraum die Einnahme einer Malariaprophylaxe und konsequenter Mückenschutz dringend empfohlen werden. Von Juni bis September ist das Risiko in den genannten Gebieten geringer.

[4] Tollwut: Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind unter anderem streunende Hunde, Katzen, Wildtiere und Fledermäuse. Eine Tollwutimpfung wird für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen sowie bei längeren Aufenthalten empfohlen. Bei Biss- oder Kratzwunden sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Essen und Trinken

Das Leitungswasser ist in den Großstädten und städtischen Gebieten gesundheitlich unbedenklich und entspricht hohen Qualitätsstandards, auch wenn es geschmacklich gelegentlich etwas gewöhnungsbedürftig sein kann. In ländlichen oder entlegeneren Regionen ist das Leitungswasser hingegen nicht immer keimfrei und sollte vor dem Trinken abgekocht, gefiltert oder in geschlossenen Originalflaschen gekauft werden.

Milch- & Lebensmittelhygiene: Milch ist in der Regel pasteurisiert, sodass Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte sowie Obst und Gemüse aus seriösen Geschäften und etablierten Restaurants unbesorgt verzehrt werden können. Es wird empfohlen, Speisen stets frisch zubereitet und gut durchgegart zu konsumieren sowie bei Rohkost und Salaten in einfacheren Verhältnissen vorsichtig zu sein.

Cholera-Hinweis: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Ein geringes Infektionsrisiko besteht primär in Regionen mit eingeschränkter Sanitärinfrastruktur. Da die Wirksamkeit einer Cholera-Impfung abgewägt werden muss, empfiehlt sich vor Reiseantritt eine ärztliche Beratung. Der beste Schutz besteht in einer konsequenten Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.

Andere Risiken

Reisende in Südafrika sollten insbesondere in städtischen Gebieten aufmerksam sein. Wertsachen sollten nicht offen gezeigt und Fahrten bei Nacht sowie Alleingänge in unbekannten Vierteln gemieden werden. Nutzen Sie für Wege im Stadtgebiet lizenzierte Taxis oder bewährte Ride-Hailing-Apps.

Verkehrssicherheit: Während Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen gut ausgebaut sind, schwankt das Fahrverhalten lokal stark. Auf ländlichen Straßen ist wegen schlechter Beleuchtung, unbeleuchteter Fußgänger und Freigänger-Tieren erhöhte Vorsicht geboten. Die Nutzung von Minibus-Sammeltaxis wird aufgrund schwankender Sicherheits- und Wartungsstandards für Touristen nicht empfohlen.

Sicherheit bei Ausflügen & Tierbeobachtungen: In Nationalparks und Wildreservaten sollten Wildtiere stets nur aus sicherer Entfernung und auf ausgewiesenen Wegen oder im Rahmen geführter Touren beobachtet werden. An den Küsten können starke Meeresströmungen das Schwimmen im Ozean gefährlich machen; beachten Sie stets örtliche Warnschilder und Sicherheitshinweise.

Impfungen & Gesundheitsempfehlungen: Es wird empfohlen, vor der Reise die Standardimpfungen laut Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (u. a. Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Poliomyelitis und Influenza) ggf. aufzufrischen.

Spezifische Gesundheitsrisiken:

• Bilharziose: Erreger können in Binnengewässern (Teichen und Flüssen) vor allem in den Provinzen Limpopo, Mpumalanga, KwaZulu-Natal sowie in der östlichen Kapprovinz (bei Gqeberha/Port Elizabeth) vorkommen. Schwimmen und Waten in Süßwassergewässern sollte vermieden werden. Gechlorte Schwimmbecken sind unbedenklich.
• HIV/Aids: HIV/Aids ist weit verbreitet. Infektionsrisiken bestehen vor allem bei ungeschützten Sexualkontakten, unsterilen Nadeln oder Bluttransfusionen.
• Sonneneinstrahlung & UV-Schutz: Die UV-Strahlung ist extrem hoch. Ein effektiver Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF > 20) ist zwingend erforderlich.
• Weitere Erkrankungen: Tuberkulose und das durch Mücken sowie den Verzehr unregelmäßig zubereiteter Tierprodukte übertragbare Rifttal-Fieber kommen landesweit vor. Konsequenter Mückenschutz, der Verzicht auf unpasteurisierte Milch und rohes Fleisch mindern das Risiko.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis verlangt.

Geld

Währung

1 Südafrikanischer Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.

Kreditkarten

Mastercard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen und im Landesinneren nicht oder selten mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Girocard
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Maestro-Symbol wird in Südafrika akzeptiert.
Es sollten nur bewachte Geldautomaten, die innerhalb von Gebäuden angebracht sind, - wie in Banken, Supermärkten und Einkaufszentren -, genutzt werden. Geldautomaten, die draußen stehen, bergen das Risiko, manipuliert worden zu sein. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. In Südafrika können Reiseschecks in den Großstädten bei wenigen Banken und Wechselstuben eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung in bar, als Wertpapiere oder in Gold ist unbegrenzt, muss aber ab einer Summe im Gegenwert von 25.000 R deklariert werden und ggf. muss eine Einfuhrerlaubnis vorgelegt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist für Reisende, die keinen Wohnsitz in Südafrika haben, auf die eingeführte Summe begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen muss ab einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$ deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf die bei der Einfuhr deklarierte Summe begrenzt.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
2 l Wein und 1 l andere alkoholische Getränke;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke und persönliche Gebrauchsgegenstände bis zu einem Wert von 5.000 R (keine Fernseher, keine Verbrauchsgüter wie Lebensmittel).

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Verbotene Importe

Einfuhrverbot besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, automatische, militärische und nicht nummerierte Waffen, Munition, Sprengstoffe und Sprengkörper, Giftstoffe, Fälschungen, Waren, die in einem Gefängnis hergestellt wurden, sowie Zigaratten, von denen 1000 Stück mehr als 2 kg wiegen.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Sondergenehmigungen werden verlangt für die Einfuhr u.a. von Pflanzen, pflanzlichem Material, Schusswaffen, Medikamenten und einer bestimmten Anzahl von Goldmünzen.

Weitere Informationen sind vom südafrikanischen Zoll erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0027.

Notrufnummern sind: Polizei 10111 und Rettungswagen 10177.

Mobiltelefon

Mobilfunknetz & Abdeckung: Das Mobilfunknetz in Südafrika ist hervorragend ausgebaut – insbesondere in den Städteteilen, Ballungsräumen und entlang der wichtigsten Verbindungsstraßen stehen moderne 4G- und 5G-Netze zur Verfügung. Zu den führenden Netzbetreibern gehören Vodacom, MTN, Cell C und Telkom. In abgelegeneren ländlichen Regionen kann die Netzabdeckung und Datengeschwindigkeit jedoch eingeschränkt sein.

SIM-Karten, Roaming & Registrierung: Internationale Roaming-Abkommen bestehen, und deutsche Mobiltelefone können problemlos genutzt werden. Aufgrund der Roaming-Kosten lohnt sich für Touristen jedoch meist der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte oder e-SIM. Diese sind direkt an den internationalen Flughäfen, in Mobilfunkgeschäften und Supermärkten erhältlich. Für die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung (RICA) muss beim Kauf der Reisepass vorgelegt werden.

Mobile Daten & Internet: Mobiles Internet wird flächendeckend

Internet

WLAN (Wi-Fi) & Verfügbarkeit: WLAN ist in Südafrika weitverbreitet – insbesondere in Großstädten wie Johannesburg, Kapstadt und Durban sowie in beliebten Regionen wie den Cape Winelands und den großen Nationalparks. Die meisten Hotels, Pensionen, Cafés (einschließlich der Kaffeehäuser in den Townships von Kapstadt) und Restaurants bieten ihren Gästen kostenloses WLAN an. Zudem gibt es in fast jedem Ort Internet-Cafés.

Geschwindigkeit & Zuverlässigkeit: Die Verbindungsgeschwindigkeiten in städtischen Gebieten sind grundsätzlich gut und eignen sich problemlos für E-Mails, Videotelefonie und Streaming. Die Leistung kann jedoch je nach Anbieter und Tageszeit schwanken. In abgelegeneren Regionen, wie auf dem Land oder in einigen Safari-Lodges, ist das WLAN oft langsamer, auf Gemeinschaftsbereiche beschränkt oder basiert auf Satellitenverbindungen.

Öffentliche Hotspots: Öffentliche WLAN-Hotspots stehen in vielen Einkaufszentren, an Flughäfen, in Business-Zentren und öffentlichen Plätzen zur Verfügung, erfordern jedoch meist eine kurze Registrierung. Für einen dauerhaft zuverlässigen Internetzugang – insbesondere bei Reisen außerhalb der Ballungsräume – empfiehlt sich die Nutzung von mobilen Daten über eine lokale SIM-Karte.

Post

Postsendungen nach Europa (wie Postkarten und Briefe) sind in der Regel etwa fünf bis sieben Tage unterwegs. Für den Versand wichtiger Dokumente oder wertvoller Sendungen empfiehlt sich die Nutzung internationaler Kurierdienste.

Medien

Südafrika verfügt über eine gut entwickelte und vielfältige Medienlandschaft, die aus einer Mischung aus staatlichen und privaten Medienbetreibern in den Bereichen Fernsehen, Radio, Print und digitale Plattformen besteht. Die Inhalte stehen in zahlreichen Sprachen zur Verfügung, was die sprachliche Vielfalt des Landes widerspiegelt. Englischsprachige Medien sind jedoch am weitesten verbreitet und flächendeckend zugänglich.

Fernsehen & Radio: Die staatliche Rundfunkanstalt South African Broadcasting Corporation (SABC) betreibt landesweite Fernseh- und Radiosender. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene private Fernsehsender, die Nachrichten, Unterhaltung und internationale Programme ausstrahlen. Radio ist insbesondere für lokale Nachrichten, Musik und Talkshows nach wie vor äußerst populär und selbst in entlegeneren Regionen gut zu empfangen.

Print- & Online-Medien: Zeitungen und Magazine erscheinen sowohl auf Englisch als auch in anderen Landessprachen, wobei die großen Tageszeitungen in allen Städten und Orten erhältlich sind. Online-Nachrichtenportale und soziale Medien werden intensiv genutzt und zählen zu den primären Informationsquellen für die Bevölkerung.

Medienangebot für Reisende: Internationale Nachrichtensender (wie CNN oder BBC) stehen in den meisten Hotels und über Satellitenfernsehen zur Verfügung, während die lokalen Medien wertvolle Einblicke in das aktuelle Tagesgeschehen, die Politik und kulturelle Trends des Landes bieten.

Einkaufen

Überblick

Das Einkaufserlebnis in Südafrika reicht von modernen Einkaufszentren und Designerboutiquen bis hin zu lebhaften Märkten und Verkaufsständen am Straßenrand. Großstädte wie Johannesburg, Kapstadt und Durban bieten riesige Malls mit internationalen und lokalen Marken, während kleinere Orte und touristische Regionen zum Stöbern in unabhängigen Geschäften und Kunsthandwerksläden einladen.

Märkte: Märkte sind ein zentraler Bestandteil der Einkaufskultur. Zu den bekanntesten zählen der Neighbourgoods Market in Johannesburg und der Markt in der Old Biscuit Mill in Kapstadt sowie zahlreiche Kunsthandwerksmärkte im ganzen Land. Sie bieten eine Mischung aus lokalen Produkten, Streetfood, Handgemachtem und Kunstwerken und sind besonders an Wochenenden stark besucht.

Typische Souvenirs: Beliebte Mitbringsel, die die kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegeln, sind afrikanisches Kunsthandwerk wie traditionelle Perlenarbeiten (Beadwork), Drahtkunst (Wire Art), geschnitzte Holzfiguren, Keramik, Textilien sowie Leder- und Samtwaren oder Safarianzüge. Ebenfalls sehr gefragt sind Gold-, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Straußenfedern, erstklassige südafrikanische Weine (besonders aus den Cape Winelands) sowie lokale Spezialitäten wie Biltong und Gewürze.

Bezahlung & Feilschen: In Geschäften und Einkaufszentren gelten Festpreise, Feilschen ist dort nicht üblich. Auf Märkten und an informellen Ständen kann der Preis hingegen oft verhandelt werden. Kredit

Kulinarisches

Übersicht

Die südafrikanische Küche spiegelt eine Fülle von afrikanischen, holländischen, britischen, indischen und malayischen Einflüssen wider, was zu einer abwechslungsreichen und geschmackvollen Gastronomieszene führt. Fleisch spielt eine zentrale Rolle bei vielen Gerichten; besonders gegrilltes Fleisch beim traditionellen Braai (der südafrikanischen Variante des Barbecues) nimmt einen wichtigen Platz im gesellschaftlichen Leben ein. Die Küstenregionen bieten hervorragende Meeresfrüchte und Fischgerichte, während in den Städten neben traditionellen Speisen eine internationale Restaurantvielfalt vertreten ist.

Einheimische Spezialitäten: Zu den bekanntesten traditionellen Gerichten gehören Bobotie (ein würziger Hackfleischauflauf mit Eiermilch-Haube), Sosaties (marinierte Fleischspieße nach Art von Schaschlik), Bredies (herzhafte Eintöpfe mit Fleisch, Tomaten und Gemüse) sowie Crayfish (Krebse/Langusten) an den Küsten. Ein beliebter Snack für unterwegs ist Biltong (gewüürztes Trockenfleisch).

Essen unterwegs & Qualität: Streetfood und zwanglose Lokalitäten sind vor allem in städtischen Gebieten weitverbreitet. Die Lebensmittelstandards in etablierten Restaurants und Hotels sind generell hoch. Es empfiehlt sich jedoch, gut besuchte Lokalitäten mit hohem Gästedurchsatz zu wählen. Die Portionen sind oft recht groß und herzhaft.

Trinkwasser: Leitungswasser ist in den meisten städtischen Gebieten in der Regel bedenkenlos trinkbar; in ländlichen Regionen empfiehlt sich jedoch abgepacktes Flaschenwasser. Frisches Obst und Gemüse sind von ausgezeichneter Qualität und flächendeckend verfügbar.

Getränke & Alkoholverkauf: Südafrika ist weltweit bekannt für seine exzellenten Weine aus den regionalen Anbaugebieten; zudem wird im Land auch erstklassiger Sherry gekeltert. Spirituosen werden in spezialisierten Liquor Stores verkauft, die in der Regel Montag bis Freitag von 09.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr geöffnet haben. Alkoholische Getränke wie Bier und Wein sind mittlerweile auch in vielen Supermärkten verfügbar.

Regionale Spezialitäten

Kulinarische Spezialitäten (Speisen):

• Braai: Die traditionelle südafrikanische Variante des Barbecues, bei der verschiedenste Fleischsorten über offener Glut gegrillt und im geselligen Kreis mit diversen Beilagen serviert werden.
• Bobotie: Ein klassisches Gericht der Cape-Malay-Küche aus gewürztem Hackfleisch, das mit einer goldgelben Eiermilch-Haube überbacken und traditionell mit Gelbreis serviert wird.
• Biltong: Luftgetrocknetes, gewürztes Rind- oder Wildfleisch (ähnlich dem amerikanischen Jerky), das als beliebter Snack für unterwegs gilt.
• Boerewors: Eine traditionelle, kräftig gewürzte Bauernschecke aus Rind- und Schweinefleisch, die meist frisch auf dem Braai zubereitet wird.
• Bunny Chow: Ein ausgehöhltes Weißbrot, das mit scharfem Curry gefüllt wird – eine bekannte Streetfood-Spezialität, die ursprünglich aus der indischen Gemeinschaft in Durban stammt.
• Sosaties: Marinierte und auf Spieße gesteckte Fleischstücke, die meist über offener Flamme gegrillt werden.
• Potjiekos: Ein herzhafter Eintopf, der in einem dreibeinigen Gusseisentopf (Potjie) langsam über offenem Feuer geschmort wird.

Typische Getränke:

• Südafrikanischer Wein: Das Land ist weltweit berühmt für seine Weine aus den Cape Winelands, insbesondere für Rebsorten wie Pinotage (eine südafrikanische Züchtung) und Chenin Blanc.
• Castle Lager: Eine weitverbreitete, leichte und erfrischende einheimische Biermarke.
• Amarula: Ein beliebter Cremelikör, der aus den Früchten des Marula-Baumes hergestellt und meist auf Eis getrunken wird.
• Rooibos-Tee: Ein koffeinfreier, heimischer Kräutertee aus den Cederbergen, der wahlweise pur, mit Milch oder Zitrone getrunken wird.
• Umqombothi: Ein traditionelles, leicht aussehendes und getreidebetontes Bier aus Mais und Sorghum, das vor allem bei kulturellen Anlässen und Zeremonien konsumiert wird.

Kultur

Religion

Die große Mehrheit der Bevölkerung Südafrikas gehört dem Christentum an (ca. 80 %), darunter Mitglieder afrikanisch-unabhängiger Kirchen (wie der Zionist Christian Church), der Niederländisch-Reformierten Kirche, der Anglikanischen und Methodistischen Kirche sowie der Katholischen Kirche. Darüber hinaus gibt es bedeutende religiöse Minderheiten von Hindus, Muslimen, Juden sowie Anhängern traditioneller afrikanischer Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln

 Südafrika zeichnet sich durch seine kulturelle Vielfalt aus. Höflichkeit, gegenseitiger Respekt und ein entspanntes Auftreten werden geschätzt. Zur Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand und sucht direkten Blickkontakt. Im informellen Rahmen ist die Nutzung von Vornamen rasch gebräuchlich, während in formellen Situationen oder bei Privatbesuchen zunächst Titel und Nachname bevorzugt werden.

Im Alltag, in Städteteilen und an der Küste ist zwanglose Freizeitkleidung (Casual) vollkommen angemessen. In gehobeneren Restaurants und im geschäftlichen Umfeld wird Smart-Casual-Kleidung erwartet, bei besonderen Anlässen elegante Garderobe. Beim Besuch von ländlichen Gemeinden sowie religiösen oder kulturellen Stätten empfiehlt sich zurückhaltende, bedeckende Kleidung.

Fotografieren an touristischen Attraktionen und an öffentlichen Orten ist generell erlaubt. Das Fotografieren von Regierungsgebäuden, militärischen Anlagen und Sicherheitspersonal ist jedoch strikt untersagt. Bevor Einzelpersonen – insbesondere in ländlichen Gemeinschaften – fotografiert werden, gebietet es die Höflichkeit, vorher um Erlaubnis zu fragen.

In allen geschlossenen sowie teilweise geschlossenen öffentlichen Innenbereichen gilt ein strenges Gesetzliches Rauchverbot. Dies betrifft Arbeitsplätze, Einkaufszentren, Flughäfen, Restaurants, Klubs, Kinos und öffentliche Verkehrsmittel. Manche Gastronomiebetriebe verfügen über separat ausgewiesene Raucherbereiche. Zudem ist das Rauchen im Auto gesetzlich verboten, wenn Kinder unter 12 Jahren mitfahren.

Trinkgeld ist in Südafrika üblich und wird erwartet. In Restaurants und Cafés sind 10 bis 15 % angemessen, sofern der Serviceaufschlag nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. Auch Taxifahrer, Reiseleiter, Hotelpersonal (Zimmermädchen ca. 10 Rand pro Tag, Gepäckträger ca. 5 Rand pro Koffer) sowie Tankwarte (ca. 2 bis 5 Rand für das Scheibenputzen und Tanken) erwarten ein kleines Trinkgeld.

Landesdaten

Vorwahl

+27

Fläche(qkm)

1,221,037

Bevölkerung

63.1 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

53

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

10111

Länderinfos Botswana

Klima

Beste Reisezeit

 Südafrika verfügt im Allgemeinen über ein angenehmes, gemäßigtes Klima mit deutlichen regionalen Unterschieden: Im Südwesten herrscht mediterranes Klima, das Landesinnere ist gemäßigt und der Nordosten subtropisch. Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten denen in Europa entgegengesetzt. Der Sommer dauert von November bis März, der Winter von Juni bis August.

Sommer (November bis März): Warm bis heiß im ganzen Land. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) liegen die Tageswert bei 25 bis 32 °C, häufig begleitet von nachmittäglichen Gewittern. An der Ostküste (z. B. Durban) ist es mit 28 bis 34 °C heißer und luftfeuchter, während Kapstadt etwas kühler und trockener bleibt.

Herbst (April bis Mai): Mild und angenehm bei Temperaturen zwischen 18 und 28 °C. Die Niederschläge lassen im Großteil des Landes nach, während im Westkap die feuchtere Jahreszeit beginnt.

Winter (Juni bis August): Im Landesinneren trocken und mild (tagsüber 15 bis 22 °C), nachts kann es jedoch stark abkühlen. Das Westkap mit Kapstadt erlebt zu dieser Zeit seine regenreichste und kühlste Phase (12 bis 20 °

Erforderliche Bekleidung

Bei der Kleidungswahl für eine Reise nach Südafrika sollten die unterschiedlichen Klimazonen und regionalen Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Leichtes, atmungsaktives Gewebe wie Baumwolle oder Leinen eignet sich für den Großteil des Jahres – insbesondere in warmen Regionen und während der Sommermonate. Ein effektiver Sonnenschutz mit Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme ist im ganzen Land unverzichtbar.

