Papua Neuguinea

30 Jahre Erfahrung

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Expertenteam

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Individuell & Massgeschneidert

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24h Notrufnummer

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Darum solltest Du nach Papua Neuguinea reisen!

Naturwunder & Abenteuer

Kulturelle Vielfalt

Abseits des Massentourismus

Farbenprächtige Unterwasserwelt

Geheimtipp für Entdecker

Artenvielfalt & Biodiversität

Unsere Reisen nach Papua Neuguinea
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bunte, lachende Gesichtsmaske, verschwommener Hintergrund

Abenteuerliches Papua mit authentischen Dorferlebnissen

Diese teils abenteuerliche Reise führt Sie mitten ins Herz von Papua-Neuguinea. Dabei haben Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl traditioneller Lebensweisen kennenzulernen – von den Subsistenzbauern in Mt. Hagen (den Melpa-Stämmen) und den Huli-Völkern im Hochland bis hin zu den Flussbewohnern der Karawari im Tiefland. Diese Reise ist keine gewöhnliche Kulturreise, sondern richtet sich an diejenigen, die Kulturen entdecken möchten, die der Außenwelt noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts gänzlich unbekannt waren und bereit sind, zumindest teilweise auf den Komfort eines üblichen Hotels zu verzichten.

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Bucht, rotbraunes Gestein, aktiver Vulkan, Rauch steigt aus dem Vulkan, Meer, blauer Himmel

Papua - Küste und Hochland

Diese kurze Reise vermittelt Ihnen auf perfekte Weise die unterschiedlichen Landschaftsformen, die Papua-Neuguinea zu bieten hat. Sie lernen zunächst die Küstenregion rund um Rabaul auf East New Britain kennen – mit dem aktiven Vulkan Mt. Tavurvur und der bezaubernden vorgelagerten Inselwelt. Weiter geht es in das Hochland rund um Mount Hagen, wo spannende kulturelle Begegnungen mit dem Melpa-Stamm und mit etwas Glück auch der eine oder andere Paradiesvogel auf Sie warten. Per Charterflug reisen Sie anschließend in den dichten Dschungel der entlegenen Sepik-Region, wo Sie die Bewohner am Ufer des Karawari-Flusses auf Bootsausflügen kennenlernen werden.
Mehr Vielfalt in nur neun Tagen ist kaum möglich – unvergessliche Erlebnisse sind für Sie garantiert.

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Highlights in Papua Neuguinea

Die zweitgrößte Insel der Welt

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Gude und willkommen auf Papua Neuguinea! Hier erwartet Dich eines der letzten Abenteuer dieser Welt mit einer unbeschreiblich abwechslungsreichen Vielfalt: mit nahezu unberührten Korallenriffen, einer bis auf 4.500 m Höhe ansteigenden Gebirgskette, tiefen Tälern, mächtigen Flüssen, einer exotischen Tierwelt sowie einer weltweit einzigartigen Vielfalt an kulturellen Traditionen.

Als Experte für Reisen nach Papua Neuguinea nehmen wir Dich mit ins Abenteuer: Vielleicht zu einer aufregenden Vulkantour, erholsamen Stunden an einsamen Buchten oder zu einer spannenden Vogelbeobachtung? Papua Neuguinea ist so vielseitig, hier ist garantiert für jeden Geschmack das Passende dabei!

 

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Reise-Highlights in Papua Neuguinea

Kokoda Track – Historischer Trek durch unberührte Wildnis

Kokoda Track – Historischer Trek durch unberührte Wildnis

Auf über 90 Kilometern führt der Track durch dichten Dschungel, über steile Bergrücken und durch abgelegene Dörfer. Die Route folgt den Spuren australischer und japanischer Soldaten, die sich hier 1942 erbitterte Kämpfe lieferten. Neben der historischen Bedeutung beeindruckt der Weg durch seine landschaftliche Vielfalt und die Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Der Kokoda...

Auf über 90 Kilometern führt der Track durch dichten Dschungel, über steile Bergrücken und durch abgelegene Dörfer. Die Route folgt den Spuren australischer und japanischer Soldaten, die sich hier 1942 erbitterte Kämpfe lieferten. Neben der historischen Bedeutung beeindruckt der Weg durch seine landschaftliche Vielfalt und die Begegnungen mit der lokalen Bevölkerung. Der Kokoda Track ist körperlich herausfordernd, aber für viele Wanderer auch ein spirituelles Erlebnis.

Mount Wilhelm – Der höchste Berg Papua-Neuguineas

Mount Wilhelm – Der höchste Berg Papua-Neuguineas

Mit 4.509 Metern ist der Mount Wilhelm der höchste Gipfel des Landes und ein beliebtes Ziel für abenteuerlustige Wanderer. Die Besteigung bietet nicht nur spektakuläre Aussichten, sondern auch eine Reise durch verschiedene Klimazonen – von tropischen Regenwäldern bis hin zu alpinen Graslandschaften. Besonders reizvoll ist der Sonnenaufgang auf dem Gipfel, wenn sich die Landscha...

Mit 4.509 Metern ist der Mount Wilhelm der höchste Gipfel des Landes und ein beliebtes Ziel für abenteuerlustige Wanderer. Die Besteigung bietet nicht nur spektakuläre Aussichten, sondern auch eine Reise durch verschiedene Klimazonen – von tropischen Regenwäldern bis hin zu alpinen Graslandschaften. Besonders reizvoll ist der Sonnenaufgang auf dem Gipfel, wenn sich die Landschaft in magisches Licht taucht. Die Tour dauert in der Regel drei bis vier Tage und wird meist mit lokalen Guides unternommen. Wer es bis ganz nach oben schafft, wird mit einem unvergesslichen Panorama belohnt.

Tari Highlands – Heimat der Paradiesvögel und Huli-Krieger

Tari Highlands – Heimat der Paradiesvögel und Huli-Krieger

Die Tari-Region ist einer der besten Orte, um Paradiesvögel in freier Wildbahn zu beobachten – und die legendären Huli-Krieger kennenzulernen. Die Huli sind für ihre aufwendig gestalteten Perücken, Gesichtsfarben und Stammestraditionen bekannt. Besucher können an Führungen teilnehmen, bei denen Rituale und das traditionelle Leben erklärt werden. Gleichzeitig bieten die umliegen...

Die Tari-Region ist einer der besten Orte, um Paradiesvögel in freier Wildbahn zu beobachten – und die legendären Huli-Krieger kennenzulernen. Die Huli sind für ihre aufwendig gestalteten Perücken, Gesichtsfarben und Stammestraditionen bekannt. Besucher können an Führungen teilnehmen, bei denen Rituale und das traditionelle Leben erklärt werden. Gleichzeitig bieten die umliegenden Regenwälder eine hohe Biodiversität mit seltenen Vogelarten und exotischen Pflanzen. Kultur- und Naturerlebnis verschmelzen hier auf beeindruckende Weise.

Tufi – Das „Fjordland“ Papua-Neuguineas

Tufi – Das „Fjordland“ Papua-Neuguineas

Tufi ist berühmt für seine tief eingeschnittenen Fjorde, die vulkanischen Ursprungs sind – ein Naturphänomen, das in den Tropen äußerst selten ist. Die spektakulären Fjorde bieten eine einzigartige Kulisse für Taucher, Schnorchler und Kajakfahrer. Unter Wasser wartet eine farbenprächtige Welt aus Korallen, Fischen und Wracks. Darüber hinaus geben traditionelle Dörfer Einblick i...

Tufi ist berühmt für seine tief eingeschnittenen Fjorde, die vulkanischen Ursprungs sind – ein Naturphänomen, das in den Tropen äußerst selten ist. Die spektakulären Fjorde bieten eine einzigartige Kulisse für Taucher, Schnorchler und Kajakfahrer. Unter Wasser wartet eine farbenprächtige Welt aus Korallen, Fischen und Wracks. Darüber hinaus geben traditionelle Dörfer Einblick in das Leben der Oro-Region. Die Mischung aus kultureller Authentizität und Naturwundern macht Tufi zu einem besonderen Reiseziel.

Sepik River – Ursprüngliche Kulturen am längsten Fluss des Landes

Sepik River – Ursprüngliche Kulturen am längsten Fluss des Landes

Der Sepik ist mehr als nur ein Fluss – er ist eine Lebensader und kulturelle Schatzkammer Papua-Neuguineas. Entlang seiner Ufer liegen Dörfer, die für ihre kunstvollen Holzschnitzereien, Masken und Trommeln bekannt sind. Viele Gemeinschaften leben noch sehr traditionell, und Besucher haben die seltene Gelegenheit, authentische Rituale mitzuerleben. Bootstouren auf dem Sepik sin...

