Botswana - Zwischen Wasserwelten und Wildnis (S041)
Kombinierbar
CHF 3.680 p.Pers. im DZ zzgl. Flug

Botswana - Zwischen Wasserwelten und Wildnis (S041)

Mietwagenreise

  • 12 Tage
  • MittelklassehotelsMittelklassehotels
  • Drei Länder, ein Abenteuer – Simbabwe, Botswana und Namibia
  • Victoriafälle & Sambesi-Sonnenuntergänge
  • Safari im Chobe-Nationalpark
  • Grüner Caprivi & Kwando-Fluss
  • Das ursprüngliche Okavango-Delta
  • Makgadikgadi-Salzpfannen & Baobabs
Victoria Fal... Kasane Ngoma Bridge Kongola

Erleben Sie auf dieser abwechslungsreichen Mietwagenreise die faszinierendsten Naturwunder von Simbabwe, Botswana und Namibia in einer einzigartigen Kombination aus Wasserwelten, Wildnis und Safari-Abenteuern. Ihre Reise beginnt an den spektakulären Victoriafällen, wo die gewaltigen Wassermassen des Sambesi ein beeindruckendes Naturschauspiel erschaffen. Anschließend entdecken Sie die tierreichen Ufer des Chobe Rivers mit seinen berühmten Elefantenherden und genießen unvergessliche Boots- und Pirschfahrten im Chobe-Nationalpark. Weiter führt Sie die Route in den grünen Caprivi-Streifen, eine überraschend wasserreiche Region Namibias mit dichten Flusslandschaften, vielfältiger Vogelwelt und außergewöhnlichen Tierbeobachtungen entlang des Kwando-Flusses. Im abgelegenen Okavango Panhandle erleben Sie die ursprüngliche Seite des berühmten Okavango-Deltas, bevor Sie die endlose Weite der Makgadikgadi-Salzpfannen mit ihren uralten Baobabs und einzigartigen Landschaften entdecken. Freuen Sie sich auf authentische Safari-Erlebnisse, beeindruckende Naturkulissen und die Freiheit, das südliche Afrika auf eigene Faust zu erkunden. Diese Rundreise verbindet die Höhepunkte dreier Länder zu einem unvergesslichen Abenteuer voller Kontraste, Tierbeobachtungen und magischer Sonnenuntergänge.

Ihre Reise im Detail

12 Tage Mietwagenreise



Tag 1
Victoria Falls

Victoria Falls

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Victoria Falls

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Victoria Falls werden Sie herzlich empfangen und zu Ihrer Unterkunft gebracht. Die kommenden zwei Nächte verbringen Sie im lebhaften Städtchen Victoria Falls, das nur wenige Minuten von einem der grössten Naturwunder Afrikas entfernt liegt. Besuchen Sie am Nachmittag die gewaltigen Victoriafälle und erleben Sie aus nächster Nähe, wenn Millionen Liter Wasser donnernd in die Tiefe stürzen.  

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Übernachtung in Victoria Falls

Nkosi Guest Lodge o.ä.

Die Nkosi Guest Lodge verbindet herzliche Gastfreundschaft mit stilvollem Komfort am Rande der Victoriafälle. Entspannen Sie zwischen Safaris und Ausflügen am Pool oder im tropischen Garten und geniessen Sie die ruhige, persönliche Atmosphäre dieser charmanten Lodge mit 24 Zimmern.

Tag 2
Victoria Falls

Victoria Falls (F)

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Victoria Falls (F)

Verbringen Sie den Vormittag individuell in der Stadt oder wählen Sie eine der zahlreichen Aktivitäten, die vor Ort angeboten werden, um diese faszinierende Region weiter zu entdecken (alles optional). Am Nachmittag wartet ein weiteres Highlight auf Sie: Eine stimmungsvolle Sundowner-Bootsfahrt auf dem Sambesi, bei der Sie den Tag vor der Kulisse eines afrikanischen Sonnenuntergangs ausklingen lassen.   Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 3
Kasane

Victoria Falls - Kasane - Chobe-Nationalpark (85 km / FMA)

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Victoria Falls - Kasane - Chobe-Nationalpark (85 km / FMA)

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer über die Grenze nach Botswana, wo Sie Ihren Mietwagen übernehmen und die Reise fortan individuell fortsetzen. Ihr Ziel ist Kasane am Ufer des Chobe Rivers, dem Tor zu einem der tierreichsten Nationalparks Afrikas. Bereits am ersten Nachmittag erleben Sie die beeindruckende Tierwelt während einer Bootsfahrt auf dem Chobe River. Elefantenherden, Flusspferde und zahlreiche Vogelarten sind hier regelmässige Begleiter

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Übernachtung in Kasane

River View Lodge o.ä.

Die River View Lodge in Kasane begeistert mit ihrer traumhaften Lage am Chobe-Fluss. Von der weitläufigen Terrasse geniessen Sie beeindruckende Ausblicke auf das Wasser und die Tierwelt, während die familiäre Atmosphäre und persönliche Gastfreundschaft zum Verweilen einladen.

Tag 4
Ngoma Bridge

Chobe-Nationalpark (FMA)

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Chobe-Nationalpark (FMA)

Am Morgen unternehmen Sie eine Pirschfahrt im Chobe-Nationalpark, der insbesondere für seine aussergewöhnlich grosse Elefantenpopulation bekannt ist. Der Nachmittag lädt dazu ein, die entspannte Atmosphäre Ihrer Lodge direkt am Flussufer zu geniessen.   Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.  

Tag 5
Kongola

Chobe Nationalpark - Caprivi-Streifen & Kwando-Fluss (235 km / FA)

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Chobe Nationalpark - Caprivi-Streifen & Kwando-Fluss (235 km / FA)

Ihre Reise führt Sie heute über die Grenze nach Namibia in den wasserreichen Caprivi-Streifen. Die Landschaft verändert sich deutlich: Statt trockener Savannen erwarten Sie üppige Flusslandschaften, dichte Vegetation und eine beeindruckende Vogelwelt. Ihre Lodge liegt direkt am Kwando-Fluss und bietet einen idealen Ausgangspunkt für die Erkundung der Region. Bei einer ersten Bootsfahrt am Nachmittag gleiten Sie durch die verzweigten Wasserwege und entdecken mit etwas Glück Elefanten, Flusspferde und Krokodile entlang der Ufer.

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Übernachtung bei Kongola

Namushasha River Lodge o.ä.

Die Namushasha River Lodge nahe Kongola liegt idyllisch am Ufer eines Seitenarms des Kwando-Flusses. Umgeben von üppiger Vegetation und Wasserlandschaften ist sie der perfekte Ausgangspunkt für Bootsfahrten und Naturerlebnisse im wilden Herzen des Sambesi-Gebiets.

Tag 6
Divundu

Caprivi-Streifen & Kwando-Fluss (FMA)

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Caprivi-Streifen & Kwando-Fluss (FMA)

Auch heute erwartet Sie ein spannendes Abenteuer. Eine vormittägliche Pirschfahrt im Bwabwata-Nationalpark ergänzt Ihr Naturerlebnis und eröffnet spannende Einblicke in die artenreiche Tierwelt des Nordostens Namibias. Am Nachmittag können Sie erneut auf eine Bootsfahrt durch die Flusssysteme gehen und die Tierwelt aus einer anderen Perspektive beobachten.   Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 7
Guma Lagoon

Caprivi-Streifen - Okavango Panhandle (350 km / FA)

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Caprivi-Streifen - Okavango Panhandle (350 km / FA)

Heute reisen Sie zurück nach Botswana und erreichen den nordwestlichen Ausläufer des berühmten Okavango-Deltas. Abseits der klassischen Reiserouten erwartet Sie hier eine ursprünglich gebliebene Wasserlandschaft aus Lagunen, Kanälen und Papyrussümpfen. Ihre Unterkunft liegt direkt am Wasser und bietet einen herrlichen Blick auf die umliegende Natur. Geniessen Sie die Ruhe dieser abgelegenen Region und lassen Sie die einzigartige Atmosphäre des Deltas auf sich wirken. Besonders Angler und Vogelliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten.

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Übernachtung im Okavango Panhandle

Guma Lagoon o.ä.

Das Guma Lagoon Camp im Okavango Panhandle verspricht echtes Wildnisgefühl in einer der ursprünglichsten Wasserlandschaften Botswanas. Die rustikale Unterkunft besticht vor allem durch ihre spektakuläre Lage an der Lagune, traumhafte Sonnenuntergänge, lautlose Mokorofahrten und intensive Naturerlebnisse im Herzen des Okavango.

Wichtige Anreiseinfo: Das Guma Lagoon Camp ist nur mit einem 4x4-Fahrzeug erreichbar. Die Zufahrt führt durch tiefen Sand und kann anspruchsvoll sein. Gäste ohne Allradfahrzeug sollten vorab einen Transfer ab Etsha 13 organisieren. Bitte folgen Sie der Beschilderung vor Ort und nicht dem GPS, da einige Routen zeitweise überflutet sein können.

Tag 8
Maun

Okavango Panhandle - Maun (300 km / F)

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Okavango Panhandle - Maun (300 km / F)

Nach dem Frühstück setzen Sie Ihre Reise nach Maun fort, dem Ausgangspunkt vieler Safari- und Deltaabenteuer. Nach den erlebnisreichen Tagen in der Wildnis bietet dieser Stopp Gelegenheit zum Entspannen. Direkt am Thamalakane River gelegen, lädt Ihre Unterkunft dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Geniessen Sie den Blick auf den Fluss, entspannen Sie am Pool oder lassen Sie die Eindrücke der vergangenen Tage in angenehmer Atmosphäre Revue passieren.

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Übernachtung in Maun

Crocodile Camp Safari & Spa o.ä.

Das Crocodile Camp Safari & Spa nahe Maun vereint entspannten Lodge-Charme mit afrikanischem Safari-Flair. Direkt am Thamalakane River gelegen, ist es ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge ins Okavango-Delta und lädt mit Pool, Spa und herrlichen Flussblicken zum Verweilen ein.

Tag 9
Gweta

Maun - Makgadikgadi-Salzpfannen (210 km / FA)

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Maun - Makgadikgadi-Salzpfannen (210 km / FA)

Die Reise führt Sie weiter in Richtung der spektakulären Makgadikgadi-Salzpfannen, einer der grössten Salzpfannenlandschaften weltweit. Inmitten uralter Baobab-Bäume erwartet Sie eine Region voller Kontraste und aussergewöhnlicher Naturerlebnisse. Besonders beeindruckend sind die Weite und Stille dieser Landschaft, die bei Sonnenauf- und -untergang eine beinahe surreale Atmosphäre entfaltet.

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Übernachtung bei Gweta

Planet Baobab o.ä.

Planet Baobab bei Gweta ist weit mehr als eine Unterkunft – es ist ein Erlebnis. Zwischen uralten Baobab-Bäumen übernachten Sie in liebevoll gestalteten Rundhütten und geniessen die besondere Atmosphäre der Makgadikgadi-Region, wo weite Salzpfannen und afrikanische Wildnis aufeinandertreffen.

Tag 10
Makgadikgadi-Salzpfannen

Makgadikgadi - Salzpfannen (FA)

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Makgadikgadi - Salzpfannen (FA)

Unternehmen Sie eine Quadbike-Tour über die scheinbar endlosen Salzflächen, begegnen Sie neugierigen Erdmännchen oder entdecken Sie die einzigartige Kultur und Geschichte der Kalahari (alles optional).   Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.

Tag 11
Kasane

Makgadikgadi-Salzpfannen – Kasane (410 km / FMA)

Makgadikgadi-Salzpfannen – Kasane (410 km / FMA)

Heute kehren Sie zurück nach Kasane und in die faszinierende Chobe-Region. Während der Fahrt eröffnen sich noch einmal abwechslungsreiche Landschaften und mit etwas Glück interessante Tierbeobachtungen entlang der Strecke. In Ihrer Lodge am Chobe River angekommen, bleibt Zeit für Entspannung und den Rückblick auf die vielen Eindrücke Ihrer Reise. Eine Bootsfahrt zum Sonnenuntergang bildet einen stimmungsvollen Abschluss Ihres Safari-Abenteuers.

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Übernachtung in Kasane

River View Lodge o.ä.

Die River View Lodge in Kasane begeistert mit ihrer traumhaften Lage am Chobe-Fluss. Von der weitläufigen Terrasse geniessen Sie beeindruckende Ausblicke auf das Wasser und die Tierwelt, während die familiäre Atmosphäre und persönliche Gastfreundschaft zum Verweilen einladen.

Tag 12
Kasane

Kasane (F)

Kasane (F)

Nach dem Frühstück fahren Sie zum Flughafen von Kasane, geben Ihren Mietwagen zurück und treten Ihre Heim- bzw. Weiterreise an. Im Gepäck haben Sie unvergessliche Erinnerungen an die Victoriafälle, die Flusslandschaften des Caprivi, das Okavango-Delta, die Makgadikgadi-Salzpfannen und die beeindruckende Tierwelt des südlichen Afrikas.

Ihre Hotels während der Reise

Leistungen

Im Reisepreis inklusive

Alles anzeigen

Hinweis

Nicht eingeschlossene Leistungen:
  • Optionale Aktivitäten und persönliche Ausgaben
  • Weitere Verpflegung & Getränke
  • Gepäckträgergebühren
  • Nebenkosten der Fahrzeugmiete (Benzin, Maut, Zusatzausrüstung, Zusatzversicherungen, Kaution, Zusatzfahrer usw.)
  • Visa
  • Trinkgelder
Abfahrtstermine:

Täglich auf Anfrage

Bitte beachten Sie:
  • Mindestteilnehmerzahl: 2 Personen
  • Alternative Unterkünfte können bei Bedarf gebucht werden und werden bei Zusendung der Buchungsbestätigung/Rechnung mitgeteilt.
  • Sie können die Reise auf Anfrage auch mit anderen Unterkünften und geänderten Aufenthalten über Ihren persönlichen Reiseberater von Boomerang Reisen buchen.
  • Tägliche Fahrtdistanzen werden geschätzt und beinhalten das Fahren über die vorgeschlagene Route.
  • Bitte beachten Sie, dass die meisten Tage lange Fahrtage sein werden – gute Kenntnisse im Geländefahren sind von Vorteil.
  • Staub und Sand gehören zu Namibia und Botswana. Bei Fahrten auf Schotterpisten muss damit gerechnet werden, dass Ihr Gepäck einstaubt.
  • Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt nach notwendigen Impfungen. Sie reisen in Malariagefährdete Gebiete.
  • In Botswana können Sie in den Wechselstuben (Bureau de Change) problemlos Geld in Pula tauschen. An den meisten Geldautomaten können Sie außerdem mit einer Maestro Card oder Kreditkarte (z.B. Visa) und Ihrem Pin-Code Pula abheben. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei Ihrer Bank, welche Gebühren für den Einsatz Ihrer Karten in Botswana anfallen werden.
  • Da Kreditkarten jedoch nicht überall akzeptiert werden, sollten Sie immer etwas Bargeld bei sich haben. In Camps, Lodges und Hotels können Sie auch zu deren festgelegtem Wechselkurs häufig mit USD- oder auch Euro-Noten bezahlen. Beim US-Dollar ist zu beachten, dass nur Scheine akzeptiert werden, die nach 2007 gedruckt wurden.
  • Wichtige Anreiseinfo: Das Guma Lagoon Camp ist nur mit einem 4x4-Fahrzeug erreichbar. Die Zufahrt führt durch tiefen Sand und kann anspruchsvoll sein. Gäste ohne Allradfahrzeug sollten vorab einen Transfer ab Etsha 13 organisieren. Bitte folgen Sie der Beschilderung vor Ort und nicht dem GPS, da einige Routen zeitweise überflutet sein können.
  • Es gelten die vor Ort unterschriebenen Mietbedingungen der Fahrzeugfirma.