Sommer (November bis März): Leichte Sommerkleidung ist ideal. Im Landesinneren empfiehlt sich wegen der häufigen nachmittäglichen Gewitter zusätzlich eine leichte Regenjacke oder ein Schirm. Besucht man hingegen das Westkap rund um Kapstadt in dessen regenreicherem Winter (Juni bis August), ist wetterfeste Kleidung ratsam.

Winter & Zwiebelprinzip: Die Temperaturen im Winter schwanken stark. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) sind die Tage oft warm, die Morgen- und Abendstunden jedoch empfindlich kalt. Kleidung im Zwiebellook (Layering) ist hier optimal. An den Küsten ist der Winter zwar milder, bei kühlem Wind oder abends wird eine Jacke oder ein Pullover jedoch ebenfalls verlangt.

Safari & Gebirge: Für Safaris empfiehlt sich Kleidung in gedeckten, neutralen Farben (Naturtöne wie Beige, Khaki oder Braun) sowie bequemes, festes Schuhwerk. Langärmlige Hemden und lange Hosen bieten Schutz vor Sonne und Insekten (besonders in Malaria-Risikogebieten). In höher gelegenen Regionen wie den Drakensbergen ist auch im Sommer wärmere Kleidung erforderlich, da die Temperaturen stark sinken können.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Anmerkung zum Reisepass

Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Kosten

Deutschland, Österreich, Schweiz und Türkei
Deutsche, Österreicher und Schweizer (bis zu 90 Tage) sowie Türken (bis zu 30 Tage) benötigen für touristische und geschäftliche Aufenthalte kein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) offiziell eingeführt. Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nun über das neue ETA-System registrieren. Visumpflichtige Reisende aus bereits integrierten Ländern benötigen ab sofort eine ETA.

Besucher- und Transitvisum (falls visumpflichtig): 33 €.
Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.

Visagebühren ändern sich häufig, daher ist es ratsam, sich vor Antragstellung bei den zuständigen konsularischen Vertretungen zu erkundigen.

Visaarten und Kosten

Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (als Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren.

Transit

Visumpflichtige Reisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (nur in Johannesburg möglich). Der maschinenlesbare Reisepass muss auch hier noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Achtung: Visumpflichtige Reisende, die über Südafrika nach Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe  oder Eswatini reisen wollen, benötigen (auch über Johannesburg) ein vorab besorgtes Transitvisum

Persönlich bei den Konsulaten bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden.

Maximal zwei bis drei Wochen vor der geplanten Reise, kann ein Termin mit der zuständigen diplomatischen Vertretung vereinbart werden.

E-Visum: U.a. Staatsangehörige von Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Litauen, Rumänien und der Slowakei können ein e-Visum beantragen.

Antrag erforderlich

Touristen- und Geschäftsvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Maschinenlesbarer Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält. 
(d) Ggf. gültige, langfristige oder unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(f) Rück- oder Weiterreiseticket.
(g) Gebühr (per Überweisung mindestens 5 Werktage vor dem Einreichen des Antrags).
(h) Ggf. Gelbfieberimpfbescheinigung nach Aufenthalt in Infektionsgebieten und nach Transit mit mehr als 12 Stunden Aufenthalt in einem Gelbfieberendemiegebiet.
(i) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (auf Englisch).
(j) Erklärung oder Dokumente, die den Zweck und die Dauer der Reise belegen.
(k) Ggf. Firmenschreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben eines südafrikanischen Unternehmens (Geschäftsreisen) oder Einschreibungsnachweis an Universität.

(l) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung).

Transitvisum:
(a) -(j) und
(l) Visum für das Zielland.

Der Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5) beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

Besuchervisum: 5-10 Arbeitstage;
Studien- und Arbeitsgenehmigungen: reine Bearbeitungszeit i.d.R. 15 Arbeitstage. Es wird dennoch empfohlen, für Genehmigungen längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Unter Umständen werden ein Nachweis (Kontoauszüge der letzten drei Monate) über ausreichende Geldmittel, ein Beleg über den Zweck der Reise und Rück- bzw. Weiterreisetickets verlangt.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Hinweis: Staatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze in der Regel eine Besuchsgenehmigung (Port of Entry Visa), sofern sie die folgenden Dokumente vorlegen können: Maschinenlesbarer Reisepass, ggf. Visum, Unterlagen, die den Zweck und die Dauer des Aufenthalts bestätigen, gültiges Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel (von der Bank beglaubigte Kontoauszüge der letzten drei Monate), Adresse des Aufenthaltsortes in Südafrika und ggf. eine Gelbfieberimpfbescheinigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Erforderliche Impfungen: Gelbfieberimpfbescheinigung, wenn der Reisende aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfiebergebiet nach Südafrika einreist oder sich im Transit länger als 12 Stunden im Flughafen in einem der WHO ausgeweisenen Gelbfiebergebiete aufgehalten hat. Bei direktem Transit durch ein Gelbfiebergebiet ist kein Gelbfieber-Impfschein erforderlich.

 

Aufenthaltsverlängerung

Reisende, die ihren visumfreien Aufenthalt verlängern wollen, müssen mindestens zwei Monate vor Ablauf der in den Reisepass eingestempelten Frist eine gebührenpflichtige Verlängerung beim Department of Home Affairs beantragen. Dazu werden u. a. ein Rück- oder Weiterreiseticket, ein Krankenversicherungsnachweis und der Nachweis über ausreichende Geldmittel benötigt.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren.

Österreicher: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Schweizer: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Anmerkung: Alle Reisedokumente für Minderjährige sollten bei Reiseantritt mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke haben. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung:

Ausländische visumbefreite Minderjährige, die von einem oder von zwei Elternteilen/Sorgeberechtigten bzw. von einer Drittperson begleitet werden, müssen keine Geburtsurkunden und Reiseerlaubnisse mehr vorlegen, auch dann nicht, wenn Eltern und Kinder nicht den gleichen Nachnamen tragen. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt, weiterhin beide Dokumente mitzuführen.

Gänzlich unbegleitete Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, sollte man zusätzlich über eine beglaubigte Übersetzung verfügen. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

Minderjährige, die gänzlich unbegleitet reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung, die nicht älter als sechs Monate sein darf, Passkopie und Kontaktdaten der Eltern/Sorgeberechtigten bzw. eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Gänzlich alleinreisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus einen Einladungsbrief, die Kontaktdaten, eine Passkopie und ggf. das Visum oder die Aufenthaltsgenehmigung derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reist.

Einreise mit Haustieren

Für alle Tiere muss vor der Abreise die entsprechende Einfuhr- oder Transitgenehmigung beim Department of Agriculture beantragt werden, die am Tag der Einreise gültig ist. Für jedes Haustier wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier aus einem Ort kommt, um den es in einem Radius von 25 km in den letzten 6 Monaten keinen Tollwutfall gab und, dass der Hund/die Katze maximal 3 Jahre (für Katzen 1 Jahr) und mindestens 2 Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden ist. Haustiere müssen mit einem implantierten Mikrochip versehen sein.

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Tue, 22 Sep 2026 11:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 13 Oct 2026 12:08:44 +0200)

Letzte Änderungen: 

Sicherheit – Kriminalität; Kapstadt und Garden Route

Redaktionelle Änderungen

Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge. 
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter. ​​​​​​​

Sicherheit

Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten.

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen, Verkehrsbehinderungen und Straßensperren können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z. B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde-River-Canyon und dem Krüger-Nationalpark). Gegenwärtig kann es vor allem in den Regionen Kwa-Zulu-Natal und Johannesburg (CBD) aufgrund kurzfristig ausgerufener nationaler Shutdowns zu Behinderungen und Ausschreitungen kommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Auch 2026 bleibt Südafrikas Kriminalitätsrate auf sehr hohem Niveau. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Reisende können zudem Opfer von Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten werden. Auch sexualisierte Gewalt (Gender Based Violence) kommt häufig vor. Es sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen insbesondere allein reisende Frauen bei Nutzung per App bestellter Fahrdienste (z.B. Uber, etc.) unter Drogen gesetzt und/oder Opfer sexueller Übergriffe wurden.

Vor allem in Innenstädten (sog. „CBDs") und informellen Siedlungen (sog. „Townships") kommt es regelmäßig zu teilweise schweren Raubüberfällen auf Touristen.  

Hinzu kommt sog. „bag snatching", das Wegreißen von Handtaschen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben, beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Debit-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. 

Gelegentlich kommt es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln zur Vorbereitung einer Straftat.
Bei der Nutzung von Dating-Apps ist äußerste Vorsicht geboten. Kriminelle nutzen Online-Plattformen gezielt, um Opfer in Hinterhalte zu locken, was in der Vergangenheit bereits zu schweren Gewalttaten und Entführungen geführt hat. 

  • Treffen Sie sich ausschließlich in gut besuchten, öffentlichen Bereichen und vermeiden Sie es, sich zu ersten Treffen an private Orte zu begeben.
  • Informieren Sie stets Vertraute oder Familienmitglieder über Ihren genauen Aufenthaltsort oder teilen Sie Ihren Live-Standort. 

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab"- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings"). 

Bei Autobahnfahrten im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Spiking", d. h. Fahrzeuge werden z.B. durch Steinwurf oder auf der Fahrbahn platzierte Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen. Die daraus resultierende Situation wird für einen Überfall auf die Insassen genutzt. 

Kapstadt und Garden Route

Die Tourismusbehörden der Provinz Westkap (Kontakt Provinz Westkap) sowie der Stadtverwaltung Kapstadt (Kontakt Kapstadt) bieten internationalen Reisenden Unterstützung an, geben Sicherheitstipps und teilen Notfallnummern mit. Die Organisation „Wilderness Search and Rescue (WSAR)" bietet Sicherheitshinweise und Hilfe bei Unfällen u.a. bei Wanderungen.

Wanderungen in der Region sollten bevorzugt in Gruppen durchgeführt werden; auf eine angemessene Wanderausrüstung ist zu achten. Raubüberfälle auf Wandernde werden aktuell auf Wanderrouten entlang des Signal Hill in unmittelbarer Nähe zu urbanen Siedlungen verzeichnet.

Am Flughafen Kapstadt kommt es derzeit vermehrt zu Betrug durch illegale Beförderer/Taxis. Im Ankunftsbereich drängen Personen mit gefälschten Ausweisen (häufig gefälschte „Uber"-Badges) Reisende dazu, reguläre App-Buchungen zu stornieren. Mit dem Versprechen angeblich günstigerer Preise und mit Hilfe präparierter Kartenlesegeräte werden teils erhebliche Beträge rechtswidrig abgebucht. 

  • Nutzen Sie ausschließlich verifizierte E-Hailing-Dienste (Uber, Bolt, etc.) und vom Flughafen autorisierte Taxis (deutliche Informationen dazu im Terminal).
  • Meiden Sie jeglichen Kontakt zu Anwerbern im Terminal.

In Kapstadt und Umgebung kommt es vermehrt zu Autoaufbrüchen, bei denen Gepäck oder Wertsachen aus dem Kofferraum entwendet werden. In diesem Zusammenhang nutzen Täter auch sogenanntes „Jamming". Dabei wird die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug beim Verriegeln gezielt gestört, sodass das Fahrzeug unverschlossen bleibt.

  • Bringen Sie Ihr Reisegepäck vor dem Besuch touristischer Ziele in Ihre Unterkunft.
  • Vergewissern Sie sich stets, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen ist.
  • Speichern Sie die relevanten Notfallnummern Ihres Reiseziels in Ihrem Mobiltelefon.

Addo-Elephant-Park

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo-Elephant-Park zu nutzen. 

  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr und kooperieren Sie; die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
  • Meiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit; halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Verzichten Sie unbedingt auf das Fahren als Anhalter und die Mitnahme von Anhaltern.
  • Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone, etc. nie sichtbar im Auto liegen, sondern transportieren diese im verschlossenen Kofferraum.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts in Südafrika ein Mobiltelefon mit; tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Bei Ankunft am Flughafen können südafrikanische SIM-Karten günstig erworben werden.
  • Speichern Sie die landesweit gültigen Notrufnummern in Ihrem Mobiltelefon:
    Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • In Südafrika gibt es mehrere private Anbieter von Sicherheits-Apps, die Sie vor Gefahren warnen und wichtige Notfallkontakte zur Verfügung stellen können (z. B. Travelhawk, Namola und Buzzer Community).
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; tragen Sie eine beglaubigte Kopie bei sich und speichern Sie elektronische Kopien/Fotos Ihrer Dokumente. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau und behalten Sie diese in der Öffentlichkeit stets im Blick; verzichten Sie auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf einem portablen Lesegerät.
  • Nehmen Sie keine Getränke und Speisen von Unbekannten an und lassen Sie Ihre Getränke und Speisen in Restaurants nicht unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie bei Verabredungen über Dating-Plattformen grundsätzlich zunächst vorsichtig - vereinbaren Sie Treffen immer an öffentlichen Orten; teilen Sie Ihre Pläne mit Freunden oder Familie.
  • Nutzen Sie, vor allem als alleinreisende Frau, bei Fahrten mit per App bestellten Fahrdienstleistern (z. B. Uber, etc.) nach Einbruch der Dunkelheit die vorhandenen Sicherheitsfunktionen der jeweiligen App und bleiben Sie während der gesamten Fahrt mit einer zusätzlichen Person telefonisch/per Messenger in Verbindung.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Verzichten Sie auf Township-Besuche oder nehmen Sie nur an organisierten Touren mit ortskundiger Führung teil.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei. 

Natur und Klima

Das Klima ist trocken bis subtropisch feucht. Vor allem in den Wintermonaten der südlichen Hemisphäre (Juni bis August) kommt es immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Eine Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in den Tourismusgebieten ist in diesen Fällen nicht ausgeschlossen. 

Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen führen, auch in Nationalparks (wie z.B. dem Krüger-Nationalpark). 

Im Meer gibt es teilweise starke (Unter-)Strömungen, die selbst erfahrene und geübte Schwimmer auf das Meer hinausziehen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Badeunfällen. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Beachten Sie in der Kapregion mögliche Hinweise auf Wasserrestriktionen.
  • Erkundigen Sie sich immer, wo das Baden im Meer sicher ist und halten Sie sich an bewachten Stränden auf.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr

Der öffentliche Fernverkehr funktioniert in aller Regel zuverlässig. Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen zwischen allen großen Städten, aber nur wenige Zugverbindungen.

Ein Mietwagen ist für Einzelreisende und kleine Gruppen empfehlenswert, denn die öffentlichen Nahverkehrsnetze sind unsicher und unübersichtlich. Eine Ausnahme bildet der „Gautrain" zwischen Johannesburg und Pretoria.

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist dicht und Überlandstraßen zumeist in gutem Zustand. Auf Autobahnen herrscht oft Mautpflicht.
Nebenstraßen hingegeben sind vor allem in ländlichen Gebieten oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Gefahren bestehen durch Rücksichtlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, und häufiges Linksüberholen trotz Verbotes.

Zum Teil haben Verkehrszeichen eine andere Bedeutung als in Deutschland. So bedeutet z.B. ein grün erleuchteter Abbiegepfeil an der Ampel nicht, dass weder auf Fußgänger noch Gegenverkehr geachtet werden muss. In Südafrika gibt es viele „4-way-stop"-Kreuzungen, d.h. dass alle Autos an der Kreuzung zunächst halten müssen; die Weiterfahrt erfolgt dann entsprechend der Ankunftsreihenfolge, d.h. das Auto, welches als erstes an der Kreuzung gehalten hat, fährt auch als erstes wieder los.

Es gibt viele Radarkontrollen und bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen. Die Promillegrenze beträgt 0,5. Bei Überschreitungen muss mit Festnahme und Inhaftierung gerechnet werden.

  • Meiden Sie die Vorortzüge in Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Durban (Ausnahme „Gautrain"). Falls Sie die Züge nutzen müssen, sollten Sie in der 1. Klasse und nur zu den Hauptverkehrszeiten am Tag reisen.
  • Bestellen Sie Taxis nur bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen; bei der Reservierung sind Gästehäuser und Hotels oft behilflich. Winken Sie Taxis nicht auf der Straße heran.
  • Fahren Sie nicht per Anhalter oder mit sog. Minibus-Taxis.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden: die Barzahlung einer Geldbuße an Ort und Stelle ist nicht legal. 
    Sollten Beamte auf eine sofortige Bezahlung bestehen, verständigen Sie die südafrikanische Korruptionshotline („fraud and anti-corruption hotline") unter 0800 00 28 70.
  • Fahren Sie äußerst defensiv; vermeiden Sie jegliche Auseinandersetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Beharren Sie weder auf Ihrem Recht, noch tun Sie anderen verbal oder durch Gesten kund, wenn Sie mit dem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer nicht einverstanden sind.
  • Unternehmen Sie nach Einbruch der Dunkelheit keine Überlandfahrten, da Unfälle, liegengebliebene Fahrzeuge, Schlaglöcher, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen und Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Es gibt keine Einschränkungen im öffentlichen Leben und Touristen müssen nicht mit Nachteilen rechnen. Die Akzeptanz unter der Bevölkerung kann jedoch unterschiedlich sein und in ländlichen Gebieten oder Townships sind Ressentiments nicht ausgeschlossen.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Besitz, Konsum, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Schwere der Tat.

Prostitution ist in Südafrika strafbar. Taten im Bereich der Kinderprostitution und des Missbrauchs von Kindern können mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) geahndet werden. Als Kind gilt jede Person bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Der Missbrauch von Kindern ist auch nach deutschem Recht strafbar, wenn die Tat von Deutschen im Ausland begangen wird.

Nacktbaden ist strafbar.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann, je nachdem ob es auf privatem oder öffentlichem Grund, oder gar in einem Naturschutzgebiet stattfand, zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen von zwei bis zehn Jahren führen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr geschützter Pflanzen und Tiere.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Debit- (Girocard) und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an ausreichend vorhandenen internationalen Geldautomaten benutzt werden. Die Zahlung mit Kreditkarte ist üblich und gerne gesehen.

Bargeld (EUR oder USD) kann in den Metropolen überall gewechselt werden. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen bietet die South African Reserve Bank.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Einreise nur mit Kinderreisepass ohne Verlängerung/Aktualisierung möglich.

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen noch mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.
Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein.

Die gebührenpflichtige Elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation eTA) ist für deutsche Staatsangehörige nicht obligatorisch, kann jedoch laut Aussage der südafrikanischen Migrationsbehörden zu einer Beschleunigung des Einreiseprozesses führen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika grundsätzlich kein Visum. 
Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugscheins wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor's visa") für den Zeitraum der geplanten Reise, maximal für 90 Tage erteilt, siehe auch Einreise und Zoll - Anmerkungen.

Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin beantragt werden sollte.

Inhaber von in Deutschland ausgestellten „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 28.07.1951", Inhaber von deutschen „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 15.10.1946", sowie Inhaber von „Reisedokumenten" unterliegen der Visumpflicht für Südafrika.

Überschreitung des Aufenthalts („Overstay")

Gemäß geltender Einreisebestimmungen führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („Overstay") auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person". Dies hat eine automatische Einreisesperre von ein bis fünf Jahren zur Folge. Bei verspäteter Ausreise erfolgt die Erklärung zur unerwünschten Person auch dann, wenn eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragt wurde, darüber aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Dagegen kann nur nach Ausreise Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruchsprozess ist jedoch langwierig und ein Erfolg nicht garantiert. Das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen haben hierauf keinen Einfluss.

  • Halten Sie sich unbedingt an die Ihnen erteilte Aufenthaltserlaubnis und vermeiden Sie einen „Overstay".

Minderjährige

Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.

Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:

  • Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
  • Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z.B. mittels Muster „Parental consent letter",
  • Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
  • Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
  • Bestätigungsschreiben in englischer Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.

Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs und die südafrikanischen Vertretungen in Deutschland.

Einfuhrbestimmungen

Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.

Informationen zu Zollfreigrenzen für die Ein- und Ausfuhr von Neuwaren und (Fremd-) Währungen bietet der südafrikanische Zoll.

Seit 1. Juli 2026 müssen Reisende innerhalb von 24 Stunden vor Abflug bzw. vor Ein- und Ausreise verpflichtend eine elektronische Zollerklärung abgeben. Nähere Informationen bietet die südafrikanische Regierung. Alternativ kann die Erklärung bei Ankunft/Abreise an speziellen Terminals am Flughafen („Self-Service Declaration Terminals") abgegeben werden.

  • Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.

Tiere

Einfuhrbestimmungen für Haustiere hängen im Wesentlichen davon ab, aus welchem Land die Tiere nach Südafrika eingeführt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine sechs Monate gültige Importgenehmigung. Diese und alle weiteren Informationen bietet Animal Health.

Gesundheit

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:

  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Ganzjährig geringes Risiko: in den übrigen nördlichen Regionen: Provinz KwaZulu-Natal, einschließlich der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Im Nordwesten und Nordosten des Landes: übrige Teile der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschl. der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe
  • Malariafrei: südliche Landesteile

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten. 

Sexuell übertragene Krankheiten

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

HIV-Infektionen,  Mpox-Virus und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Schistosomiasis.

  • Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, sodass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Südafrika.

1.219.090 qkm.

59.308.690 (UNO Schätzung 2020).

40 pro qkm.

Hauptstadt

Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz). 
Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz Januar bis Juni).                             Bloemfontein (Sitz des obersten Gerichts).

Geographie

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: Das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.

Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).