Der Sepik ist mehr als nur ein Fluss – er ist eine Lebensader und kulturelle Schatzkammer Papua-Neuguineas. Entlang seiner Ufer liegen Dörfer, die für ihre kunstvollen Holzschnitzereien, Masken und Trommeln bekannt sind. Viele Gemeinschaften leben noch sehr traditionell, und Besucher haben die seltene Gelegenheit, authentische Rituale mitzuerleben. Bootstouren auf dem Sepik sind ein Abenteuer für sich, vorbei an Dschungellandschaften und abgelegenen Siedlungen. Wer Papua-Neuguinea kulturell verstehen will, kommt an diesem Fluss nicht vorbei.

Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

Zwei Personen, auf grüner Wiese, hohe Bäume im Hintergrund
Sabine Schamburger Produktmanagement

Meine Erwartungen an Papua-Neuguinea waren hoch – und wurden vom Erlebten weit übertroffen.
Schon auf dem Weg zum Tauchresort sah ich zum ersten Mal Fliegende Fische und kleine Kraken, die mit der Gischt in unsere Haare flogen. Mein erstes Taucherlebnis war nur der Anfang einer Reise voller Wunder.
Auf dem Kokoda Track wanderten wir über Baumstämme und durch Flussbetten, wie Pioniere auf Entdeckungstour. In den Dörfern erlebten wir, wie sich Frauen mit Liebe zum Detail für Tanzzeremonien schmückten, während die Männer – je nach Region – schüchtern oder neugierig auf uns zukamen.
Das eindrucksvollste Erlebnis war der spontane Besuch von Fisherman's Island. Trotz rauer See und alter Boote fuhr ich mit den Fischern hinaus. Tropfnass wurden wir mit Musik empfangen – es war Sonntag und der Gottesdienst glich einem Reggae-Konzert. Kinder warteten neugierig, andere versteckten sich schüchtern.
Die Bewohner hatten sich aus Kartons, Wellblech und Holz liebevoll ein Zuhause geschaffen. Ihre Stolz, Hilfsbereitschaft und die Freude am Teilen berührten mich tief und ließen mich über unsere „Zivilisation“ nachdenken.
Trotz sichtbarer Armut habe ich nirgendwo zuvor so glückliche und zufriedene Menschen erlebt wie dort. Diese Reise hat mich nicht nur beeindruckt – sie hat mich verändert.

Unser Boomerang Reisemagazin

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Vielfältiges Reisen in Papua Neuguinea

Erlebnis Papua - so weit das Auge reicht! So unterschiedlich kann Deine Reise sein.

Abenteuer & Adrenalin

Abenteuer & Adrenalin

Von Trekking bis Wracktauchen
Papua Neuguinea ist grundsätzlich voller Abenteuer: Und wer nach einem extra Adrenalinkick sucht, findet natürlich auch hier Möglichkeiten.
Papua Neuguinea bietet umfangreiche Möglichkeiten, Deine Reise mit Abenteuer und Adrenalin auszustatten.

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Fly-in-Safari

Fly-in-Safari

Aufgrund der mangelnden Infrastruktur und dem größtenteils nicht vorhandenen Straßennetz ist Papua Neu Guinea am besten mit einer Fly-in-Safari zu erkunden.

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Tierbeobachtung - Ein Paradies für Entdecker & Ornithologen

Tierbeobachtung - Ein Paradies für Entdecker & Ornithologen

Papua Neuguinea bietet eine vielfältige Tierwelt und somit ist die Tierbeobachtung eine der Hauptattraktionen des Landes.
Das Ökosystem von Papua Neuguinea mit seiner Fauna zählt zu den vielfältigsten weltweit und noch immer werden neue Spezies in den teils unzugänglichen Regionen entdeckt. Zahlreiche Lodges bieten den Gästen geführte Naturwanderungen an, um die einzigartige Umgebung zu erkunden.

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Tauchen in Papua Neuguinea

Tauchen in Papua Neuguinea

Ein absoluter Geheimtipp unter Tauchern!
Papua Neuguinea zählt mit seinen zahlreichen Inseln, Atollen und Korallenriffen wohl mit zu den besten Tauchrevieren der Welt!

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Das sagen unsere Kunden über uns

Häufig gestellte Fragen zu Papua Neuguinea

Papua Neuguinea liegt südlich des Äquators. Nur gut 160 km Luftlinie trennen die zweitgrößte Insel unseres Planeten vom nördlichsten Punkt Australiens, dem Cape York. Vier Regionen, 22 Provinzen und mehr als 600, zum Großteil unbewohnte Inseln bieten eine schier unglaubliche Flora und Fauna sowie einzigartige kulturelle Erlebnisse.

Nur wenige Länder ermöglichen solch eine Kombination aus landschaftlichen Höhepunkten – wie etwa traumhaften Stränden, einer nahezu intakten Unterwasserwelt an prächtigen Korallenriffen, weißen Sandstränden, exotischen Dörfern inmitten des auf dem Landweg unzugänglichen Regenwaldes, Vulkanlandschaften oder mit dichtem Dschungel bewachsenen Gebirgsketten.

Die noch zu entwickelnde Infrastruktur macht weite Teile des Landes für Touristen nahezu unzugänglich: Die meisten Regionen und Orte sind nur mit Kleinflugzeugen zu erreichen. Und genau DAS macht den unverdorbenen Charme des Landes und seiner Bewohner aus!

Insbesondere Outdoor-Liebhaber, Ornithologen, Taucher und Kulturinteressierte kommen in Papua Neuguinea ganz auf ihre Kosten.

Worauf wartest Du noch? Unser Spezialisten-Team brennt darauf, Ihnen eines der außergewöhnlichsten Länder unserer Erde im Rahmen eines abenteuerlichen Traumurlaubes näherzubringen!

Wie ist die Kultur auf Papua?

Traditionen werden in Papua Neuguinea noch sehr gepflegt. Nirgends auf der Welt findet man wohl so viele verschiedene Sprachen und eine so große kulturelle Vielfalt, die insbesondere außerhalb der Städte aufrecht erhalten wird. Einige Dorfgemeinschaften leben nach wie vor nach ihren über Generationen hinweg überlieferten Traditionen, die uns westlichen Menschen teilweise fremd und oft unverständlich erscheinen. 

Am besten kannst Du die unterschiedlichen Kulturen auf einem der zahlreichen Kulturfestivals kennenlernen. Diese finden jährlich in verschiedenen Regionen statt: Zu den bekanntesten gehören sicherlich die in Goroka, Mount Hagen und Rabaul. Auf den Festivals streiten die verschiedenen Stämme der Regionen friedlich um die besten Traditionen, Tänze und musikalischen Beiträge. Ein tolles Spektakel, das einen Besuch lohnt! Solltest Du in Betracht ziehen, im Rahmen Deines Urlaubes einem solchen Festival beizuwohnen, musst Du allerdings mindestens 18 Monate im Voraus mit Ihren Reiseplanungen beginnen, denn die wenigen Unterkünfte in den Regionen sind sehr früh ausgebucht. Es reisen schließlich auch Stämme aus entlegenen Regionen zu den Festivals an.

Aber auch bei Aufenthalten in den „besseren“, nach westlichem Standard bewirtschafteten Lodges zählen Dorfbesuche zum täglichen Ausflugsprogramm, sodass Du gar nicht anders kannst, als diese faszinierende Kultur, die sich in jeder Region und sogar von Dorf zu Dorf unterscheidet, kennenzulernen.

Die bekanntesten Stämme des Landes sind die Melpa im westlichen Hochland rund um Mount Hagen, die Huli im südlichen Hochland rund um Tari und die sogenannten Krokodilmenschen in der Sepik Region. Manchem Reisenden wird es sicherlich befremdlich erscheinen, dass es bei den Huli immer noch Brauch ist, den Brautpreis mit Schweinen zu bezahlen, dass die Tolai in East New Britain immer noch traditionelles Muschelgeld verwenden und dass junge Heranwachsende in der Sepik Region das schmerzhafte Initiationsritual des Skarifizierens ertragen, durch das sie schließlich zum erwachsenen, heiratsfähigen Krieger werden.

Wie lange soll ich in Papua reisen?