Vorbehaltlich Änderungen

Reiseerlebnisse

Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

„Luftaufnahme der weitläufigen Fluss‑ und Sumpflandschaft des Okavango-Deltas mit grünen Grasflächen, Wasserläufen und vereinzelten Bäumen, aufgenommen aus einem kleinen Flugzeug.“
Elisabeth Petersen — Produktmanagement

Im Kleinflugzeug mitten in das Herz des Okavango Deltas zu fliegen, war für mich eine der schönsten Reiseerfahrungen, die ich jemals machen durfte. Schon der Flug an sich war die Reise wert: Dank des hohen Wasserstandes im Delta sahen wir, soweit das Auge reichte, eines der schönsten Naturwunder unserer Erde in den unterschiedlichsten Grüntönen leuchten, während sich unter uns ein riesiger Elefantenbulle in aller Ruhe seinen Weg durch das Wasser von einer palmenbewachsenen Insel zur nächsten bahnte. Aber auch am Ziel angekommen, zeigte sich ein weiterer Vorteil der Fly in Reise: Wir waren im Paradies angekommen! Außer uns hatten sich kaum Menschen in diese abgelegene Region verirrt, sodass wir die Stille und Magie des Deltas fast ganz für uns alleine hatten!

Länderinfos Simbabwe

Klima

Beste Reisezeit

Aufgrund der Höhenlage (über 1200 m) sind die Temperaturen in einigen Landesteilen trotz der Nähe zum Äquator verhältnismäßig niedrig. Heftige Regenfälle zwischen März und Mai sowie Oktober und November.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Anmerkung zum Reisepass

Für Reisen außerhalb der Hauptstadt sind für alle Präfekturen Genehmigungen (Authorisation de circuler) vom Innenministerium des Tschad erforderlich, die am besten zusammen mit dem Visum beantragt werden sollten (Ausstellung im Land nicht garantiert). Bei Einreise auf dem Landweg muss die Genehmigung bereits zusammen mit dem Visum beantragt werden.

Anmerkung zum Sichtvermerk im Reisepass

Reisende sollten während des Aufenthalts stets ihren Reisepass oder eine Kopie des Reisepasses bei sich haben. 

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten:

[1]
Irland (Rep.), Malta und Zypern.

Visum bei der Einreise mit vorab besorgtem E-Visum

Ein 3 Monate gültiges Visum zur einmaligen Einreise und für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen ist an verschiedenen Grenzübergängen und am Flughafen Entebbe für ca. 50 US$ erhältlich. Für die Erteilung des Visums am Flughafen muss der Ausdruck des vorab besorgten elektronischen «Entry Permits»  auf https://visas.immigration.go.ug vorgelegt werden.

Anmerkung zum Visum

Seit Anfang 2014 gibt es ein gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda, das East Africa Visa (EAC). Dieses gemeinsame Visum wird online beantragt.

Kosten

Touristenvisum, Geschäftsvisum:
50 US$ (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).

100 US$ (mehrfache Einreise während 6-12 Monaten).

150 US$ (mehrfache Einreise während 12-24 Monaten).

East Africa Visa (EAC): 100 US$. 

Visaarten und Kosten

Besuchervisum, Transitvisum, Studentenvisum, gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda.

Gültigkeit

3 Monate

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise vefügen, benötigen kein Transitvisum.

Die Online-Beantragung eines e-Visums und Einholung eines Barcodes ist verpflichtend. Der Ausdruck des elektronischen «Entry Permits» muss bei der Einreise vorgelegt werden. Weitere Informationen unter www.visas.immigration.go.ug.

 

 

Antrag erforderlich

Touristen:
(a) Antragsformular und Barcode (https://visas.immigration.go.ug/).
(b) aktuelles Passfoto.
(c) Eingescannter Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält.
(d) Visumgebühren online.

(e) Nachweis der Impfung gegen Gelbfieber mit lebenslangem Impfschutz.
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

(g) Einladung.

Geschäftsvisum zusätzlich:
(h) Einladung der Firma in Uganda und Begleitschreiben der eigenen Firma.

Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen an die zuständige konsularische Vertretung (s. Kontaktadressen).

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Gesundheitsformular, das bei der Einreise ausgefüllt wird. Mit dem Formular sollen Reisende, die an Ebola erkrankt sind, entdeckt werden.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten:

[1]
Irland (Rep.), Malta und Zypern.

Visum bei der Einreise mit vorab besorgtem E-Visum

Ein 3 Monate gültiges Visum zur einmaligen Einreise und für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen ist an verschiedenen Grenzübergängen und am Flughafen Entebbe für ca. 50 US$ erhältlich. Für die Erteilung des Visums am Flughafen muss der Ausdruck des vorab besorgten elektronischen «Entry Permits»  auf https://visas.immigration.go.ug vorgelegt werden.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 09 Oct 2026 15:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 13 Oct 2026 12:16:35 +0200)

Letzte Änderungen: 

Redaktionelle Änderungen

Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge. 
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter. 

Aktuelles

Ebolafieber

Am 15. Mai 2026 wurde in der Demokratischen Republik Kongo ein Ebolafieber-Ausbruch ausgehend von der Provinz Ituri gemeldet. 
Uganda hat am 15. Mai 2026 ebenfalls einen Ebolafieber-Ausbruch bestätigt, der inzwischen von der WHO als beendet erklärt wurde. Sowohl in der Demokratischen Republik Kongo wie auch in Uganda wurde das Bundibugyo-Ebolavirus nachgewiesen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Bundibugyo-Ebolavirus.

Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)". 

In der Demokratischen Republik Kongo bestehen weiterhin erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen. 

Seit Ende Mai 2026 ist die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo vorübergehend geschlossen. Ausnahmeregelungen bestehen für medizinische, humanitäre und sicherheitsrelevante Einsätze sowie für Lebensmittel- und Frachttransporte.  

Reisende sollten sich nach Aufenthalten in Uganda weiterhin vor Weiterreise in andere Staaten bei den dort zuständigen Stellen erkundigen, ob und ggf. unter welchen Auflagen (z.B. verstärkte gesundheitstechnische Kontrollen oder Quarantäne) die Einreise ins Zielland möglich ist.

Weiterhin gilt:

  • Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in Uganda telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Sicherheit

Von nicht notwendigen Reisen in den Semliki-Nationalpark wird derzeit dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo (20 km zum Grenzverlauf) wird derzeit abgeraten.

Bei Reisen

  • in den Queen-Elisabeth-Nationalpark,
  • in die Nationalparks „Mgahinga Gorilla National Park",  „Bwindi" oder „Ruwenzori",
  • zu den Vulkanen Sabyinyo, Gahinga und Muhavura,
  • im nordöstlichen Grenzgebiet zu Kenia (Karamoja),

sind Reisende dazu aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Begleitung Ortskundiger in Betracht zu ziehen und sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort zu informieren.

Terrorismus

Es besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge in ganz Uganda, von denen auch Ausländer betroffen sein können. Zuletzt gab es in der Nacht zum 1. November 2025 Angriffe auf Sicherheitseinrichtungen und eine Schule in den Städten Kasese und Fort Portal, am 19. und 25. Dezember 2023 gab es Angriffe auf zwei Dörfer südlich des Kibale-Nationalparks.

Im September und Oktober 2023 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kasese und im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Dabei kamen auch zwei ausländische Touristen ums Leben. Die ugandischen Behörden haben ihre Sicherheitsvorkehrungen in der Region, insbesondere an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in der Folge ausgeweitet.

2021 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kampala. Hierbei ereigneten sich im Zentrum von Kampala (Nakasero) zwei Bombenanschläge mit Todesopfern und Verletzten.

  • Lassen Sie bitte besondere Vorsicht walten.
  • Ziehen Sie die Begleitung durch Ortskundige in Betracht und informieren sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort.
  • Sollten Sie sich aktuell in einem der Parks befinden, halten Sie engen Kontakt zu den Sicherheitskräften.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten wie Einkaufszentren und bei Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen, wie z. B. Konzerten, Gottesdiensten, Sportveranstaltungen, etc. sehr aufmerksam und vorsichtig. Entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie etwas Ungewöhnliches beobachten und wenden Sie sich schnellstmöglich an die lokalen Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Politische Spannungen und vereinzelt auftretende spontane Kundgebungen sowie ein hartes Einschreiten der Sicherheitskräfte können nicht ausgeschlossen werden.

Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan wirken sich gelegentlich auf angrenzende Gebiete in Uganda aus, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Gelegentliche Auseinandersetzungen kommen in unmittelbarer Grenznähe vor, sodass auch der Besuch der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki-Nationalparks, des Rwenzori-Nationalparks und des südlichen Teils des Queen-Elizabeth-Nationalparks (Ishasha) - Gefahren bergen kann.

  • Seien Sie bei Reisen innerhalb Ugandas stets vorsichtig und wachsam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen grundsätzlich weiträumig und entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie Auseinandersetzungen in Ihrer Nähe beobachten.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie sich unabhängig von der Dauer Ihres Aufenthalts in die Krisenvorsorgeliste (auch als App für iOS und Android) des Auswärtigen Amts ein und achten Sie darauf, dass Ihre dort hinterlegten Daten stets aktuell und vollständig sind. Schalten Sie die Funktion der Notfallbenachrichtigung per SMS frei, damit Sie auch ohne Internetzugang über wichtige Entwicklungen der Sicherheitslage informiert werden können.
  • Erkundigen Sie sich vor Besuchen der ugandischen Nationalparks im Südwesten und Westen unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.
  • Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo möglichst und beachten Sie die dortige Teilreisewarnung.
  • Seien Sie auch im Grenzgebiet zu Südsudan besonders vorsichtig und beachten Sie die dort geltende Reisewarnung.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist erhöht. Landesweit sind bewaffnete Überfälle, Autodiebstähle und –raub („Carjacking") sowie Entführungen möglich, auch gegenüber Ausländern. 

Es kommt gerade in Kampala immer wieder zu, von Motorradtaxi-Fahrern verübten, Raubüberfällen auf Fußgänger. Diese Überfälle finden vermehrt auch tagsüber statt. Fußgänger werden von den schnell heranfahrenden „Boda-Bodas" überrascht, brutal niedergeschlagen und ausgeraubt, oder es wird versucht, im Vorbeifahren die Handtasche oder den Rucksack zu entreißen. Dabei sind Verletzungen möglich.

Auch Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Hoteleinbrüche kommen regelmäßig vor. Die Gefahren sind bei Dunkelheit besonders groß.

Diebstähle aus Fahrzeugen können bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr erfolgen, wie z.B. im Stau, an Kreuzungen bzw. im langsamen Verkehrsfluss.

Entlang der Grenze zu Kenia in der Region Karamoja sowie beim Besuch des Kidepo-Nationalparks nahe der südsudanesischen Grenze besteht ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden.

  • Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge, insbesondere abseits der Hauptstraßen im Zentrum Kampalas.
  • Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie in Kampala zu Fuß unterwegs sind, und meiden Sie ruhige Nebenstraßen mit weniger Verkehr.
  • Halten Sie Ihr Mobiltelefon nicht in der Hand und tragen Sie Ihre Tasche stets auf der straßenabgewandten Seite.
  • Leisten Sie keinen Widerstand, wenn Sie ausgeraubt werden.
  • Vermeiden Sie Nachtfahrten außerhalb von Kampala und der Hauptstrecke nach Entebbe.
  • Halten Sie Fenster und Türen im Hotel wie auch in Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt und lassen Sie keine Wertsachen sichtbar liegen.
  • Vermeiden Sie bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten einen Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia.
  • Halten Sie auch möglichst Abstand zur Grenze zu Südsudan und bewegen sich dort nur in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Lassen Sie Getränke und Speisen in Lokalen nie unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und insbesondere im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
Mit den Virunga-Vulkanen im Ostafrikanischen Grabenbruch liegen acht Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.

Im Hochland Ugandas herrscht tropisches Klima. 

Das Bergsteigen in großen Höhen ist mit erheblichen Risiken verbunden (insbesondere durch Steinschlag). Die Besteigung des Margherita Peak im „Ruwenzori"-Nationalpark ist technisch anspruchsvoll und gefährlich; Kenntnisse des Hochgebirgsgeländes, entsprechende technische Fertigkeiten und körperliche Fitness sind erforderlich, siehe auch Gesundheit – Weitere Gesundheitsgefahren. Vor der Planung einer Besteigung sollte unbedingt die voraussichtliche Wetterlage geprüft und genaue Informationen zum Zugang zum Gipfel eingeholt werden.

In den Regenzeiten, üblicherweise von März bis Mai sowie von September bis November, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. 

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen.
Es herrscht Linksverkehr. Straßen sind teilweise in sehr schlechtem Zustand.

Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr aufgrund technischer Mängel an Kraftfahrzeugen, ungenügender Beleuchtung und Personen sowie Tieren auf den Straßen. Insbesondere nachts kommt es häufig zu schweren Unfällen oder Überfällen, auch auf Busse. Fähren auf dem Viktoria- und Albert-See verunglücken des Öfteren aufgrund von Überladung und/oder schlechten Sicherheitsstandards.

Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen wurden verschärft, so dass längere Wartezeiten entstehen können.

Motorradtaxis („Boda Bodas") und auch öffentliche Minibusse (sog. „Uganda Taxis") erfüllen meist nicht westliche Sicherheitsstandards und haben dadurch ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko.

  • Unternehmen Sie Überlandreisen nur mit einem zuverlässigen Reiseunternehmen.
  • Verzichten Sie auf Nachfahrten außerhalb von Kampala.
  • Nehmen Sie für Fahrten von Kampala zum internationalen Flughafen Entebbe nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen, ggf. über Ihr Hotel oder Ihren Reiseveranstalter.
  • Vermeiden Sie auch Fähren, die Ihnen überladen oder unsicher erscheinen.
  • Sehen Sie von der Nutzung von Motorradtaxis („Boda Bodas") und Minibussen („Uganda Taxis") grundsätzlich ab.
  • Seien Sie für Abflüge möglichst drei Stunden vor Abflug am Flughafen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Zwar ist seit der Unabhängigkeit Ugandas keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich dies mit dem 2023 beschlossenen Gesetz gegen Homosexualität ändert. Das Gesetz verschärft den Straftatenkatalog erheblich, fordert u.a. bei besonders schweren Delikten die Todesstrafe. Das ugandische Verfassungsgericht hat das Gesetz im April 2024 als verfassungskonform bestätigt, jedoch wird ein weiteres Revisionsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof erwartet.

Auch unabhängig von der Gesetzeslage sind als queer erkennbare Menschen nicht selten in der Öffentlichkeit Anfeindungen ausgesetzt, da homosexuelle Handlungen in Uganda durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert sind. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit Strafen geahndet.

Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren.

Der Konsum von Alkohol verstößt nicht gegen die guten Sitten, sofern dieser in den entsprechenden Lokalitäten und nicht auf der Straße erfolgt.

Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist weitgehend verboten. Auch wenn die einschlägigen Gesetze meist nicht immer einheitlich angewandt werden, kann es in Einzelfällen bei Verstößen zu Bußgeldern oder Inhaftierungen kommen.