Regierung

Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1996. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat der Provinzen mit 90 Mitgliedern. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. Adapter sind notwendig.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Übersicht

Südafrika fasziniert als Land voller dramatischer Kontraste, in dem atemberaubende Landschaften auf pulsierende Städte und eine reiche, vielschichtige Geschichte treffen. Von kargen Wüsten und weiten Savannen über sanft geschwungene Berge und spektakuläre Küstenabschnitte bis hin zu idyllischen Weinregionen bietet Südafrika eine außergewöhnliche Landschaftsvielfalt. In den weitläufigen Nationalparks bewegt sich die artenreiche Tierwelt frei, während kosmopolitische Zentren voller Energie sprühen.

Das Land besitzt drei Hauptstädte: Pretoria fungiert als Regierungssitz (administrative Hauptstadt), Kapstadt als Parlamentssitz (legislative Hauptstadt) und Bloemfontein als Sitz des Obersten Gerichtshofs (judikative Hauptstadt). Kapstadt, spektakulär zwischen dem Tafelberg und dem Atlantik gelegen, ist mit seinem europäischen Flair und seinen kulturellen Highlights oft der erste Anlaufpunkt für Besucher. Johannesburg, die größte Stadt des Landes, bildet das wirtschaftliche Herzstück und das Tor zum Landesinneren, während Durban an der Küste des Indischen Ozeans mit subtropischem Klima und einer ganz eigenen kulturellen Note begeistert.

Mehrere UNESCO-Welterbestätten zeugen von der naturräumlichen und historischen Bedeutung des Landes: Der iSimangaliso Wetland Park erstreckt sich an der Ostküste mit Seen, Sumpfgebieten und artenreichen Stränden. Die „Wiege der Menschheit“ (Cradle of Humankind) nahe Johannesburg barg

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Südafrika ist international hervorragend an das Luftverkehrsnetz angebunden und verfügt über mehrere bedeutende Flughäfen. Der wichtigste internationale Flughafen ist der O.R. Tambo International Airport (JNB) in Johannesburg, der den Großteil der Langstreckenflüge abwickelt und als zentrales Drehkreuz für Verbindungen im südlichen Afrika dient. Der Cape Town International Airport (CPT) in Kapstadt ist eine weitere zentrale Anlaufstelle – besonders beliebt bei Urlaubsreisenden –, während der King Shaka International Airport (DUR) bei Durban die Ostküste bedient.

Zahlreiche große internationale Fluggesellschaften bieten Direktverbindungen oder Flüge mit Zwischenstopp nach Südafrika an. Dazu gehören unter anderem Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Edelweiss Air sowie British Airways, Virgin Atlantic, Air France, KLM, Emirates, Qatar Airways, Turkish Airlines und Singapore Airlines. Regionale Anbindungen werden unter anderem von Ethiopian Airlines und Kenya Airways abgedeckt.

Die nationale Fluggesellschaft Südafrikas, South African Airways, bedient ausgewählte internationale und regionale Strecken. Für Verbindungen zwischen den Großstädten und regionalen Zielen im Inland stehen Inlandsfluggesellschaften wie FlySafair und Airlink zur Verfügung.

Die meisten Langstreckenreisenden erreichen Südafrika über Drehkreuze wie Dubai, Doha, Istanbul, Addis Abeba oder europäische Metropolen (z. B. Frankfurt, Zürich oder Wien) mit Anschlussflügen nach Johannesburg, Kapstadt oder Durban.

Flugzeiten

Frankfurt - Johannesburg: 10 Std. 30 Min.; Frankfurt - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; München - Johannesburg: 10 Std. 45 Min.; Zürich - Johannesburg: 10 Std. 40 Min.; Zürich - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; Wien - Johannesburg: 13 Std. 15 Min. (reine Flugzeit).

Bram Fischer International (BFN) liegt 10km östlich der Stadt Bloemfontein (Fahrzeit: 15 Min.). Restaurants, Geschäfte, Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen, WLAN. Shuttle-Bus ins Stadtzentrum, Tel. +27 (51) 407 22 40. Taxis.

Airpässe

Der Visit Africa Airpass von oneworld ist gültig für Ziele in Südafrika, Namibia, Sambia, Simbabwe und Mauritius. Buchbar sind beliebig viele Flüge, mindestens jedoch zwei, mit British Airways oder deren angeschlossenen Fluggesellschaften.

Anreise mit dem Pkw

Ein gut ausgebautes Fernstraßennetz verbindet Südafrika mit seinen Nachbarländern Namibia, Botsuana, Simbabwe, Mosambik, Eswatini (ehemals Swasiland) und Lesotho über zahlreiche offizielle Grenzübergänge.

Zu den am stärksten frequentierten Grenzübergängen gehören Beitbridge (Simbabwe – Richtung Johannesburg), Kopfontein/Tlokweng (Botsuana – Verbindung Gaborone mit Pretoria und Johannesburg) sowie Vioolsdrif/Noordoewer (Namibia – Hauptroute nach Kapstadt über das Northern Cape). Im Osten verbinden Lebombo (Mosambik – Maputo) sowie mehrere Grenzstationen nach Eswatini die Verkehrswege, die besonders von Besuchern des Krüger-Nationalparks genutzt werden. Das völlig von Südafrika umschlossene Königreich Lesotho ist über spektakuläre Passstraßen in den Drakensbergen erreichbar.

Die Straßenbedingungen auf den Hauptrouten sind in der Regel gut. Dennoch können die Grenzformalitäten und Zollkontrollen insbesondere an stark frequentierten Grenzübergängen wie Beitbridge viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass Reisende ausreichend Wartezeit einplanen sollten. Die Öffnungszeiten der Grenzübergänge variieren stark und können sich kurzfristig ändern; eine vorherige Erkundigung wird dringend empfohlen.

Fahrzeugunterlagen & Führerschein: Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Es empfiehlt sich außerdem, eine englische Übersetzung mitzuführen. Bei der Grenzüberschreitung mit einem Fahrzeug müssen gültige Fahrzeugpapiere sowie Nachweise über Versicherungsschutz vorge

Anreise mit der Bahn

Der grenzüberschreitende internationale Zugverkehr nach Südafrika ist stark eingeschränkt und wird von den meisten Reisenden nicht als reguläres Verkehrsmittel genutzt. Die Hauptverbindungen in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botsuana und Mosambik. Reguläre Passagierverbindungen zwischen Südafrika und den Nachbarländern sind unregelmäßig und oft unzuverlässig, weshalb Grenzgänger und Urlauber meist auf Straßenverkehr oder Inlandsflüge ausweichen.

Luxuszüge: Für ein exklusives Reiseerlebnis anstelle von reinem Transport sorgen renommierte Luxuszüge mit mehrtägigen Panoramarouten:

• Rovos Rail: Bietet reguläre Fahrten von Pretoria nach Kapstadt, Durban und zu den Victoria-Wasserfällen (Simbabwe) sowie mehrtägige Fernverbindungen bis nach Dar es Salaam (Tansania) und Swakopmund (Namibia).
• Blue Train: Fährt regulär auf der Strecke zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie als Charterzug in den Krüger-Nationalpark und nach Durban.
• Shongololo Express: Bietet mehrtägige Erlebnisreisen (zwischen 12 und 15 Tagen) durch Südafrika, Namibia, Eswatini (ehemals Swasiland), Mosambik und Simbabwe an.

Anreise mit dem Schiff

Südafrika verfügt zwar über eine lange Küstenlinie entlang des Atlantischen und des Indischen Ozeans, der internationale Passagierverkehr auf dem Seeweg ist jedoch eingeschränkt, da es keine regulären internationalen Fährverbindungen zu den Nachbarländern gibt. Allerdings laufen Kreuzfahrtschiffe regelmäßig südafrikanische Häfen an – insbesondere im Rahmen von Seereisen rund um das südliche Afrika oder auf Weltreisen.

Die bedeutendsten Häfen des Landes sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha) und East London.

Kreuzfahrtschiffe

Die Häfen von Kapstadt (Port of Cape Town) und Durban (Port of Durban) sind die wichtigsten Anlaufstellen für Kreuzfahrtschiffe; sie wickeln sowohl internationale Ozeanriesen als auch regionale Seereisen ab. Auch andere Häfen wie Port Elizabeth (Gqeberha) werden regelmäßig im Kreuzfahrtverkehr angefahren.

Unter anderem steuern Reedereien wie Cunard, Phoenix und AIDA auf ihren Kreuzfahrten (teils ab Hamburg oder Bremerhaven) südafrikanische Häfen an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

South African Airways bedient ausgewählte Inlandsstrecken, während Fluggesellschaften wie Airlink (4Z), FlySafair und Lift umfassende Verbindungen zwischen Städtewie Johannesburg, Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha), East London, Kimberley, Bloemfontein und George anbieten.

Die Flugzeiten sind in der Regel kurz: Der Flug von Johannesburg nach Kapstadt dauert etwa zwei Stunden, von Johannesburg nach Durban rund eine Stunde. Auf den Hauptstrecken gibt es häufige Verbindungen, was eine flexible Reiseplanung erleichtert.

Darüber hinaus verbinden Inlandsflüge kleinere regionale Flughäfen in der Nähe beliebter Sehenswürdigkeiten, darunter den Kruger Mpumalanga International Airport (MQP) für Safaris oder den George Airport (GRJ) für die Garden Route.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Reisen mit dem Mietwagen bietet die Freiheit, Städte, Weinregionen, Nationalparks und Küstenlandschaften flexibel in einer Reise zu kombinieren. In den bewohnten Regionen verfügt Südafrika über ein gut ausgebautes Straßennetz mit großen Fernstraßen, die Zentren wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt, Durban und Gqeberha (Port Elizabeth) verbinden. Tankstellen sind entlang der Hauptverkehrsrouten reichlich vorhanden.

Zu den bekanntesten Routen für einen Roadtrip gehören die Garden Route, die entlang der Südküste durch Wälder, Lagunen und an Stränden vorbeiführt, sowie die spektakuläre Panorama Route in Mpumalanga entlang des Blyde River Canyons mit Aussichtspunkten wie God's Window, den Bourke's Luck Potholes und den Three Rondavels (oft kombiniert mit einem Besuch des Krüger-Nationalparks).

Die Straßenbeschilderung ist klar und Entfernungen werden in Kilometern angegeben. Auch wenn das Autofahren große Flexibilität bietet, können die Fahrtzeiten lang sein, und auf abgelegeneren Strecken gibt es oft weniger Serviceangebote als Karten vermuten lassen. Eine vorausschauende Planung empfiehlt sich besonders während der Hauptreisezeiten.

Maut: Einige Autobahnabschnitte sind mautpflichtig. Die Bezahlung ist in bar möglich; internationale Kreditkarten werden an den Mautstellen häufig nicht akzeptiert.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

l

Zustand der Straßen

Etwa ein Drittel der Straßen des Landes ist asphaltiert, darunter alle Hauptverkehrsstraßen. Der Zustand der Fernstraßen ist auf den nationalen Autobahnen und wichtigen Regionalrouten im Allgemeinen gut. Das beste Straßennetz wird von der nationalen Straßenbehörde SANRAL verwaltet, während die Standards auf provinziellen und lokalen Nebenstraßen stärker variieren können.

Nationalstraßen entsprechen in etwa gut ausgebauten deutschen Bundesstraßen. Auch viele Regionalstraßen sind in gutem Zustand und verfügen über ein geringes Verkehrsaufkommen. Straßenschilder sind touristisch gut und klar ausgeschildert.

In ländlichen Regionen muss jedoch mit Schlaglöchern, freilaufendem Vieh, Fußgängern auf der Fahrbahn sowie schlecht beleuchteten Streckenabschnitten gerechnet werden. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

Staßenklassifizierung

Südafrikas Straßennetz wird durch Buchstabe-Zahlen-Kombinationen gekennzeichnet: N-Routen sind Nationalstraßen, die Großstädte und Fernverkehrskorridore miteinander verbinden (z. B. N3). Sie sind nur zu einem kleineren Teil als reine Autobahnen ausgebaut. Nicht jede N-Route ist mautpflichtig, aber einige wichtige Fernstraßenabschnitte beinhalten Mautstrecken.

R-Routen kennzeichnen Regional- oder Provinzstraßen (z. B. R27), während M-Routen für Hauptverkehrsstraßen innerhalb städtischer Ballungsräume (Metropolen) stehen.

Autovermietung

Autovermietungen sind in allen größeren Städten und an allen wichtigen Flughäfen weitverbreitet, wobei sowohl internationale Anbieter als auch lokale Unternehmen vertreten sind. Ein Mietwagen ist meist das praktischste Verkehrsmittel, um Regionen wie die Cape Winelands, die Garden Route oder Teile von Mpumalanga und KwaZulu-Natal flexibel zu erkunden. Einwegmieten zwischen den Hauptstädten sind in der Regel möglich, erfodern jedoch meist eine Zusatzgebühr (Einweggebühr).

Mietbedingungen: Der Fahrer muss in der Regel mindestens 18 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie auch höher) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Für Fahrer unter 25 Jahren wird häufig eine Jungfahrergebühr erhoben; einige Vermieter schreiben zudem ein Maximalalter von 70 Jahren vor.

Versicherung & Fahrzeugwahl: Beim Anmieten sollte sorgfältig geprüft werden, ob die Raten einen ausreichenden Versicherungsschutz beinhalten, wie hoch die Selbstbeteiligung ausfällt und ob Fahrten auf Schotterstraßen (Gravel Roads) erlaubt sind. Für Fahrten in Wildreservate oder entlegene Regionen sollte vorab erfragt werden, welcher Fahrzeugtyp am besten geeignet ist. Zudem sollten vor der Abfahrt Notfall- und Pann

Taxi

Es gibt in Südafrika keine einheitliche Farbe für herkömmliche Taxis. Klassische Taxis mit Taxameter stehen an Flughäfen, Hotels, Taxiständen und zentralen Verkehrsknotenpunkten zur Verfügung oder können telefonisch bestellt werden. Das Heranwinken auf der Straße ist in manchen Stadtgebieten möglich, jedoch empfiehlt es sich, Taxis über das Hotel oder Restaurant rufen zu lassen. Da nicht alle Taxis ein Taxameter nutzen, sollte der Fahrpreis bei fehlendem Taxameter unbedingt vor Fahrtantritt vereinbart werden.

Sammeltaxis (Minibus-Taxis): Weiße Minibusse bilden das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs und werden von der einheimischen Bevölkerung für feste Routen innerhalb und zwischen Stadtgebieten intensiv genutzt. Sie sind sehr günstig und flächendeckend unterwegs, für Erstbesucher aufgrund der unübersichtlichen Routen- und Einstiegssysteme jedoch oft schwer zu durchschauen.

Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing): App-basierte Vermittlungsdienste wie Uber und Bolt sind in Großstädten wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Durban weitverbreitet. Für viele Reisende bieten sie die einfachste und sicherste Option, da der Fahrpreis vorab in der App angezeigt wird und keine Preisverhandlungen erforderlich sind. In städtischen Zentren ist die Verfügbarkeit sehr gut, in Randbezirken oder spätnachts kann sie jedoch eingeschränkt sein.

Fahrrad

Das Fahrrad eignet sich in Südafrika nur bedingt als Verkehrsmittel für lange Strecken zwischen verschiedenen Orten. Abgesehen von einigen städtischen Abschnitten und landschaftlich reizvollen Regionen machen die Straßenbedingungen, der schnelle Verkehr und die begrenzte Fahrrad-Infrastruktur das Radfahren zwischen Städten herausfordernd. Für erfahrene Radfahrer auf sorgfältig ausgewählten Routen kann es funktionieren; für die meisten Besucher eignet es sich jedoch besser für kurze lokale Fahrten, Mountainbike-Touren oder geführte Ausflüge als für den alltäglichen Transport von Ort zu Ort.

Reisebus

Zahlreiche Busunternehmen bieten Fernbusverbindungen an. Dies stellt eine praktische Option für Reisende dar, die nicht selbst fahren möchten. Die Fernbusse sind in der Regel klimatisiert und bieten je nach Anbieter und Route unterschiedliche Komfortstandards. Verbindungen zwischen den Hauptzentren und vielen kleineren Städten im ganzen Land werden unter anderem von Intercape, Greyhound und Translux angeboten. Eine vorausschauende Buchung empfiehlt sich auf beliebten Strecken.

In der Verwaltungshauptstadt Pretoria sind die Hauptabfahrtspunkte für Fernbusse der Bahnhof Bosman Station (23 Bosman Street) sowie die Pretoria Station (An der Ecke Paul Kruger Street und Scheiding Street, genutzt u. a. von Intercape).

Für individuelle Bedürfnisse bietet Baz Bus ein Hop-on/Hop-off-System für Rucksacktouristen und Reisende, das direkt zu einer Vielzahl von Unterkünften (Hostels, Pensionen, Lodges und Hotels) fährt. Das Busunternehmen Compassline bietet zudem auf Kundenwünsche zugeschnittene Bustouren an.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
• Linksverkehr;
• Anschnallpflicht für alle Insassen;
• Promillegrenze: 0,5 ‰ (strenge Kontrollen);
• Telefonieren ist während der Fahrt nur über eine Freisprecheinrichtung gestattet;
• Lokale Verkehrsschilder und Anweisungen der Verkehrspolizei haben stets Vorrang.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Sofern nicht anders ausgeschildert, gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:
• Innerorts: 60 km/h;
• Außerorts / Landstraßen: 100 km/h;
• Autobahnen und zweispurige Fernstraßen: 120 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen sind häufig (sowohl durch stationäre Blitzer als auch durch mobile Polizeikontrollen), und die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.

Pannenhilfsdienst

Pannenhilfe & Automobilclub: Der Partnerclub des ADAC in Südafrika ist die Automobile Association of South Africa (AASA) (Tel. +27 (11) 799 10 00). Sie bietet Rund-um-die-Uhr-Pannenhilfe, Abschleppdienste und Notfallunterstützung an. Zudem stellt die AASA umfangreiche Dienstleistungen wie Auskünfte zu Straßenzuständen und Unterkünften sowie Kartenmaterial für Mitglieder anderer Automobilclubs zur Verfügung.

Hinweis für Mietwagenreisende: Bei Fahrzeugpannen oder Unfällen mit einem Mietwagen sollte der erste Anruf stets bei der jeweiligen Autovermietung erfolgen. Diese gibt die spezifische Notfallnummer vor und klärt, welche Leistungen abgedeckt sind. Vor der Abfahrt im Mietwagen-Depot sollte sichergestellt werden, dass die Notfall-Kontaktdaten vorliegen, die Vorgehensweise bei Reifen- oder Batterieproblemen bekannt ist und geklärt wurde, ob Fahrten auf Schotterstraßen oder grenzüberschreitende Fahrten den Versicherungsschutz beeinträchtigen.

ADAC-Auslandsnotruf: Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und -unfallschutzes rund um die Uhr Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Dokumentenverlust sowie medizinischen Notfällen. Die Notrufnummern lauten: bei Fahrzeugschäden Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen Tel. +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Führerschein & Dokumente: Ausländische Fahrer müssen ihren gültigen nationalen Führerschein stets mitführen. Ist der Führerschein nicht in englischer Sprache ausgestellt, ist der internationale Führerschein erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Alternativ kann eine offizielle englische Übersetzung mitgeführt werden. Das Dokument muss ein Lichtbild sowie die Unterschrift des Inhabers enthalten.

Zudem sollten Reisende stets ihren Reisepass, bei Mietwagen den Mietvertrag sowie die Versicherungsunterlagen griffbereit haben. Ausländische Führerscheine werden für Urlauber und private Fahrten in der Regel problemlos anerkannt, berechtigen jedoch nicht zu Tätigkeiten, für die eine südafrikanische professionelle Fahrerlaubnis (Professional Driving Permit) erforderlich ist.

Unterwegs in der Stadt

In allen größeren Städten steht ein ausgebautes Netz an bus- und bahnbasierten Nahverkehrsmitteln zur Verfügung, auch wenn viele Besucher für Wege im Stadtgebiet bevorzugt auf Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing), vom Hotel organisierte Transfers oder Inlandsflüge für längere Strecken zurückgreifen.

Johannesburg: Das Nahverkehrssystem stützt sich auf den modernen Schnellzug Gautrain, das Bus-Rapid-Transit-System Rea Vaya sowie das klassische Busnetz von Metrobus. Ergänzt wird das Angebot durch Taxis, Ride-Hailing-Dienste und Minibus-Sammeltaxis.

Pretoria (Tshwane): In der Verwaltungshauptstadt nutzen Pendler und Besucher Autos, lokale Busse, Minibusse, den Gautrain sowie das moderne Busnetz A Re Yeng, das eng mit dem weiteren Nahverkehrssystem der Provinz Gauteng vernetzt ist.

Kapstadt: Kombiniert das moderne Schnellbusnetz MyCiTi – eine sehr günstige und beliebte Option, um zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu gelangen – mit den Bussen von Golden Arrow, Vorort

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

In Südafrika gibt es sowohl reguläre Intercity-Züge als auch private Luxuszüge. Der öffentliche Schienenverkehr ist jedoch nicht so flächendeckend oder frequentiert, wie viele Reisende es erwarten, und entspricht nicht europäischen Standards. Es wird generell empfohlen, in der 1. Klasse zu reisen. Reguläre Fernverkehrszüge werden von Shosholoza Meyl betrieben und verbinden Städte wie Johannesburg, Durban und Kapstadt, das Angebot ist jedoch stark limitiert. Alle Langstreckenzüge verfügen über Schlafwagen, die meisten auch über Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken sollte mindestens 24 Stunden im Voraus gebucht werden.