Aufgrund der langen und oft komplexen Anreise lohnt sich eine Reise nach Papua-Neuguinea in der Regel erst ab etwa 14 Tagen. Diese Zeit reicht jedoch meist nicht aus, um die kulturelle und landschaftliche Vielfalt des Landes wirklich zu erleben. Für eine umfassendere Reise empfehlen wir daher mindestens drei Wochen Aufenthalt.

Eine klassische Rundreise mit dem Auto ist nicht möglich, da viele Regionen nur per Flugzeug oder Boot erreichbar sind. Die Infrastruktur ist in vielen Teilen des Landes eingeschränkt, was längere Transfers zwischen den einzelnen Orten und Sehenswürdigkeiten bedeutet. Wer Papua-Neuguinea wirklich kennenlernen möchte, sollte ausreichend Zeit einplanen und sich auf abwechslungsreiche Transportmittel einstellen.

Wie lange fliegt man nach Papua?

Papua Neuguinea ist von verschiedenen asiatischen und australischen Städten aus mit Air Niugini, der größten Fluggesellschaft des Landes, erreichbar. So werden Flüge zwischen Brisbane, Cairns und Sydney nach Port Moresby, dem internationalen Gateway Papuas, angeboten oder von Singapur, Hong Kong sowie Denpasar nach Port Moresby.

Des Weiteren kannst Du Papua Neuguinea auch mit einer der Inseln im Südpazifik wie Fiji, Vanuatu oder den Salomonen kombinieren. Die einfachste Verbindung zwischen Deutschland und Papua Neuguinea ist die Kombination mit Singapore Airlines ab Frankfurt nach Singapur und von dort direkt mit Air Niugini weiter bis Port Moresby: Dies ist in etwa 19 Flugstunden plus etwa vierstündigem Aufenthalt in Singapur zu bewältigen.

Wie viel beträgt die Zeitverschiebung Mitteleuropa und Papua?

Die Zeitverschiebung zwischen Mitteleuropa (MEZ/MESZ) und Papua-Neuguinea (Port Moresby) beträgt:

  • +8 Stunden zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) – also im Winter.
  • +9 Stunden zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) – also im Sommer.

Papua-Neuguinea stellt die Uhren nicht um, daher variiert die Differenz je nach Jahreszeit in Europa.

 

Gibt es regionale Unterschiede in Papua?

Regionale Unterschiede gibt es viele in Papua Neuguinea. Nicht nur die Landschaft – von tropischen Stränden, idyllischen Inseln mit Atollen und Korallenriffen über Regenwälder bis hin zu langgestreckten Gebirgsketten – unterscheidet sich gewaltig. Man kann sogar fast behaupten, dass sich die Kultur von Dorf zu Dorf unterscheidet.

Am augenscheinlichsten nimmt man dies als Reisender sicherlich über die verschiedenen Trachten und Bemalungen wahr. Aber auch die Sprachvielfalt im Land ist schier unglaublich, bislang wurden mehr als 800 indigene Sprachen protokolliert. Trotz aller Unterschiede haben die Einheimischen jedoch eines gemeinsam – eine unglaublich positive Lebensfreude und Freundlichkeit, die ansteckt!

Was ist die landestypische Küche auf Papua?

Die Küche Papua-Neuguineas ist stark regional geprägt und basiert auf lokalen Zutaten wie Fleisch, Fisch, Gemüse und tropischen Früchten. Besonders bekannt ist die traditionelle Kochweise „Mumu“, bei der Speisen in einem Erdofen gegart werden. Regionale Spezialitäten wie Sago-Gerichte oder Aigir zeigen die kulinarische Vielfalt des Landes. Auch der Kaffee aus dem Hochland, insbesondere aus Goroka, zählt zu den besten der Welt. Zwar ist die Küche weniger international bekannt, doch sie spielt eine wichtige Rolle im kulturellen Leben der Bevölkerung.

Facts von A-Z

Alkohol

Alkohol kann ab 18 Jahren erworben und getrunken werden, jedoch ist der Konsum von alkoholischen Getränken in der Öffentlichkeit untersagt. Insgesamt gibt es vier lokale Biersorten, alle von der South Pacific Brewery hergestellt, von denen das South Pacific Lager das beliebteste ist. Weitere Sorten sind South Pacific Brown, South Pacific Export und Ice Beer.

Gängiger als der Verzehr von Alkohol ist jedoch der Konsum der Betelnuss. Trotz eines offiziellen Verbotes wird auch heute noch vielerorts die berauschende Betelnuss gekaut. Zu erkennen ist der Konsum an den rot gefärbten Zähnen und Lippen der Papuaner.

Amtssprache

Die offizielle Amtssprache ist Englisch. Es gibt zudem über 800 eigenständige Sprachen und Dialekte auf Papua Neuguinea. Die meistverbreiteten Sprachen sind Pidgin und Hiri Motu.

Apotheken

Apotheken gibt es auf Papua Neuguinea nur vereinzelt und wenn mit begrenztem Angebot an Medikamenten. Wir empfehlen daher die Mitnahme einer Reiseapotheke sowie aller notwendigen Medikamente bei chronischen Erkrankungen.

Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung entspricht nicht dem deutschen Standard. Es gibt einige staatliche oder auch kirchlich geführte Krankenhäuser, jedoch mangelt es dort oft an Hygiene, Ausstattung und gut ausgebildeten, englischsprechenden Ärzten.

Bei schwerwiegenden Eingriffen oder Operationen müssen Patienten nach Australien ausgeflogen werden. Eine ausreichende Auslandsreisekrankenversicherung mit Rückholversicherung ist daher unbedingt in Betracht zu ziehen.

Banken

In der Regel kannst Du bei Deiner Ankunft in Port Moresby Bargeld am Flughafen eintauschen (Mo. bis Fr. in der Zeit von 09:00 bis 15:00 Uhr) oder auch mit Ihrer EC-Karte (mit Maestro-Zeichen!) und einer PIN am Automaten ziehen. 

Unser Tipp: Lass Dir die Kina (PGK) in kleinen Scheinen auszahlen, denn in entlegenen Regionen können größere Geldscheine häufig nicht gewechselt werden.

Diplomatische Vertretungen

Botschaft des Unabhängigen Staates Papua Neuguinea

Avenue de Tervuren 430
1150 Bruxelles
Belgien

Tel.: +32 27 790 609
Fax: +32 27 727 088
kundu.brussels@skynet.be

Honorarkonsul Port Moresby

Leitung Gregory L. Berry
C/- Raku 37 Ltd., Ground Floor, Iti Compound
Scratchley Road, Badili
Port Moresby 123
Papua-Neuguinea

Tel: +675 (0) 321 5400
port-moresby@hk-diplo.de

Einwohnerzahlen

Papua Neuguinea hat etwa 8,25 Mio. Einwohner (Stand 2017), von denen viele noch größtenteils in ihrer traditionellen Lebensform als Selbstversorger leben. Der Großteil der Bevölkerung, die sich in 700 bis 1.000 Volksgruppen unterteilt, lebt im Hochland Papuas.

Zu den bekanntesten indigenen Stämmen zählen die farbenfrohen Huli im südlichen Hochland, die Melpa am Mt. Hagen und im Wahgi Valley sowie die Flussbewohner der Sepik Region, die ehemals berüchtigte Kopfjäger waren.

Elektrizität

240 Volt Wechselstrom: Die für Australien notwendigen Adapter können in Papua Neuguinea verwendet werden. Größere Hotels und Lodges verfügen über einen Generator. In kleineren Unterkünften außerhalb der Städte kann es regelmäßig zu Stromausfällen kommen, eine Taschenlampe sollte daher idealerweise zum Reisegepäck gehören.

Feiertage

  • 01.01.: Neujahr
  • Juni: Karfreitag, Ostermontag, Geburtstag der Königin
  • 23.07.: Nationaler Gedenktag
  • 26.08.: Nationaler Tag der Sühne
  • 16.09.: Unabhängigkeitstag
  • 25./26.12.: Weihnachten

Kleidung

Einige Hotels in Port Moresby haben einen „Dresscode“, jedoch wird normalerweise landesweit legere Kleidung akzeptiert. Bei Aufenthalten im Hochland sollten Sie auch ein paar warme Kleidungsstücke, insbesondere für den Abend und frühen Morgen, mitbringen. Badekleidung ist im Land nicht üblich und sollte daher nur am Strand oder Hotelpool getragen werden.

Bei Besuchen von Dörfern sollten Frauen bedeckter gekleidet sein, da die Bewohner etwas konservativer als in den Städten sind. Grundsätzlich empfehlen wir, aufgrund der durch Mücken bedingten Infektionsrisiken körperbedeckende Kleidung zu tragen.