Die Einfuhr von (Foto-) Drohnen ist unabhängig von ihrer Größe nur nach vorheriger Genehmigung durch das ugandische Verteidigungsministerium gestattet. Das Reisegepäck wird vor dem Verlassen des Flughafens durchleuchtet und Drohnen werden u.U. konfisziert.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Uganda-Schilling (UGX). Der Umtausch von EUR in Landeswährung ist am internationalen Flughafen Entebbe, in Kampala und in größeren Städten möglich. USD werden landesweit nur akzeptiert bzw. gewechselt, wenn es sich um neue Scheine (ab 2006) handelt. Kreditkarten werden von Fluggesellschaften sowie von Hotels und Touristenunterkünften der gehobenen Kategorie akzeptiert. An Geldautomaten verschiedener Banken kann mit der Visa-Karte Bargeld abgehoben werden, an Geldautomaten der Stanbic Bank und einiger anderer Banken auch mit der Debitkarte (Girocard, mit Maestro). Diese Möglichkeit ist nicht immer verfügbar. Der Höchstbetrag, der mit Kredit- oder Debitkarte abgehoben werden kann, schwankt zwischen 500.000 und 4.000.000 UGX pro Tag.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Reisende sollten ihren Pass oder eine Passkopie während des Aufenthalts stets mit sich führen.

Am Flughafen Entebbe ist bei Abflug und Ankunft vor dem Betreten des Flughafens ein Online-Formular zum Gesundheitszustand und Aufenthaltsorten in den letzten 21 Tagen auszufüllen und einzureichen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum.

Das Visum kann ausschließlich online über das Uganda E-Immigration System beantragt werden.

Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder und ggf. andere Nachweise hochzuladen.
Die Visumsgebühr hängt von der Art des Visums ab und wird im Antragsverfahren angezeigt. Ein Touristenvisum kostet derzeit 50 USD, die Gebühr muss vorab online bezahlt werden.  Nach Überprüfung des Antrags erhalten Reisende einen „approval letter" per E-Mail.

Das eigentliche Visum wird bei Vorlage von Pass, Originaldokumenten und „approval letter" bei Einreise erteilt.

Für die Beantragung anderer Aufenthaltstitel (z.B. „Entry Permit" für Freiwillige) können andere Zahlungsmodalitäten gelten. Nähere Informationen bietet das Uganda E-Immigration System.

Zu weiteren Gesundheitsfragen bei Einreise siehe Gesundheit.

Überschreitung des Visums

Wird die bei Einreise in den Pass eingetragene Aufenthaltsdauer überschritten, ist pro Tag eine Geldbuße von 100 USD fällig.

  • Prüfen Sie genau, welche Aufenthaltsdauer in Ihrem Pass bei Einreise eingetragen wird und beantragen Sie ggf. innerhalb dieses Zeitraums eine Verlängerung oder einen Ihrem Aufenthaltszweck entsprechenden Aufenthaltstitel.

Minderjährige

Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Einfuhrbestimmungen

Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und sind nicht deklarierungspflichtig.

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Das Mitführen von einer Flasche Alkohol oder Wein ist abgabenfrei.

Wertvolle elektronische Geräte sollten bei der Einreise deklariert werden, sofern der Umfang der mitgeführten Geräte den üblichen Rahmen von Reisegepäck übersteigt.

Die Einfuhr pornografischen Materials ist nicht gestattet.

Tiere

Bei der Einfuhr von Haustieren ist ein maximal sechs Tage vor der Einreise ausgestelltes Gesundheitszeugnis eines zugelassenen Veterinärs mit dem Nachweis einer Tollwutimpfung mitzuführen, die mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Einreise erfolgt sein muss.

Gesundheit

Siehe Aktuelles

Impfschutz

Pflichtimpfungen: 

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Reiseimpfungen:

Es sind Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist i.d.R. nicht notwendig.

Standardimpfungen:

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Uganda ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren in Kampala fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken verfügen in den großen Zentren über die wichtigen Standardmedikamente und haben außerhalb zumindest ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. Bitte beachten Sie, dass fast immer Vorkasse zu leisten ist.

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.

Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Leishmaniasis, lymphatische Filariosen, Rift-Valley-Fieber, West-Nil-Fieber und Zikavirus-Infektionen.

  • Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist nicht mehr vorgeschrieben. Bei Weiterreise in einen Drittstaat, etwa Ruanda, kann jedoch der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich sein, weil Uganda nach wie vor als Gelbfiebergebiet eingestuft wird. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten. 
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

Die in Uganda vorkommende Erkrankung Krim-Kongo-Fieber sowie Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, wird durch Zecken übertragen.

  • Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Uganda wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.

  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen

Siehe Aktuelles

In Uganda besteht ein Risiko für Erkrankungen wie Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Januar bis Februar und Juni bis Juli auf. Frühere Ausbrüche von Ebolafieber und Marburgfieber (zuletzt 2026) sind beschrieben worden.

  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY- Impfung ärztlich beraten.

HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen

Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vor allem über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. In Uganda leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione. Daneben kommen auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen und Hundertfüßer vor.

  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund, einer Giftschlange oder von einem anderen giftigen Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe nur begrenzt in Uganda und Immunglobuline allenfalls in Kampala erhältlich sind.
  • Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise, siehe Erste Hilfe bei Schlangenbissen.  

Weitere Gesundheitsgefahren

Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.

Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.

  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
  • Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
  • Reisen in große Höhe, insbesondere im Ruwenzori-Gebirge, können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
  • Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Uganda.

241.550 qkm.

45.741.007 (UNO Schätzung 2020).

149 pro qkm.

Hauptstadt

Kampala.

Geographie

Uganda grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia, im Südosten an den Victoria-See, im Süden an Tansania und Ruanda sowie im Westen an der Demokratischen Republik Kongo. Die Hauptstadt Kampala liegt am Ufer des Victoria-Sees, dessen wichtigster Abfluss der Weiße Nil ist, der durch einen Großteil des Landes fließt. Tropische Wälder, die terrassenartigen Hügel von Kigezi und die Teeplantagen an den Hängen der schneebedeckten Ruwenzori Mountains prägen das Landschaftsbild. Die unfruchtbare Karamoja-Ebene liegt an der sudanesischen Grenze, die üppig-grüne Region Buganda weist die höchste Bevölkerungsdichte auf.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1967. Neue Verfassung von 1995, Verfassungsänderung 2006. Parlament mit 332 Mitgliedern, von denen 228 gewählt und 104 von verschiedenen Interessengruppen ernannt werden. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Yoweri Kaguta Museveni, seit 1986 (1996 im Amt bestätigt).

Regierungschef

Robinah Nabbanja, seit Juni 2021.

Elektrizität

240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Regierungschef

Robinah Nabbanja, seit Juni 2021.

Übersicht

Winston Churchill nannte Uganda die „Perle von Afrika” und bezog sich damit vermutlich auf die unglaubliche natürliche Schönheit des Landes. Schon bei der Landung auf dem internationalen Flughafen von Entebbe, der sich in atemberaubender Äquatorlage am grünen Ufer des mit Inseln übersäten Viktoriasees befindet, wird schnell klar, dass Uganda nicht irgend eine Safaridestination ist.

Das von einem botanischen Garten mit akrobatisch herumturnenden, plappernden Affen und farbenprächtigen tropischen Vögeln dominierte Entebbe hat, im Gegensatz zu anderen, vergleichbaren afrikanischen Städten, einen wenig an Großstadt erinnernden Charakter.

Nur 40 km entfernt liegt über sieben Hügel verteilt die Hauptstadt Kampala mit ihrer modernen, weltoffenen Atmosphäre, die das Wirtschaftswachstum und die politische Stabilität Ugandas seit 1986 widerspiegelt. Seit den späten 1980er Jahren hat sich das Land erfolgreich vom Bürgerkrieg und der wirtschaftlichen Katastrophe der Jahre unter dem brutalen Diktator Idi Amin erholt.

Uganda liegt da, wo die ostafrikanische Savanne und der westafrikanische Dschungel aufeinander treffen. In seiner üppigen Naturlandschaft kann man u. a. Löwen, Schimpansen, Flusspferde, Krokodile und den legendären Berggorilla beobachten.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gibt es keine Nonstop-Flüge nach Uganda.

Uganda Airlines (UR), die nationale Fluggesellschaft Ugandas, bietet internationale Flüge nach Burundi, Kongo, Kenia, Somalia, Süd Sudan und Tansania an.

Lufthansa (LH) fliegt ab Frankfurt/M. und München in Kooperation mit Brussels Airlines (SN) via Brüssel sowie ab Frankfurt/M. mit Egypt Air (MS) via Kairo nach Entebbe.

Des Weiteren fliegen ab Frankfurt/M., Wien und Zürich Qatar Airways (QR) via Doha und Ethiopian Airlines (ET) via Addis Abeba nach Entebbe.

KLM (KL) verbindet u.a. Frankfurt/M., München, Wien und Zürich über Amsterdam und Kigali (Ruanda) mit Entebbe. Zubringerflüge nach Amsterdam sind ab Frankfurt/M. und München mit Lufthansa (LH), ab Wien mit Austrian (OS) und ab Zürich mit Swiss (LX) möglich.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Kampala: 10 Std. 10 Min.; Wien - Kampala: 13 Std. 15 Min.; Zürich - Kampala: 13 Std. 15 Min. (Die Reisezeiten variieren, je nach Länge der Aufenthalte bei den Zwischenlandungen.)

Entebbe (EBB) liegt 35 km südwestlich von Kampala (Fahrtzeit: 40 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank, Wechselstube, Post, Apotheke, Duty-free-Shop, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Bars, Restaurants. Es bestehen Busverbindungen nach Kampala und Entebbe. Hotels bieten mitunter einen Shuttle-Bus-Service an. Taxis sind vorhanden.

Ausreisegebühr

Keine.

 

Anreise mit dem Pkw

Auf dem Landweg ist Uganda von seinen Nachbarstaaten Tansania, Kenia, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und dem Südsudan aus erreichbar. Vor allem nach Kenia existieren gute Verbindungsstraßen.

Fernbusse: Linien- und Ausflugsbusse verkehren zwischen Kampala und Nairobi (Kenia) (Fahrtzeit: 11 Std. 30 Min.), Arusha (Tansania) (Fahrtzeit: 19 Std. 20 Min.) sowie Dar-es-Salaam (Tansania) (Fahrtzeit: ca. 29 Std.).

Maut: Die Autobahn zwischen Kampala und Entebbe ist mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen zu begleichen.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Anreise mit der Bahn

Derzeit gibt es keinen grenzüberschreitenden Passagierverkehr.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Aerolink (A8) und Eagle Air (H7) bieten Linien- und Charter-Inlandflüge an.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von 20.500 km. Die Hauptstadt Kampala ist Verkehrsknotenpunkt; im Norden gibt es nur wenige Straßen.

Polizeikontrollen sind üblich. Zur eigenen Sicherheit sollte man bei der Fahrt die Autotüren verriegeln und Nachtfahrten generell vermeiden.

Maut: Die Autobahn zwischen Kampala und Entebbe ist mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen zu begleichen.

Tankstellen sind an den Hauptverbindungsstrecken ausreichend vorhanden; auf Nebenstrecken empfiehlt es sich, sich bietende Tankmöglichkeiten zu nutzen bzw. Reservekanister mitzuführen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Der Zustand der Straßen ist teilweise äußerst mangelhaft. Die Hauptverbindungsstraßen sind zwar größtenteils asphaltiert, aber schlecht gewartet. Mit Schlaglöchern ist stets zu rechnen.

Nebenstraßen sind Schotterpisten, die vor allem bei Regen schlecht befahrbar bzw. unpassierbar sind. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind hier unerlässlich.

Autovermietung

Mietwagen sind in Entebbe am Flughafen und im Zentrum von Kampala erhältlich. Je nach Fahrzeugkategorie liegt das Mindestalter für Fahrer bei 18 bis 25 Jahren.

Taxi

Taxis sind in allen größeren Städten vorhanden. Der Fahrpreis sollte vor Fahrtantritt vereinbart werden, da Taxis in Uganda keine Taxameter besitzen.

Die günstigeren, jedoch mitunter überfüllten Sammeltaxis (Matatus) fahren auf festgelegten Strecken und können an der Straße durch Handzeichen angehalten werden.

Fahrrad

In Kampala gibt es Anbieter die Fahrräder verleihen und/oder Motorräder vermieten.

Reisebus

Überlandbusse fahren in fast alle Regionen, sind jedoch recht unpünktlich unterwegs und oft überfüllt.

Regelmäßige Verbindungen gibt es zwischen Entebbe und Kampala (Fahrtzeit: 1 Std.), zwischen dem Flughafen und Entebbe bzw. Kampala, zu den Bwindi und Kibale Forest Nationalparks sowie zu Safari-Parks wie den Murchison Falls und dem Queen Elizabeth Nationalpark.

Des Weiteren bedienen Minibusse (Matatus) die meisten Teile des Landes. Matatus sind zwar ein schnelles, aber oft extrem überfülltes Transportmittel. Die Fahrweise der Busfahrer ist oft rücksichtslos und führt immer wieder zu schweren Unfällen.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Anschnallpflicht für sämtliche Insassen;
- Helmpflicht für Motorradfahrer;
- Promillegrenze: 0,8 ‰;
- Telefonieren ist während der Fahrt nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- auf Landstraßen: 80 km/h;
- auf Autobahnen: 100 km/h.

 

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren. Die meisten Vermieter bieten Pannenschutz an.

Informationen und Unterstützung sind außerdem bei der Automobile Association of Uganda erhältlich.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Unterwegs in der Stadt

In Kampala verkehren Minibusse (Matatas) auf festgelegten Strecken. Oft genutzt werden auch Motorradtaxis (Boda Bodas).

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Personenverkehr wird nur zwischen Kampala und Namanve angeboten.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Ein Dampfschiff verbindet regelmäßig Entebbe mit den Ssesse-Inseln im Viktoriasee. Des Weiteren sind Ssesse-Insel-Fähren zwischen Bukakata und den Inseln unterwegs.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch sein.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke wird empfohlen, man sollte sich vor der Einreise bei der Botschaft erkundigen, ob die Einfuhr gebührenpflichtig ist.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden ab einem Alter von einem Jahr verlangt. 
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen, da Uganda als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten gilt.

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[4] Malariaschutz ist wegen hohem Risiko ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich, auch in den Städten Fort Portal, Jinja, Kampala, Mbale und in Teilen von Kigezi. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum herrscht zu 99 % vor. Medikamentenprophylaxe ist dringend empfohlen.

[5] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[6] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[7] Typhus und Poliomyelitis treten auf. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen. Eine Polio-Impfung sollte ggf. aufgefrischt werden.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, besonders in der Umgebung des Lake Albert bis hin nach Pakwach im Nordwesten, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

In Uganda kommt es periodisch zu Ausbrüchen von hämorrhagischen Fiebererkrankungen durch Ebola- und Marburg-Viren. Es ist ratsam, den Kontakt zu erkrankten Personen und, im Falle des Marburg-Virus, zu Fledermäusen (Fledermaushöhlen!), zu vermeiden.

Masern kommen vor. Reisende sollten ihren Impfschutz vor einer Uganda-Reise unbedingt überprüfen und ggf. auffrischen.

Die Schlafkrankheit kommt v.a. zwischen dem nördlichen Viktoriasee bis nördlich vom Kyoga-See und im Grenzgebiet nördlich des Lake Edward im Lira Distrikt vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Geld

Währung

1 Uganda-Shilling. Währungskürzel: USh, UGS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 USh, Münzen in den Nennwerten 1.000, 500, 200, 100 und 50 USh.
Der US-Dollar wird vorzugsweise als Zahlungsmittel genutzt, es werden jedoch nur Geldscheine ab 2006 akzeptiert.