Nah- und Regionalverkehr: In den Stadtgebieten von Tshwane (Pretoria)/Johannesburg und Kapstadt verkehren Nahverkehrszüge. Der moderne Schnellzug Gautrain verbindet als schnelles Nahverkehrssystem Johannesburg, Pretoria und den internationalen Flughafen O.R. Tambo (JNB) und wird vorrangig für Stadt- und Flughafentransfers genutzt.

Luxuszüge: Für exklusives Reisen stehen renommierte Luxuszüge zur Verfügung:

• Blue Train: Fährt regulär zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie nach Hoedspruit (am Krüger-Nationalpark). Jedes Abteil bietet höchsten Komfort mit eigenem Badezimmer, Telefon, Fernseher und Klimaanlage.
• Rovos Rail: Fährt in der Luxusklasse mit nostalg

Unterwegs mit dem Schiff

Der inländische Schiffsverkehr dient in Südafrika primär touristischen Zwecken und wird nicht als reguläres Transportmittel genutzt. Die bekannteste Fährverbindung ist die Passage nach Robben Island, die vom Nelson Mandela Gateway an der V&A Waterfront in Kapstadt ablegt. Ansonsten handelt es sich bei Bootsfahrten meist um Hafenrundfahrten, Ausflüge zur Walbeobachtung oder Küstenkreuzfahrten.

So bietet beispielsweise MSC Cruises regelmäßig Küstenkreuzfahrten auf der Strecke Kapstadt – Port Elizabeth (Gqeberha) – Durban an.

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Gelbfieber: Gelbfieber kommt in Südafrika selbst nicht vor. Bei Direktflügen aus Europa wird daher keine Gelbfieber-Impfung verlangt. Eine Impfbescheinigung wird jedoch von allen Reisenden verlangt, die ab einem Alter von einem Jahr aus von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten einreisen. Dies gilt auch für Personen, die sich im Rahmen eines Transitaufenthalts länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Bei Transitaufenthalten wird eine Impfung generell empfohlen, da die genaue Dauer des Transits im Nachhinein oft schwer nachzuweisen ist.

[2] Hepatitis A & Hepatitis B: Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird allen Reisenden empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B empfiehlt sich bei längeren Aufenthalten, engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein für Kinder und Jugendliche.

[3] Malaria: Malaria kommt in bestimmten nordöstlichen Regionen Südafrikas vor – insbesondere in Teilen der Provinzen Limpopo, Mpumalanga (einschließlich des Kruger-Nationalparks und angrenzender Wildreservate) sowie im Nordosten von KwaZulu-Natal (vor allem in den Grenzgebieten zu Mosambik und Simbabwe). Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum ist in diesen Regionen vertreten. Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai, weshalb in diesem Zeitraum die Einnahme einer Malariaprophylaxe und konsequenter Mückenschutz dringend empfohlen werden. Von Juni bis September ist das Risiko in den genannten Gebieten geringer.

[4] Tollwut: Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind unter anderem streunende Hunde, Katzen, Wildtiere und Fledermäuse. Eine Tollwutimpfung wird für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen sowie bei längeren Aufenthalten empfohlen. Bei Biss- oder Kratzwunden sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Essen und Trinken

Das Leitungswasser ist in den Großstädten und städtischen Gebieten gesundheitlich unbedenklich und entspricht hohen Qualitätsstandards, auch wenn es geschmacklich gelegentlich etwas gewöhnungsbedürftig sein kann. In ländlichen oder entlegeneren Regionen ist das Leitungswasser hingegen nicht immer keimfrei und sollte vor dem Trinken abgekocht, gefiltert oder in geschlossenen Originalflaschen gekauft werden.

Milch- & Lebensmittelhygiene: Milch ist in der Regel pasteurisiert, sodass Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte sowie Obst und Gemüse aus seriösen Geschäften und etablierten Restaurants unbesorgt verzehrt werden können. Es wird empfohlen, Speisen stets frisch zubereitet und gut durchgegart zu konsumieren sowie bei Rohkost und Salaten in einfacheren Verhältnissen vorsichtig zu sein.

Cholera-Hinweis: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Ein geringes Infektionsrisiko besteht primär in Regionen mit eingeschränkter Sanitärinfrastruktur. Da die Wirksamkeit einer Cholera-Impfung abgewägt werden muss, empfiehlt sich vor Reiseantritt eine ärztliche Beratung. Der beste Schutz besteht in einer konsequenten Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.

Andere Risiken

Reisende in Südafrika sollten insbesondere in städtischen Gebieten aufmerksam sein. Wertsachen sollten nicht offen gezeigt und Fahrten bei Nacht sowie Alleingänge in unbekannten Vierteln gemieden werden. Nutzen Sie für Wege im Stadtgebiet lizenzierte Taxis oder bewährte Ride-Hailing-Apps.

Verkehrssicherheit: Während Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen gut ausgebaut sind, schwankt das Fahrverhalten lokal stark. Auf ländlichen Straßen ist wegen schlechter Beleuchtung, unbeleuchteter Fußgänger und Freigänger-Tieren erhöhte Vorsicht geboten. Die Nutzung von Minibus-Sammeltaxis wird aufgrund schwankender Sicherheits- und Wartungsstandards für Touristen nicht empfohlen.

Sicherheit bei Ausflügen & Tierbeobachtungen: In Nationalparks und Wildreservaten sollten Wildtiere stets nur aus sicherer Entfernung und auf ausgewiesenen Wegen oder im Rahmen geführter Touren beobachtet werden. An den Küsten können starke Meeresströmungen das Schwimmen im Ozean gefährlich machen; beachten Sie stets örtliche Warnschilder und Sicherheitshinweise.

Impfungen & Gesundheitsempfehlungen: Es wird empfohlen, vor der Reise die Standardimpfungen laut Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (u. a. Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Poliomyelitis und Influenza) ggf. aufzufrischen.

Spezifische Gesundheitsrisiken:

• Bilharziose: Erreger können in Binnengewässern (Teichen und Flüssen) vor allem in den Provinzen Limpopo, Mpumalanga, KwaZulu-Natal sowie in der östlichen Kapprovinz (bei Gqeberha/Port Elizabeth) vorkommen. Schwimmen und Waten in Süßwassergewässern sollte vermieden werden. Gechlorte Schwimmbecken sind unbedenklich.
• HIV/Aids: HIV/Aids ist weit verbreitet. Infektionsrisiken bestehen vor allem bei ungeschützten Sexualkontakten, unsterilen Nadeln oder Bluttransfusionen.
• Sonneneinstrahlung & UV-Schutz: Die UV-Strahlung ist extrem hoch. Ein effektiver Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF > 20) ist zwingend erforderlich.
• Weitere Erkrankungen: Tuberkulose und das durch Mücken sowie den Verzehr unregelmäßig zubereiteter Tierprodukte übertragbare Rifttal-Fieber kommen landesweit vor. Konsequenter Mückenschutz, der Verzicht auf unpasteurisierte Milch und rohes Fleisch mindern das Risiko.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis verlangt.

Geld

Währung

1 Südafrikanischer Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.

Kreditkarten

Mastercard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen und im Landesinneren nicht oder selten mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Girocard
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Maestro-Symbol wird in Südafrika akzeptiert.
Es sollten nur bewachte Geldautomaten, die innerhalb von Gebäuden angebracht sind, - wie in Banken, Supermärkten und Einkaufszentren -, genutzt werden. Geldautomaten, die draußen stehen, bergen das Risiko, manipuliert worden zu sein. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. In Südafrika können Reiseschecks in den Großstädten bei wenigen Banken und Wechselstuben eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung in bar, als Wertpapiere oder in Gold ist unbegrenzt, muss aber ab einer Summe im Gegenwert von 25.000 R deklariert werden und ggf. muss eine Einfuhrerlaubnis vorgelegt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist für Reisende, die keinen Wohnsitz in Südafrika haben, auf die eingeführte Summe begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen muss ab einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$ deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf die bei der Einfuhr deklarierte Summe begrenzt.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
2 l Wein und 1 l andere alkoholische Getränke;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke und persönliche Gebrauchsgegenstände bis zu einem Wert von 5.000 R (keine Fernseher, keine Verbrauchsgüter wie Lebensmittel).

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Verbotene Importe

Einfuhrverbot besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, automatische, militärische und nicht nummerierte Waffen, Munition, Sprengstoffe und Sprengkörper, Giftstoffe, Fälschungen, Waren, die in einem Gefängnis hergestellt wurden, sowie Zigaratten, von denen 1000 Stück mehr als 2 kg wiegen.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Sondergenehmigungen werden verlangt für die Einfuhr u.a. von Pflanzen, pflanzlichem Material, Schusswaffen, Medikamenten und einer bestimmten Anzahl von Goldmünzen.

Weitere Informationen sind vom südafrikanischen Zoll erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0027.

Notrufnummern sind: Polizei 10111 und Rettungswagen 10177.

Mobiltelefon

Mobilfunknetz & Abdeckung: Das Mobilfunknetz in Südafrika ist hervorragend ausgebaut – insbesondere in den Städteteilen, Ballungsräumen und entlang der wichtigsten Verbindungsstraßen stehen moderne 4G- und 5G-Netze zur Verfügung. Zu den führenden Netzbetreibern gehören Vodacom, MTN, Cell C und Telkom. In abgelegeneren ländlichen Regionen kann die Netzabdeckung und Datengeschwindigkeit jedoch eingeschränkt sein.

SIM-Karten, Roaming & Registrierung: Internationale Roaming-Abkommen bestehen, und deutsche Mobiltelefone können problemlos genutzt werden. Aufgrund der Roaming-Kosten lohnt sich für Touristen jedoch meist der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte oder e-SIM. Diese sind direkt an den internationalen Flughäfen, in Mobilfunkgeschäften und Supermärkten erhältlich. Für die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung (RICA) muss beim Kauf der Reisepass vorgelegt werden.

Mobile Daten & Internet: Mobiles Internet wird flächendeckend

Internet

WLAN (Wi-Fi) & Verfügbarkeit: WLAN ist in Südafrika weitverbreitet – insbesondere in Großstädten wie Johannesburg, Kapstadt und Durban sowie in beliebten Regionen wie den Cape Winelands und den großen Nationalparks. Die meisten Hotels, Pensionen, Cafés (einschließlich der Kaffeehäuser in den Townships von Kapstadt) und Restaurants bieten ihren Gästen kostenloses WLAN an. Zudem gibt es in fast jedem Ort Internet-Cafés.

Geschwindigkeit & Zuverlässigkeit: Die Verbindungsgeschwindigkeiten in städtischen Gebieten sind grundsätzlich gut und eignen sich problemlos für E-Mails, Videotelefonie und Streaming. Die Leistung kann jedoch je nach Anbieter und Tageszeit schwanken. In abgelegeneren Regionen, wie auf dem Land oder in einigen Safari-Lodges, ist das WLAN oft langsamer, auf Gemeinschaftsbereiche beschränkt oder basiert auf Satellitenverbindungen.

Öffentliche Hotspots: Öffentliche WLAN-Hotspots stehen in vielen Einkaufszentren, an Flughäfen, in Business-Zentren und öffentlichen Plätzen zur Verfügung, erfordern jedoch meist eine kurze Registrierung. Für einen dauerhaft zuverlässigen Internetzugang – insbesondere bei Reisen außerhalb der Ballungsräume – empfiehlt sich die Nutzung von mobilen Daten über eine lokale SIM-Karte.

Post

Postsendungen nach Europa (wie Postkarten und Briefe) sind in der Regel etwa fünf bis sieben Tage unterwegs. Für den Versand wichtiger Dokumente oder wertvoller Sendungen empfiehlt sich die Nutzung internationaler Kurierdienste.

Medien

Südafrika verfügt über eine gut entwickelte und vielfältige Medienlandschaft, die aus einer Mischung aus staatlichen und privaten Medienbetreibern in den Bereichen Fernsehen, Radio, Print und digitale Plattformen besteht. Die Inhalte stehen in zahlreichen Sprachen zur Verfügung, was die sprachliche Vielfalt des Landes widerspiegelt. Englischsprachige Medien sind jedoch am weitesten verbreitet und flächendeckend zugänglich.

Fernsehen & Radio: Die staatliche Rundfunkanstalt South African Broadcasting Corporation (SABC) betreibt landesweite Fernseh- und Radiosender. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene private Fernsehsender, die Nachrichten, Unterhaltung und internationale Programme ausstrahlen. Radio ist insbesondere für lokale Nachrichten, Musik und Talkshows nach wie vor äußerst populär und selbst in entlegeneren Regionen gut zu empfangen.

Print- & Online-Medien: Zeitungen und Magazine erscheinen sowohl auf Englisch als auch in anderen Landessprachen, wobei die großen Tageszeitungen in allen Städten und Orten erhältlich sind. Online-Nachrichtenportale und soziale Medien werden intensiv genutzt und zählen zu den primären Informationsquellen für die Bevölkerung.

Medienangebot für Reisende: Internationale Nachrichtensender (wie CNN oder BBC) stehen in den meisten Hotels und über Satellitenfernsehen zur Verfügung, während die lokalen Medien wertvolle Einblicke in das aktuelle Tagesgeschehen, die Politik und kulturelle Trends des Landes bieten.

Einkaufen

Überblick

Das Einkaufserlebnis in Südafrika reicht von modernen Einkaufszentren und Designerboutiquen bis hin zu lebhaften Märkten und Verkaufsständen am Straßenrand. Großstädte wie Johannesburg, Kapstadt und Durban bieten riesige Malls mit internationalen und lokalen Marken, während kleinere Orte und touristische Regionen zum Stöbern in unabhängigen Geschäften und Kunsthandwerksläden einladen.

Märkte: Märkte sind ein zentraler Bestandteil der Einkaufskultur. Zu den bekanntesten zählen der Neighbourgoods Market in Johannesburg und der Markt in der Old Biscuit Mill in Kapstadt sowie zahlreiche Kunsthandwerksmärkte im ganzen Land. Sie bieten eine Mischung aus lokalen Produkten, Streetfood, Handgemachtem und Kunstwerken und sind besonders an Wochenenden stark besucht.

Typische Souvenirs: Beliebte Mitbringsel, die die kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegeln, sind afrikanisches Kunsthandwerk wie traditionelle Perlenarbeiten (Beadwork), Drahtkunst (Wire Art), geschnitzte Holzfiguren, Keramik, Textilien sowie Leder- und Samtwaren oder Safarianzüge. Ebenfalls sehr gefragt sind Gold-, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Straußenfedern, erstklassige südafrikanische Weine (besonders aus den Cape Winelands) sowie lokale Spezialitäten wie Biltong und Gewürze.

Bezahlung & Feilschen: In Geschäften und Einkaufszentren gelten Festpreise, Feilschen ist dort nicht üblich. Auf Märkten und an informellen Ständen kann der Preis hingegen oft verhandelt werden. Kredit

Kulinarisches

Übersicht

Die südafrikanische Küche spiegelt eine Fülle von afrikanischen, holländischen, britischen, indischen und malayischen Einflüssen wider, was zu einer abwechslungsreichen und geschmackvollen Gastronomieszene führt. Fleisch spielt eine zentrale Rolle bei vielen Gerichten; besonders gegrilltes Fleisch beim traditionellen Braai (der südafrikanischen Variante des Barbecues) nimmt einen wichtigen Platz im gesellschaftlichen Leben ein. Die Küstenregionen bieten hervorragende Meeresfrüchte und Fischgerichte, während in den Städten neben traditionellen Speisen eine internationale Restaurantvielfalt vertreten ist.

Einheimische Spezialitäten: Zu den bekanntesten traditionellen Gerichten gehören Bobotie (ein würziger Hackfleischauflauf mit Eiermilch-Haube), Sosaties (marinierte Fleischspieße nach Art von Schaschlik), Bredies (herzhafte Eintöpfe mit Fleisch, Tomaten und Gemüse) sowie Crayfish (Krebse/Langusten) an den Küsten. Ein beliebter Snack für unterwegs ist Biltong (gewüürztes Trockenfleisch).

Essen unterwegs & Qualität: Streetfood und zwanglose Lokalitäten sind vor allem in städtischen Gebieten weitverbreitet. Die Lebensmittelstandards in etablierten Restaurants und Hotels sind generell hoch. Es empfiehlt sich jedoch, gut besuchte Lokalitäten mit hohem Gästedurchsatz zu wählen. Die Portionen sind oft recht groß und herzhaft.

Trinkwasser: Leitungswasser ist in den meisten städtischen Gebieten in der Regel bedenkenlos trinkbar; in ländlichen Regionen empfiehlt sich jedoch abgepacktes Flaschenwasser. Frisches Obst und Gemüse sind von ausgezeichneter Qualität und flächendeckend verfügbar.

Getränke & Alkoholverkauf: Südafrika ist weltweit bekannt für seine exzellenten Weine aus den regionalen Anbaugebieten; zudem wird im Land auch erstklassiger Sherry gekeltert. Spirituosen werden in spezialisierten Liquor Stores verkauft, die in der Regel Montag bis Freitag von 09.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr geöffnet haben. Alkoholische Getränke wie Bier und Wein sind mittlerweile auch in vielen Supermärkten verfügbar.

Regionale Spezialitäten

Kulinarische Spezialitäten (Speisen):

• Braai: Die traditionelle südafrikanische Variante des Barbecues, bei der verschiedenste Fleischsorten über offener Glut gegrillt und im geselligen Kreis mit diversen Beilagen serviert werden.
• Bobotie: Ein klassisches Gericht der Cape-Malay-Küche aus gewürztem Hackfleisch, das mit einer goldgelben Eiermilch-Haube überbacken und traditionell mit Gelbreis serviert wird.
• Biltong: Luftgetrocknetes, gewürztes Rind- oder Wildfleisch (ähnlich dem amerikanischen Jerky), das als beliebter Snack für unterwegs gilt.
• Boerewors: Eine traditionelle, kräftig gewürzte Bauernschecke aus Rind- und Schweinefleisch, die meist frisch auf dem Braai zubereitet wird.
• Bunny Chow: Ein ausgehöhltes Weißbrot, das mit scharfem Curry gefüllt wird – eine bekannte Streetfood-Spezialität, die ursprünglich aus der indischen Gemeinschaft in Durban stammt.
• Sosaties: Marinierte und auf Spieße gesteckte Fleischstücke, die meist über offener Flamme gegrillt werden.
• Potjiekos: Ein herzhafter Eintopf, der in einem dreibeinigen Gusseisentopf (Potjie) langsam über offenem Feuer geschmort wird.

Typische Getränke:

• Südafrikanischer Wein: Das Land ist weltweit berühmt für seine Weine aus den Cape Winelands, insbesondere für Rebsorten wie Pinotage (eine südafrikanische Züchtung) und Chenin Blanc.
• Castle Lager: Eine weitverbreitete, leichte und erfrischende einheimische Biermarke.
• Amarula: Ein beliebter Cremelikör, der aus den Früchten des Marula-Baumes hergestellt und meist auf Eis getrunken wird.
• Rooibos-Tee: Ein koffeinfreier, heimischer Kräutertee aus den Cederbergen, der wahlweise pur, mit Milch oder Zitrone getrunken wird.
• Umqombothi: Ein traditionelles, leicht aussehendes und getreidebetontes Bier aus Mais und Sorghum, das vor allem bei kulturellen Anlässen und Zeremonien konsumiert wird.

Kultur

Religion

Die große Mehrheit der Bevölkerung Südafrikas gehört dem Christentum an (ca. 80 %), darunter Mitglieder afrikanisch-unabhängiger Kirchen (wie der Zionist Christian Church), der Niederländisch-Reformierten Kirche, der Anglikanischen und Methodistischen Kirche sowie der Katholischen Kirche. Darüber hinaus gibt es bedeutende religiöse Minderheiten von Hindus, Muslimen, Juden sowie Anhängern traditioneller afrikanischer Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln

 Südafrika zeichnet sich durch seine kulturelle Vielfalt aus. Höflichkeit, gegenseitiger Respekt und ein entspanntes Auftreten werden geschätzt. Zur Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand und sucht direkten Blickkontakt. Im informellen Rahmen ist die Nutzung von Vornamen rasch gebräuchlich, während in formellen Situationen oder bei Privatbesuchen zunächst Titel und Nachname bevorzugt werden.

Im Alltag, in Städteteilen und an der Küste ist zwanglose Freizeitkleidung (Casual) vollkommen angemessen. In gehobeneren Restaurants und im geschäftlichen Umfeld wird Smart-Casual-Kleidung erwartet, bei besonderen Anlässen elegante Garderobe. Beim Besuch von ländlichen Gemeinden sowie religiösen oder kulturellen Stätten empfiehlt sich zurückhaltende, bedeckende Kleidung.

Fotografieren an touristischen Attraktionen und an öffentlichen Orten ist generell erlaubt. Das Fotografieren von Regierungsgebäuden, militärischen Anlagen und Sicherheitspersonal ist jedoch strikt untersagt. Bevor Einzelpersonen – insbesondere in ländlichen Gemeinschaften – fotografiert werden, gebietet es die Höflichkeit, vorher um Erlaubnis zu fragen.

In allen geschlossenen sowie teilweise geschlossenen öffentlichen Innenbereichen gilt ein strenges Gesetzliches Rauchverbot. Dies betrifft Arbeitsplätze, Einkaufszentren, Flughäfen, Restaurants, Klubs, Kinos und öffentliche Verkehrsmittel. Manche Gastronomiebetriebe verfügen über separat ausgewiesene Raucherbereiche. Zudem ist das Rauchen im Auto gesetzlich verboten, wenn Kinder unter 12 Jahren mitfahren.