Kreditkarten

Die gängigen Kreditkarten werden in den meisten Hotels und Lodges sowie in vielen Geschäften (teilweise gegen Gebühr) als Zahlungsmittel akzeptiert.

Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT)

Die VAT von 10 % fällt auf alle Beträge in Hotels, Restaurants und Bars an und ist im ausgewiesenen Preis bereits enthalten.

Religionen

Zwischen 60 und 90 % Christen, der Rest wird hauptsächlich den indigenen Religionen oder dem Cargo-Kult zugeordnet.

Plastiktüten

ab 01.11.19 ist die Einfuhr von Einweg-Plastikbeuteln in Papua Neuguinea verboten.

Post

Post PNG mit etwa 40 Postfilialen im ganzen Land. Eine Postkarte von Papua Neuguinea nach Europa zu schicken, dauert etwa zwei bis drei Wochen und kostet circa 8 PGK (Stand Mai 2018).

Sonnenschutz

Papua Neuguinea liegt nahe des Äquators: Daher ist die Sonneneinstrahlung das ganze Jahr über sehr stark. Du solltest deswegen während Deines Aufenthaltes Sonnenschutz verwenden (möglichst 50+), den Du bestensfalls schon von zu Hause mitbringen.

Staatsform

Papua Neuguinea ist eine parlamentarische Monarchie im Rahmen des britischen Commonwealth.

Strom (s. Elektrizität)

240 Volt: Steckdosenadapter (wie in Australien) erforderlich. Der Strom wird hauptsächlich durch Wasserkraft generiert. Stromausfälle kommen regelmäßig vor, zahlreiche Hotels verfügen daher über einen Generator.

Trinkgelder

Trinkgelder sind in Papua Neuguinea nicht üblich und kein Bestandteil der Kultur. Daher sollte davon abgesehen werden.

Verkehrsregeln

Aufgrund der schlechten Infrastruktur und einem kaum vorhandenen Straßennetz ist von einem Mietfahrzeug abzuraten. Ansonsten gilt Linksverkehr.

Währung

Die nationale Währung ist der Papua Neuguinea Kina (PGK). Banknoten sind in 100, 50, 20, 10, 5 und 2 Kina erhältlich, Münzen sind als 1 Kina im Umlauf. 1 Kina entspricht etwa 0,24 EUR (Stand März 2024).

Wasser

Um Durchfallerkrankungen zu vermeiden, sollte ausschließlich Flaschenwasser zum Trinken und Zähneputzen verwendet oder das Leitungswasser in den Hotels vor der Einnahme abgekocht werden. Im Zweifel solltest Du auf Eiswürfel verzichten und auf strenge Hygiene achten. Nahrungsmittel, auch Gemüse, sollten, wenn möglich, in gekochter, Obst in geschälter Form verzehrt werden.

Zeit

Papua Neuguinea ist Deutschland 8 bis 9 Stunden voraus, je nach deutscher Sommer-/Winterzeit.

Zoll

Bei der Einreise in Papua Neuguinea muss ein gültiges Visum mit einem gültigen Reisepass zusammen mit einer ausgefüllten Immigration Arrival Card vorgelegt werden, die man meist während des Fluges ausgehändigt bekommt, sonst aber auch am Flughafen in Port Moresby erhält.

Pro Erwachsener dürfen 2 l Alkohol, bis zu 250 Zigaretten oder 250 g Tabak, 1 l Parfüm sowie Artikel und Geschenke bis zu einem Gesamtwarenwert von 1.000 Kina (500 Kina unter 18 Jahren) eingeführt werden.

Alle Artikel sind bei der Einreise zu deklarieren, unter Umständen sind Kaufbelege vorzuweisen. Illegale Waren dürfen nicht eingeführt werden. Sollten Sie sich bei der notwendigen Einfuhr von Gegenständen unsicher sein, findest Du weitere Informationen unter http://www.customs.gov.pg/.

 

Länderinfos

Klima

Beste Reisezeit

Tropisches Klima, durch Meeresbrisen gemildert. Es gibt zwei Hauptjahreszeiten: November - März: warm, hohe Luftfeuchtigkeit, November - Dezember : häufige Regenschauer; April - Oktober: kühler und trocken (Temperaturen 22°-30°C).

Pass- und Visabestimmungen

Personalausweise/Identitätskarten

[1] U. a. Deutsche, Österreicher und Staatsangehörige aller anderen EU-Länder können für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen mit einem gültigen Personalausweis einreisen.

 

Achtung: Erfolgt die An- und Abreise jedoch über Drittstaaten, ist ein Reisepass notwendig.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich. Deutsche, Österreicher und Staatsangehörige aller anderen EU-Länder können für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen mit einem gültigen Reisepass einreisen. Nicht-EU-Bürger benötigen für die Einreise nach Französisch-Polynesien einen Reisepass, der mindestens noch 3 Monate nach der Ausreise gültig ist.

Achtung: Erfolgt die An- und Abreise jedoch über Drittstaaten, sind die Vorschriften dieser Staaten bezüglich der Mindestgültigkeitsdauer des Reisepasses zu beachten.

Anmerkung zum Reisepass

Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, sollte man sich vor Antritt der Reise nach den aktuellen Bestimmungen erkundigen. Auskünfte erteilen die konsularischen Vertretungen Frankreichs (Kontaktadressen s. Frankreich).

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen:

(a) EU-Länder und Schweiz.
(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung oder ein gültiges Langzeitvisum für ein Schengenland besitzen, für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten in einem Zeitraum von 6 Monaten. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.

Visaarten und Kosten

Kurzzeitvisum: 9 €.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, den Flughafen nicht verlassen und mit demselben Flugzeug oder derselben Fluggesellschaft innerhalb von 3 Stunden in ein anderes Land weiterfliegen, benötigen kein Transitvisum.

Antrag erforderlich

Auskunft über die erforderlichen Unterlagen für ein Visum erteilen die französischen Vertretungen (Kontaktadressen s. Frankreich).

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Rück- oder Weiterreiseticket.

(b) ausreichende Geldmittel.

(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültig ist.

Aufenthaltsverlängerung

U.a. EU-Bürger und Schweizer benötigen auch für Aufenthalte von über 90 Tagen kein Visum. 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Allein reisende Minderjährige unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mitführen.

Einreise mit Haustieren

Haustiere dürfen nur nach vorheriger Genehmigung ausschließlich aus tollwutfreien Ländern nach Französisch-Polynesien verbracht werden. Der Transit ist erlaubt, wenn das Tier auf dem Flughafen bleibt. Auskunft erteilen die Fluggesellschaften.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich. Deutsche, Österreicher und Staatsangehörige aller anderen EU-Länder können für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen mit einem gültigen Reisepass einreisen. Nicht-EU-Bürger benötigen für die Einreise nach Französisch-Polynesien einen Reisepass, der mindestens noch 3 Monate nach der Ausreise gültig ist.

Achtung: Erfolgt die An- und Abreise jedoch über Drittstaaten, sind die Vorschriften dieser Staaten bezüglich der Mindestgültigkeitsdauer des Reisepasses zu beachten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen:

(a) EU-Länder und Schweiz.
(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung oder ein gültiges Langzeitvisum für ein Schengenland besitzen, für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten in einem Zeitraum von 6 Monaten. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 04 Jul 2025 11:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 08 Jul 2025 13:46:11 +0200)

Letzte Änderungen: 

Aktuelles (Abschnitt)

Sicherheit - Kriminalität
Redaktionelle Änderungen

Einschließlich Französische Überseegebiete

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Aktuelles

Mautbetrug

Aktuell werden zahlreiche Betrugsfälle bekannt, bei denen Reisende per SMS oder E-Mail zur Zahlung angeblich offener Mautgebühren auf französischen Autobahnen – insbesondere auf den Strecken A13 und A14 – aufgefordert werden. Diese Nachrichten wirken offiziell, stammen aber von Betrügern, die Zahlungsdaten abgreifen wollen. Offizielle Zahlungsaufforderungen werden ausschließlich durch registrierte Anbieter oder bei der Durchfahrt durch eine Mautstation versandt. Allgemeine Informationen zur Autobahnmaut in Frankreich bietet das Europäische Verbraucherzentrum auf seiner Webseite. 