Kreditkarten

Kreditkarten (meist Visa, manchmal auch Mastercard und Diners Club) werden von Hotels, Restaurants, Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Bankkarten

Mit Kreditkarte (meist nur mit Visa, manchmal auch mit Mastercard) und Pinnummer kann an den Geldautomaten einiger Banken (u.a. Stanbic Bank) in Kampala und in anderen großen Städten Geld abgehoben werden. Es muss eine Gebühr von bis zu 5,5 % für das Abheben bezahlt werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an wenigen Geldautomaten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Der Höchstbetrag, der abgehoben werden kann, liegt zwischen 500.000 und 3.000.000 UGX pro Tag. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

 

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland

Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.

Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in Uganda nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-14.00 Uhr, Sa teilweise auch 09.00-12.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen und von der Landeswährung. Es besteht keine Deklarationspflicht.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli; daneben ist Ganda/Luganda weit verbreitet. Zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro, west- und ostnilotische Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Uganda eingeführt werden (Personen ab 18 J.), sofern die Einreise nicht aus Kenia oder Tansania erfolgt:

Zigaretten, Zigarren, Zigarillos oder Tabak oder eine Auswahl an Tabakprodukten bis zu einem Gesamtgewicht von 250 g;
1 l Spirituosen oder 2 l Wein;
500 ml Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch, wobei der Anteil an Parfüm ein Viertel nicht übersteigen darf.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Weitere Informationen sind von der Zollbehörde Ugandas erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00256.

Mobiltelefon

4G-Mobilfunknetz in einigen großen Städten und Verbindungsstraßen, 5G-Mobilfunknetz in Kampala. Netzbetreiber sind u.a. MTN Uganda, Airtel Uganda und Lycamobile Uganda. Der Empfangs-/Sendebereich deckt den gesamten Südwesten und Südosten und alle größeren Städte ab. Es bestehen Roaming-Verträge mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Touristen lohnt sich in der Regel der Erwerb einer lokalen SIM-Karte.

Internet

In den großen Städten bieten die meisten Hotels, Restaurants und Cafés WLAN kostenlos an.

Post

Postsendungen nach Europa sind drei Tage bis mehrere Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-16.30 Uhr.

Einkaufen

Überblick

Schmuck, Holzschnitzereien, Korbwaren, Tee, Kaffee und Keramik. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00.

Kulinarisches

Übersicht

In und um Kampala gibt es zahlreiche Restaurants. Alle staatlichen Hotels bieten einheimische und internationale Gerichte an. Spezialitäten sind Matooke (Bananenbrei), Hirsebrot, Maniok, Süßkartoffeln, Huhn- und Rindfleischeintöpfe sowie Meeresfrüchte. Getränke: Nationalgetränk ist Waragi, ein Bananen-Gin.

Kultur

Religion

66 % Christen, 16 % Muslime und 18 % Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Zwanglose Kleidung ist meist angebracht. Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Rauchen in öffentlichen Einrichtungen ist verboten. Trinkgeld: Kellner und Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.

Homosexuelle: Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Uganda verboten und können mit Inhaftierung geahndet werden. Gegen HIV-positive Menschen, die ihre Homosexualität ausleben, wurde in Uganda die Todesstrafe verhängt.

Landesdaten

Vorwahl

+256

Fläche(qkm)

241,038

Bevölkerung

51.4 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

257

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

999

Länderinfos Botswana

Klima

Beste Reisezeit

Aufgrund der Höhenlage (über 1200 m) sind die Temperaturen in einigen Landesteilen trotz der Nähe zum Äquator verhältnismäßig niedrig. Heftige Regenfälle zwischen März und Mai sowie Oktober und November.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Anmerkung zum Reisepass

Für Reisen außerhalb der Hauptstadt sind für alle Präfekturen Genehmigungen (Authorisation de circuler) vom Innenministerium des Tschad erforderlich, die am besten zusammen mit dem Visum beantragt werden sollten (Ausstellung im Land nicht garantiert). Bei Einreise auf dem Landweg muss die Genehmigung bereits zusammen mit dem Visum beantragt werden.

Anmerkung zum Sichtvermerk im Reisepass

Reisende sollten während des Aufenthalts stets ihren Reisepass oder eine Kopie des Reisepasses bei sich haben. 

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten:

[1]
Irland (Rep.), Malta und Zypern.

Visum bei der Einreise mit vorab besorgtem E-Visum

Ein 3 Monate gültiges Visum zur einmaligen Einreise und für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen ist an verschiedenen Grenzübergängen und am Flughafen Entebbe für ca. 50 US$ erhältlich. Für die Erteilung des Visums am Flughafen muss der Ausdruck des vorab besorgten elektronischen «Entry Permits»  auf https://visas.immigration.go.ug vorgelegt werden.

Anmerkung zum Visum

Seit Anfang 2014 gibt es ein gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda, das East Africa Visa (EAC). Dieses gemeinsame Visum wird online beantragt.

Kosten

Touristenvisum, Geschäftsvisum:
50 US$ (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).

100 US$ (mehrfache Einreise während 6-12 Monaten).

150 US$ (mehrfache Einreise während 12-24 Monaten).

East Africa Visa (EAC): 100 US$. 

Visaarten und Kosten

Besuchervisum, Transitvisum, Studentenvisum, gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda.

Gültigkeit

3 Monate

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise vefügen, benötigen kein Transitvisum.

Die Online-Beantragung eines e-Visums und Einholung eines Barcodes ist verpflichtend. Der Ausdruck des elektronischen «Entry Permits» muss bei der Einreise vorgelegt werden. Weitere Informationen unter www.visas.immigration.go.ug.

 

 

Antrag erforderlich

Touristen:
(a) Antragsformular und Barcode (https://visas.immigration.go.ug/).
(b) aktuelles Passfoto.
(c) Eingescannter Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält.
(d) Visumgebühren online.

(e) Nachweis der Impfung gegen Gelbfieber mit lebenslangem Impfschutz.
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

(g) Einladung.

Geschäftsvisum zusätzlich:
(h) Einladung der Firma in Uganda und Begleitschreiben der eigenen Firma.

Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen an die zuständige konsularische Vertretung (s. Kontaktadressen).

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Gesundheitsformular, das bei der Einreise ausgefüllt wird. Mit dem Formular sollen Reisende, die an Ebola erkrankt sind, entdeckt werden.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten:

[1]
Irland (Rep.), Malta und Zypern.

Visum bei der Einreise mit vorab besorgtem E-Visum

Ein 3 Monate gültiges Visum zur einmaligen Einreise und für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen ist an verschiedenen Grenzübergängen und am Flughafen Entebbe für ca. 50 US$ erhältlich. Für die Erteilung des Visums am Flughafen muss der Ausdruck des vorab besorgten elektronischen «Entry Permits»  auf https://visas.immigration.go.ug vorgelegt werden.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 09 Oct 2026 15:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 13 Oct 2026 12:16:35 +0200)

Letzte Änderungen: 

Redaktionelle Änderungen

Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
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- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge. 
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter. 

Aktuelles

Ebolafieber

Am 15. Mai 2026 wurde in der Demokratischen Republik Kongo ein Ebolafieber-Ausbruch ausgehend von der Provinz Ituri gemeldet. 
Uganda hat am 15. Mai 2026 ebenfalls einen Ebolafieber-Ausbruch bestätigt, der inzwischen von der WHO als beendet erklärt wurde. Sowohl in der Demokratischen Republik Kongo wie auch in Uganda wurde das Bundibugyo-Ebolavirus nachgewiesen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Bundibugyo-Ebolavirus.

Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)". 

In der Demokratischen Republik Kongo bestehen weiterhin erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen. 

Seit Ende Mai 2026 ist die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo vorübergehend geschlossen. Ausnahmeregelungen bestehen für medizinische, humanitäre und sicherheitsrelevante Einsätze sowie für Lebensmittel- und Frachttransporte.  

Reisende sollten sich nach Aufenthalten in Uganda weiterhin vor Weiterreise in andere Staaten bei den dort zuständigen Stellen erkundigen, ob und ggf. unter welchen Auflagen (z.B. verstärkte gesundheitstechnische Kontrollen oder Quarantäne) die Einreise ins Zielland möglich ist.

Weiterhin gilt:

  • Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in Uganda telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Sicherheit

Von nicht notwendigen Reisen in den Semliki-Nationalpark wird derzeit dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo (20 km zum Grenzverlauf) wird derzeit abgeraten.

Bei Reisen

  • in den Queen-Elisabeth-Nationalpark,
  • in die Nationalparks „Mgahinga Gorilla National Park",  „Bwindi" oder „Ruwenzori",
  • zu den Vulkanen Sabyinyo, Gahinga und Muhavura,
  • im nordöstlichen Grenzgebiet zu Kenia (Karamoja),

sind Reisende dazu aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Begleitung Ortskundiger in Betracht zu ziehen und sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort zu informieren.

Terrorismus

Es besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge in ganz Uganda, von denen auch Ausländer betroffen sein können. Zuletzt gab es in der Nacht zum 1. November 2025 Angriffe auf Sicherheitseinrichtungen und eine Schule in den Städten Kasese und Fort Portal, am 19. und 25. Dezember 2023 gab es Angriffe auf zwei Dörfer südlich des Kibale-Nationalparks.

Im September und Oktober 2023 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kasese und im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Dabei kamen auch zwei ausländische Touristen ums Leben. Die ugandischen Behörden haben ihre Sicherheitsvorkehrungen in der Region, insbesondere an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in der Folge ausgeweitet.

2021 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kampala. Hierbei ereigneten sich im Zentrum von Kampala (Nakasero) zwei Bombenanschläge mit Todesopfern und Verletzten.

  • Lassen Sie bitte besondere Vorsicht walten.
  • Ziehen Sie die Begleitung durch Ortskundige in Betracht und informieren sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort.
  • Sollten Sie sich aktuell in einem der Parks befinden, halten Sie engen Kontakt zu den Sicherheitskräften.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten wie Einkaufszentren und bei Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen, wie z. B. Konzerten, Gottesdiensten, Sportveranstaltungen, etc. sehr aufmerksam und vorsichtig. Entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie etwas Ungewöhnliches beobachten und wenden Sie sich schnellstmöglich an die lokalen Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Politische Spannungen und vereinzelt auftretende spontane Kundgebungen sowie ein hartes Einschreiten der Sicherheitskräfte können nicht ausgeschlossen werden.

Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan wirken sich gelegentlich auf angrenzende Gebiete in Uganda aus, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Gelegentliche Auseinandersetzungen kommen in unmittelbarer Grenznähe vor, sodass auch der Besuch der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki-Nationalparks, des Rwenzori-Nationalparks und des südlichen Teils des Queen-Elizabeth-Nationalparks (Ishasha) - Gefahren bergen kann.

  • Seien Sie bei Reisen innerhalb Ugandas stets vorsichtig und wachsam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen grundsätzlich weiträumig und entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie Auseinandersetzungen in Ihrer Nähe beobachten.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie sich unabhängig von der Dauer Ihres Aufenthalts in die Krisenvorsorgeliste (auch als App für iOS und Android) des Auswärtigen Amts ein und achten Sie darauf, dass Ihre dort hinterlegten Daten stets aktuell und vollständig sind. Schalten Sie die Funktion der Notfallbenachrichtigung per SMS frei, damit Sie auch ohne Internetzugang über wichtige Entwicklungen der Sicherheitslage informiert werden können.
  • Erkundigen Sie sich vor Besuchen der ugandischen Nationalparks im Südwesten und Westen unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.
  • Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo möglichst und beachten Sie die dortige Teilreisewarnung.
  • Seien Sie auch im Grenzgebiet zu Südsudan besonders vorsichtig und beachten Sie die dort geltende Reisewarnung.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist erhöht. Landesweit sind bewaffnete Überfälle, Autodiebstähle und –raub („Carjacking") sowie Entführungen möglich, auch gegenüber Ausländern. 

Es kommt gerade in Kampala immer wieder zu, von Motorradtaxi-Fahrern verübten, Raubüberfällen auf Fußgänger. Diese Überfälle finden vermehrt auch tagsüber statt. Fußgänger werden von den schnell heranfahrenden „Boda-Bodas" überrascht, brutal niedergeschlagen und ausgeraubt, oder es wird versucht, im Vorbeifahren die Handtasche oder den Rucksack zu entreißen. Dabei sind Verletzungen möglich.

Auch Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Hoteleinbrüche kommen regelmäßig vor. Die Gefahren sind bei Dunkelheit besonders groß.

Diebstähle aus Fahrzeugen können bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr erfolgen, wie z.B. im Stau, an Kreuzungen bzw. im langsamen Verkehrsfluss.

Entlang der Grenze zu Kenia in der Region Karamoja sowie beim Besuch des Kidepo-Nationalparks nahe der südsudanesischen Grenze besteht ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden.

  • Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge, insbesondere abseits der Hauptstraßen im Zentrum Kampalas.
  • Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie in Kampala zu Fuß unterwegs sind, und meiden Sie ruhige Nebenstraßen mit weniger Verkehr.
  • Halten Sie Ihr Mobiltelefon nicht in der Hand und tragen Sie Ihre Tasche stets auf der straßenabgewandten Seite.
  • Leisten Sie keinen Widerstand, wenn Sie ausgeraubt werden.
  • Vermeiden Sie Nachtfahrten außerhalb von Kampala und der Hauptstrecke nach Entebbe.
  • Halten Sie Fenster und Türen im Hotel wie auch in Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt und lassen Sie keine Wertsachen sichtbar liegen.
  • Vermeiden Sie bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten einen Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia.
  • Halten Sie auch möglichst Abstand zur Grenze zu Südsudan und bewegen sich dort nur in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Lassen Sie Getränke und Speisen in Lokalen nie unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und insbesondere im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
Mit den Virunga-Vulkanen im Ostafrikanischen Grabenbruch liegen acht Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.

Im Hochland Ugandas herrscht tropisches Klima. 

Das Bergsteigen in großen Höhen ist mit erheblichen Risiken verbunden (insbesondere durch Steinschlag). Die Besteigung des Margherita Peak im „Ruwenzori"-Nationalpark ist technisch anspruchsvoll und gefährlich; Kenntnisse des Hochgebirgsgeländes, entsprechende technische Fertigkeiten und körperliche Fitness sind erforderlich, siehe auch Gesundheit – Weitere Gesundheitsgefahren. Vor der Planung einer Besteigung sollte unbedingt die voraussichtliche Wetterlage geprüft und genaue Informationen zum Zugang zum Gipfel eingeholt werden.

In den Regenzeiten, üblicherweise von März bis Mai sowie von September bis November, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. 

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen.
Es herrscht Linksverkehr. Straßen sind teilweise in sehr schlechtem Zustand.

Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr aufgrund technischer Mängel an Kraftfahrzeugen, ungenügender Beleuchtung und Personen sowie Tieren auf den Straßen. Insbesondere nachts kommt es häufig zu schweren Unfällen oder Überfällen, auch auf Busse. Fähren auf dem Viktoria- und Albert-See verunglücken des Öfteren aufgrund von Überladung und/oder schlechten Sicherheitsstandards.

Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen wurden verschärft, so dass längere Wartezeiten entstehen können.

Motorradtaxis („Boda Bodas") und auch öffentliche Minibusse (sog. „Uganda Taxis") erfüllen meist nicht westliche Sicherheitsstandards und haben dadurch ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko.

  • Unternehmen Sie Überlandreisen nur mit einem zuverlässigen Reiseunternehmen.
  • Verzichten Sie auf Nachfahrten außerhalb von Kampala.
  • Nehmen Sie für Fahrten von Kampala zum internationalen Flughafen Entebbe nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen, ggf. über Ihr Hotel oder Ihren Reiseveranstalter.
  • Vermeiden Sie auch Fähren, die Ihnen überladen oder unsicher erscheinen.
  • Sehen Sie von der Nutzung von Motorradtaxis („Boda Bodas") und Minibussen („Uganda Taxis") grundsätzlich ab.
  • Seien Sie für Abflüge möglichst drei Stunden vor Abflug am Flughafen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Zwar ist seit der Unabhängigkeit Ugandas keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich dies mit dem 2023 beschlossenen Gesetz gegen Homosexualität ändert. Das Gesetz verschärft den Straftatenkatalog erheblich, fordert u.a. bei besonders schweren Delikten die Todesstrafe. Das ugandische Verfassungsgericht hat das Gesetz im April 2024 als verfassungskonform bestätigt, jedoch wird ein weiteres Revisionsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof erwartet.