Trinkgeld ist in Südafrika üblich und wird erwartet. In Restaurants und Cafés sind 10 bis 15 % angemessen, sofern der Serviceaufschlag nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. Auch Taxifahrer, Reiseleiter, Hotelpersonal (Zimmermädchen ca. 10 Rand pro Tag, Gepäckträger ca. 5 Rand pro Koffer) sowie Tankwarte (ca. 2 bis 5 Rand für das Scheibenputzen und Tanken) erwarten ein kleines Trinkgeld.

Landesdaten

Vorwahl

+27

Fläche(qkm)

1,221,037

Bevölkerung

63.1 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

53

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

10111

Länderinfos Simbabwe

Klima

Beste Reisezeit

 Südafrika verfügt im Allgemeinen über ein angenehmes, gemäßigtes Klima mit deutlichen regionalen Unterschieden: Im Südwesten herrscht mediterranes Klima, das Landesinnere ist gemäßigt und der Nordosten subtropisch. Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten denen in Europa entgegengesetzt. Der Sommer dauert von November bis März, der Winter von Juni bis August.

Sommer (November bis März): Warm bis heiß im ganzen Land. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) liegen die Tageswert bei 25 bis 32 °C, häufig begleitet von nachmittäglichen Gewittern. An der Ostküste (z. B. Durban) ist es mit 28 bis 34 °C heißer und luftfeuchter, während Kapstadt etwas kühler und trockener bleibt.

Herbst (April bis Mai): Mild und angenehm bei Temperaturen zwischen 18 und 28 °C. Die Niederschläge lassen im Großteil des Landes nach, während im Westkap die feuchtere Jahreszeit beginnt.

Winter (Juni bis August): Im Landesinneren trocken und mild (tagsüber 15 bis 22 °C), nachts kann es jedoch stark abkühlen. Das Westkap mit Kapstadt erlebt zu dieser Zeit seine regenreichste und kühlste Phase (12 bis 20 °

Erforderliche Bekleidung

Bei der Kleidungswahl für eine Reise nach Südafrika sollten die unterschiedlichen Klimazonen und regionalen Wetterbedingungen berücksichtigt werden. Leichtes, atmungsaktives Gewebe wie Baumwolle oder Leinen eignet sich für den Großteil des Jahres – insbesondere in warmen Regionen und während der Sommermonate. Ein effektiver Sonnenschutz mit Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnencreme ist im ganzen Land unverzichtbar.

Sommer (November bis März): Leichte Sommerkleidung ist ideal. Im Landesinneren empfiehlt sich wegen der häufigen nachmittäglichen Gewitter zusätzlich eine leichte Regenjacke oder ein Schirm. Besucht man hingegen das Westkap rund um Kapstadt in dessen regenreicherem Winter (Juni bis August), ist wetterfeste Kleidung ratsam.

Winter & Zwiebelprinzip: Die Temperaturen im Winter schwanken stark. Im Landesinneren (z. B. Johannesburg und Pretoria) sind die Tage oft warm, die Morgen- und Abendstunden jedoch empfindlich kalt. Kleidung im Zwiebellook (Layering) ist hier optimal. An den Küsten ist der Winter zwar milder, bei kühlem Wind oder abends wird eine Jacke oder ein Pullover jedoch ebenfalls verlangt.

Safari & Gebirge: Für Safaris empfiehlt sich Kleidung in gedeckten, neutralen Farben (Naturtöne wie Beige, Khaki oder Braun) sowie bequemes, festes Schuhwerk. Langärmlige Hemden und lange Hosen bieten Schutz vor Sonne und Insekten (besonders in Malaria-Risikogebieten). In höher gelegenen Regionen wie den Drakensbergen ist auch im Sommer wärmere Kleidung erforderlich, da die Temperaturen stark sinken können.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Anmerkung zum Reisepass

Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Kosten

Deutschland, Österreich, Schweiz und Türkei
Deutsche, Österreicher und Schweizer (bis zu 90 Tage) sowie Türken (bis zu 30 Tage) benötigen für touristische und geschäftliche Aufenthalte kein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) offiziell eingeführt. Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nun über das neue ETA-System registrieren. Visumpflichtige Reisende aus bereits integrierten Ländern benötigen ab sofort eine ETA.

Besucher- und Transitvisum (falls visumpflichtig): 33 €.
Einige Nationalitäten erhalten das Visum kostenlos. Nähere Auskünfte erteilt die zuständige Botschaft.
Für Studien- und Arbeitserlaubnisse werden ggf. anfallende Telex-/Faxgebühren erhoben.

Visagebühren ändern sich häufig, daher ist es ratsam, sich vor Antragstellung bei den zuständigen konsularischen Vertretungen zu erkundigen.

Visaarten und Kosten

Besuchervisum (auch für Geschäftsreisen), Studien- und Arbeitsvisum (als Langzeitvisum) und Transitvisum. Mit einem Besuchervisum darf man in Südafrika weder bezahlte noch unbezahlte Arbeit aufnehmen und auch nicht studieren.

Transit

Visumpflichtige Reisende, die am selben Tag mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum (nur in Johannesburg möglich). Der maschinenlesbare Reisepass muss auch hier noch mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Achtung: Visumpflichtige Reisende, die über Südafrika nach Botswana, Lesotho, Mosambik, Namibia, Simbabwe  oder Eswatini reisen wollen, benötigen (auch über Johannesburg) ein vorab besorgtes Transitvisum

Persönlich bei den Konsulaten bzw. bei der Konsularabteilung der Botschaft (s. Kontaktadressen). Studien- und Arbeitsvisa müssen im Heimatland vor Antritt der Reise nach Südafrika beantragt werden.

Maximal zwei bis drei Wochen vor der geplanten Reise, kann ein Termin mit der zuständigen diplomatischen Vertretung vereinbart werden.

E-Visum: U.a. Staatsangehörige von Deutschland, Bulgarien, Kroatien, Frankreich, Deutschland, Litauen, Rumänien und der Slowakei können ein e-Visum beantragen.

Antrag erforderlich

Touristen- und Geschäftsvisum:
(a) 1 Antragsformular.
(b) 2 Passfotos.
(c) Maschinenlesbarer Reisepass, der noch mindestens 30 Tage über die geplante Ausreise hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält. 
(d) Ggf. gültige, langfristige oder unbefristete Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
(e) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthalts.
(f) Rück- oder Weiterreiseticket.
(g) Gebühr (per Überweisung mindestens 5 Werktage vor dem Einreichen des Antrags).
(h) Ggf. Gelbfieberimpfbescheinigung nach Aufenthalt in Infektionsgebieten und nach Transit mit mehr als 12 Stunden Aufenthalt in einem Gelbfieberendemiegebiet.
(i) Nachweis einer Auslandsreisekrankenversicherung (auf Englisch).
(j) Erklärung oder Dokumente, die den Zweck und die Dauer der Reise belegen.
(k) Ggf. Firmenschreiben der eigenen Firma und Einladungsschreiben eines südafrikanischen Unternehmens (Geschäftsreisen) oder Einschreibungsnachweis an Universität.

(l) Unterkunftsnachweis (z.B. Hotelbuchung).

Transitvisum:
(a) -(j) und
(l) Visum für das Zielland.

Der Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag (DIN A5) beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen vor der Abreise an die konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Bearbeitungsdauer

Besuchervisum: 5-10 Arbeitstage;
Studien- und Arbeitsgenehmigungen: reine Bearbeitungszeit i.d.R. 15 Arbeitstage. Es wird dennoch empfohlen, für Genehmigungen längere Bearbeitungszeiten einzuplanen.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Unter Umständen werden ein Nachweis (Kontoauszüge der letzten drei Monate) über ausreichende Geldmittel, ein Beleg über den Zweck der Reise und Rück- bzw. Weiterreisetickets verlangt.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Hinweis: Staatsbürger aller Länder, visumpflichtig oder nicht, erhalten an der Grenze in der Regel eine Besuchsgenehmigung (Port of Entry Visa), sofern sie die folgenden Dokumente vorlegen können: Maschinenlesbarer Reisepass, ggf. Visum, Unterlagen, die den Zweck und die Dauer des Aufenthalts bestätigen, gültiges Rück- oder Weiterreiseticket, ausreichende Geldmittel (von der Bank beglaubigte Kontoauszüge der letzten drei Monate), Adresse des Aufenthaltsortes in Südafrika und ggf. eine Gelbfieberimpfbescheinigung. Ein Visum ist keine Garantie für eine Einreiseerlaubnis. Für Personen mit Vorstrafen gelten Sonderregelungen. Einzelheiten von den konsularischen Vertretungen (s. Kontaktadressen).

Erforderliche Impfungen: Gelbfieberimpfbescheinigung, wenn der Reisende aus einem von der WHO ausgewiesenen Gelbfiebergebiet nach Südafrika einreist oder sich im Transit länger als 12 Stunden im Flughafen in einem der WHO ausgeweisenen Gelbfiebergebiete aufgehalten hat. Bei direktem Transit durch ein Gelbfiebergebiet ist kein Gelbfieber-Impfschein erforderlich.

 

Aufenthaltsverlängerung

Reisende, die ihren visumfreien Aufenthalt verlängern wollen, müssen mindestens zwei Monate vor Ablauf der in den Reisepass eingestempelten Frist eine gebührenpflichtige Verlängerung beim Department of Home Affairs beantragen. Dazu werden u. a. ein Rück- oder Weiterreiseticket, ein Krankenversicherungsnachweis und der Nachweis über ausreichende Geldmittel benötigt.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren.

Österreicher: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Schweizer: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Türken: Eigener maschinenlesbarer Reisepass.

Anmerkung: Alle Reisedokumente für Minderjährige sollten bei Reiseantritt mindestens zwei freie Seiten für Sichtvermerke haben. Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Achtung:

Ausländische visumbefreite Minderjährige, die von einem oder von zwei Elternteilen/Sorgeberechtigten bzw. von einer Drittperson begleitet werden, müssen keine Geburtsurkunden und Reiseerlaubnisse mehr vorlegen, auch dann nicht, wenn Eltern und Kinder nicht den gleichen Nachnamen tragen. Dennoch empfiehlt das Auswärtige Amt, weiterhin beide Dokumente mitzuführen.

Gänzlich unbegleitete Personen unter 18 Jahren müssen bei der Ein- und Ausreise eine ungekürzte bzw. vollständige Geburtsurkunde im Original vorweisen, aus der beide Eltern hervorgehen. Ist die Geburtsurkunde nicht in englischer Sprache, sollte man zusätzlich über eine beglaubigte Übersetzung verfügen. Empfehlenswert ist eine internationale Geburtsurkunde, die im Original vorgelegt wird. 

Minderjährige, die gänzlich unbegleitet reisen, benötigen außerdem eine Zustimmungserklärung, die nicht älter als sechs Monate sein darf, Passkopie und Kontaktdaten der Eltern/Sorgeberechtigten bzw. eine Bescheinigung darüber, dass die Einverständniserklärung nicht erforderlich ist (gerichtlicher Beschluss über alleiniges Sorgerecht bzw. Sterbeurkunde).

Gänzlich alleinreisende Minderjährige benötigen über die Bescheinigung / Zustimmungserklärung hinaus einen Einladungsbrief, die Kontaktdaten, eine Passkopie und ggf. das Visum oder die Aufenthaltsgenehmigung derjenigen Person, zu welcher der Minderjährige in Südafrika reist.

Einreise mit Haustieren

Für alle Tiere muss vor der Abreise die entsprechende Einfuhr- oder Transitgenehmigung beim Department of Agriculture beantragt werden, die am Tag der Einreise gültig ist. Für jedes Haustier wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis benötigt, das bestätigt, dass das Tier aus einem Ort kommt, um den es in einem Radius von 25 km in den letzten 6 Monaten keinen Tollwutfall gab und, dass der Hund/die Katze maximal 3 Jahre (für Katzen 1 Jahr) und mindestens 2 Monate vor der Einreise gegen Tollwut geimpft worden ist. Haustiere müssen mit einem implantierten Mikrochip versehen sein.

Reisepassinformationen

Die Einreise ist nur mit einem maschinenlesbaren Reisepass möglich. Der Reisepass muss noch mindestens 30 Tage über den visumfreien Aufenthalt hinaus bzw. 30 Tage über die Gültigkeit des Visums hinaus gültig sein und mindestens zwei freie Seiten enthalten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Urlaubs-, Besuchs- oder Geschäftsreisen (nicht Studienreisen):

  • (a) Deutschland, Österreich und die meisten EU-Länder: für visafreie Aufenthalte von bis zu 90 Tagen (Ausnahmen: Polen und Zypern: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen), ([1] Ausnahmen: Visumpflicht besteht für Staatsangehörige von Bulgarien, Litauen und Slowakische Republik);
  • (b) Schweiz;
  • (c) Türkei: für visafreie Aufenthalte von bis zu 30 Tagen.

Achtung: Inhaber von u.a. deutschen, österreichischen oder schweizer Reiseausweisen für Flüchtlinge/Staatenlose benötigen für Südafrika ein Visum.

Achtung: Südafrika hat das elektronische Reisegenehmigungssystem (South Africa ETA) nun offiziell eingeführt. Visumpflichtige Reisende aus den bereits integrierten Ländern benötigen für Südafrika ab sofort eine ETA (weitere Länder werden in den kommenden Wochen schrittweise hinzugefügt). Auch Staatsangehörige von visumbefreiten Ländern können und sollen ihre Ein- und Ausreisen nach und aus Südafrika nun über das neue ETA-System registrieren.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Tue, 22 Sep 2026 11:30:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 13 Oct 2026 12:08:44 +0200)

Letzte Änderungen: 

Sicherheit – Kriminalität; Kapstadt und Garden Route

Redaktionelle Änderungen

Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge. 
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter. ​​​​​​​

Sicherheit

Vom Besuch der Innenstädte (CBD) von Johannesburg, Pretoria, Port Elizabeth (Gqeberha) und Durban wird unabhängig von der Tageszeit abgeraten.

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen, Verkehrsbehinderungen und Straßensperren können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z. B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde-River-Canyon und dem Krüger-Nationalpark). Gegenwärtig kann es vor allem in den Regionen Kwa-Zulu-Natal und Johannesburg (CBD) aufgrund kurzfristig ausgerufener nationaler Shutdowns zu Behinderungen und Ausschreitungen kommen.

  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Kriminalität

Auch 2026 bleibt Südafrikas Kriminalitätsrate auf sehr hohem Niveau. Dies schließt Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Reisende können zudem Opfer von Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten werden. Auch sexualisierte Gewalt (Gender Based Violence) kommt häufig vor. Es sind mehrere Fälle bekannt geworden, in denen insbesondere allein reisende Frauen bei Nutzung per App bestellter Fahrdienste (z.B. Uber, etc.) unter Drogen gesetzt und/oder Opfer sexueller Übergriffe wurden.

Vor allem in Innenstädten (sog. „CBDs") und informellen Siedlungen (sog. „Townships") kommt es regelmäßig zu teilweise schweren Raubüberfällen auf Touristen.  

Hinzu kommt sog. „bag snatching", das Wegreißen von Handtaschen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben, beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Debit-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. 

Gelegentlich kommt es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln zur Vorbereitung einer Straftat.
Bei der Nutzung von Dating-Apps ist äußerste Vorsicht geboten. Kriminelle nutzen Online-Plattformen gezielt, um Opfer in Hinterhalte zu locken, was in der Vergangenheit bereits zu schweren Gewalttaten und Entführungen geführt hat. 

  • Treffen Sie sich ausschließlich in gut besuchten, öffentlichen Bereichen und vermeiden Sie es, sich zu ersten Treffen an private Orte zu begeben.
  • Informieren Sie stets Vertraute oder Familienmitglieder über Ihren genauen Aufenthaltsort oder teilen Sie Ihren Live-Standort. 

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab"- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings"). 

Bei Autobahnfahrten im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Spiking", d. h. Fahrzeuge werden z.B. durch Steinwurf oder auf der Fahrbahn platzierte Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen. Die daraus resultierende Situation wird für einen Überfall auf die Insassen genutzt. 

Kapstadt und Garden Route

Die Tourismusbehörden der Provinz Westkap (Kontakt Provinz Westkap) sowie der Stadtverwaltung Kapstadt (Kontakt Kapstadt) bieten internationalen Reisenden Unterstützung an, geben Sicherheitstipps und teilen Notfallnummern mit. Die Organisation „Wilderness Search and Rescue (WSAR)" bietet Sicherheitshinweise und Hilfe bei Unfällen u.a. bei Wanderungen.

Wanderungen in der Region sollten bevorzugt in Gruppen durchgeführt werden; auf eine angemessene Wanderausrüstung ist zu achten. Raubüberfälle auf Wandernde werden aktuell auf Wanderrouten entlang des Signal Hill in unmittelbarer Nähe zu urbanen Siedlungen verzeichnet.

Am Flughafen Kapstadt kommt es derzeit vermehrt zu Betrug durch illegale Beförderer/Taxis. Im Ankunftsbereich drängen Personen mit gefälschten Ausweisen (häufig gefälschte „Uber"-Badges) Reisende dazu, reguläre App-Buchungen zu stornieren. Mit dem Versprechen angeblich günstigerer Preise und mit Hilfe präparierter Kartenlesegeräte werden teils erhebliche Beträge rechtswidrig abgebucht. 

  • Nutzen Sie ausschließlich verifizierte E-Hailing-Dienste (Uber, Bolt, etc.) und vom Flughafen autorisierte Taxis (deutliche Informationen dazu im Terminal).
  • Meiden Sie jeglichen Kontakt zu Anwerbern im Terminal.

In Kapstadt und Umgebung kommt es vermehrt zu Autoaufbrüchen, bei denen Gepäck oder Wertsachen aus dem Kofferraum entwendet werden. In diesem Zusammenhang nutzen Täter auch sogenanntes „Jamming". Dabei wird die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug beim Verriegeln gezielt gestört, sodass das Fahrzeug unverschlossen bleibt.

  • Bringen Sie Ihr Reisegepäck vor dem Besuch touristischer Ziele in Ihre Unterkunft.
  • Vergewissern Sie sich stets, dass Ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen ist.
  • Speichern Sie die relevanten Notfallnummern Ihres Reiseziels in Ihrem Mobiltelefon.

Addo-Elephant-Park

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo-Elephant-Park zu nutzen. 

  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr und kooperieren Sie; die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
  • Meiden Sie Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit; halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Verzichten Sie unbedingt auf das Fahren als Anhalter und die Mitnahme von Anhaltern.
  • Lassen Sie Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone, etc. nie sichtbar im Auto liegen, sondern transportieren diese im verschlossenen Kofferraum.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts in Südafrika ein Mobiltelefon mit; tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Bei Ankunft am Flughafen können südafrikanische SIM-Karten günstig erworben werden.
  • Speichern Sie die landesweit gültigen Notrufnummern in Ihrem Mobiltelefon:
    Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • In Südafrika gibt es mehrere private Anbieter von Sicherheits-Apps, die Sie vor Gefahren warnen und wichtige Notfallkontakte zur Verfügung stellen können (z. B. Travelhawk, Namola und Buzzer Community).
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; tragen Sie eine beglaubigte Kopie bei sich und speichern Sie elektronische Kopien/Fotos Ihrer Dokumente. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau und behalten Sie diese in der Öffentlichkeit stets im Blick; verzichten Sie auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf einem portablen Lesegerät.
  • Nehmen Sie keine Getränke und Speisen von Unbekannten an und lassen Sie Ihre Getränke und Speisen in Restaurants nicht unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie bei Verabredungen über Dating-Plattformen grundsätzlich zunächst vorsichtig - vereinbaren Sie Treffen immer an öffentlichen Orten; teilen Sie Ihre Pläne mit Freunden oder Familie.
  • Nutzen Sie, vor allem als alleinreisende Frau, bei Fahrten mit per App bestellten Fahrdienstleistern (z. B. Uber, etc.) nach Einbruch der Dunkelheit die vorhandenen Sicherheitsfunktionen der jeweiligen App und bleiben Sie während der gesamten Fahrt mit einer zusätzlichen Person telefonisch/per Messenger in Verbindung.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Verzichten Sie auf Township-Besuche oder nehmen Sie nur an organisierten Touren mit ortskundiger Führung teil.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei. 

Natur und Klima

Das Klima ist trocken bis subtropisch feucht. Vor allem in den Wintermonaten der südlichen Hemisphäre (Juni bis August) kommt es immer wieder zu Busch- und Waldbränden. Eine Beeinträchtigung der Infrastruktur auch in den Tourismusgebieten ist in diesen Fällen nicht ausgeschlossen. 

Starke Regenfälle können zu Überschwemmungen führen, auch in Nationalparks (wie z.B. dem Krüger-Nationalpark). 

Im Meer gibt es teilweise starke (Unter-)Strömungen, die selbst erfahrene und geübte Schwimmer auf das Meer hinausziehen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Badeunfällen. Auch Haie stellen eine potentielle Gefahr für Badende dar.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien über aktuelle Meldungen. Informationen zu Überschwemmungen können Sie insbesondere in der Regenzeit (Januar bis März) bei SAN-Parks (South African National Parks) abrufen.
  • Beachten Sie in der Kapregion mögliche Hinweise auf Wasserrestriktionen.
  • Erkundigen Sie sich immer, wo das Baden im Meer sicher ist und halten Sie sich an bewachten Stränden auf.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Infrastruktur/Verkehr

Der öffentliche Fernverkehr funktioniert in aller Regel zuverlässig. Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen zwischen allen großen Städten, aber nur wenige Zugverbindungen.