  • Wichtig: Klicken Sie keinesfalls auf verdächtige Links und geben Sie keine persönlichen Daten ein. 
  • Prüfen Sie im Zweifelsfall direkt über die offiziellen Anbieter, ob Sie offene Mautgebühren haben.
  • Wie Sie sich schützen können und woran Sie betrügerische Nachrichten erkennen, erfahren Sie hier:
    Phishing erkennen – ULYS
    Verdächtige Nachrichten melden – VINCI CERT

Geändertes Rauchverbot in Frankreich seit dem 1. Juli 2025

Seit 1. Juli 2025 gilt in Frankreich ein deutlich ausgeweitetes Rauchverbot im Freien, insbesondere an Orten, die von Kindern und Jugendlichen frequentiert werden.

Verboten ist das Rauchen ab sofort

  • in öffentlichen Parks und Gärten
  • an Stränden, die an Badegewässer angrenzen
  • an Bushaltestellen (insbesondere überdachten) sowie
  • im Umfeld von Schulen, Hochschulen, Sportanlagen, Schwimmbädern und Bibliotheken

Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 135  EUR geahndet werden.

Im Außenbereich von Cafés und Restaurants ist Rauchen weiterhin erlaubt. Auch E-Zigaretten sind von dem Verbot nicht betroffen. Reisenden wird geraten, auf entsprechende Hinweisschilder („Zone sans tabac") zu achten und sich an die ausgewiesenen Regeln zu halten, um entsprechende Bußgelder zu vermeiden.

Neukaledonien

Im französischen Überseegebiet Neukaledonien kam es im Mai 2024 im Zusammenhang mit einer geplanten Verfassungsänderung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen von Befürwortern einer Unabhängigkeit von Frankreich mit den Sicherheitskräften. 

Die Lage vor Ort hat sich stabilisiert, eine erneute Verschlechterung der Sicherheitslage kann jedoch - abhängig vom Ausgang laufender Verhandlungen- nicht ausgeschlossen werden verschärfen. 

  • Bitte informieren Sie sich beim Hochkommissariat von Neukaledonien bzw. über die Medien über die aktuelle Lage und planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.
  • Versichern Sie sich, besonders im Vorfeld einer Individualreise, ob Ihre gebuchte Unterkunft tatsächlich geöffnet hat.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen.
  • Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.

Grenzkontrollen

Frankreich führt an seinen Landgrenzen zu Deutschland, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an allen Luft- und Seegrenzen bis auf weiteres Kontrollen der Grenzpolizei und der Zollbehörden durch. Diese erfolgen stichprobenartig. 

Auch Deutschland führt vorübergehende Binnengrenzkontrollen an allen deutschen Landgrenzen durch. 

Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.

Verzögerungen und Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr können nicht ausgeschlossen werden. Pendler und Reisende – auch Kinder – müssen in der Lage sein, sich durch gültige Reisepässe oder Personalausweise auszuweisen. Führerscheine oder Geburtsurkunden für Kinder genügen nicht, siehe Einreise und Zoll - Reisedokumente. Angehörige anderer Staaten müssen die gültigen Einreisevoraussetzungen erfüllen (u.a. erforderlichenfalls über ein Visum verfügen).

  • Führen Sie stets ein gültiges Reisedokument mit.
  • Überzeugen Sie sich als Fahrer eines Kraftfahrzeugs stets davon, dass Ihre Mitfahrer gültige Grenzübertrittspapiere mit sich führen.
  • Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf den Webseiten Bison Futé und der französischen Bahngesellschaft SNCF.

Sicherheit

Terrorismus

Die Sicherheitslage in ganz Frankreich, insbesondere in Paris und anderen Großstädten, ist – auch nach der Eskalation der Lage im Nahen Osten – weiterhin angespannt.

Zur Begegnung terroristischer Bedrohungen gilt in Frankreich der Plan „Vigipirate", der je nach Bedrohungslage verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorsieht. Derzeit gilt die höchste von insgesamt drei Terrorwarnstufen (= urgence attentat).

Die Bevölkerung ist aufgerufen, an öffentlichen Orten insbesondere bei Sportveranstaltungen, Demonstrationen und bei Versammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen erhöhte Wachsamkeit und Vorsicht walten zu lassen. Frankreich ist seit Anfang 2015 Ziel mehrerer schwerer Terroranschläge gewesen, u.a. in Paris, Nizza, Straßburg und Lyon. Seit 2020 erfolgten verschiedene z.T. tödliche islamistische Anschläge auf einzelne Personen, u.a. im Großraum Paris und in Südfrankreich.

Jüdische Einrichtungen werden verstärkt gesichert und überwacht. Militär patrouilliert auf öffentlichen Plätzen. Auf Bahnhöfen, Flughäfen, in Zügen und U-Bahnen gibt es auch sonst verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen zu Museen oder Einkaufszentren kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.

  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und ungewöhnlichen Ereignissen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich über Medienangebote, insbesondere Social-Media-Accounts (Facebook & X) der französischen Regierungs- und Sicherheitsstellen.
  • Kennzeichnen Sie Ihr Reisegepäck auch bei Bahnreisen mit Namen und Anschrift.
  • Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.

Korsika

Auch in der jüngsten Vergangenheit kam es wieder zu Sprengstoffanschlägen, die sich gegen Symbole der Staatsgewalt und öffentliche Einrichtungen (Gendarmerie- und Polizeistationen, Gebäude der Finanzverwaltung) richteten. Vor diesem Hintergrund kann weiterhin eine Gefährdung auch von ausländischen Reisenden, die sich in der Nähe solcher Gebäude aufhalten, nicht ausgeschlossen werden.

Innenpolitische Lage

Streiks

In ganz Frankreich gibt es hin und wieder großflächige Streiks, insbesondere auch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Hierbei kann es vereinzelt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen.

  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen.
  • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.
  • Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheits- und Ordnungskräfte.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Lage im Nah- und Fernverkehr über die Internetseiten der Staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF, des Nahverkehrs in Paris und Umland (RATP) und der Pariser Flughäfen.

Kriminalität

Paris und die großen Städte, dort insbesondere touristisch hoch frequentierte Ziele und touristischen Attraktionen, sind von Kleinkriminalität betroffen. Darunter fallen vor allem Taschendiebstähle, aber auch Übergriffe auf ausländische Besucher. Insbesondere der öffentliche Nah- und Fernverkehr ist von diesen Vorfällen betroffen. In Nachtzügen mit Schlaf- und Liegewagen in Südfrankreich besteht eine erhöhte Gefahr.
Überfälle auf Fahrzeuge im Straßenverkehr z.B. von Mopeds aus werden insbesondere aus den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Provence-Alpes-Côte d'Azur und dem östlichen Teil der Region Occitanie gemeldet. Zudem werden auf Rastplätzen Aktivitäten organisierter Banden verzeichnet.
Auf der Strecke zum Fähranleger von Calais kann es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch Personen kommen, die versuchen, illegal ins Vereinigte Königreich zu gelangen.

Von einigen französischen Überseegebieten wie insbesondere Mayotte wird von steigender Armutskriminalität berichtet. Auch der Besitz und Einsatz von Waffen ist in den Überseegebieten teilweise verbreitet.

  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr und insbesondere in Nachtzügen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Führen Sie nicht unnötig Wertgegenstände mit sich und fertigen Sie für Notfälle Kopien von Ausweispapieren an; führen Sie Listen wichtiger Telefonnummern und halten Sie diese jederzeit zugänglich bereit.
  • Lassen Sie Wertsachen während der Fahrt möglichst nicht sichtbar im Fahrzeug liegen, lassen Sie Fahrzeuge verriegelt und stellen Sie sie nicht unbewacht ab.
  • Übernachten Sie mit Wohnmobilen und Campingwagen nur auf bewachten Campingplätzen.
  • Übernachten Sie nicht auf Rastplätzen, insbesondere nicht entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs. Bei Übernachtung im Wohnmobil/Wohnwagen auf Autobahnraststätten werden Reisende regelmäßig Opfer von Diebstählen und Überfällen, die auch unter Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln begangen werden.
  • Seien Sie bei Reisen in den Überseegebieten speziell in ärmeren Gegenden besonders vorsichtig und leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.

Natur und Klima

Klima, Überschwemmungen, Herbststürme und Lawinengefahr

Das Klima reicht von atlantischem Meeresklima über kontinental im Zentrum und Osten und mediterran an der Mittelmeerküste bis zu alpin in den Bergen.
In den Überseegebieten herrscht tropisches bzw. subtropisches Klima.