Auch unabhängig von der Gesetzeslage sind als queer erkennbare Menschen nicht selten in der Öffentlichkeit Anfeindungen ausgesetzt, da homosexuelle Handlungen in Uganda durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert sind. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit Strafen geahndet.

Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren.

Der Konsum von Alkohol verstößt nicht gegen die guten Sitten, sofern dieser in den entsprechenden Lokalitäten und nicht auf der Straße erfolgt.

Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist weitgehend verboten. Auch wenn die einschlägigen Gesetze meist nicht immer einheitlich angewandt werden, kann es in Einzelfällen bei Verstößen zu Bußgeldern oder Inhaftierungen kommen.

Die Einfuhr von (Foto-) Drohnen ist unabhängig von ihrer Größe nur nach vorheriger Genehmigung durch das ugandische Verteidigungsministerium gestattet. Das Reisegepäck wird vor dem Verlassen des Flughafens durchleuchtet und Drohnen werden u.U. konfisziert.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Uganda-Schilling (UGX). Der Umtausch von EUR in Landeswährung ist am internationalen Flughafen Entebbe, in Kampala und in größeren Städten möglich. USD werden landesweit nur akzeptiert bzw. gewechselt, wenn es sich um neue Scheine (ab 2006) handelt. Kreditkarten werden von Fluggesellschaften sowie von Hotels und Touristenunterkünften der gehobenen Kategorie akzeptiert. An Geldautomaten verschiedener Banken kann mit der Visa-Karte Bargeld abgehoben werden, an Geldautomaten der Stanbic Bank und einiger anderer Banken auch mit der Debitkarte (Girocard, mit Maestro). Diese Möglichkeit ist nicht immer verfügbar. Der Höchstbetrag, der mit Kredit- oder Debitkarte abgehoben werden kann, schwankt zwischen 500.000 und 4.000.000 UGX pro Tag.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Reisende sollten ihren Pass oder eine Passkopie während des Aufenthalts stets mit sich führen.

Am Flughafen Entebbe ist bei Abflug und Ankunft vor dem Betreten des Flughafens ein Online-Formular zum Gesundheitszustand und Aufenthaltsorten in den letzten 21 Tagen auszufüllen und einzureichen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum.

Das Visum kann ausschließlich online über das Uganda E-Immigration System beantragt werden.

Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder und ggf. andere Nachweise hochzuladen.
Die Visumsgebühr hängt von der Art des Visums ab und wird im Antragsverfahren angezeigt. Ein Touristenvisum kostet derzeit 50 USD, die Gebühr muss vorab online bezahlt werden.  Nach Überprüfung des Antrags erhalten Reisende einen „approval letter" per E-Mail.

Das eigentliche Visum wird bei Vorlage von Pass, Originaldokumenten und „approval letter" bei Einreise erteilt.

Für die Beantragung anderer Aufenthaltstitel (z.B. „Entry Permit" für Freiwillige) können andere Zahlungsmodalitäten gelten. Nähere Informationen bietet das Uganda E-Immigration System.

Zu weiteren Gesundheitsfragen bei Einreise siehe Gesundheit.

Überschreitung des Visums

Wird die bei Einreise in den Pass eingetragene Aufenthaltsdauer überschritten, ist pro Tag eine Geldbuße von 100 USD fällig.

  • Prüfen Sie genau, welche Aufenthaltsdauer in Ihrem Pass bei Einreise eingetragen wird und beantragen Sie ggf. innerhalb dieses Zeitraums eine Verlängerung oder einen Ihrem Aufenthaltszweck entsprechenden Aufenthaltstitel.

Minderjährige

Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Einfuhrbestimmungen

Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und sind nicht deklarierungspflichtig.

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Das Mitführen von einer Flasche Alkohol oder Wein ist abgabenfrei.

Wertvolle elektronische Geräte sollten bei der Einreise deklariert werden, sofern der Umfang der mitgeführten Geräte den üblichen Rahmen von Reisegepäck übersteigt.

Die Einfuhr pornografischen Materials ist nicht gestattet.

Tiere

Bei der Einfuhr von Haustieren ist ein maximal sechs Tage vor der Einreise ausgestelltes Gesundheitszeugnis eines zugelassenen Veterinärs mit dem Nachweis einer Tollwutimpfung mitzuführen, die mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Einreise erfolgt sein muss.

Gesundheit

Siehe Aktuelles

Impfschutz

Pflichtimpfungen: 

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Reiseimpfungen:

Es sind Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist i.d.R. nicht notwendig.

Standardimpfungen:

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Uganda ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren in Kampala fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken verfügen in den großen Zentren über die wichtigen Standardmedikamente und haben außerhalb zumindest ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. Bitte beachten Sie, dass fast immer Vorkasse zu leisten ist.

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.

Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Leishmaniasis, lymphatische Filariosen, Rift-Valley-Fieber, West-Nil-Fieber und Zikavirus-Infektionen.

  • Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist nicht mehr vorgeschrieben. Bei Weiterreise in einen Drittstaat, etwa Ruanda, kann jedoch der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich sein, weil Uganda nach wie vor als Gelbfiebergebiet eingestuft wird. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten. 
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

Die in Uganda vorkommende Erkrankung Krim-Kongo-Fieber sowie Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, wird durch Zecken übertragen.

  • Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Uganda wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.

  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen

Siehe Aktuelles

In Uganda besteht ein Risiko für Erkrankungen wie Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Januar bis Februar und Juni bis Juli auf. Frühere Ausbrüche von Ebolafieber und Marburgfieber (zuletzt 2026) sind beschrieben worden.

  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY- Impfung ärztlich beraten.

HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen

Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vor allem über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. In Uganda leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione. Daneben kommen auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen und Hundertfüßer vor.

  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund, einer Giftschlange oder von einem anderen giftigen Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe nur begrenzt in Uganda und Immunglobuline allenfalls in Kampala erhältlich sind.
  • Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise, siehe Erste Hilfe bei Schlangenbissen.  

Weitere Gesundheitsgefahren

Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.

Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.

  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
  • Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
  • Reisen in große Höhe, insbesondere im Ruwenzori-Gebirge, können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
  • Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Uganda.

241.550 qkm.

45.741.007 (UNO Schätzung 2020).

149 pro qkm.

Hauptstadt

Kampala.

Geographie

Uganda grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia, im Südosten an den Victoria-See, im Süden an Tansania und Ruanda sowie im Westen an der Demokratischen Republik Kongo. Die Hauptstadt Kampala liegt am Ufer des Victoria-Sees, dessen wichtigster Abfluss der Weiße Nil ist, der durch einen Großteil des Landes fließt. Tropische Wälder, die terrassenartigen Hügel von Kigezi und die Teeplantagen an den Hängen der schneebedeckten Ruwenzori Mountains prägen das Landschaftsbild. Die unfruchtbare Karamoja-Ebene liegt an der sudanesischen Grenze, die üppig-grüne Region Buganda weist die höchste Bevölkerungsdichte auf.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1967. Neue Verfassung von 1995, Verfassungsänderung 2006. Parlament mit 332 Mitgliedern, von denen 228 gewählt und 104 von verschiedenen Interessengruppen ernannt werden. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Yoweri Kaguta Museveni, seit 1986 (1996 im Amt bestätigt).

Regierungschef

Robinah Nabbanja, seit Juni 2021.

Elektrizität

240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Regierungschef

Robinah Nabbanja, seit Juni 2021.

Übersicht

Winston Churchill nannte Uganda die „Perle von Afrika” und bezog sich damit vermutlich auf die unglaubliche natürliche Schönheit des Landes. Schon bei der Landung auf dem internationalen Flughafen von Entebbe, der sich in atemberaubender Äquatorlage am grünen Ufer des mit Inseln übersäten Viktoriasees befindet, wird schnell klar, dass Uganda nicht irgend eine Safaridestination ist.

Das von einem botanischen Garten mit akrobatisch herumturnenden, plappernden Affen und farbenprächtigen tropischen Vögeln dominierte Entebbe hat, im Gegensatz zu anderen, vergleichbaren afrikanischen Städten, einen wenig an Großstadt erinnernden Charakter.

Nur 40 km entfernt liegt über sieben Hügel verteilt die Hauptstadt Kampala mit ihrer modernen, weltoffenen Atmosphäre, die das Wirtschaftswachstum und die politische Stabilität Ugandas seit 1986 widerspiegelt. Seit den späten 1980er Jahren hat sich das Land erfolgreich vom Bürgerkrieg und der wirtschaftlichen Katastrophe der Jahre unter dem brutalen Diktator Idi Amin erholt.

Uganda liegt da, wo die ostafrikanische Savanne und der westafrikanische Dschungel aufeinander treffen. In seiner üppigen Naturlandschaft kann man u. a. Löwen, Schimpansen, Flusspferde, Krokodile und den legendären Berggorilla beobachten.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gibt es keine Nonstop-Flüge nach Uganda.

Uganda Airlines (UR), die nationale Fluggesellschaft Ugandas, bietet internationale Flüge nach Burundi, Kongo, Kenia, Somalia, Süd Sudan und Tansania an.

Lufthansa (LH) fliegt ab Frankfurt/M. und München in Kooperation mit Brussels Airlines (SN) via Brüssel sowie ab Frankfurt/M. mit Egypt Air (MS) via Kairo nach Entebbe.

Des Weiteren fliegen ab Frankfurt/M., Wien und Zürich Qatar Airways (QR) via Doha und Ethiopian Airlines (ET) via Addis Abeba nach Entebbe.

KLM (KL) verbindet u.a. Frankfurt/M., München, Wien und Zürich über Amsterdam und Kigali (Ruanda) mit Entebbe. Zubringerflüge nach Amsterdam sind ab Frankfurt/M. und München mit Lufthansa (LH), ab Wien mit Austrian (OS) und ab Zürich mit Swiss (LX) möglich.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Kampala: 10 Std. 10 Min.; Wien - Kampala: 13 Std. 15 Min.; Zürich - Kampala: 13 Std. 15 Min. (Die Reisezeiten variieren, je nach Länge der Aufenthalte bei den Zwischenlandungen.)

Entebbe (EBB) liegt 35 km südwestlich von Kampala (Fahrtzeit: 40 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank, Wechselstube, Post, Apotheke, Duty-free-Shop, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Bars, Restaurants. Es bestehen Busverbindungen nach Kampala und Entebbe. Hotels bieten mitunter einen Shuttle-Bus-Service an. Taxis sind vorhanden.

Ausreisegebühr

Keine.

 

Anreise mit dem Pkw

Auf dem Landweg ist Uganda von seinen Nachbarstaaten Tansania, Kenia, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und dem Südsudan aus erreichbar. Vor allem nach Kenia existieren gute Verbindungsstraßen.

Fernbusse: Linien- und Ausflugsbusse verkehren zwischen Kampala und Nairobi (Kenia) (Fahrtzeit: 11 Std. 30 Min.), Arusha (Tansania) (Fahrtzeit: 19 Std. 20 Min.) sowie Dar-es-Salaam (Tansania) (Fahrtzeit: ca. 29 Std.).

Maut: Die Autobahn zwischen Kampala und Entebbe ist mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen zu begleichen.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Anreise mit der Bahn

Derzeit gibt es keinen grenzüberschreitenden Passagierverkehr.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Aerolink (A8) und Eagle Air (H7) bieten Linien- und Charter-Inlandflüge an.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von 20.500 km. Die Hauptstadt Kampala ist Verkehrsknotenpunkt; im Norden gibt es nur wenige Straßen.

Polizeikontrollen sind üblich. Zur eigenen Sicherheit sollte man bei der Fahrt die Autotüren verriegeln und Nachtfahrten generell vermeiden.

Maut: Die Autobahn zwischen Kampala und Entebbe ist mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen zu begleichen.

Tankstellen sind an den Hauptverbindungsstrecken ausreichend vorhanden; auf Nebenstrecken empfiehlt es sich, sich bietende Tankmöglichkeiten zu nutzen bzw. Reservekanister mitzuführen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

l

Zustand der Straßen

Der Zustand der Straßen ist teilweise äußerst mangelhaft. Die Hauptverbindungsstraßen sind zwar größtenteils asphaltiert, aber schlecht gewartet. Mit Schlaglöchern ist stets zu rechnen.

Nebenstraßen sind Schotterpisten, die vor allem bei Regen schlecht befahrbar bzw. unpassierbar sind. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind hier unerlässlich.

Autovermietung

Mietwagen sind in Entebbe am Flughafen und im Zentrum von Kampala erhältlich. Je nach Fahrzeugkategorie liegt das Mindestalter für Fahrer bei 18 bis 25 Jahren.

Taxi

Taxis sind in allen größeren Städten vorhanden. Der Fahrpreis sollte vor Fahrtantritt vereinbart werden, da Taxis in Uganda keine Taxameter besitzen.

Die günstigeren, jedoch mitunter überfüllten Sammeltaxis (Matatus) fahren auf festgelegten Strecken und können an der Straße durch Handzeichen angehalten werden.

Fahrrad

In Kampala gibt es Anbieter die Fahrräder verleihen und/oder Motorräder vermieten.

Reisebus

Überlandbusse fahren in fast alle Regionen, sind jedoch recht unpünktlich unterwegs und oft überfüllt.

Regelmäßige Verbindungen gibt es zwischen Entebbe und Kampala (Fahrtzeit: 1 Std.), zwischen dem Flughafen und Entebbe bzw. Kampala, zu den Bwindi und Kibale Forest Nationalparks sowie zu Safari-Parks wie den Murchison Falls und dem Queen Elizabeth Nationalpark.

Des Weiteren bedienen Minibusse (Matatus) die meisten Teile des Landes. Matatus sind zwar ein schnelles, aber oft extrem überfülltes Transportmittel. Die Fahrweise der Busfahrer ist oft rücksichtslos und führt immer wieder zu schweren Unfällen.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Anschnallpflicht für sämtliche Insassen;
- Helmpflicht für Motorradfahrer;
- Promillegrenze: 0,8 ‰;
- Telefonieren ist während der Fahrt nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- auf Landstraßen: 80 km/h;
- auf Autobahnen: 100 km/h.

 

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren. Die meisten Vermieter bieten Pannenschutz an.

Informationen und Unterstützung sind außerdem bei der Automobile Association of Uganda erhältlich.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Unterwegs in der Stadt

In Kampala verkehren Minibusse (Matatas) auf festgelegten Strecken. Oft genutzt werden auch Motorradtaxis (Boda Bodas).

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Personenverkehr wird nur zwischen Kampala und Namanve angeboten.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Ein Dampfschiff verbindet regelmäßig Entebbe mit den Ssesse-Inseln im Viktoriasee. Des Weiteren sind Ssesse-Insel-Fähren zwischen Bukakata und den Inseln unterwegs.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch sein.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke wird empfohlen, man sollte sich vor der Einreise bei der Botschaft erkundigen, ob die Einfuhr gebührenpflichtig ist.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden ab einem Alter von einem Jahr verlangt. 
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen, da Uganda als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten gilt.

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[4] Malariaschutz ist wegen hohem Risiko ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich, auch in den Städten Fort Portal, Jinja, Kampala, Mbale und in Teilen von Kigezi. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum herrscht zu 99 % vor. Medikamentenprophylaxe ist dringend empfohlen.