Ein Mietwagen ist für Einzelreisende und kleine Gruppen empfehlenswert, denn die öffentlichen Nahverkehrsnetze sind unsicher und unübersichtlich. Eine Ausnahme bildet der „Gautrain" zwischen Johannesburg und Pretoria.

In Südafrika herrscht Linksverkehr. Das Straßennetz ist dicht und Überlandstraßen zumeist in gutem Zustand. Auf Autobahnen herrscht oft Mautpflicht.
Nebenstraßen hingegeben sind vor allem in ländlichen Gebieten oft unzureichend gesichert und von schlechter Qualität. Gefahren bestehen durch Rücksichtlosigkeit anderer Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Sammeltaxis, und häufiges Linksüberholen trotz Verbotes.

Zum Teil haben Verkehrszeichen eine andere Bedeutung als in Deutschland. So bedeutet z.B. ein grün erleuchteter Abbiegepfeil an der Ampel nicht, dass weder auf Fußgänger noch Gegenverkehr geachtet werden muss. In Südafrika gibt es viele „4-way-stop"-Kreuzungen, d.h. dass alle Autos an der Kreuzung zunächst halten müssen; die Weiterfahrt erfolgt dann entsprechend der Ankunftsreihenfolge, d.h. das Auto, welches als erstes an der Kreuzung gehalten hat, fährt auch als erstes wieder los.

Es gibt viele Radarkontrollen und bei Verstößen ist mit hohen Geldbußen zu rechnen. Die Promillegrenze beträgt 0,5. Bei Überschreitungen muss mit Festnahme und Inhaftierung gerechnet werden.

  • Meiden Sie die Vorortzüge in Johannesburg, Kapstadt, Pretoria und Durban (Ausnahme „Gautrain"). Falls Sie die Züge nutzen müssen, sollten Sie in der 1. Klasse und nur zu den Hauptverkehrszeiten am Tag reisen.
  • Bestellen Sie Taxis nur bei zuverlässigen, bekannten Unternehmen; bei der Reservierung sind Gästehäuser und Hotels oft behilflich. Winken Sie Taxis nicht auf der Straße heran.
  • Fahren Sie nicht per Anhalter oder mit sog. Minibus-Taxis.
  • Wenn Sie von der Polizei angehalten werden: die Barzahlung einer Geldbuße an Ort und Stelle ist nicht legal. 
    Sollten Beamte auf eine sofortige Bezahlung bestehen, verständigen Sie die südafrikanische Korruptionshotline („fraud and anti-corruption hotline") unter 0800 00 28 70.
  • Fahren Sie äußerst defensiv; vermeiden Sie jegliche Auseinandersetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Beharren Sie weder auf Ihrem Recht, noch tun Sie anderen verbal oder durch Gesten kund, wenn Sie mit dem Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer nicht einverstanden sind.
  • Unternehmen Sie nach Einbruch der Dunkelheit keine Überlandfahrten, da Unfälle, liegengebliebene Fahrzeuge, Schlaglöcher, nicht hinreichend ausgeschilderte und gesicherte Baustellen und Tiere auf der Fahrbahn ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Es gibt keine Einschränkungen im öffentlichen Leben und Touristen müssen nicht mit Nachteilen rechnen. Die Akzeptanz unter der Bevölkerung kann jedoch unterschiedlich sein und in ländlichen Gebieten oder Townships sind Ressentiments nicht ausgeschlossen.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Besitz, Konsum, Ein- und Ausfuhr von sowie Handel mit Drogen sind strafbar. Die gesetzlich vorgesehenen Strafen reichen von einer Geldstrafe bis hin zu 25 Jahren Haft, je nach Schwere der Tat.

Prostitution ist in Südafrika strafbar. Taten im Bereich der Kinderprostitution und des Missbrauchs von Kindern können mit besonders hohen Haftstrafen (bis zu 20 Jahren) geahndet werden. Als Kind gilt jede Person bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres. Der Missbrauch von Kindern ist auch nach deutschem Recht strafbar, wenn die Tat von Deutschen im Ausland begangen wird.

Nacktbaden ist strafbar.

Das Pflücken geschützter Pflanzen und das Fangen von Tieren geschützter Arten ist verboten und kann, je nachdem ob es auf privatem oder öffentlichem Grund, oder gar in einem Naturschutzgebiet stattfand, zu empfindlichen Geld- und Haftstrafen von zwei bis zehn Jahren führen. Dies gilt auch für die ungenehmigte Ausfuhr geschützter Pflanzen und Tiere.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR). Debit- (Girocard) und Kreditkarten, die dem Maestro-System angeschlossen sind, können an ausreichend vorhandenen internationalen Geldautomaten benutzt werden. Die Zahlung mit Kreditkarte ist üblich und gerne gesehen.

Bargeld (EUR oder USD) kann in den Metropolen überall gewechselt werden. Beim Geldtausch ist zwingend der Reisepass vorzulegen. Nähere Informationen bietet die South African Reserve Bank.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Einreise nur mit Kinderreisepass ohne Verlängerung/Aktualisierung möglich.

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen noch mindestens 30 Tage über den Tag der Ausreise hinaus gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.
Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach Südafrika müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel vorhanden sein.

Die gebührenpflichtige Elektronische Reisegenehmigung (Electronic Travel Authorisation eTA) ist für deutsche Staatsangehörige nicht obligatorisch, kann jedoch laut Aussage der südafrikanischen Migrationsbehörden zu einer Beschleunigung des Einreiseprozesses führen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen nach Südafrika grundsätzlich kein Visum. 
Gegen Vorlage eines gültigen Rückflugscheins wird bei Einreise in aller Regel eine Besuchsgenehmigung („visitor's visa") für den Zeitraum der geplanten Reise, maximal für 90 Tage erteilt, siehe auch Einreise und Zoll - Anmerkungen.

Für andere als kurzfristige touristische, Besuchs- oder Geschäftsreisen benötigen deutsche Staatsangehörige ein Visum, das vor Einreise bei der südafrikanischen Botschaft in Berlin beantragt werden sollte.

Inhaber von in Deutschland ausgestellten „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 28.07.1951", Inhaber von deutschen „Reiseausweisen für Flüchtlinge gem. Abkommen vom 15.10.1946", sowie Inhaber von „Reisedokumenten" unterliegen der Visumpflicht für Südafrika.

Überschreitung des Aufenthalts („Overstay")

Gemäß geltender Einreisebestimmungen führt die Überschreitung jeder Aufenthaltserlaubnis („Overstay") auch um wenige Tage zu einer „Erklärung zur unerwünschten Person". Dies hat eine automatische Einreisesperre von ein bis fünf Jahren zur Folge. Bei verspäteter Ausreise erfolgt die Erklärung zur unerwünschten Person auch dann, wenn eine Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragt wurde, darüber aber noch keine Entscheidung getroffen wurde. Dagegen kann nur nach Ausreise Widerspruch eingelegt werden. Der Widerspruchsprozess ist jedoch langwierig und ein Erfolg nicht garantiert. Das Auswärtige Amt und seine Auslandsvertretungen haben hierauf keinen Einfluss.

  • Halten Sie sich unbedingt an die Ihnen erteilte Aufenthaltserlaubnis und vermeiden Sie einen „Overstay".

Minderjährige

Minderjährige deutsche Staatsangehörige, die mit mindestens einem Elternteil zusammen reisen, benötigen einen gültigen Reisepass. Das Mitführen einer Geburtsurkunde sowie einer Zustimmungserklärung des anderen Elternteils, falls nicht beide sorgeberechtigte Elternteile mitreisen, ist aber weiterhin empfehlenswert.

Reist ein Minderjähriger ohne Begleitung eines Erwachsenen, sind neben dem gültigen Pass folgende Unterlagen mitzuführen:

  • Internationale Geburtsurkunde (oder eine Geburtsurkunde mit englischer Übersetzung),
  • Zustimmungserklärung der Eltern in englischer Sprache, z.B. mittels Muster „Parental consent letter",
  • Passkopien der Eltern/Sorgeberechtigten, bei Alleinsorge Gerichtsbeschluss über das alleinige Sorgerecht oder Sterbeurkunde des anderen Elternteils jeweils mit Übersetzung in die englische Sprache,
  • Kontaktdetails der Eltern/Sorgeberechtigten,
  • Bestätigungsschreiben in englischer Sprache und Kontaktdaten sowie Passkopie der Person, zu welcher der Minderjährige reisen soll.

Weitere Informationen bieten das Department of Home Affairs und die südafrikanischen Vertretungen in Deutschland.

Einfuhrbestimmungen

Gebrauchte persönliche Gegenstände können zollfrei eingeführt werden. Bei der Einfuhr von Jagd- und Sportwaffen gab es in jüngster Zeit vermehrt Schwierigkeiten.

Informationen zu Zollfreigrenzen für die Ein- und Ausfuhr von Neuwaren und (Fremd-) Währungen bietet der südafrikanische Zoll.

Seit 1. Juli 2026 müssen Reisende innerhalb von 24 Stunden vor Abflug bzw. vor Ein- und Ausreise verpflichtend eine elektronische Zollerklärung abgeben. Nähere Informationen bietet die südafrikanische Regierung. Alternativ kann die Erklärung bei Ankunft/Abreise an speziellen Terminals am Flughafen („Self-Service Declaration Terminals") abgegeben werden.

  • Möchten Sie Waffen nach Südafrika einführen, setzen Sie sich rechtzeitig vor Abreise mit der zuständigen südafrikanischen Auslandsvertretung in Verbindung und sorgen Sie möglichst dafür, dass Ihr Reiseveranstalter vor Ort bei der Einfuhr Unterstützung leistet.

Tiere

Einfuhrbestimmungen für Haustiere hängen im Wesentlichen davon ab, aus welchem Land die Tiere nach Südafrika eingeführt werden. Erforderlich ist in jedem Fall eine sechs Monate gültige Importgenehmigung. Diese und alle weiteren Informationen bietet Animal Health.

Gesundheit

Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Allerdings ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Abeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann. Eine einzige Impfung gilt inzwischen als lebenslanger Impfnachweis im internationalen Reiseverkehr.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen (z.B. Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz).

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica, verursacht durch Plasmodium falciparum, beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung. Das Malariarisiko ist saisonal und regional unterschiedlich:

  • Saisonal hohes Risiko von September bis Mai: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Saisonal mittleres Risiko von Juni bis August: Nordosten der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (einschl. Kruger-Nationalpark und benachbarter Nationalparks)
  • Ganzjährig geringes Risiko: in den übrigen nördlichen Regionen: Provinz KwaZulu-Natal, einschließlich der Nationalparks Tembe Elephant, Ndumu Game Reserve, iSimangaliso Wetland und Hluhluwe-iMfolozi. Im Nordwesten und Nordosten des Landes: übrige Teile der Provinzen Limpopo und Mpumalanga (Ausnahmen s. o.), einschl. der Waterberg-Region und der Nationalparks Marakele und Madikwe
  • Malariafrei: südliche Landesteile

 

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme (Chemoprophylaxe) sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
  • Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten. 

Sexuell übertragene Krankheiten

Das größte Gesundheitsproblem in Südafrika ist HIV/AIDS mit einer sehr hohen Häufigkeit. Bis zu 20% der erwachsenen Bevölkerung (regionale Unterschiede) sind mit HIV infiziert. Eine durch die Immunschwäche bedingte Ko-Infektion mit Tuberkulose ist die Ursache der hohen Sterblichkeit, wobei gegen Tuberkulosemedikamente multiresistente Keime zum großen Teil mitverantwortlich sind.
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Eine Gefahr der Tuberkuloseansteckung über Tröpfcheninfektion besteht nur in entsprechenden medizinischen Einrichtungen bzw. bei längerem Aufenthalt in beengten Wohnräumen Tuberkulosekranker.

HIV-Infektionen,  Mpox-Virus und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht beim Baden in Süßwassergewässern (der Limpopo- und Mpumalanga-Provinz, sowie in KwaZulu-Natal und in der östlichen Kapprovinz bei Port Elizabeth), siehe Schistosomiasis.

  • Baden Sie nicht im offenen Süßwasser in den erwähnten Gebieten.

Sonnenschutz

Übermäßige Belastung durch UV-Licht führt zu vorzeitiger Hautalterung und kann auch Hautkrebs verursachen. Südafrika liegt geographisch in einer Zone erhöhter UV-Strahlung, sodass entsprechende Vorsorge getroffen werden sollte (Kopfbedeckung, Sonnenschutzcreme mit hohem Schutzfaktor je nach Hauttyp, besondere Vorsicht an Küsten mit kühlem Seewind).

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser fallen dahinter zurück, bieten aber auch im Notfall einen zielorientierten Service. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Für ärztliche Leistungen und Krankenhausbehandlung ist grundsätzlich Vorauskasse in teilweise erheblicher Höhe zu leisten. Der Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit Rückholversicherung wird dringend angeraten.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Südafrika.

1.219.090 qkm.

59.308.690 (UNO Schätzung 2020).

40 pro qkm.

Hauptstadt

Pretoria (Tshwane) (Hauptstadt und Regierungssitz). 
Kapstadt (Sitz des Parlamentes und Regierungssitz Januar bis Juni).                             Bloemfontein (Sitz des obersten Gerichts).

Geographie

Die Republik Südafrika liegt an der Südspitze des afrikanischen Kontinents. Das Land wird im Osten vom Indischen Ozean, im Westen vom Atlantischen Ozean und im Norden von Namibia, Botswana, Simbabwe, Mosambik und Swasiland begrenzt. Lesotho wird von Südafrika eingeschlossen. Drei geographische Regionen dominieren Südafrikas Landschaften: Das Binnenhochland, die Bergketten und die Küstenregion. Das Binnenhochland ist durch eine weitgehend gleichbleibende Höhenlage gekennzeichnet und wird durch Gebirgsabbrüche (die Große Randstufe), die über die Ebenen (Veld) des Hochplateaus emporragen und unterschiedlich hoch und steil sind, von den anderen Landschaftsformen abgegrenzt.

Obwohl es zwei große Flusssysteme gibt, den Limpopo und den Oranje, ist die Oberfläche des Plateaus wasserarm. An der Küste gibt es sowohl Sandstrände als auch Felsenbuchten, das Hinterland ist mit Sträuchern bewachsen. Die Bergregion, die sich vom Kap der guten Hoffnung entlang der Küste bis zum Limpopo-Tal im Nordosten des Landes erstreckt, besteht aus den Drakensberg-, Nuweveldberg- und Strombergketten.

Nach den Wahlen von 1994 wurde Südafrika in neun Provinzen eingeteilt: Sie umfassen das Westkap (Provinzhauptstadt: Kapstadt), das Ostkap (Bisho), das Nordkap (Kimberley), KwaZulu-Natal (Pietermaritzburg), Free State (Bloemfontein), North West Province (Mmabatho), Limpopo-Provinz (ehemals Northern Province) (Polokwane (ehemals Pietersburg)), Mpumalanga (Nelspruit) und Gauteng (Johannesburg).

Regierung

Parlamentarische Republik (im Commonwealth) seit 1961. Neue Verfassung seit 1996. Zweikammerparlament: Nationalversammlung mit 400 Mitgliedern und Nationalrat der Provinzen mit 90 Mitgliedern. Unabhängigkeit seit 1910 (ehemalige britische Kolonie).

Staatsoberhaupt

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Elektrizität

220/240 V, 50 Hz. Adapter sind notwendig.

Regierungschef

Cyril Ramaphosa, seit Februar 2018.

Übersicht

Südafrika fasziniert als Land voller dramatischer Kontraste, in dem atemberaubende Landschaften auf pulsierende Städte und eine reiche, vielschichtige Geschichte treffen. Von kargen Wüsten und weiten Savannen über sanft geschwungene Berge und spektakuläre Küstenabschnitte bis hin zu idyllischen Weinregionen bietet Südafrika eine außergewöhnliche Landschaftsvielfalt. In den weitläufigen Nationalparks bewegt sich die artenreiche Tierwelt frei, während kosmopolitische Zentren voller Energie sprühen.

Das Land besitzt drei Hauptstädte: Pretoria fungiert als Regierungssitz (administrative Hauptstadt), Kapstadt als Parlamentssitz (legislative Hauptstadt) und Bloemfontein als Sitz des Obersten Gerichtshofs (judikative Hauptstadt). Kapstadt, spektakulär zwischen dem Tafelberg und dem Atlantik gelegen, ist mit seinem europäischen Flair und seinen kulturellen Highlights oft der erste Anlaufpunkt für Besucher. Johannesburg, die größte Stadt des Landes, bildet das wirtschaftliche Herzstück und das Tor zum Landesinneren, während Durban an der Küste des Indischen Ozeans mit subtropischem Klima und einer ganz eigenen kulturellen Note begeistert.

Mehrere UNESCO-Welterbestätten zeugen von der naturräumlichen und historischen Bedeutung des Landes: Der iSimangaliso Wetland Park erstreckt sich an der Ostküste mit Seen, Sumpfgebieten und artenreichen Stränden. Die „Wiege der Menschheit“ (Cradle of Humankind) nahe Johannesburg barg

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Südafrika ist international hervorragend an das Luftverkehrsnetz angebunden und verfügt über mehrere bedeutende Flughäfen. Der wichtigste internationale Flughafen ist der O.R. Tambo International Airport (JNB) in Johannesburg, der den Großteil der Langstreckenflüge abwickelt und als zentrales Drehkreuz für Verbindungen im südlichen Afrika dient. Der Cape Town International Airport (CPT) in Kapstadt ist eine weitere zentrale Anlaufstelle – besonders beliebt bei Urlaubsreisenden –, während der King Shaka International Airport (DUR) bei Durban die Ostküste bedient.

Zahlreiche große internationale Fluggesellschaften bieten Direktverbindungen oder Flüge mit Zwischenstopp nach Südafrika an. Dazu gehören unter anderem Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Edelweiss Air sowie British Airways, Virgin Atlantic, Air France, KLM, Emirates, Qatar Airways, Turkish Airlines und Singapore Airlines. Regionale Anbindungen werden unter anderem von Ethiopian Airlines und Kenya Airways abgedeckt.

Die nationale Fluggesellschaft Südafrikas, South African Airways, bedient ausgewählte internationale und regionale Strecken. Für Verbindungen zwischen den Großstädten und regionalen Zielen im Inland stehen Inlandsfluggesellschaften wie FlySafair und Airlink zur Verfügung.

Die meisten Langstreckenreisenden erreichen Südafrika über Drehkreuze wie Dubai, Doha, Istanbul, Addis Abeba oder europäische Metropolen (z. B. Frankfurt, Zürich oder Wien) mit Anschlussflügen nach Johannesburg, Kapstadt oder Durban.

Flugzeiten

Frankfurt - Johannesburg: 10 Std. 30 Min.; Frankfurt - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; München - Johannesburg: 10 Std. 45 Min.; Zürich - Johannesburg: 10 Std. 40 Min.; Zürich - Kapstadt: 11 Std. 45 Min.; Wien - Johannesburg: 13 Std. 15 Min. (reine Flugzeit).

Bram Fischer International (BFN) liegt 10km östlich der Stadt Bloemfontein (Fahrzeit: 15 Min.). Restaurants, Geschäfte, Mietwagenschalter, Konferenzeinrichtungen, WLAN. Shuttle-Bus ins Stadtzentrum, Tel. +27 (51) 407 22 40. Taxis.

Airpässe

Der Visit Africa Airpass von oneworld ist gültig für Ziele in Südafrika, Namibia, Sambia, Simbabwe und Mauritius. Buchbar sind beliebig viele Flüge, mindestens jedoch zwei, mit British Airways oder deren angeschlossenen Fluggesellschaften.

Anreise mit dem Pkw

Ein gut ausgebautes Fernstraßennetz verbindet Südafrika mit seinen Nachbarländern Namibia, Botsuana, Simbabwe, Mosambik, Eswatini (ehemals Swasiland) und Lesotho über zahlreiche offizielle Grenzübergänge.

Zu den am stärksten frequentierten Grenzübergängen gehören Beitbridge (Simbabwe – Richtung Johannesburg), Kopfontein/Tlokweng (Botsuana – Verbindung Gaborone mit Pretoria und Johannesburg) sowie Vioolsdrif/Noordoewer (Namibia – Hauptroute nach Kapstadt über das Northern Cape). Im Osten verbinden Lebombo (Mosambik – Maputo) sowie mehrere Grenzstationen nach Eswatini die Verkehrswege, die besonders von Besuchern des Krüger-Nationalparks genutzt werden. Das völlig von Südafrika umschlossene Königreich Lesotho ist über spektakuläre Passstraßen in den Drakensbergen erreichbar.

Die Straßenbedingungen auf den Hauptrouten sind in der Regel gut. Dennoch können die Grenzformalitäten und Zollkontrollen insbesondere an stark frequentierten Grenzübergängen wie Beitbridge viel Zeit in Anspruch nehmen, sodass Reisende ausreichend Wartezeit einplanen sollten. Die Öffnungszeiten der Grenzübergänge variieren stark und können sich kurzfristig ändern; eine vorherige Erkundigung wird dringend empfohlen.