Vermehrt kommt es insbesondere im Sommer und Frühherbst zu Sturzfluten, die Todesopfer fordern können.
Auf dem Mittelmeer kann es insbesondere von August bis November zu vereinzelten schweren Herbststürmen kommen.

In den Wintermonaten kann in den französischen Alpen Lawinengefahr bestehen.

Busch- und Waldbrände

Insbesondere in Südfrankreich und auf Korsika kommt es vor allem in den Sommermonaten aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen mit Dürreperioden regelmäßig zu Busch- und Waldbränden. In von Waldbränden betroffenen Gebieten sind Verkehrswege häufig gesperrt. Es kann zu Ausfällen der Energieversorgung und der Kommunikationsinfrastruktur kommen.

Tropenstürme in den Überseegebieten

In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison (Martinique, Guadeloupe, Saint-Martin und Saint-Barthélemy), im Indischen Ozean von Januar bis April (La Réunion und Mayotte), im Südpazifik von November bis April (Französisch-Polynesien und Neukaledonien). In dieser Zeit muss mit Tropenstürmen gerechnet werden.

Erdbeben und Vulkane

Neukaledonien, Wallis-et-Futuna, La Réunion und Mayotte sowie die karibischen Überseegebiete liegen in zum Teil seismisch sehr aktiven Zonen, weshalb es zu auch schwereren Erdbeben und erheblicher vulkanischer Aktivität kommen kann.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich fortlaufend über die Witterungslage. Aktuelle Hinweise erhalten Sie über die Medien, z.B. auf Météo France, und über Bekanntmachungen der Präfekturen und Gemeinden, in denen Sie sich aufhalten. Aktuelle Wetterwarnungen bietet MeteoAlarm.
  • Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.
  • Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf der Website Bison Futé.
  • Beachten Sie insbesondere die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.
  • Machen Sie sich bei Reisen in die Überseegebiete mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Zuständige Auslandsvertretung für die Überseegebiete

Die deutsche Botschaft in Paris ist die zuständige konsularische Vertretung auch für die Überseegebiete Frankreichs. In Papeete (Tahiti, Französisch-Polynesien), Fort-de-France (Martinique), Nouméa (Neukaledonien) und Sainte-Clotilde (La Réunion) gibt es deutsche Honorarkonsulinnen und -konsuln, an die sich Reisende in Notfällen wenden können. Matoury (Französisch-Guayana) und Baie-Mahault (Guadeloupe) werden ggf. von Fort-de-France mit betreut.

Grenzkontrollen/Brexit

Siehe Aktuelles - Grenzkontrollen

Es finden stichprobenartige Kontrollen an den Landesgrenzen Frankreichs zu Belgien, Luxemburg, Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an den Luft- und Seegrenzen statt. Es kann daher im Reiseverkehr zu Einschränkungen kommen. Insbesondere bei der Ausreise in das und der Einreise aus dem Vereinigten Königreich und vor allem im grenzüberschreitenden Güterverkehr muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

  • Informieren Sie sich über die Brexit-Webseite der französischen Regierung; sie enthält auch Informationen für Lkw-Fahrer in deutscher Sprache.

Die Weiterreise von den französischen Antillen auf andere Karibikinseln oder z.B. die Ausreise über den niederländischen Teil der Insel St. Martin (Sint Maarten, Flughafen Juliana) ist nur mit Reisepass möglich.

  • Führen Sie stets ein Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) mit sich.
  • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.

Infrastruktur/Verkehr

Siehe Aktuelles

Seit Februar 2024 gelten bei den Zugverbindungen des TGV INOUI der französischen Bahngesellschaft SNCF Gepäckbeschränkungen hinsichtlich Größe und Umfang. Weitere Informationen bietet die Bahngesellschaft SNCF.

Seit September 2024 sind bei Verstößen gegen die Gepäckvorschriften Bußgelder zu zahlen.

Neben einem Inlandsflugnetz gibt es ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz mit Hochgeschwindigkeitszügen und Busverbindungen sowie gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehr in den Städten. Mit Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr (auf dem Luft- und Landweg) muss im Falle von Streiks gerechnet werden. Aktuelle Informationen bietet RATP.
Fast alle Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig.
Ein rotes Lichtzeichen in Kreuzform auf der Rückseite der Ampel des Gegenverkehrs signalisiert, dass dieser Rot hat und bei eigener grüner Ampel ein zügiges Linksabbiegen möglich ist, sofern keine bevorrechtigten Fußgänger an der Kreuzung sind. Ein gelb blinkender Pfeil bei auf Rot geschalteten Ampeln signalisiert möglichen bevorrechtigten Querverkehr.
An Verkehrskreuzungen, die als Kreisverkehr ausgestaltet und ausgeschildert sind („carrefour giratoire"), hat das einfahrende Fahrzeug Vorfahrt zu gewähren. Wenn nichts anderes ausgeschildert ist, gilt – auch in kreisverkehrähnlichen Kreuzungen („rond point") - rechts vor links, d.h. der einfahrende Verkehr hat in der Regel Vorfahrt. Bei mehrspurigen kreisverkehrsähnlichen Kreuzungen ist dem auf der Außenspur fahrenden Fahrzeug Vorrang zu gewähren.
Durchgezogene gelbe Streifen am Fahrbahnrand bedeuten absolutes Halteverbot, unterbrochene Parkverbot.
Blaue Markierungen am Fahrbahnrand weisen auf ein begrenztes und ggfs. kostenpflichtiges Parken mit Parkscheiben (Zones Bleues) hin.
Die Promillegrenze beträgt 0,5; für Fahranfänger in den ersten beiden Jahren 0,2.
Die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen wurde 2018 von 90 auf 80 km/h gesenkt.

In der vom Stadtautobahnring Boulevard Périphérique umschlossenen Innenstadt von Paris und zahlreichen anderen französischen Großstädten sind mittlerweile Umweltzonen eingeführt worden. Diese dürfen unabhängig von der Art des Antriebs nur mit Kraftfahrzeugen befahren werden, die mit einer je nach Schadstoffausstoß abgestuften französischen Umweltplakette „Certificat Qualité de l'Air" (auch Crit'Air) gekennzeichnet sind. Vor dem 1. Januar 1997 erstmals zugelassenen Kraftfahrzeugen und vor dem 1. Juni 1999 erstmals zugelassenen Krafträdern wird keine Umweltplakette erteilt. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Innerhalb der Umweltzonen können Bereiche für Fahrzeuge bestimmter Schadstoffklassen gesperrt oder Parkverbote errichtet werden. Deutsche Umweltplaketten werden nicht anerkannt. Die französische Umweltplakette Certificat Qualité de l'Air kann auch für in Deutschland zugelassene Kraftfahrzeuge anhand von Angaben aus den gültigen deutschen Zulassungspapieren bestellt werden.

Das Fahren mit elektrischen Kleinstfahrzeugen (E-Roller) ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten, es sei denn die Kommune hat dies erlaubt. In Paris ist das Fahren und Abstellen der E-Roller auf den Gehwegen verboten und wird mit Geldstrafen geahndet.

  • Informieren Sie sich bei Zugreisen insbesondere zu den Gepäckvorschriften bei der Bahngesellschaft SNCF.
  • Informieren sich Sie bei Autoreisen z.B. auf Bison Futé.

Führerschein

Der deutsche Führerschein wird anerkannt.

LGBTIQ

Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten; die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

An allen öffentlichen Orten gilt ein generelles Rauchverbot.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen mit Haftstrafen geahndet, mindestens droht ein pauschales Bußgeld in Höhe von 200 EUR.

Es ist in Frankreich nicht erlaubt, an öffentlichen Orten das Gesicht zu verhüllen. Vergehen können zu Strafen von bis zu 150 EUR führen.

Geld/Kreditkarten

Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.

Einreise und Zoll

Siehe Aktuelles

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja
  • Vorläufiger Personalausweis: Ja, muss gültig sein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Frankreich ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.

Reisen in die französischen Überseegebiete

Die Einreise in die Überseegebiete Martinique, Guadeloupe, Französisch-Guayana, Mayotte und La Réunion sowie die Überseeterritorien Französisch-Polynesien, Saint-Pierre-et-Miquelon, Wallis und Futuna, Saint-Martin, Saint-Barthélemy und Neukaledonien ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja, siehe aber Anmerkungen
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:

Reisedokumente müssen gültig sein.
Sollte die Flugroute eine Zwischenlandung auf nicht zu den französischen Überseeterritorien gehörenden Inseln vorsehen wie derzeit z.B. via Mauritius nach La Réunion oder via Tobago nach Martinique, kann es zu Ausweiskontrollen kommen. In diesem Fall ist für die Einreise ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich, der Personalausweis ist nicht ausreichend. Das gilt auch für Rückflüge vom Flughafen Princess Juliana vom niederländischen Teil der Insel, Sint Maarten.

  • Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Nehmen Sie sicherheitshalber einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass mit.

Minderjährige

Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitführen.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Reisende müssen mitgeführte Barmittel (Bargeld, Zahlungsanweisungen, Solawechsel, Aktien, Schuldverschreibungen und fällige Zinsscheine/Kupons) ab 10.000 EUR (bei anderen Währungen die entsprechenden Gegenwerte) bei der Einreise in die EU oder der Ausreise aus der EU bei der zuständigen nationalen Behörde, in der Regel bei den Zollbehörden, schriftlich von sich aus anmelden.
Nähere Informationen erteilen die französischen Zollbehörden Douane.

Tiere

Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u.a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. 
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Gesundheit

Impfschutz

Für die Einreise nach Frankreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden für die Mittelmeerküste und Korsika Impfungen gegen Hepatitis A, für die Rheinebene und das Elsass Impfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in den Sommermonaten vereinzelt in Südfrankreich durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber. Für Frankreich ist die Impfung i.d.R. nicht notwendig.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.

Zika-Virus-Infektion

Im Süden des Landes im Département Var wurden Einzelfälle von lokal erworbenen Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen in Zika-Virus-Infektion.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Frankreich zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Seit 2015 wurden auf Korsika einzelne Fälle von Bilharziose durch Schistosomiasis haematobium berichtet. Sämtliche Infektionen stehen im Zusammenhang mit Aufenthalten und Süßwasserkontakten am Unterlauf des Flusses Cavu/Cavo nahe der Stadt Porto Vecchio im Süden der Insel. Eine grundsätzliche Gefährdung kann dort nicht ausgeschlossen werden, siehe Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden im Fluss Cavu/Cavo ab.

Medizinische Versorgung

In Frankreich besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.

Französische Überseegebiete

Zika-Virus-Infektion

Bis auf La Reúnion und Mayotte sind alle französischen Überseedépartements Übertragungsgebiete für Zika-Viren. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen in Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in allen französischen Überseegebieten durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden in allen französischen Übersee von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu langanhaltenden rheumaähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

HIV/AIDS

In allen französischen Überseedépartments besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in den französischen Überseegebieten ist nicht mit dem europäischen Standard vergleichbar, im regionalen Vergleich jedoch gut. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen sollten sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in die französischen Überseegebiete bewusst sein.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Französisch-Guayana

Impfschutz

Für Französisch-Guayana ist eine Gelbfieberimpfung für alle Personen, die älter als ein Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben, siehe WHO. Es muss landesweit mit einer Übertragung von Gelbfieber gerechnet werden.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung. Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird nach derzeitigem Kenntnisstand aktuell nicht umgesetzt.
  • Als Reiseimpfung werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In Französisch-Guayana liegt ganzjährig ein mittleres Risiko entlang der Flüsse, insbesondere der Flüsse Oiapoque, Approuague, Mana und Maroni vor. Ebenfalls besteht ein mittleres Risiko in den Regionen um den Petit-Saut-Staudamm und Saül sowie Grand Santi und Maripasoula. Die Küstenregion, einschließlich der Städte Kourou und Cayenne gelten als malariafrei. Der Anteil an Malaria tertiana (P. vivax) beträgt über 97%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. 

  • Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas")

In Französisch-Guayana kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen an Herz und Verdauungstrakt auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende jedoch sehr gering.

  • Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.

Martinique

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Guadeloupe

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

St. Barthélemy

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

St. Martin

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Französisch-Polynesien und Neukaledonien

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

La Réunion

Impfschutz

Für die Einreise nach La Reúnion sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Mayotte

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In Überseedépartement Mayotte besteht ganzjährig ein geringes Risiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

Weitere Informationen
Allgemeines

4167 qkm.

280.908 (UNO Schätzung 2020).

68 pro qkm.

Hauptstadt

Papeete (Tahiti).

Geographie

Französisch-Polynesien besteht aus 120 Inseln, die sich in fünf Inselgruppen aufteilen. Die Leeward- und die Windward-Inseln, die zusammen auch Gesellschafts-Inseln (Archipel de la Société) genannt werden, sind bergig mit flachen Küstenstreifen. Tahiti ist die größte der Windward-Inseln, höchste Erhebungen sind der Mount Orohena (2236 m) und der Mount Aorai (2068 m). Das neben Tahiti gelegene Moorea ist eine malerische Insel vulkanischen Ursprungs mit langen weißen Sandstränden. Raiatea und Bora-Bora sind die größten der Leeward-Inseln und haben eine eher hügelige Landschaft. 298 km östlich von Tahiti liegt der Tuamotu-Archipel, der aus 80 Korallenatollen besteht. Die Marquesas (1497 km nordöstlich von Tahiti) sind zwei Inselgruppen vulkanischen Ursprungs, die in eine nördliche und südliche Gruppe aufgeteilt werden. Südlich von Tahiti liegen die grasbewachsenen Austral-Inseln, eine von Ost nach West verlaufende 499 km lange Inselkette.

Regierung

Französisches Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) seit 2004. Durch die Änderung des offiziellen Status des Gebietes von Überseeterritorium (TOM) in Überseeland (pays d'outre-mer) wurde die Position der lokalen Regierung und des lokalen Präsidenten gestärkt. Frankreich ist nur noch für Außenpolitik, Justiz, Verteidigung, innere Sicherheit und Geldwesen zuständig. Die gesetzgebende Regionalversammlung Assemblée territoriale (57 Mitglieder) wird alle fünf Jahre gewählt. Zwei Vertreter werden in die Pariser Nationalversammlung und ein weiterer in den Senat entsandt.

Staatsoberhaupt

Emmanuel Macron, seit Mai 2017, vertreten durch Hochkommissar Alexandre Rochatte, seit September 2025.

Regierungschef

Moetai Brotherson, seit Mai 2023.

Elektrizität

110 V, 60 Hz (in älteren Hotels); 220 V, 60 Hz (in neueren Hotels). Eventuell ist ein französischer Adapter erforderlich, der meistens an der Rezeption erhältlich ist.

Regierungschef

Moetai Brotherson, seit Mai 2023.

Übersicht

Die Inseln von Französisch-Polynesien strahlen entspannte Ruhe aus und sind der Inbegriff von türkisfarbener Brandung und romantischen Sonnenuntergängen. Weit weg und unberührt sind die Inseln, auf denen die Natur alles andere dominiert.
Die ersten Europäer, die im 16. Jahrhundert hier Fuß an Land setzten, waren die spanischen und portugiesischen Entdecker. Erst übernahmen die Briten, danach die Franzosen die Macht im 18. Jahrhundert.
Tahiti, die größte Insel von Französisch-Polynesien, die von Mount Orohena (2.236 m) und Mount Aorai (2.068) dominiert wird und sich vor allem durch ihre spektakuläre tropische Landschaft auszeichnet, wurde 1842 französisches Protektorat. Die anderen Inseln folgten um die vorletzte Jahrhundertwende. 1957 wurde Französisch-Polynesien ein französisches Überseeterritorium und 2004 neben Neukaledonien das zweite französische Überseeland.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Französisch-Polynesien wird u.a. von United Airlines (UA)Air New Zealand (NZ)American Airlines (AA) und Air Tahiti Nui (TN) angeflogen. Air Tahiti Nui (TN) fliegt ab Paris via Los Angeles nach Papeete.

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus fliegen nach Papeete u.a.:
Lufthansa (LH) ab Frankfurt/M. in Kooperation mit Air Tahiti Nui (TN) via Los Angeles sowie
Air France (AF) von deutschen Flughäfen, Wien und Zürich aus via Paris und Los Angeles.

- Swiss (LX) fliegt ab Zürich in Kooperation mit Air Tahiti NUI (TN) via Paris (CDG).

Flugverbindungen von Paris nach Papeete bieten auch French bee (BF) via San Francisco und Air Tahiti Nui (TN) via Los Angeles an.

Flugzeiten

Frankfurt - Papeete: ab 22 Std. 30 Min.; Wien/Zürich - Papeete: ab 25 Std.; Paris - Papeete: ab 22 Std. 25 Min.