[5] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[6] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[7] Typhus und Poliomyelitis treten auf. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen. Eine Polio-Impfung sollte ggf. aufgefrischt werden.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, besonders in der Umgebung des Lake Albert bis hin nach Pakwach im Nordwesten, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

In Uganda kommt es periodisch zu Ausbrüchen von hämorrhagischen Fiebererkrankungen durch Ebola- und Marburg-Viren. Es ist ratsam, den Kontakt zu erkrankten Personen und, im Falle des Marburg-Virus, zu Fledermäusen (Fledermaushöhlen!), zu vermeiden.

Masern kommen vor. Reisende sollten ihren Impfschutz vor einer Uganda-Reise unbedingt überprüfen und ggf. auffrischen.

Die Schlafkrankheit kommt v.a. zwischen dem nördlichen Viktoriasee bis nördlich vom Kyoga-See und im Grenzgebiet nördlich des Lake Edward im Lira Distrikt vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Geld

Währung

1 Uganda-Shilling. Währungskürzel: USh, UGS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 USh, Münzen in den Nennwerten 1.000, 500, 200, 100 und 50 USh.
Der US-Dollar wird vorzugsweise als Zahlungsmittel genutzt, es werden jedoch nur Geldscheine ab 2006 akzeptiert.

Kreditkarten

Kreditkarten (meist Visa, manchmal auch Mastercard und Diners Club) werden von Hotels, Restaurants, Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Bankkarten

Mit Kreditkarte (meist nur mit Visa, manchmal auch mit Mastercard) und Pinnummer kann an den Geldautomaten einiger Banken (u.a. Stanbic Bank) in Kampala und in anderen großen Städten Geld abgehoben werden. Es muss eine Gebühr von bis zu 5,5 % für das Abheben bezahlt werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an wenigen Geldautomaten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Der Höchstbetrag, der abgehoben werden kann, liegt zwischen 500.000 und 3.000.000 UGX pro Tag. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

 

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland

Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.

Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in Uganda nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-14.00 Uhr, Sa teilweise auch 09.00-12.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen und von der Landeswährung. Es besteht keine Deklarationspflicht.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli; daneben ist Ganda/Luganda weit verbreitet. Zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro, west- und ostnilotische Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Uganda eingeführt werden (Personen ab 18 J.), sofern die Einreise nicht aus Kenia oder Tansania erfolgt:

Zigaretten, Zigarren, Zigarillos oder Tabak oder eine Auswahl an Tabakprodukten bis zu einem Gesamtgewicht von 250 g;
1 l Spirituosen oder 2 l Wein;
500 ml Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch, wobei der Anteil an Parfüm ein Viertel nicht übersteigen darf.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Weitere Informationen sind von der Zollbehörde Ugandas erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00256.

Mobiltelefon

4G-Mobilfunknetz in einigen großen Städten und Verbindungsstraßen, 5G-Mobilfunknetz in Kampala. Netzbetreiber sind u.a. MTN Uganda, Airtel Uganda und Lycamobile Uganda. Der Empfangs-/Sendebereich deckt den gesamten Südwesten und Südosten und alle größeren Städte ab. Es bestehen Roaming-Verträge mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Touristen lohnt sich in der Regel der Erwerb einer lokalen SIM-Karte.

Internet

In den großen Städten bieten die meisten Hotels, Restaurants und Cafés WLAN kostenlos an.

Post

Postsendungen nach Europa sind drei Tage bis mehrere Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-16.30 Uhr.

Einkaufen

Überblick

Schmuck, Holzschnitzereien, Korbwaren, Tee, Kaffee und Keramik. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00.

Kulinarisches

Übersicht

In und um Kampala gibt es zahlreiche Restaurants. Alle staatlichen Hotels bieten einheimische und internationale Gerichte an. Spezialitäten sind Matooke (Bananenbrei), Hirsebrot, Maniok, Süßkartoffeln, Huhn- und Rindfleischeintöpfe sowie Meeresfrüchte. Getränke: Nationalgetränk ist Waragi, ein Bananen-Gin.

Kultur

Religion

66 % Christen, 16 % Muslime und 18 % Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Zwanglose Kleidung ist meist angebracht. Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Rauchen in öffentlichen Einrichtungen ist verboten. Trinkgeld: Kellner und Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.

Homosexuelle: Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Uganda verboten und können mit Inhaftierung geahndet werden. Gegen HIV-positive Menschen, die ihre Homosexualität ausleben, wurde in Uganda die Todesstrafe verhängt.

Landesdaten

Vorwahl

+256

Fläche(qkm)

241,038

Bevölkerung

51.4 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

257

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

999

Länderinfos Namibia

Klima

Beste Reisezeit

Aufgrund der Höhenlage (über 1200 m) sind die Temperaturen in einigen Landesteilen trotz der Nähe zum Äquator verhältnismäßig niedrig. Heftige Regenfälle zwischen März und Mai sowie Oktober und November.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Anmerkung zum Reisepass

Für Reisen außerhalb der Hauptstadt sind für alle Präfekturen Genehmigungen (Authorisation de circuler) vom Innenministerium des Tschad erforderlich, die am besten zusammen mit dem Visum beantragt werden sollten (Ausstellung im Land nicht garantiert). Bei Einreise auf dem Landweg muss die Genehmigung bereits zusammen mit dem Visum beantragt werden.

Anmerkung zum Sichtvermerk im Reisepass

Reisende sollten während des Aufenthalts stets ihren Reisepass oder eine Kopie des Reisepasses bei sich haben. 

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten:

[1]
Irland (Rep.), Malta und Zypern.

Visum bei der Einreise mit vorab besorgtem E-Visum

Ein 3 Monate gültiges Visum zur einmaligen Einreise und für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen ist an verschiedenen Grenzübergängen und am Flughafen Entebbe für ca. 50 US$ erhältlich. Für die Erteilung des Visums am Flughafen muss der Ausdruck des vorab besorgten elektronischen «Entry Permits»  auf https://visas.immigration.go.ug vorgelegt werden.

Anmerkung zum Visum

Seit Anfang 2014 gibt es ein gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda, das East Africa Visa (EAC). Dieses gemeinsame Visum wird online beantragt.

Kosten

Touristenvisum, Geschäftsvisum:
50 US$ (einmalige Einreise, 3 Monate gültig).

100 US$ (mehrfache Einreise während 6-12 Monaten).

150 US$ (mehrfache Einreise während 12-24 Monaten).

East Africa Visa (EAC): 100 US$. 

Visaarten und Kosten

Besuchervisum, Transitvisum, Studentenvisum, gemeinsames Visum für Kenia, Uganda und Ruanda.

Gültigkeit

3 Monate

Transit

Ansonsten visumpflichtige Transitreisende die innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, den Transitraum nicht verlassen und über gültige Dokumente für die Weiterreise vefügen, benötigen kein Transitvisum.

Die Online-Beantragung eines e-Visums und Einholung eines Barcodes ist verpflichtend. Der Ausdruck des elektronischen «Entry Permits» muss bei der Einreise vorgelegt werden. Weitere Informationen unter www.visas.immigration.go.ug.

 

 

Antrag erforderlich

Touristen:
(a) Antragsformular und Barcode (https://visas.immigration.go.ug/).
(b) aktuelles Passfoto.
(c) Eingescannter Reisepass, der noch mindestens sechs Monate gültig ist und mindestens zwei freie Seiten enthält.
(d) Visumgebühren online.

(e) Nachweis der Impfung gegen Gelbfieber mit lebenslangem Impfschutz.
(f) Ggf. Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

(g) Einladung.

Geschäftsvisum zusätzlich:
(h) Einladung der Firma in Uganda und Begleitschreiben der eigenen Firma.

Der postalischen Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag beizulegen.

Temporärer Wohnsitz

Anfragen an die zuständige konsularische Vertretung (s. Kontaktadressen).

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

Gesundheitsformular, das bei der Einreise ausgefüllt wird. Mit dem Formular sollen Reisende, die an Ebola erkrankt sind, entdeckt werden.

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für Aufenthalte von bis zu 6 Monaten:

[1]
Irland (Rep.), Malta und Zypern.

Visum bei der Einreise mit vorab besorgtem E-Visum

Ein 3 Monate gültiges Visum zur einmaligen Einreise und für einen Aufenthalt von maximal 30 Tagen ist an verschiedenen Grenzübergängen und am Flughafen Entebbe für ca. 50 US$ erhältlich. Für die Erteilung des Visums am Flughafen muss der Ausdruck des vorab besorgten elektronischen «Entry Permits»  auf https://visas.immigration.go.ug vorgelegt werden.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 09 Oct 2026 15:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 13 Oct 2026 12:16:35 +0200)

Letzte Änderungen: 

Redaktionelle Änderungen

Die Sicherheitslage in Ihrem Reiseland kann sich schnell verändern - wir empfehlen Ihnen:
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- Beachten Sie die Hinweise zur persönlichen Krisenvorsorge. 
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter. 

Aktuelles

Ebolafieber

Am 15. Mai 2026 wurde in der Demokratischen Republik Kongo ein Ebolafieber-Ausbruch ausgehend von der Provinz Ituri gemeldet. 
Uganda hat am 15. Mai 2026 ebenfalls einen Ebolafieber-Ausbruch bestätigt, der inzwischen von der WHO als beendet erklärt wurde. Sowohl in der Demokratischen Republik Kongo wie auch in Uganda wurde das Bundibugyo-Ebolavirus nachgewiesen. Im Gegensatz zu den Ebola-Zaire-Stämmen gibt es derzeit weder zugelassene spezifische Therapeutika noch Impfstoffe gegen das Bundibugyo-Ebolavirus.

Die WHO erklärte den aktuellen Ausbruch am 17. Mai 2026 zum „Public Health Emergency of International Concern (PHEIC)". 

In der Demokratischen Republik Kongo bestehen weiterhin erhebliche Unklarheiten hinsichtlich der tatsächlichen Infektionszahlen, der geografischen Ausbreitung des Ausbruchs sowie der epidemiologischen Verknüpfungen zwischen bestätigten und vermuteten Fällen. 

Seit Ende Mai 2026 ist die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo vorübergehend geschlossen. Ausnahmeregelungen bestehen für medizinische, humanitäre und sicherheitsrelevante Einsätze sowie für Lebensmittel- und Frachttransporte.  

Reisende sollten sich nach Aufenthalten in Uganda weiterhin vor Weiterreise in andere Staaten bei den dort zuständigen Stellen erkundigen, ob und ggf. unter welchen Auflagen (z.B. verstärkte gesundheitstechnische Kontrollen oder Quarantäne) die Einreise ins Zielland möglich ist.

Weiterhin gilt:

  • Halten Sie sich streng an die Auflagen der Behörden.
  • Sehen Sie von nicht notwendigen Besuchen in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen, der Teilnahme an Beerdigungen und dem Aufenthalt in großen Menschenmengen ab.
  • Meiden Sie jeden Kontakt mit Erkrankten und Verdachtsfällen sowie deren Körperflüssigkeiten.
  • Berühren Sie keine lebendigen und toten Wildtiere und verzehren Sie keine Wildtierprodukte.
  • Melden Sie sich bei entsprechenden Symptomen bis zu 21 Tage nach Aufenthalt in Uganda telefonisch bei einem ärztlichen Dienst, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Sicherheit

Von nicht notwendigen Reisen in den Semliki-Nationalpark wird derzeit dringend abgeraten.

Von nicht notwendigen Reisen in das übrige Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo (20 km zum Grenzverlauf) wird derzeit abgeraten.

Bei Reisen

  • in den Queen-Elisabeth-Nationalpark,
  • in die Nationalparks „Mgahinga Gorilla National Park",  „Bwindi" oder „Ruwenzori",
  • zu den Vulkanen Sabyinyo, Gahinga und Muhavura,
  • im nordöstlichen Grenzgebiet zu Kenia (Karamoja),

sind Reisende dazu aufgefordert, besondere Vorsicht walten zu lassen, die Begleitung Ortskundiger in Betracht zu ziehen und sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort zu informieren.

Terrorismus

Es besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge in ganz Uganda, von denen auch Ausländer betroffen sein können. Zuletzt gab es in der Nacht zum 1. November 2025 Angriffe auf Sicherheitseinrichtungen und eine Schule in den Städten Kasese und Fort Portal, am 19. und 25. Dezember 2023 gab es Angriffe auf zwei Dörfer südlich des Kibale-Nationalparks.

Im September und Oktober 2023 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kasese und im Queen-Elizabeth-Nationalpark. Dabei kamen auch zwei ausländische Touristen ums Leben. Die ugandischen Behörden haben ihre Sicherheitsvorkehrungen in der Region, insbesondere an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, in der Folge ausgeweitet.

2021 kam es zu mehreren Anschlägen in der Region Kampala. Hierbei ereigneten sich im Zentrum von Kampala (Nakasero) zwei Bombenanschläge mit Todesopfern und Verletzten.

  • Lassen Sie bitte besondere Vorsicht walten.
  • Ziehen Sie die Begleitung durch Ortskundige in Betracht und informieren sich zeitnah bei lokalen Sicherheitskräften über die aktuelle Sicherheitssituation vor Ort.
  • Sollten Sie sich aktuell in einem der Parks befinden, halten Sie engen Kontakt zu den Sicherheitskräften.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten wie Einkaufszentren und bei Veranstaltungen mit großen Menschenansammlungen, wie z. B. Konzerten, Gottesdiensten, Sportveranstaltungen, etc. sehr aufmerksam und vorsichtig. Entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie etwas Ungewöhnliches beobachten und wenden Sie sich schnellstmöglich an die lokalen Sicherheitskräfte.
  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

Politische Spannungen und vereinzelt auftretende spontane Kundgebungen sowie ein hartes Einschreiten der Sicherheitskräfte können nicht ausgeschlossen werden.

Unruhen in der Demokratischen Republik Kongo und im Südsudan wirken sich gelegentlich auf angrenzende Gebiete in Uganda aus, insbesondere durch Zustrom von Flüchtlingen. Damit verbunden ist eine starke Militärpräsenz in der Grenzregion. Gelegentliche Auseinandersetzungen kommen in unmittelbarer Grenznähe vor, sodass auch der Besuch der ugandischen Nationalparks in diesem Gebiet - insbesondere des Semliki-Nationalparks, des Rwenzori-Nationalparks und des südlichen Teils des Queen-Elizabeth-Nationalparks (Ishasha) - Gefahren bergen kann.

  • Seien Sie bei Reisen innerhalb Ugandas stets vorsichtig und wachsam.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen grundsätzlich weiträumig und entfernen Sie sich umgehend, wenn Sie Auseinandersetzungen in Ihrer Nähe beobachten.
  • Befolgen Sie Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie sich unabhängig von der Dauer Ihres Aufenthalts in die Krisenvorsorgeliste (auch als App für iOS und Android) des Auswärtigen Amts ein und achten Sie darauf, dass Ihre dort hinterlegten Daten stets aktuell und vollständig sind. Schalten Sie die Funktion der Notfallbenachrichtigung per SMS frei, damit Sie auch ohne Internetzugang über wichtige Entwicklungen der Sicherheitslage informiert werden können.
  • Erkundigen Sie sich vor Besuchen der ugandischen Nationalparks im Südwesten und Westen unbedingt über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort.
  • Meiden Sie das unmittelbare Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo möglichst und beachten Sie die dortige Teilreisewarnung.
  • Seien Sie auch im Grenzgebiet zu Südsudan besonders vorsichtig und beachten Sie die dort geltende Reisewarnung.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.

Kriminalität

Die Kriminalitätsrate ist erhöht. Landesweit sind bewaffnete Überfälle, Autodiebstähle und –raub („Carjacking") sowie Entführungen möglich, auch gegenüber Ausländern. 