Fahrzeugunterlagen & Führerschein: Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Es empfiehlt sich außerdem, eine englische Übersetzung mitzuführen. Bei der Grenzüberschreitung mit einem Fahrzeug müssen gültige Fahrzeugpapiere sowie Nachweise über Versicherungsschutz vorge

Anreise mit der Bahn

Der grenzüberschreitende internationale Zugverkehr nach Südafrika ist stark eingeschränkt und wird von den meisten Reisenden nicht als reguläres Verkehrsmittel genutzt. Die Hauptverbindungen in die Nachbarländer führen nach Simbabwe, Botsuana und Mosambik. Reguläre Passagierverbindungen zwischen Südafrika und den Nachbarländern sind unregelmäßig und oft unzuverlässig, weshalb Grenzgänger und Urlauber meist auf Straßenverkehr oder Inlandsflüge ausweichen.

Luxuszüge: Für ein exklusives Reiseerlebnis anstelle von reinem Transport sorgen renommierte Luxuszüge mit mehrtägigen Panoramarouten:

• Rovos Rail: Bietet reguläre Fahrten von Pretoria nach Kapstadt, Durban und zu den Victoria-Wasserfällen (Simbabwe) sowie mehrtägige Fernverbindungen bis nach Dar es Salaam (Tansania) und Swakopmund (Namibia).
• Blue Train: Fährt regulär auf der Strecke zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie als Charterzug in den Krüger-Nationalpark und nach Durban.
• Shongololo Express: Bietet mehrtägige Erlebnisreisen (zwischen 12 und 15 Tagen) durch Südafrika, Namibia, Eswatini (ehemals Swasiland), Mosambik und Simbabwe an.

Anreise mit dem Schiff

Südafrika verfügt zwar über eine lange Küstenlinie entlang des Atlantischen und des Indischen Ozeans, der internationale Passagierverkehr auf dem Seeweg ist jedoch eingeschränkt, da es keine regulären internationalen Fährverbindungen zu den Nachbarländern gibt. Allerdings laufen Kreuzfahrtschiffe regelmäßig südafrikanische Häfen an – insbesondere im Rahmen von Seereisen rund um das südliche Afrika oder auf Weltreisen.

Die bedeutendsten Häfen des Landes sind Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha) und East London.

Kreuzfahrtschiffe

Die Häfen von Kapstadt (Port of Cape Town) und Durban (Port of Durban) sind die wichtigsten Anlaufstellen für Kreuzfahrtschiffe; sie wickeln sowohl internationale Ozeanriesen als auch regionale Seereisen ab. Auch andere Häfen wie Port Elizabeth (Gqeberha) werden regelmäßig im Kreuzfahrtverkehr angefahren.

Unter anderem steuern Reedereien wie Cunard, Phoenix und AIDA auf ihren Kreuzfahrten (teils ab Hamburg oder Bremerhaven) südafrikanische Häfen an.

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

South African Airways bedient ausgewählte Inlandsstrecken, während Fluggesellschaften wie Airlink (4Z), FlySafair und Lift umfassende Verbindungen zwischen Städtewie Johannesburg, Kapstadt, Durban, Port Elizabeth (Gqeberha), East London, Kimberley, Bloemfontein und George anbieten.

Die Flugzeiten sind in der Regel kurz: Der Flug von Johannesburg nach Kapstadt dauert etwa zwei Stunden, von Johannesburg nach Durban rund eine Stunde. Auf den Hauptstrecken gibt es häufige Verbindungen, was eine flexible Reiseplanung erleichtert.

Darüber hinaus verbinden Inlandsflüge kleinere regionale Flughäfen in der Nähe beliebter Sehenswürdigkeiten, darunter den Kruger Mpumalanga International Airport (MQP) für Safaris oder den George Airport (GRJ) für die Garden Route.

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Reisen mit dem Mietwagen bietet die Freiheit, Städte, Weinregionen, Nationalparks und Küstenlandschaften flexibel in einer Reise zu kombinieren. In den bewohnten Regionen verfügt Südafrika über ein gut ausgebautes Straßennetz mit großen Fernstraßen, die Zentren wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt, Durban und Gqeberha (Port Elizabeth) verbinden. Tankstellen sind entlang der Hauptverkehrsrouten reichlich vorhanden.

Zu den bekanntesten Routen für einen Roadtrip gehören die Garden Route, die entlang der Südküste durch Wälder, Lagunen und an Stränden vorbeiführt, sowie die spektakuläre Panorama Route in Mpumalanga entlang des Blyde River Canyons mit Aussichtspunkten wie God's Window, den Bourke's Luck Potholes und den Three Rondavels (oft kombiniert mit einem Besuch des Krüger-Nationalparks).

Die Straßenbeschilderung ist klar und Entfernungen werden in Kilometern angegeben. Auch wenn das Autofahren große Flexibilität bietet, können die Fahrtzeiten lang sein, und auf abgelegeneren Strecken gibt es oft weniger Serviceangebote als Karten vermuten lassen. Eine vorausschauende Planung empfiehlt sich besonders während der Hauptreisezeiten.

Maut: Einige Autobahnabschnitte sind mautpflichtig. Die Bezahlung ist in bar möglich; internationale Kreditkarten werden an den Mautstellen häufig nicht akzeptiert.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

l

Zustand der Straßen

Etwa ein Drittel der Straßen des Landes ist asphaltiert, darunter alle Hauptverkehrsstraßen. Der Zustand der Fernstraßen ist auf den nationalen Autobahnen und wichtigen Regionalrouten im Allgemeinen gut. Das beste Straßennetz wird von der nationalen Straßenbehörde SANRAL verwaltet, während die Standards auf provinziellen und lokalen Nebenstraßen stärker variieren können.

Nationalstraßen entsprechen in etwa gut ausgebauten deutschen Bundesstraßen. Auch viele Regionalstraßen sind in gutem Zustand und verfügen über ein geringes Verkehrsaufkommen. Straßenschilder sind touristisch gut und klar ausgeschildert.

In ländlichen Regionen muss jedoch mit Schlaglöchern, freilaufendem Vieh, Fußgängern auf der Fahrbahn sowie schlecht beleuchteten Streckenabschnitten gerechnet werden. Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

Staßenklassifizierung

Südafrikas Straßennetz wird durch Buchstabe-Zahlen-Kombinationen gekennzeichnet: N-Routen sind Nationalstraßen, die Großstädte und Fernverkehrskorridore miteinander verbinden (z. B. N3). Sie sind nur zu einem kleineren Teil als reine Autobahnen ausgebaut. Nicht jede N-Route ist mautpflichtig, aber einige wichtige Fernstraßenabschnitte beinhalten Mautstrecken.

R-Routen kennzeichnen Regional- oder Provinzstraßen (z. B. R27), während M-Routen für Hauptverkehrsstraßen innerhalb städtischer Ballungsräume (Metropolen) stehen.

Autovermietung

Autovermietungen sind in allen größeren Städten und an allen wichtigen Flughäfen weitverbreitet, wobei sowohl internationale Anbieter als auch lokale Unternehmen vertreten sind. Ein Mietwagen ist meist das praktischste Verkehrsmittel, um Regionen wie die Cape Winelands, die Garden Route oder Teile von Mpumalanga und KwaZulu-Natal flexibel zu erkunden. Einwegmieten zwischen den Hauptstädten sind in der Regel möglich, erfodern jedoch meist eine Zusatzgebühr (Einweggebühr).

Mietbedingungen: Der Fahrer muss in der Regel mindestens 18 Jahre alt sein (je nach Fahrzeugkategorie auch höher) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Für Fahrer unter 25 Jahren wird häufig eine Jungfahrergebühr erhoben; einige Vermieter schreiben zudem ein Maximalalter von 70 Jahren vor.

Versicherung & Fahrzeugwahl: Beim Anmieten sollte sorgfältig geprüft werden, ob die Raten einen ausreichenden Versicherungsschutz beinhalten, wie hoch die Selbstbeteiligung ausfällt und ob Fahrten auf Schotterstraßen (Gravel Roads) erlaubt sind. Für Fahrten in Wildreservate oder entlegene Regionen sollte vorab erfragt werden, welcher Fahrzeugtyp am besten geeignet ist. Zudem sollten vor der Abfahrt Notfall- und Pann

Taxi

Es gibt in Südafrika keine einheitliche Farbe für herkömmliche Taxis. Klassische Taxis mit Taxameter stehen an Flughäfen, Hotels, Taxiständen und zentralen Verkehrsknotenpunkten zur Verfügung oder können telefonisch bestellt werden. Das Heranwinken auf der Straße ist in manchen Stadtgebieten möglich, jedoch empfiehlt es sich, Taxis über das Hotel oder Restaurant rufen zu lassen. Da nicht alle Taxis ein Taxameter nutzen, sollte der Fahrpreis bei fehlendem Taxameter unbedingt vor Fahrtantritt vereinbart werden.

Sammeltaxis (Minibus-Taxis): Weiße Minibusse bilden das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs und werden von der einheimischen Bevölkerung für feste Routen innerhalb und zwischen Stadtgebieten intensiv genutzt. Sie sind sehr günstig und flächendeckend unterwegs, für Erstbesucher aufgrund der unübersichtlichen Routen- und Einstiegssysteme jedoch oft schwer zu durchschauen.

Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing): App-basierte Vermittlungsdienste wie Uber und Bolt sind in Großstädten wie Johannesburg, Pretoria, Kapstadt und Durban weitverbreitet. Für viele Reisende bieten sie die einfachste und sicherste Option, da der Fahrpreis vorab in der App angezeigt wird und keine Preisverhandlungen erforderlich sind. In städtischen Zentren ist die Verfügbarkeit sehr gut, in Randbezirken oder spätnachts kann sie jedoch eingeschränkt sein.

Fahrrad

Das Fahrrad eignet sich in Südafrika nur bedingt als Verkehrsmittel für lange Strecken zwischen verschiedenen Orten. Abgesehen von einigen städtischen Abschnitten und landschaftlich reizvollen Regionen machen die Straßenbedingungen, der schnelle Verkehr und die begrenzte Fahrrad-Infrastruktur das Radfahren zwischen Städten herausfordernd. Für erfahrene Radfahrer auf sorgfältig ausgewählten Routen kann es funktionieren; für die meisten Besucher eignet es sich jedoch besser für kurze lokale Fahrten, Mountainbike-Touren oder geführte Ausflüge als für den alltäglichen Transport von Ort zu Ort.

Reisebus

Zahlreiche Busunternehmen bieten Fernbusverbindungen an. Dies stellt eine praktische Option für Reisende dar, die nicht selbst fahren möchten. Die Fernbusse sind in der Regel klimatisiert und bieten je nach Anbieter und Route unterschiedliche Komfortstandards. Verbindungen zwischen den Hauptzentren und vielen kleineren Städten im ganzen Land werden unter anderem von Intercape, Greyhound und Translux angeboten. Eine vorausschauende Buchung empfiehlt sich auf beliebten Strecken.

In der Verwaltungshauptstadt Pretoria sind die Hauptabfahrtspunkte für Fernbusse der Bahnhof Bosman Station (23 Bosman Street) sowie die Pretoria Station (An der Ecke Paul Kruger Street und Scheiding Street, genutzt u. a. von Intercape).

Für individuelle Bedürfnisse bietet Baz Bus ein Hop-on/Hop-off-System für Rucksacktouristen und Reisende, das direkt zu einer Vielzahl von Unterkünften (Hostels, Pensionen, Lodges und Hotels) fährt. Das Busunternehmen Compassline bietet zudem auf Kundenwünsche zugeschnittene Bustouren an.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
• Linksverkehr;
• Anschnallpflicht für alle Insassen;
• Promillegrenze: 0,5 ‰ (strenge Kontrollen);
• Telefonieren ist während der Fahrt nur über eine Freisprecheinrichtung gestattet;
• Lokale Verkehrsschilder und Anweisungen der Verkehrspolizei haben stets Vorrang.

Geschwindigkeitsbegrenzungen:
Sofern nicht anders ausgeschildert, gelten folgende Höchstgeschwindigkeiten:
• Innerorts: 60 km/h;
• Außerorts / Landstraßen: 100 km/h;
• Autobahnen und zweispurige Fernstraßen: 120 km/h.
Geschwindigkeitskontrollen sind häufig (sowohl durch stationäre Blitzer als auch durch mobile Polizeikontrollen), und die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind sehr hoch.

Pannenhilfsdienst

Pannenhilfe & Automobilclub: Der Partnerclub des ADAC in Südafrika ist die Automobile Association of South Africa (AASA) (Tel. +27 (11) 799 10 00). Sie bietet Rund-um-die-Uhr-Pannenhilfe, Abschleppdienste und Notfallunterstützung an. Zudem stellt die AASA umfangreiche Dienstleistungen wie Auskünfte zu Straßenzuständen und Unterkünften sowie Kartenmaterial für Mitglieder anderer Automobilclubs zur Verfügung.

Hinweis für Mietwagenreisende: Bei Fahrzeugpannen oder Unfällen mit einem Mietwagen sollte der erste Anruf stets bei der jeweiligen Autovermietung erfolgen. Diese gibt die spezifische Notfallnummer vor und klärt, welche Leistungen abgedeckt sind. Vor der Abfahrt im Mietwagen-Depot sollte sichergestellt werden, dass die Notfall-Kontaktdaten vorliegen, die Vorgehensweise bei Reifen- oder Batterieproblemen bekannt ist und geklärt wurde, ob Fahrten auf Schotterstraßen oder grenzüberschreitende Fahrten den Versicherungsschutz beeinträchtigen.

ADAC-Auslandsnotruf: Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und -unfallschutzes rund um die Uhr Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Dokumentenverlust sowie medizinischen Notfällen. Die Notrufnummern lauten: bei Fahrzeugschäden Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen Tel. +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Führerschein & Dokumente: Ausländische Fahrer müssen ihren gültigen nationalen Führerschein stets mitführen. Ist der Führerschein nicht in englischer Sprache ausgestellt, ist der internationale Führerschein erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen Führerschein gültig. Alternativ kann eine offizielle englische Übersetzung mitgeführt werden. Das Dokument muss ein Lichtbild sowie die Unterschrift des Inhabers enthalten.

Zudem sollten Reisende stets ihren Reisepass, bei Mietwagen den Mietvertrag sowie die Versicherungsunterlagen griffbereit haben. Ausländische Führerscheine werden für Urlauber und private Fahrten in der Regel problemlos anerkannt, berechtigen jedoch nicht zu Tätigkeiten, für die eine südafrikanische professionelle Fahrerlaubnis (Professional Driving Permit) erforderlich ist.

Unterwegs in der Stadt

In allen größeren Städten steht ein ausgebautes Netz an bus- und bahnbasierten Nahverkehrsmitteln zur Verfügung, auch wenn viele Besucher für Wege im Stadtgebiet bevorzugt auf Fahrdienst-Apps (Ride-Hailing), vom Hotel organisierte Transfers oder Inlandsflüge für längere Strecken zurückgreifen.

Johannesburg: Das Nahverkehrssystem stützt sich auf den modernen Schnellzug Gautrain, das Bus-Rapid-Transit-System Rea Vaya sowie das klassische Busnetz von Metrobus. Ergänzt wird das Angebot durch Taxis, Ride-Hailing-Dienste und Minibus-Sammeltaxis.

Pretoria (Tshwane): In der Verwaltungshauptstadt nutzen Pendler und Besucher Autos, lokale Busse, Minibusse, den Gautrain sowie das moderne Busnetz A Re Yeng, das eng mit dem weiteren Nahverkehrssystem der Provinz Gauteng vernetzt ist.

Kapstadt: Kombiniert das moderne Schnellbusnetz MyCiTi – eine sehr günstige und beliebte Option, um zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu gelangen – mit den Bussen von Golden Arrow, Vorort

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

In Südafrika gibt es sowohl reguläre Intercity-Züge als auch private Luxuszüge. Der öffentliche Schienenverkehr ist jedoch nicht so flächendeckend oder frequentiert, wie viele Reisende es erwarten, und entspricht nicht europäischen Standards. Es wird generell empfohlen, in der 1. Klasse zu reisen. Reguläre Fernverkehrszüge werden von Shosholoza Meyl betrieben und verbinden Städte wie Johannesburg, Durban und Kapstadt, das Angebot ist jedoch stark limitiert. Alle Langstreckenzüge verfügen über Schlafwagen, die meisten auch über Speisewagen. Auf allen Hauptstrecken sollte mindestens 24 Stunden im Voraus gebucht werden.

Nah- und Regionalverkehr: In den Stadtgebieten von Tshwane (Pretoria)/Johannesburg und Kapstadt verkehren Nahverkehrszüge. Der moderne Schnellzug Gautrain verbindet als schnelles Nahverkehrssystem Johannesburg, Pretoria und den internationalen Flughafen O.R. Tambo (JNB) und wird vorrangig für Stadt- und Flughafentransfers genutzt.

Luxuszüge: Für exklusives Reisen stehen renommierte Luxuszüge zur Verfügung:

• Blue Train: Fährt regulär zwischen Pretoria (Tshwane) und Kapstadt sowie nach Hoedspruit (am Krüger-Nationalpark). Jedes Abteil bietet höchsten Komfort mit eigenem Badezimmer, Telefon, Fernseher und Klimaanlage.
• Rovos Rail: Fährt in der Luxusklasse mit nostalg

Unterwegs mit dem Schiff

Der inländische Schiffsverkehr dient in Südafrika primär touristischen Zwecken und wird nicht als reguläres Transportmittel genutzt. Die bekannteste Fährverbindung ist die Passage nach Robben Island, die vom Nelson Mandela Gateway an der V&A Waterfront in Kapstadt ablegt. Ansonsten handelt es sich bei Bootsfahrten meist um Hafenrundfahrten, Ausflüge zur Walbeobachtung oder Küstenkreuzfahrten.

So bietet beispielsweise MSC Cruises regelmäßig Küstenkreuzfahrten auf der Strecke Kapstadt – Port Elizabeth (Gqeberha) – Durban an.

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung ist insgesamt gut. Die privaten Krankenhäuser in den großen Städten haben europäisches Niveau, die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen überlaufen und leiden unter Budgetkürzungen. Die ärztliche Versorgung ist in den ländlichen Gebieten nicht so gut wie in den großen Städten.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Gelbfieber: Gelbfieber kommt in Südafrika selbst nicht vor. Bei Direktflügen aus Europa wird daher keine Gelbfieber-Impfung verlangt. Eine Impfbescheinigung wird jedoch von allen Reisenden verlangt, die ab einem Alter von einem Jahr aus von der WHO ausgewiesenen Gelbfieber-Infektionsgebieten einreisen. Dies gilt auch für Personen, die sich im Rahmen eines Transitaufenthalts länger als 12 Stunden in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Bei Transitaufenthalten wird eine Impfung generell empfohlen, da die genaue Dauer des Transits im Nachhinein oft schwer nachzuweisen ist.

[2] Hepatitis A & Hepatitis B: Hepatitis A und Hepatitis B kommen landesweit vor. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird allen Reisenden empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B empfiehlt sich bei längeren Aufenthalten, engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein für Kinder und Jugendliche.

[3] Malaria: Malaria kommt in bestimmten nordöstlichen Regionen Südafrikas vor – insbesondere in Teilen der Provinzen Limpopo, Mpumalanga (einschließlich des Kruger-Nationalparks und angrenzender Wildreservate) sowie im Nordosten von KwaZulu-Natal (vor allem in den Grenzgebieten zu Mosambik und Simbabwe). Die gefährlichere Malariaart Plasmodium falciparum ist in diesen Regionen vertreten. Ein mittleres bis hohes Risiko besteht von Oktober bis Mai, weshalb in diesem Zeitraum die Einnahme einer Malariaprophylaxe und konsequenter Mückenschutz dringend empfohlen werden. Von Juni bis September ist das Risiko in den genannten Gebieten geringer.

[4] Tollwut: Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind unter anderem streunende Hunde, Katzen, Wildtiere und Fledermäuse. Eine Tollwutimpfung wird für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen sowie bei längeren Aufenthalten empfohlen. Bei Biss- oder Kratzwunden sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Essen und Trinken

Das Leitungswasser ist in den Großstädten und städtischen Gebieten gesundheitlich unbedenklich und entspricht hohen Qualitätsstandards, auch wenn es geschmacklich gelegentlich etwas gewöhnungsbedürftig sein kann. In ländlichen oder entlegeneren Regionen ist das Leitungswasser hingegen nicht immer keimfrei und sollte vor dem Trinken abgekocht, gefiltert oder in geschlossenen Originalflaschen gekauft werden.

Milch- & Lebensmittelhygiene: Milch ist in der Regel pasteurisiert, sodass Milchprodukte, Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte sowie Obst und Gemüse aus seriösen Geschäften und etablierten Restaurants unbesorgt verzehrt werden können. Es wird empfohlen, Speisen stets frisch zubereitet und gut durchgegart zu konsumieren sowie bei Rohkost und Salaten in einfacheren Verhältnissen vorsichtig zu sein.

Cholera-Hinweis: Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung. Ein geringes Infektionsrisiko besteht primär in Regionen mit eingeschränkter Sanitärinfrastruktur. Da die Wirksamkeit einer Cholera-Impfung abgewägt werden muss, empfiehlt sich vor Reiseantritt eine ärztliche Beratung. Der beste Schutz besteht in einer konsequenten Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene.