Der Aéroport international Tahiti Faa'a (PPT), auf Tahiti, liegt ca. 6 km westlich von Papeete. Busse zur Stadt fahren nur Montag bis Freitag von 05.00 -16.00 Uhr im 20-30-Minuten-Takt, weniger häufig am Samstag. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop, Bank, Postamt, Bar, Restaurant, Snackbar, Geschäfte, 24-Std. Tourist-Information, Hotelreservierungs- und Mietwagenschalter. Taxistand.

Ausreisegebühr

Auf Französisch-Polynesien sind keine Flughafengebühren zu entrichten.

 

Anreise mit dem Schiff

Papeete auf Tahiti, der einzige internationale Hafen, wird von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

Kreuzfahrtschiffe

Auf ihren in Hamburg startenden Kreuzfahrt-Weltreisen legen Phoenix und AIDA auch in Papeete an. In Europa startende Kreuzfahrten mit Zwischenstopp in Papeete werden außerdem auch von Costa, MSC und Princess Cruises angeboten.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Die Regionalfluggesellschaft Air Tahiti (VT) verbindet Tahiti von ihrer Basis in Papeete aus sowohl mit den Nachbarinseln Moorea, Huahine, Raiatea, Bora-Bora und Maupiti als auch einer Vielzahl weiter entfernt liegender Inseln Französisch-Polynesiens.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Tahiti besitzt entlang der Küste eine asphaltierte Ringstraße. Bei Taravao, im Osten der Insel, zweigen Stichstraßen zu den Orten Tautira und Teahupoo ab. Die übrigen Inselstraßen sind zumeist unbefestigt.

Auch auf Bora Bora, Moorea, Huahine und Raiatea gibt es Ringstraßen, die die Küste entlang führen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Zumeist sind auf den verschiedenen Inseln nur die Straßen entlang der Küsten asphaltiert. Straßen im Inselinneren sind in der Regel unbefestigt.

Autovermietung

Auf den größeren Inseln sind verschiedene Mietwagenanbieter am Flughafen und in den Städten vertreten.

Taxi

Taxis gibt es auf Tahiti, Moorea, Bora Bora, Huahine und Raiatea. Sie sind vor vielen Hotels sowie an Flug- und Fährhäfen zu finden. 

Fahrrad

Mopeds und Fahrräder können auf den größeren Inseln angemietet werden.

Reisebus

Le Truck-Busse umrunden die größeren französisch-polynesischen Inseln entlang ihrer Küstenstraßen. Die Busse halten jederzeit an, wenn Passagiere aussteigen möchten; feste Fahrpläne und Haltestellen gibt es nicht.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,5 ‰.

Es gilt die französische Straßenverkehrsordnung, jedoch kann es örtliche Besonderheiten geben.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 40 km/h;
- außerorts: 80 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist ausreichend.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Zwischen Tahiti, Moorea und Aremiti verkehren mehrmals täglich Katamarane von Aremiti (Fahrtzeit: 30 Min.).

Kreuzfahrten zwischen den verschiedenen französisch-polynesischen Inseln bieten Reedereien wie Oceania Cruises, Aranui, Paul Gauguin Cruises, Ponant, Windstar Cruises und Regent Seven Seas Cruises an. Auf diesen Kreuzfahrten werden u.a. die Inseln Tahiti, Moorea, Bora Bora, Raiatea, Nuku Hiva und Fakarava angelaufen.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Es gibt etwa 30 Krankenhäuser und etwa 300 Ärzte in Französisch-Polynesien.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die sich nicht länger als 12 Stunden im Transitraum in den Infektionsgebieten aufgehalten haben.

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Essen und Trinken

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen) die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Wasser außerhalb der Stadtgebiete sollte abgekocht oder anderweitig keimfrei gemacht werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und einheimische Milchprodukte können ebenso wie Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse in der Regel ohne Bedenken verzehrt werden. Der Genuss von Schalentieren und gekochtem Fisch kann allerdings u. U. Vergiftungserscheinungen nach sich ziehen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

Landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Das Virus kann bei Ungeborenen Fehlbildungen verursachen und zu Schwangerschaftskomplikationen führen. Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Geld

Währung

In dem französischen Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) Französisch-Polynesien und in dem französischen Überseeterritorium (Territoires d'Outre-Mer/T.O.M) Neukaledonien ist die offizielle Währung der CFP Franc, der an den Euro gebunden ist.

1 CFP Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: CFP Fr, XPF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 1.000 und 500 CFP Fr im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 CFP Fr.

Kreditkarten

American Express, Visa, Mastercard und Diners Club werden vor allem in Hotels, größeren Geschäften und Autoverleihstationen auf Tahiti, Bora Bora, Moorea und Huahine akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol zum Geldabheben genutzt werden. Auf den größeren Inseln von Französisch-Polynesien gibt es Banken mit Geldautomaten, die Bankkundenkarten mit dem Maestro- oder Cirrus-Zeichen akzeptieren. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Französisch-Polynesien in Papeete und in wenigen anderen größeren Städten in einigen Banken und Wechselstuben eingelöst werden. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-15.30 Uhr, z. T. auch Sa 07.45-11.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

S. Frankreich.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Französisch und Tahitisch. Polynesische Sprachen und Englisch werden ebenfalls gesprochen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Französisch-Polynesien eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);

4 l Kombination aus Champagner, Wein oder Schaumwein;

oder 2 l Bier, Wermut, Weine aus Pflanzen oder Aromastoffen (2 l Champagner, Weine oder Schaumweine können hinzugefügt werden),

oder 2 l andere alkoholische Getränke (2 l Champagner, Weine oder Schaumweine können hinzugefügt werden) (Personen ab 18 J.).

Andere Artikel für den persönlichen Gebrauch im Wert von bis zu 50.000 CFP Fr (Kinder bis 15 Jahren 15.000 CFP Fr).

 

Achtung: Mindestens 48 Stunden vor der Einreise muss eine elektronische Einfuhrerklärung über die App "Je Déclare!" abgegeben werden.
 

Verbotene Importe

Drogen, Narkotika, Waffen, tierische Produkte, Früchte, Blumen.

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist Tikiphone S.A. (Internet: www.vini.pf).

Internet

Es gibt Internetcafés in Papeete und Moorea.

Post

Luftpost nach Europa benötigt zwischen sechs und zehn Tagen.
Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Do 07.00-18.00 Uhr und Fr 07.00-14.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.
Am Internationalen Flughafen Faaa: Mo-Fr 05.00-09.00 Uhr und 18.30-22.30 Uhr, Sa-So 05.00-12.00 Uhr und 18.30-22.30 Uhr

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien von den Marquesas, Tanzkostüme, Muschelschmuck, einheimisches Parfüm, Monoi Tiare Tahiti (mit dem Duft von Tahitis Nationalblume parfümiertes Kokosöl), Vanilleschoten und buntgemusterte Pareu-Stoffe, aus denen die traditionellen Pareu-Kleider hergestellt werden.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 07.30-17.00 Uhr, Sa 07.30-11.00 Uhr. Geschäfte in Einkaufszentren sind abends länger geöffnet. Keine feste Zeit für Mittagspausen.

Kulinarisches

Übersicht

In den Hotelrestaurants werden französische, italienische, chinesische und vietnamesische Spezialitäten angeboten. Die französische und chinesische Küche in Papeete ist berühmt. Beliebte Gerichte sind geräucherte Brotfrucht, Bergbananen, Fafa (Spinat) mit Spanferkel, Poisson Cru (marinierter Fisch) oder Poe (stärkehaltiger Pudding aus Papayas, Mangos und Bananen). Trucks oder Imbisswagen am Strand verkaufen Steaks, Pommes Frites, Hähnchen, Poisson Cru Brochettes und Shish Kebab. Das Angebot an alkoholischen Getränken ist groß.

Kultur

Religion

Protestantisch (54 %), römisch-katholisch (30 %) und andere christliche Religionen (10 %).

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Den eher einfachen Lebensstil der Inseln kann man an den typischen Fares-Hütten erkennen, die aus Bambus gebaut werden und Pandanus-Dächer haben. Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden.

Kleidung: Einheimische Frauen sind in hellfarbene Pareus und Männer im entsprechenden Gegenstück gekleidet, aber von Besuchern erwartet man westliche Alltagskleidung.

Trinkgeld
ist nicht üblich.

Landesdaten

Vorwahl

+689

Fläche(qkm)

4,167 (French Polynesia)

Bevölkerung

280.908 (French Polynesia)

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

79

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

15