Es kommt gerade in Kampala immer wieder zu, von Motorradtaxi-Fahrern verübten, Raubüberfällen auf Fußgänger. Diese Überfälle finden vermehrt auch tagsüber statt. Fußgänger werden von den schnell heranfahrenden „Boda-Bodas" überrascht, brutal niedergeschlagen und ausgeraubt, oder es wird versucht, im Vorbeifahren die Handtasche oder den Rucksack zu entreißen. Dabei sind Verletzungen möglich.

Auch Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Hoteleinbrüche kommen regelmäßig vor. Die Gefahren sind bei Dunkelheit besonders groß.

Diebstähle aus Fahrzeugen können bei verkehrsbedingtem Halt im Straßenverkehr erfolgen, wie z.B. im Stau, an Kreuzungen bzw. im langsamen Verkehrsfluss.

Entlang der Grenze zu Kenia in der Region Karamoja sowie beim Besuch des Kidepo-Nationalparks nahe der südsudanesischen Grenze besteht ein erhöhtes Risiko von Übergriffen bewaffneter Banden.

  • Verzichten Sie nach Einbruch der Dunkelheit auf Spaziergänge, insbesondere abseits der Hauptstraßen im Zentrum Kampalas.
  • Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Sie in Kampala zu Fuß unterwegs sind, und meiden Sie ruhige Nebenstraßen mit weniger Verkehr.
  • Halten Sie Ihr Mobiltelefon nicht in der Hand und tragen Sie Ihre Tasche stets auf der straßenabgewandten Seite.
  • Leisten Sie keinen Widerstand, wenn Sie ausgeraubt werden.
  • Vermeiden Sie Nachtfahrten außerhalb von Kampala und der Hauptstrecke nach Entebbe.
  • Halten Sie Fenster und Türen im Hotel wie auch in Fahrzeugen stets verschlossen und verriegelt und lassen Sie keine Wertsachen sichtbar liegen.
  • Vermeiden Sie bei Reisen in die Region Karamoja im Nordosten einen Aufenthalt direkt an der Grenze zu Kenia.
  • Halten Sie auch möglichst Abstand zur Grenze zu Südsudan und bewegen sich dort nur in Begleitung erfahrener Führer oder Reiseveranstalter.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Lassen Sie Getränke und Speisen in Lokalen nie unbeaufsichtigt.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und insbesondere im Kreuzungsbereich um den Clock Tower und die Industrial Zone in Kampala besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Uganda liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann.
Mit den Virunga-Vulkanen im Ostafrikanischen Grabenbruch liegen acht Vulkane im Grenzgebiet zwischen Ruanda, Uganda und der Demokratischen Republik Kongo.

Im Hochland Ugandas herrscht tropisches Klima. 

Das Bergsteigen in großen Höhen ist mit erheblichen Risiken verbunden (insbesondere durch Steinschlag). Die Besteigung des Margherita Peak im „Ruwenzori"-Nationalpark ist technisch anspruchsvoll und gefährlich; Kenntnisse des Hochgebirgsgeländes, entsprechende technische Fertigkeiten und körperliche Fitness sind erforderlich, siehe auch Gesundheit – Weitere Gesundheitsgefahren. Vor der Planung einer Besteigung sollte unbedingt die voraussichtliche Wetterlage geprüft und genaue Informationen zum Zugang zum Gipfel eingeholt werden.

In den Regenzeiten, üblicherweise von März bis Mai sowie von September bis November, kommt es regelmäßig zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. 

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben und Vulkanen vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Reiseinfos

Infrastruktur/Verkehr

Es gibt ein Inlandsflugnetz und Busverbindungen.
Es herrscht Linksverkehr. Straßen sind teilweise in sehr schlechtem Zustand.

Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr aufgrund technischer Mängel an Kraftfahrzeugen, ungenügender Beleuchtung und Personen sowie Tieren auf den Straßen. Insbesondere nachts kommt es häufig zu schweren Unfällen oder Überfällen, auch auf Busse. Fähren auf dem Viktoria- und Albert-See verunglücken des Öfteren aufgrund von Überladung und/oder schlechten Sicherheitsstandards.

Die Sicherheitsvorkehrungen am Flughafen wurden verschärft, so dass längere Wartezeiten entstehen können.

Motorradtaxis („Boda Bodas") und auch öffentliche Minibusse (sog. „Uganda Taxis") erfüllen meist nicht westliche Sicherheitsstandards und haben dadurch ein deutlich erhöhtes Unfallrisiko.

  • Unternehmen Sie Überlandreisen nur mit einem zuverlässigen Reiseunternehmen.
  • Verzichten Sie auf Nachfahrten außerhalb von Kampala.
  • Nehmen Sie für Fahrten von Kampala zum internationalen Flughafen Entebbe nur als seriös bekannte Taxi-Unternehmen, ggf. über Ihr Hotel oder Ihren Reiseveranstalter.
  • Vermeiden Sie auch Fähren, die Ihnen überladen oder unsicher erscheinen.
  • Sehen Sie von der Nutzung von Motorradtaxis („Boda Bodas") und Minibussen („Uganda Taxis") grundsätzlich ab.
  • Seien Sie für Abflüge möglichst drei Stunden vor Abflug am Flughafen.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen sind in Uganda seit der Kolonialzeit strafbar. Zwar ist seit der Unabhängigkeit Ugandas keine gerichtliche Verurteilung auf der Grundlage dieser Strafvorschriften mehr erfolgt, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich dies mit dem 2023 beschlossenen Gesetz gegen Homosexualität ändert. Das Gesetz verschärft den Straftatenkatalog erheblich, fordert u.a. bei besonders schweren Delikten die Todesstrafe. Das ugandische Verfassungsgericht hat das Gesetz im April 2024 als verfassungskonform bestätigt, jedoch wird ein weiteres Revisionsverfahren vor dem Obersten Gerichtshof erwartet.

Auch unabhängig von der Gesetzeslage sind als queer erkennbare Menschen nicht selten in der Öffentlichkeit Anfeindungen ausgesetzt, da homosexuelle Handlungen in Uganda durch alle gesellschaftlichen Schichten hindurch stark tabuisiert sind. Dies gilt auch für den öffentlichen Austausch von Zärtlichkeiten unter Heterosexuellen. Deshalb ist dringend zurückhaltendes Verhalten in der Öffentlichkeit angezeigt.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Drogendelikte werden schon bei Geringfügigkeit mit Strafen geahndet.

Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen (z.B. Flughafen, Brücken, Regierungsgebäude etc.) zu fotografieren.

Der Konsum von Alkohol verstößt nicht gegen die guten Sitten, sofern dieser in den entsprechenden Lokalitäten und nicht auf der Straße erfolgt.

Das Rauchen in öffentlichen Bereichen ist weitgehend verboten. Auch wenn die einschlägigen Gesetze meist nicht immer einheitlich angewandt werden, kann es in Einzelfällen bei Verstößen zu Bußgeldern oder Inhaftierungen kommen.

Die Einfuhr von (Foto-) Drohnen ist unabhängig von ihrer Größe nur nach vorheriger Genehmigung durch das ugandische Verteidigungsministerium gestattet. Das Reisegepäck wird vor dem Verlassen des Flughafens durchleuchtet und Drohnen werden u.U. konfisziert.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung ist der Uganda-Schilling (UGX). Der Umtausch von EUR in Landeswährung ist am internationalen Flughafen Entebbe, in Kampala und in größeren Städten möglich. USD werden landesweit nur akzeptiert bzw. gewechselt, wenn es sich um neue Scheine (ab 2006) handelt. Kreditkarten werden von Fluggesellschaften sowie von Hotels und Touristenunterkünften der gehobenen Kategorie akzeptiert. An Geldautomaten verschiedener Banken kann mit der Visa-Karte Bargeld abgehoben werden, an Geldautomaten der Stanbic Bank und einiger anderer Banken auch mit der Debitkarte (Girocard, mit Maestro). Diese Möglichkeit ist nicht immer verfügbar. Der Höchstbetrag, der mit Kredit- oder Debitkarte abgehoben werden kann, schwankt zwischen 500.000 und 4.000.000 UGX pro Tag.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen im Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Reisende sollten ihren Pass oder eine Passkopie während des Aufenthalts stets mit sich führen.

Am Flughafen Entebbe ist bei Abflug und Ankunft vor dem Betreten des Flughafens ein Online-Formular zum Gesundheitszustand und Aufenthaltsorten in den letzten 21 Tagen auszufüllen und einzureichen.

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Uganda ein Visum.

Das Visum kann ausschließlich online über das Uganda E-Immigration System beantragt werden.

Dabei sind eingescannte Passkopien, Passbilder und ggf. andere Nachweise hochzuladen.
Die Visumsgebühr hängt von der Art des Visums ab und wird im Antragsverfahren angezeigt. Ein Touristenvisum kostet derzeit 50 USD, die Gebühr muss vorab online bezahlt werden.  Nach Überprüfung des Antrags erhalten Reisende einen „approval letter" per E-Mail.

Das eigentliche Visum wird bei Vorlage von Pass, Originaldokumenten und „approval letter" bei Einreise erteilt.

Für die Beantragung anderer Aufenthaltstitel (z.B. „Entry Permit" für Freiwillige) können andere Zahlungsmodalitäten gelten. Nähere Informationen bietet das Uganda E-Immigration System.

Zu weiteren Gesundheitsfragen bei Einreise siehe Gesundheit.

Überschreitung des Visums

Wird die bei Einreise in den Pass eingetragene Aufenthaltsdauer überschritten, ist pro Tag eine Geldbuße von 100 USD fällig.

  • Prüfen Sie genau, welche Aufenthaltsdauer in Ihrem Pass bei Einreise eingetragen wird und beantragen Sie ggf. innerhalb dieses Zeitraums eine Verlängerung oder einen Ihrem Aufenthaltszweck entsprechenden Aufenthaltstitel.

Minderjährige

Es sind keine besonderen Bestimmungen für die Einreise von Minderjährigen bekannt.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Einfuhrbestimmungen

Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden und sind nicht deklarierungspflichtig.

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist strikt verboten. Das Mitführen von einer Flasche Alkohol oder Wein ist abgabenfrei.

Wertvolle elektronische Geräte sollten bei der Einreise deklariert werden, sofern der Umfang der mitgeführten Geräte den üblichen Rahmen von Reisegepäck übersteigt.

Die Einfuhr pornografischen Materials ist nicht gestattet.

Tiere

Bei der Einfuhr von Haustieren ist ein maximal sechs Tage vor der Einreise ausgestelltes Gesundheitszeugnis eines zugelassenen Veterinärs mit dem Nachweis einer Tollwutimpfung mitzuführen, die mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Einreise erfolgt sein muss.

Gesundheit

Siehe Aktuelles

Impfschutz

Pflichtimpfungen: 

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

Reiseimpfungen:

Es sind Impfungen gegen Gelbfieber, Hepatitis A und Poliomyelitis empfohlen. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B, Meningokokken ACWY, Tollwut und Typhus angeraten. Eine Cholera-Impfung ist i.d.R. nicht notwendig.

Standardimpfungen:

Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Aufgrund wiederholter Ausbrüche sollte insbesondere ein adäquater Impfschutz für Masern sichergestellt werden.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Uganda ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren in Kampala fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung sind in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie einigen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken verfügen in den großen Zentren über die wichtigen Standardmedikamente und haben außerhalb zumindest ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor. Bitte beachten Sie, dass fast immer Vorkasse zu leisten ist.

  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.

Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen

Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Es besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der fast ausschließlich vorkommenden Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Leishmaniasis, lymphatische Filariosen, Rift-Valley-Fieber, West-Nil-Fieber und Zikavirus-Infektionen.

  • Schützen Sie sich tagsüber, in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Eine Impfung gegen Gelbfieber ist nicht mehr vorgeschrieben. Bei Weiterreise in einen Drittstaat, etwa Ruanda, kann jedoch der Nachweis einer Gelbfieberimpfung erforderlich sein, weil Uganda nach wie vor als Gelbfiebergebiet eingestuft wird. Es gibt eine Impfung gegen Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten. 
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

Die in Uganda vorkommende Erkrankung Krim-Kongo-Fieber sowie Afrikanisches Zeckenbissfieber, eine Rickettsiose, wird durch Zecken übertragen.

  • Schützen Sie sich bei naturnahen Aufenthalten vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.

Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene

Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Uganda wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen.

  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Hepatitis A- und Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Es wird eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.

Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen

Siehe Aktuelles

In Uganda besteht ein Risiko für Erkrankungen wie Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Diese werden durch den engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen treten in der Trockenzeit von Januar bis Februar und Juni bis Juli auf. Frühere Ausbrüche von Ebolafieber und Marburgfieber (zuletzt 2026) sind beschrieben worden.

  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY- Impfung ärztlich beraten.

HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.

Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen

Leptospirose wird durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vor allem über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Rift-Valley-Fieber wird u.a. durch den Kontakt mit Schlacht- und Milchprodukten infizierter Tiere übertragen. Bei Milzbrand handelt sich um eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit erkrankten Huftieren (vor allem Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde und Wildtiere sowie deren Kadaver) übertragen werden kann. In Uganda leben eine Reihe gefährlicher, teils nachtaktiver Giftschlangen, giftiger Spinnen und Skorpione. Daneben kommen auch andere Tiere mit potentiell starker Giftwirkung wie z. B. auffällig gefärbte Schmetterlingsraupen und Hundertfüßer vor.

  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund, einer Giftschlange oder von einem anderen giftigen Tier gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung. Gegengifte sind nur begrenzt erhältlich.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs und rohen tierischen Produkten.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Beachten Sie, dass Tollwutimpfstoffe nur begrenzt in Uganda und Immunglobuline allenfalls in Kampala erhältlich sind.
  • Beachten Sie bei Schlangenbissen die Hinweise, siehe Erste Hilfe bei Schlangenbissen.  

Weitere Gesundheitsgefahren

Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosomiasis übertragen werden.

Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.

Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.

  • Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index.
  • Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
  • Reisen in große Höhe, insbesondere im Ruwenzori-Gebirge, können mit besonderen Gefahren verbunden sein.
  • Beachten Sie unsere Informationen zur Höhenkrankheit.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

 

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Republik Uganda.

241.550 qkm.

45.741.007 (UNO Schätzung 2020).

149 pro qkm.

Hauptstadt

Kampala.

Geographie

Uganda grenzt im Norden an den Sudan, im Osten an Kenia, im Südosten an den Victoria-See, im Süden an Tansania und Ruanda sowie im Westen an der Demokratischen Republik Kongo. Die Hauptstadt Kampala liegt am Ufer des Victoria-Sees, dessen wichtigster Abfluss der Weiße Nil ist, der durch einen Großteil des Landes fließt. Tropische Wälder, die terrassenartigen Hügel von Kigezi und die Teeplantagen an den Hängen der schneebedeckten Ruwenzori Mountains prägen das Landschaftsbild. Die unfruchtbare Karamoja-Ebene liegt an der sudanesischen Grenze, die üppig-grüne Region Buganda weist die höchste Bevölkerungsdichte auf.

Regierung

Präsidialrepublik (im Commonwealth) seit 1967. Neue Verfassung von 1995, Verfassungsänderung 2006. Parlament mit 332 Mitgliedern, von denen 228 gewählt und 104 von verschiedenen Interessengruppen ernannt werden. Unabhängig seit 1962 (ehemaliges britisches Protektorat).

Staatsoberhaupt

Yoweri Kaguta Museveni, seit 1986 (1996 im Amt bestätigt).

Regierungschef

Robinah Nabbanja, seit Juni 2021.

Elektrizität

240 V, 50 Hz. Adapter empfohlen.

Regierungschef

Robinah Nabbanja, seit Juni 2021.