Andere Risiken

Reisende in Südafrika sollten insbesondere in städtischen Gebieten aufmerksam sein. Wertsachen sollten nicht offen gezeigt und Fahrten bei Nacht sowie Alleingänge in unbekannten Vierteln gemieden werden. Nutzen Sie für Wege im Stadtgebiet lizenzierte Taxis oder bewährte Ride-Hailing-Apps.

Verkehrssicherheit: Während Hauptverkehrsstraßen und Autobahnen gut ausgebaut sind, schwankt das Fahrverhalten lokal stark. Auf ländlichen Straßen ist wegen schlechter Beleuchtung, unbeleuchteter Fußgänger und Freigänger-Tieren erhöhte Vorsicht geboten. Die Nutzung von Minibus-Sammeltaxis wird aufgrund schwankender Sicherheits- und Wartungsstandards für Touristen nicht empfohlen.

Sicherheit bei Ausflügen & Tierbeobachtungen: In Nationalparks und Wildreservaten sollten Wildtiere stets nur aus sicherer Entfernung und auf ausgewiesenen Wegen oder im Rahmen geführter Touren beobachtet werden. An den Küsten können starke Meeresströmungen das Schwimmen im Ozean gefährlich machen; beachten Sie stets örtliche Warnschilder und Sicherheitshinweise.

Impfungen & Gesundheitsempfehlungen: Es wird empfohlen, vor der Reise die Standardimpfungen laut Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (u. a. Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Mumps, Masern, Röteln, Poliomyelitis und Influenza) ggf. aufzufrischen.

Spezifische Gesundheitsrisiken:

• Bilharziose: Erreger können in Binnengewässern (Teichen und Flüssen) vor allem in den Provinzen Limpopo, Mpumalanga, KwaZulu-Natal sowie in der östlichen Kapprovinz (bei Gqeberha/Port Elizabeth) vorkommen. Schwimmen und Waten in Süßwassergewässern sollte vermieden werden. Gechlorte Schwimmbecken sind unbedenklich.
• HIV/Aids: HIV/Aids ist weit verbreitet. Infektionsrisiken bestehen vor allem bei ungeschützten Sexualkontakten, unsterilen Nadeln oder Bluttransfusionen.
• Sonneneinstrahlung & UV-Schutz: Die UV-Strahlung ist extrem hoch. Ein effektiver Sonnenschutz durch hautbedeckende Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF > 20) ist zwingend erforderlich.
• Weitere Erkrankungen: Tuberkulose und das durch Mücken sowie den Verzehr unregelmäßig zubereiteter Tierprodukte übertragbare Rifttal-Fieber kommen landesweit vor. Konsequenter Mückenschutz, der Verzicht auf unpasteurisierte Milch und rohes Fleisch mindern das Risiko.

Gesundheitszeugnis

Für Arbeitsaufenthalte wird ein Gesundheitszeugnis verlangt.

Geld

Währung

1 Südafrikanischer Rand = 100 Cents. Währungskürzel: R, ZAR (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 200, 100, 50, 20, und 10 R im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen 5, 2 und 1 R sowie 50, 20, 10 und 5 Cent.

Kreditkarten

Mastercard und Visa sind weithin gebräuchlich, aber auch American Express und Diners Club werden angenommen. Nicht alle Einrichtungen akzeptieren Kreditkarten. So kann man beispielsweise an Tankstellen und im Landesinneren nicht oder selten mit einer Kreditkarte bezahlen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Girocard
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Maestro-Symbol wird in Südafrika akzeptiert.
Es sollten nur bewachte Geldautomaten, die innerhalb von Gebäuden angebracht sind, - wie in Banken, Supermärkten und Einkaufszentren -, genutzt werden. Geldautomaten, die draußen stehen, bergen das Risiko, manipuliert worden zu sein. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. In Südafrika können Reiseschecks in den Großstädten bei wenigen Banken und Wechselstuben eingelöst werden.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 09.00-15.30 Uhr, Sa 08.30-11.00 Uhr (regionale Variationen sind möglich).

Devisenbestimmungen

Die Einfuhr der Landeswährung in bar, als Wertpapiere oder in Gold ist unbegrenzt, muss aber ab einer Summe im Gegenwert von 25.000 R deklariert werden und ggf. muss eine Einfuhrerlaubnis vorgelegt werden. Die Ausfuhr der Landeswährung ist für Reisende, die keinen Wohnsitz in Südafrika haben, auf die eingeführte Summe begrenzt. Die Einfuhr von Fremdwährungen muss ab einer Summe im Gegenwert von 10.000 US$ deklariert werden. Die Ausfuhr von Fremdwährungen ist auf die bei der Einfuhr deklarierte Summe begrenzt.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Zulu, Xhosa, Pedi, Afrikaans, Englisch, Ndebele, Nordsotho, Südsotho, Setswana, Swati, Tsonga, Venda.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Feiertage, die auf einen Sonntag fallen, werden am darauf folgenden Montag begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Südafrika eingeführt werden (Personen ab 18 J.):

200 Zigaretten und 20 Zigarren und 250 g Tabak;
2 l Wein und 1 l andere alkoholische Getränke;
50 ml Parfüm und 250 ml Eau de Toilette;
Geschenke und persönliche Gebrauchsgegenstände bis zu einem Wert von 5.000 R (keine Fernseher, keine Verbrauchsgüter wie Lebensmittel).

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Hinweis: Eine elektronische Zollerklärung muss innerhalb von 24 Stunden vor der Einreise/Abflug bzw. der Abreise abgegeben werden.

Verbotene Importe

Einfuhrverbot besteht für Psychopharmaka, Klappmesser, automatische, militärische und nicht nummerierte Waffen, Munition, Sprengstoffe und Sprengkörper, Giftstoffe, Fälschungen, Waren, die in einem Gefängnis hergestellt wurden, sowie Zigaratten, von denen 1000 Stück mehr als 2 kg wiegen.

Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

Importbeschränkungen

Sondergenehmigungen werden verlangt für die Einfuhr u.a. von Pflanzen, pflanzlichem Material, Schusswaffen, Medikamenten und einer bestimmten Anzahl von Goldmünzen.

Weitere Informationen sind vom südafrikanischen Zoll erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 0027.

Notrufnummern sind: Polizei 10111 und Rettungswagen 10177.

Mobiltelefon

Mobilfunknetz & Abdeckung: Das Mobilfunknetz in Südafrika ist hervorragend ausgebaut – insbesondere in den Städteteilen, Ballungsräumen und entlang der wichtigsten Verbindungsstraßen stehen moderne 4G- und 5G-Netze zur Verfügung. Zu den führenden Netzbetreibern gehören Vodacom, MTN, Cell C und Telkom. In abgelegeneren ländlichen Regionen kann die Netzabdeckung und Datengeschwindigkeit jedoch eingeschränkt sein.

SIM-Karten, Roaming & Registrierung: Internationale Roaming-Abkommen bestehen, und deutsche Mobiltelefone können problemlos genutzt werden. Aufgrund der Roaming-Kosten lohnt sich für Touristen jedoch meist der Erwerb einer lokalen Prepaid-SIM-Karte oder e-SIM. Diese sind direkt an den internationalen Flughäfen, in Mobilfunkgeschäften und Supermärkten erhältlich. Für die gesetzlich vorgeschriebene Registrierung (RICA) muss beim Kauf der Reisepass vorgelegt werden.

Mobile Daten & Internet: Mobiles Internet wird flächendeckend

Internet

WLAN (Wi-Fi) & Verfügbarkeit: WLAN ist in Südafrika weitverbreitet – insbesondere in Großstädten wie Johannesburg, Kapstadt und Durban sowie in beliebten Regionen wie den Cape Winelands und den großen Nationalparks. Die meisten Hotels, Pensionen, Cafés (einschließlich der Kaffeehäuser in den Townships von Kapstadt) und Restaurants bieten ihren Gästen kostenloses WLAN an. Zudem gibt es in fast jedem Ort Internet-Cafés.

Geschwindigkeit & Zuverlässigkeit: Die Verbindungsgeschwindigkeiten in städtischen Gebieten sind grundsätzlich gut und eignen sich problemlos für E-Mails, Videotelefonie und Streaming. Die Leistung kann jedoch je nach Anbieter und Tageszeit schwanken. In abgelegeneren Regionen, wie auf dem Land oder in einigen Safari-Lodges, ist das WLAN oft langsamer, auf Gemeinschaftsbereiche beschränkt oder basiert auf Satellitenverbindungen.

Öffentliche Hotspots: Öffentliche WLAN-Hotspots stehen in vielen Einkaufszentren, an Flughäfen, in Business-Zentren und öffentlichen Plätzen zur Verfügung, erfordern jedoch meist eine kurze Registrierung. Für einen dauerhaft zuverlässigen Internetzugang – insbesondere bei Reisen außerhalb der Ballungsräume – empfiehlt sich die Nutzung von mobilen Daten über eine lokale SIM-Karte.

Post

Postsendungen nach Europa (wie Postkarten und Briefe) sind in der Regel etwa fünf bis sieben Tage unterwegs. Für den Versand wichtiger Dokumente oder wertvoller Sendungen empfiehlt sich die Nutzung internationaler Kurierdienste.

Medien

Südafrika verfügt über eine gut entwickelte und vielfältige Medienlandschaft, die aus einer Mischung aus staatlichen und privaten Medienbetreibern in den Bereichen Fernsehen, Radio, Print und digitale Plattformen besteht. Die Inhalte stehen in zahlreichen Sprachen zur Verfügung, was die sprachliche Vielfalt des Landes widerspiegelt. Englischsprachige Medien sind jedoch am weitesten verbreitet und flächendeckend zugänglich.

Fernsehen & Radio: Die staatliche Rundfunkanstalt South African Broadcasting Corporation (SABC) betreibt landesweite Fernseh- und Radiosender. Ergänzt wird das Angebot durch verschiedene private Fernsehsender, die Nachrichten, Unterhaltung und internationale Programme ausstrahlen. Radio ist insbesondere für lokale Nachrichten, Musik und Talkshows nach wie vor äußerst populär und selbst in entlegeneren Regionen gut zu empfangen.

Print- & Online-Medien: Zeitungen und Magazine erscheinen sowohl auf Englisch als auch in anderen Landessprachen, wobei die großen Tageszeitungen in allen Städten und Orten erhältlich sind. Online-Nachrichtenportale und soziale Medien werden intensiv genutzt und zählen zu den primären Informationsquellen für die Bevölkerung.

Medienangebot für Reisende: Internationale Nachrichtensender (wie CNN oder BBC) stehen in den meisten Hotels und über Satellitenfernsehen zur Verfügung, während die lokalen Medien wertvolle Einblicke in das aktuelle Tagesgeschehen, die Politik und kulturelle Trends des Landes bieten.

Einkaufen

Überblick

Das Einkaufserlebnis in Südafrika reicht von modernen Einkaufszentren und Designerboutiquen bis hin zu lebhaften Märkten und Verkaufsständen am Straßenrand. Großstädte wie Johannesburg, Kapstadt und Durban bieten riesige Malls mit internationalen und lokalen Marken, während kleinere Orte und touristische Regionen zum Stöbern in unabhängigen Geschäften und Kunsthandwerksläden einladen.

Märkte: Märkte sind ein zentraler Bestandteil der Einkaufskultur. Zu den bekanntesten zählen der Neighbourgoods Market in Johannesburg und der Markt in der Old Biscuit Mill in Kapstadt sowie zahlreiche Kunsthandwerksmärkte im ganzen Land. Sie bieten eine Mischung aus lokalen Produkten, Streetfood, Handgemachtem und Kunstwerken und sind besonders an Wochenenden stark besucht.

Typische Souvenirs: Beliebte Mitbringsel, die die kulturelle Vielfalt des Landes widerspiegeln, sind afrikanisches Kunsthandwerk wie traditionelle Perlenarbeiten (Beadwork), Drahtkunst (Wire Art), geschnitzte Holzfiguren, Keramik, Textilien sowie Leder- und Samtwaren oder Safarianzüge. Ebenfalls sehr gefragt sind Gold-, Diamanten- und Halbedelsteinschmuck, Straußenfedern, erstklassige südafrikanische Weine (besonders aus den Cape Winelands) sowie lokale Spezialitäten wie Biltong und Gewürze.

Bezahlung & Feilschen: In Geschäften und Einkaufszentren gelten Festpreise, Feilschen ist dort nicht üblich. Auf Märkten und an informellen Ständen kann der Preis hingegen oft verhandelt werden. Kredit

Kulinarisches

Übersicht

Die südafrikanische Küche spiegelt eine Fülle von afrikanischen, holländischen, britischen, indischen und malayischen Einflüssen wider, was zu einer abwechslungsreichen und geschmackvollen Gastronomieszene führt. Fleisch spielt eine zentrale Rolle bei vielen Gerichten; besonders gegrilltes Fleisch beim traditionellen Braai (der südafrikanischen Variante des Barbecues) nimmt einen wichtigen Platz im gesellschaftlichen Leben ein. Die Küstenregionen bieten hervorragende Meeresfrüchte und Fischgerichte, während in den Städten neben traditionellen Speisen eine internationale Restaurantvielfalt vertreten ist.

Einheimische Spezialitäten: Zu den bekanntesten traditionellen Gerichten gehören Bobotie (ein würziger Hackfleischauflauf mit Eiermilch-Haube), Sosaties (marinierte Fleischspieße nach Art von Schaschlik), Bredies (herzhafte Eintöpfe mit Fleisch, Tomaten und Gemüse) sowie Crayfish (Krebse/Langusten) an den Küsten. Ein beliebter Snack für unterwegs ist Biltong (gewüürztes Trockenfleisch).

Essen unterwegs & Qualität: Streetfood und zwanglose Lokalitäten sind vor allem in städtischen Gebieten weitverbreitet. Die Lebensmittelstandards in etablierten Restaurants und Hotels sind generell hoch. Es empfiehlt sich jedoch, gut besuchte Lokalitäten mit hohem Gästedurchsatz zu wählen. Die Portionen sind oft recht groß und herzhaft.

Trinkwasser: Leitungswasser ist in den meisten städtischen Gebieten in der Regel bedenkenlos trinkbar; in ländlichen Regionen empfiehlt sich jedoch abgepacktes Flaschenwasser. Frisches Obst und Gemüse sind von ausgezeichneter Qualität und flächendeckend verfügbar.

Getränke & Alkoholverkauf: Südafrika ist weltweit bekannt für seine exzellenten Weine aus den regionalen Anbaugebieten; zudem wird im Land auch erstklassiger Sherry gekeltert. Spirituosen werden in spezialisierten Liquor Stores verkauft, die in der Regel Montag bis Freitag von 09.00 bis 18.00 Uhr sowie Samstag von 09.00 bis 13.00 Uhr geöffnet haben. Alkoholische Getränke wie Bier und Wein sind mittlerweile auch in vielen Supermärkten verfügbar.

Regionale Spezialitäten

Kulinarische Spezialitäten (Speisen):

• Braai: Die traditionelle südafrikanische Variante des Barbecues, bei der verschiedenste Fleischsorten über offener Glut gegrillt und im geselligen Kreis mit diversen Beilagen serviert werden.
• Bobotie: Ein klassisches Gericht der Cape-Malay-Küche aus gewürztem Hackfleisch, das mit einer goldgelben Eiermilch-Haube überbacken und traditionell mit Gelbreis serviert wird.
• Biltong: Luftgetrocknetes, gewürztes Rind- oder Wildfleisch (ähnlich dem amerikanischen Jerky), das als beliebter Snack für unterwegs gilt.
• Boerewors: Eine traditionelle, kräftig gewürzte Bauernschecke aus Rind- und Schweinefleisch, die meist frisch auf dem Braai zubereitet wird.
• Bunny Chow: Ein ausgehöhltes Weißbrot, das mit scharfem Curry gefüllt wird – eine bekannte Streetfood-Spezialität, die ursprünglich aus der indischen Gemeinschaft in Durban stammt.
• Sosaties: Marinierte und auf Spieße gesteckte Fleischstücke, die meist über offener Flamme gegrillt werden.
• Potjiekos: Ein herzhafter Eintopf, der in einem dreibeinigen Gusseisentopf (Potjie) langsam über offenem Feuer geschmort wird.

Typische Getränke:

• Südafrikanischer Wein: Das Land ist weltweit berühmt für seine Weine aus den Cape Winelands, insbesondere für Rebsorten wie Pinotage (eine südafrikanische Züchtung) und Chenin Blanc.
• Castle Lager: Eine weitverbreitete, leichte und erfrischende einheimische Biermarke.
• Amarula: Ein beliebter Cremelikör, der aus den Früchten des Marula-Baumes hergestellt und meist auf Eis getrunken wird.
• Rooibos-Tee: Ein koffeinfreier, heimischer Kräutertee aus den Cederbergen, der wahlweise pur, mit Milch oder Zitrone getrunken wird.
• Umqombothi: Ein traditionelles, leicht aussehendes und getreidebetontes Bier aus Mais und Sorghum, das vor allem bei kulturellen Anlässen und Zeremonien konsumiert wird.

Kultur

Religion

Die große Mehrheit der Bevölkerung Südafrikas gehört dem Christentum an (ca. 80 %), darunter Mitglieder afrikanisch-unabhängiger Kirchen (wie der Zionist Christian Church), der Niederländisch-Reformierten Kirche, der Anglikanischen und Methodistischen Kirche sowie der Katholischen Kirche. Darüber hinaus gibt es bedeutende religiöse Minderheiten von Hindus, Muslimen, Juden sowie Anhängern traditioneller afrikanischer Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln

 Südafrika zeichnet sich durch seine kulturelle Vielfalt aus. Höflichkeit, gegenseitiger Respekt und ein entspanntes Auftreten werden geschätzt. Zur Begrüßung gibt man sich üblicherweise die Hand und sucht direkten Blickkontakt. Im informellen Rahmen ist die Nutzung von Vornamen rasch gebräuchlich, während in formellen Situationen oder bei Privatbesuchen zunächst Titel und Nachname bevorzugt werden.

Im Alltag, in Städteteilen und an der Küste ist zwanglose Freizeitkleidung (Casual) vollkommen angemessen. In gehobeneren Restaurants und im geschäftlichen Umfeld wird Smart-Casual-Kleidung erwartet, bei besonderen Anlässen elegante Garderobe. Beim Besuch von ländlichen Gemeinden sowie religiösen oder kulturellen Stätten empfiehlt sich zurückhaltende, bedeckende Kleidung.

Fotografieren an touristischen Attraktionen und an öffentlichen Orten ist generell erlaubt. Das Fotografieren von Regierungsgebäuden, militärischen Anlagen und Sicherheitspersonal ist jedoch strikt untersagt. Bevor Einzelpersonen – insbesondere in ländlichen Gemeinschaften – fotografiert werden, gebietet es die Höflichkeit, vorher um Erlaubnis zu fragen.

In allen geschlossenen sowie teilweise geschlossenen öffentlichen Innenbereichen gilt ein strenges Gesetzliches Rauchverbot. Dies betrifft Arbeitsplätze, Einkaufszentren, Flughäfen, Restaurants, Klubs, Kinos und öffentliche Verkehrsmittel. Manche Gastronomiebetriebe verfügen über separat ausgewiesene Raucherbereiche. Zudem ist das Rauchen im Auto gesetzlich verboten, wenn Kinder unter 12 Jahren mitfahren.

Trinkgeld ist in Südafrika üblich und wird erwartet. In Restaurants und Cafés sind 10 bis 15 % angemessen, sofern der Serviceaufschlag nicht bereits in der Rechnung enthalten ist. Auch Taxifahrer, Reiseleiter, Hotelpersonal (Zimmermädchen ca. 10 Rand pro Tag, Gepäckträger ca. 5 Rand pro Koffer) sowie Tankwarte (ca. 2 bis 5 Rand für das Scheibenputzen und Tanken) erwarten ein kleines Trinkgeld.

Landesdaten

Vorwahl

+27

Fläche(qkm)

1,221,037

Bevölkerung

63.1 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

53

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

10111

Jetzt Details deiner Reise planen

Geführte Rundreise
CHF 4.010 p.Pers. im DZ zzgl. Flugp.Pers. im DZ inkl. Flug
Standardhotels
oder
  • 21 Tage Geführte Rundreise

Namibia, Botswana & Simbabwe: Von den Dünen zu den Victoriafällen (SUN010)

  • Kleingruppenreise mit 2 englischsprachigen Reiseleitern + Fahrer
  • 18 Übernachtungen in kleinen Lodges und Camps der Mittelklasse (lokaler Standard)
  • 2 Übernachtungen in aufgebauten Zelten mit 2 Feldbetten und eigener Chemie-Toilette
  • 20x Frühstück, 18x Mittagessen (meist als Picknick), 13x Abendessen

Jetzt Details deiner Reise planen

Geführte Rundreise
CHF 4.010 p.Pers. im DZ zzgl. Flugp.Pers. im DZ inkl. Flug
Standardhotels
oder

Einen Moment bitte

Wir erstellen gerade Deinen individuellen Reiseplan.
Dabei suchen wir bei unseren Partnern aktuell nach Verfügbarkeiten und Preisen.

Das kann bis zu 10 Sekunden dauern.
Bitte hab ein bisschen Geduld, es lohnt sich!

Wir erstellen gerade Deinen individuellen Reiseplan.
Dabei suchen wir bei unseren Partnern aktuell nach Verfügbarkeiten und Preisen.

Das kann bis zu 10 Sekunden dauern.
Bitte hab ein bisschen Geduld, es lohnt sich!