Übersicht

Winston Churchill nannte Uganda die „Perle von Afrika” und bezog sich damit vermutlich auf die unglaubliche natürliche Schönheit des Landes. Schon bei der Landung auf dem internationalen Flughafen von Entebbe, der sich in atemberaubender Äquatorlage am grünen Ufer des mit Inseln übersäten Viktoriasees befindet, wird schnell klar, dass Uganda nicht irgend eine Safaridestination ist.

Das von einem botanischen Garten mit akrobatisch herumturnenden, plappernden Affen und farbenprächtigen tropischen Vögeln dominierte Entebbe hat, im Gegensatz zu anderen, vergleichbaren afrikanischen Städten, einen wenig an Großstadt erinnernden Charakter.

Nur 40 km entfernt liegt über sieben Hügel verteilt die Hauptstadt Kampala mit ihrer modernen, weltoffenen Atmosphäre, die das Wirtschaftswachstum und die politische Stabilität Ugandas seit 1986 widerspiegelt. Seit den späten 1980er Jahren hat sich das Land erfolgreich vom Bürgerkrieg und der wirtschaftlichen Katastrophe der Jahre unter dem brutalen Diktator Idi Amin erholt.

Uganda liegt da, wo die ostafrikanische Savanne und der westafrikanische Dschungel aufeinander treffen. In seiner üppigen Naturlandschaft kann man u. a. Löwen, Schimpansen, Flusspferde, Krokodile und den legendären Berggorilla beobachten.

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus gibt es keine Nonstop-Flüge nach Uganda.

Uganda Airlines (UR), die nationale Fluggesellschaft Ugandas, bietet internationale Flüge nach Burundi, Kongo, Kenia, Somalia, Süd Sudan und Tansania an.

Lufthansa (LH) fliegt ab Frankfurt/M. und München in Kooperation mit Brussels Airlines (SN) via Brüssel sowie ab Frankfurt/M. mit Egypt Air (MS) via Kairo nach Entebbe.

Des Weiteren fliegen ab Frankfurt/M., Wien und Zürich Qatar Airways (QR) via Doha und Ethiopian Airlines (ET) via Addis Abeba nach Entebbe.

KLM (KL) verbindet u.a. Frankfurt/M., München, Wien und Zürich über Amsterdam und Kigali (Ruanda) mit Entebbe. Zubringerflüge nach Amsterdam sind ab Frankfurt/M. und München mit Lufthansa (LH), ab Wien mit Austrian (OS) und ab Zürich mit Swiss (LX) möglich.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Kampala: 10 Std. 10 Min.; Wien - Kampala: 13 Std. 15 Min.; Zürich - Kampala: 13 Std. 15 Min. (Die Reisezeiten variieren, je nach Länge der Aufenthalte bei den Zwischenlandungen.)

Entebbe (EBB) liegt 35 km südwestlich von Kampala (Fahrtzeit: 40 Min.). Flughafeneinrichtungen: Bank, Wechselstube, Post, Apotheke, Duty-free-Shop, Mietwagen- und Hotelreservierungsschalter, Tourist-Information, Bars, Restaurants. Es bestehen Busverbindungen nach Kampala und Entebbe. Hotels bieten mitunter einen Shuttle-Bus-Service an. Taxis sind vorhanden.

Ausreisegebühr

Keine.

 

Anreise mit dem Pkw

Auf dem Landweg ist Uganda von seinen Nachbarstaaten Tansania, Kenia, der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und dem Südsudan aus erreichbar. Vor allem nach Kenia existieren gute Verbindungsstraßen.

Fernbusse: Linien- und Ausflugsbusse verkehren zwischen Kampala und Nairobi (Kenia) (Fahrtzeit: 11 Std. 30 Min.), Arusha (Tansania) (Fahrtzeit: 19 Std. 20 Min.) sowie Dar-es-Salaam (Tansania) (Fahrtzeit: ca. 29 Std.).

Maut: Die Autobahn zwischen Kampala und Entebbe ist mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen zu begleichen.

Unterlagen: Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Anreise mit der Bahn

Derzeit gibt es keinen grenzüberschreitenden Passagierverkehr.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Aerolink (A8) und Eagle Air (H7) bieten Linien- und Charter-Inlandflüge an.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz hat eine Gesamtlänge von 20.500 km. Die Hauptstadt Kampala ist Verkehrsknotenpunkt; im Norden gibt es nur wenige Straßen.

Polizeikontrollen sind üblich. Zur eigenen Sicherheit sollte man bei der Fahrt die Autotüren verriegeln und Nachtfahrten generell vermeiden.

Maut: Die Autobahn zwischen Kampala und Entebbe ist mautpflichtig. Die Gebühren sind an Mautstationen zu begleichen.

Tankstellen sind an den Hauptverbindungsstrecken ausreichend vorhanden; auf Nebenstrecken empfiehlt es sich, sich bietende Tankmöglichkeiten zu nutzen bzw. Reservekanister mitzuführen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Der Zustand der Straßen ist teilweise äußerst mangelhaft. Die Hauptverbindungsstraßen sind zwar größtenteils asphaltiert, aber schlecht gewartet. Mit Schlaglöchern ist stets zu rechnen.

Nebenstraßen sind Schotterpisten, die vor allem bei Regen schlecht befahrbar bzw. unpassierbar sind. Fahrzeuge mit Allradantrieb sind hier unerlässlich.

Autovermietung

Mietwagen sind in Entebbe am Flughafen und im Zentrum von Kampala erhältlich. Je nach Fahrzeugkategorie liegt das Mindestalter für Fahrer bei 18 bis 25 Jahren.

Taxi

Taxis sind in allen größeren Städten vorhanden. Der Fahrpreis sollte vor Fahrtantritt vereinbart werden, da Taxis in Uganda keine Taxameter besitzen.

Die günstigeren, jedoch mitunter überfüllten Sammeltaxis (Matatus) fahren auf festgelegten Strecken und können an der Straße durch Handzeichen angehalten werden.

Fahrrad

In Kampala gibt es Anbieter die Fahrräder verleihen und/oder Motorräder vermieten.

Reisebus

Überlandbusse fahren in fast alle Regionen, sind jedoch recht unpünktlich unterwegs und oft überfüllt.

Regelmäßige Verbindungen gibt es zwischen Entebbe und Kampala (Fahrtzeit: 1 Std.), zwischen dem Flughafen und Entebbe bzw. Kampala, zu den Bwindi und Kibale Forest Nationalparks sowie zu Safari-Parks wie den Murchison Falls und dem Queen Elizabeth Nationalpark.

Des Weiteren bedienen Minibusse (Matatus) die meisten Teile des Landes. Matatus sind zwar ein schnelles, aber oft extrem überfülltes Transportmittel. Die Fahrweise der Busfahrer ist oft rücksichtslos und führt immer wieder zu schweren Unfällen.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Anschnallpflicht für sämtliche Insassen;
- Helmpflicht für Motorradfahrer;
- Promillegrenze: 0,8 ‰;
- Telefonieren ist während der Fahrt nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- auf Landstraßen: 80 km/h;
- auf Autobahnen: 100 km/h.

 

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren. Die meisten Vermieter bieten Pannenschutz an.

Informationen und Unterstützung sind außerdem bei der Automobile Association of Uganda erhältlich.

Dokumentation

Zusätzlich zum nationalen Führerschein ist der Internationale Führerschein erforderlich.

 

Unterwegs in der Stadt

In Kampala verkehren Minibusse (Matatas) auf festgelegten Strecken. Oft genutzt werden auch Motorradtaxis (Boda Bodas).

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Personenverkehr wird nur zwischen Kampala und Namanve angeboten.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Ein Dampfschiff verbindet regelmäßig Entebbe mit den Ssesse-Inseln im Viktoriasee. Des Weiteren sind Ssesse-Insel-Fähren zwischen Bukakata und den Inseln unterwegs.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und kann technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch sein.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke wird empfohlen, man sollte sich vor der Einreise bei der Botschaft erkundigen, ob die Einfuhr gebührenpflichtig ist.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung mit Notrückführung wird dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden ab einem Alter von einem Jahr verlangt. 
Unabhängig von den offiziellen Bestimmungen wird allen Reisenden Impfschutz gegen Gelbfieber empfohlen, da Uganda als Land mit Gelbfieber-Infektionsgebieten gilt.

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[4] Malariaschutz ist wegen hohem Risiko ganzjährig in allen Landesteilen erforderlich, auch in den Städten Fort Portal, Jinja, Kampala, Mbale und in Teilen von Kigezi. Die gefährlichere Form Plasmodium falciparum herrscht zu 99 % vor. Medikamentenprophylaxe ist dringend empfohlen.

[5] Eine Impfung gegen Meningokokken-Meningitis A,B,C,W,Y ist bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition für bestimmte Personengruppen (Jugendliche bzw. Schüler, Studenten) empfehlenswert.

[6] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

[7] Typhus und Poliomyelitis treten auf. Eine Typhusimpfung wird bei Rucksackreisen und Langzeitaufenthalten empfohlen. Eine Polio-Impfung sollte ggf. aufgefrischt werden.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

Bilharziose-Erreger kommen landesweit in Teichen und Flüssen vor, besonders in der Umgebung des Lake Albert bis hin nach Pakwach im Nordwesten, das Schwimmen und Waten in Binnengewässern sollte daher vermieden werden. Gut gepflegte Schwimmbecken mit gechlortem Wasser sind unbedenklich.

Ebenfalls landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

In Uganda kommt es periodisch zu Ausbrüchen von hämorrhagischen Fiebererkrankungen durch Ebola- und Marburg-Viren. Es ist ratsam, den Kontakt zu erkrankten Personen und, im Falle des Marburg-Virus, zu Fledermäusen (Fledermaushöhlen!), zu vermeiden.

Masern kommen vor. Reisende sollten ihren Impfschutz vor einer Uganda-Reise unbedingt überprüfen und ggf. auffrischen.

Die Schlafkrankheit kommt v.a. zwischen dem nördlichen Viktoriasee bis nördlich vom Kyoga-See und im Grenzgebiet nördlich des Lake Edward im Lira Distrikt vor. Es empfehlen sich sorgfältige Mücken-Schutzmaßnahmen.

Zeckenbissfieber kommt landesweit vor. Schutzmaßnahmen sind hautbedeckende Kleidung und Insektenschutzmittel. Bei Zeckenbefall im Zweifelsfall den Arzt aufsuchen.

Geld

Währung

1 Uganda-Shilling. Währungskürzel: USh, UGS (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 50.000, 20.000, 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 USh, Münzen in den Nennwerten 1.000, 500, 200, 100 und 50 USh.
Der US-Dollar wird vorzugsweise als Zahlungsmittel genutzt, es werden jedoch nur Geldscheine ab 2006 akzeptiert.

Kreditkarten

Kreditkarten (meist Visa, manchmal auch Mastercard und Diners Club) werden von Hotels, Restaurants, Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Geldautomaten

Bankkarten

Mit Kreditkarte (meist nur mit Visa, manchmal auch mit Mastercard) und Pinnummer kann an den Geldautomaten einiger Banken (u.a. Stanbic Bank) in Kampala und in anderen großen Städten Geld abgehoben werden. Es muss eine Gebühr von bis zu 5,5 % für das Abheben bezahlt werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an wenigen Geldautomaten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Der Höchstbetrag, der abgehoben werden kann, liegt zwischen 500.000 und 3.000.000 UGX pro Tag. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

 

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland

Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.

Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden in Uganda nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-14.00 Uhr, Sa teilweise auch 09.00-12.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremdwährungen und von der Landeswährung. Es besteht keine Deklarationspflicht.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Englisch und Kisuaheli; daneben ist Ganda/Luganda weit verbreitet. Zahlreiche Bantusprachen wie Buganda, Banyoro, west- und ostnilotische Sprachen werden ebenfalls gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Die angegebenen Daten für islamische Feiertage sind nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich daher von Jahr zu Jahr.

Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, ist es Muslimen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang untersagt zu essen, zu trinken oder zu rauchen, wodurch es zu Unterbrechungen oder Abweichungen im normalen Geschäftsablauf (u. a. reduzierte Öffnungszeiten von Geschäften und Behörden) und deshalb zu Einschränkungen für Reisende kommen kann.

Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen, und der Genuss von Alkohol und Zigaretten ist nur eingeschränkt möglich bzw. z. T. sogar strikt verboten, auch für nichtmuslimische Urlauber. In Hotelanlagen muss damit gerechnet werden, dass Mahlzeiten und Getränke während des Ramadan nur im Hotelrestaurant bzw. auf dem Zimmer eingenommen werden dürfen.

Reisende sollten mit erhöhter Sensibilität in religiösen Angelegenheiten sowie in Fragen der Respektierung islamischer Traditionen rechnen.

Einige Unterbrechungen können auch während des Eid al-Fitr auftreten. Dieses Fest, ebenso wie das Eid al-Adha, hat keine bestimmte Zeitdauer und kann je nach Region 2-10 Tage dauern.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Uganda eingeführt werden (Personen ab 18 J.), sofern die Einreise nicht aus Kenia oder Tansania erfolgt:

Zigaretten, Zigarren, Zigarillos oder Tabak oder eine Auswahl an Tabakprodukten bis zu einem Gesamtgewicht von 250 g;
1 l Spirituosen oder 2 l Wein;
500 ml Parfüm und Eau de Toilette für den persönlichen Gebrauch, wobei der Anteil an Parfüm ein Viertel nicht übersteigen darf.

Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.

Weitere Informationen sind von der Zollbehörde Ugandas erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00256.

Mobiltelefon

4G-Mobilfunknetz in einigen großen Städten und Verbindungsstraßen, 5G-Mobilfunknetz in Kampala. Netzbetreiber sind u.a. MTN Uganda, Airtel Uganda und Lycamobile Uganda. Der Empfangs-/Sendebereich deckt den gesamten Südwesten und Südosten und alle größeren Städte ab. Es bestehen Roaming-Verträge mit Mobilfunkgesellschaften u.a. in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für Touristen lohnt sich in der Regel der Erwerb einer lokalen SIM-Karte.

Internet

In den großen Städten bieten die meisten Hotels, Restaurants und Cafés WLAN kostenlos an.

Post

Postsendungen nach Europa sind drei Tage bis mehrere Wochen unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 08.30-12.30 und 14.00-16.30 Uhr.

Einkaufen

Überblick

Schmuck, Holzschnitzereien, Korbwaren, Tee, Kaffee und Keramik. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00.

Kulinarisches

Übersicht

In und um Kampala gibt es zahlreiche Restaurants. Alle staatlichen Hotels bieten einheimische und internationale Gerichte an. Spezialitäten sind Matooke (Bananenbrei), Hirsebrot, Maniok, Süßkartoffeln, Huhn- und Rindfleischeintöpfe sowie Meeresfrüchte. Getränke: Nationalgetränk ist Waragi, ein Bananen-Gin.

Kultur

Religion

66 % Christen, 16 % Muslime und 18 % Anhänger von Naturreligionen.

Soziale Verhaltensregeln


Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Zwanglose Kleidung ist meist angebracht. Das Fotografieren militärischer Einrichtungen ist verboten. Rauchen in öffentlichen Einrichtungen ist verboten. Trinkgeld: Kellner und Taxifahrer erhalten 10% Trinkgeld.

Homosexuelle: Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind in Uganda verboten und können mit Inhaftierung geahndet werden. Gegen HIV-positive Menschen, die ihre Homosexualität ausleben, wurde in Uganda die Todesstrafe verhängt.

Landesdaten

Vorwahl

+256

Fläche(qkm)

241,038

Bevölkerung

51.4 million

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

257

Bevölkerung im Jahr

2025

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

999

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