Mauritius

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Einzigartige Natur, reiche Kultur, Traumstrände

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Darum solltest Du nach Mauritius reisen!

Traumstrände

Korallenriffe

Türkisblaues Meer

Vulkankrater

Teeplantagen & Zuckerrohrfelder

Imposante Wasserfälle

Highlights auf Mauritius

Die vulkanische Insel ist bekannt für ihre traumhaft endlosen, mit Palmen gesäumten Sandstrände, romantischen Buchten, den türkisblauen Ozean und bunte Korallenriffe. Ein Paradies für Schnorchler, Kitesurfer und Sonnenanbeter. Abseits dieser Tourismusoase bietet Mauritius malerische Natur mit Bergketten, Vulkankratern und idyllischen Wasserfällen. Auch ausgedehnte Teeplantagen und Zuckerrohrfelder gehören zu der abwechslungsreichen Landschaft. Die bunte Mischung aus Kulturen, Farben und Aromen ermöglich Dir ein unvergessliches Urlaubserlebnis.

Reisehighlights auf Mauritius

Le Morne Brabant – Symbol der Freiheit

Le Morne Brabant – Symbol der Freiheit

Der markante Berg Le Morne Brabant ragt majestätisch an der Südwestküste aus dem Meer und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Er gilt als Symbol für den Freiheitskampf entflohener Sklaven im 19. Jahrhundert. Der 556 Meter hohe Berg ist nicht nur landschaftlich spektakulär, sondern auch historisch bedeutsam. Viele Sklaven suchten hier einst Zuflucht – eine tragisch...

Der markante Berg Le Morne Brabant ragt majestätisch an der Südwestküste aus dem Meer und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Er gilt als Symbol für den Freiheitskampf entflohener Sklaven im 19. Jahrhundert. Der 556 Meter hohe Berg ist nicht nur landschaftlich spektakulär, sondern auch historisch bedeutsam. Viele Sklaven suchten hier einst Zuflucht – eine tragische Geschichte, die dem Ort eine besondere Tiefe verleiht. Heute ist der Aufstieg auf den Gipfel ein beliebtes Erlebnis für Wanderer, das mit einem atemberaubenden Panoramablick auf Lagunen und Riffe belohnt wird. Besonders eindrucksvoll ist der sogenannte „Unterwasser-Wasserfall“, ein optisches Täuschungsphänomen, das man von oben bestaunen kann.

Chamarel – Siebenfarbige Erde & Wasserfall

Chamarel – Siebenfarbige Erde & Wasserfall

Ein geologisches Wunder erwartet Besucher in Chamarel: die Siebenfarbige Erde – eine Hügellandschaft aus vulkanischem Gestein in sieben verschiedenen Farbtönen. Die Farben entstehen durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Mineralien und verändern sich je nach Lichteinfall. Gleich nebenan stürzt der Chamarel-Wasserfall 100 Meter in die Tiefe – der höchs...

Ein geologisches Wunder erwartet Besucher in Chamarel: die Siebenfarbige Erde – eine Hügellandschaft aus vulkanischem Gestein in sieben verschiedenen Farbtönen. Die Farben entstehen durch die unterschiedliche Zusammensetzung der Mineralien und verändern sich je nach Lichteinfall. Gleich nebenan stürzt der Chamarel-Wasserfall 100 Meter in die Tiefe – der höchste der Insel. Die Kombination aus Naturphänomen und tropischem Regenwald macht Chamarel zu einem der faszinierendsten Orte auf Mauritius. Ein Besuch lohnt sich besonders in den frühen Morgenstunden, wenn das Licht die Farben besonders intensiv erscheinen lässt.

Black River Gorges Nationalpark – Tropische Wildnis

Black River Gorges Nationalpark – Tropische Wildnis

Der größte Nationalpark von Mauritius ist ein Paradies für Wanderer, Naturfreunde und Vogelbeobachter. Dichte Wälder, tiefe Schluchten und spektakuläre Wasserfälle prägen das Bild. Auf über 6.500 Hektar erstreckt sich eine einzigartige Flora und Fauna mit vielen endemischen Arten. Beliebte Wanderwege führen zu Aussichtspunkten wie dem Alexandra Falls Viewpoin...

Der größte Nationalpark von Mauritius ist ein Paradies für Wanderer, Naturfreunde und Vogelbeobachter. Dichte Wälder, tiefe Schluchten und spektakuläre Wasserfälle prägen das Bild. Auf über 6.500 Hektar erstreckt sich eine einzigartige Flora und Fauna mit vielen endemischen Arten. Beliebte Wanderwege führen zu Aussichtspunkten wie dem Alexandra Falls Viewpoint oder dem höchsten Berg der Insel, dem Piton de la Petite Rivière Noire. Der Eintritt ist kostenlos, und an vielen Stellen laden Picknickplätze zum Verweilen ein. Wer Mauritius von seiner wilden Seite erleben möchte, ist hier genau richtig.

Grand Bassin (Ganga Talao) – Heiliger Kratersee

Grand Bassin (Ganga Talao) – Heiliger Kratersee

Der Grand Bassin ist ein spiritueller Ort im Herzen von Mauritius. Der Kratersee gilt als heilig und ist einer der wichtigsten hinduistischen Pilgerorte außerhalb Indiens. Jedes Jahr pilgern Tausende Gläubige zum Maha Shivaratri-Fest hierher. Am Ufer des Sees befinden sich mehrere Tempel und riesige Statuen hinduistischer Gottheiten, darunter eine 33 Meter hohe Shi...

Der Grand Bassin ist ein spiritueller Ort im Herzen von Mauritius. Der Kratersee gilt als heilig und ist einer der wichtigsten hinduistischen Pilgerorte außerhalb Indiens. Jedes Jahr pilgern Tausende Gläubige zum Maha Shivaratri-Fest hierher. Am Ufer des Sees befinden sich mehrere Tempel und riesige Statuen hinduistischer Gottheiten, darunter eine 33 Meter hohe Shiva-Statue. Die Atmosphäre ist ruhig und andächtig – ein Ort der Einkehr und des Respekts. Auch für Nicht-Hindus ist der Besuch ein eindrucksvolles kulturelles Erlebnis.

Île aux Cerfs – Die tropische Trauminsel

Île aux Cerfs – Die tropische Trauminsel

Die Île aux Cerfs ist eine kleine, unbewohnte Insel vor der Ostküste von Mauritius mit weißen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser und tropischer Vegetation – ein echtes Postkartenmotiv. Die „Hirschinsel“ ist ein Paradies für Tagesausflügler. Sie bietet zahlreiche Wassersportmöglichkeiten wie Schnorcheln, Parasailing oder Kajakfahren. Wer es ruhiger mag, finde...

Die Île aux Cerfs ist eine kleine, unbewohnte Insel vor der Ostküste von Mauritius mit weißen Sandstränden, türkisfarbenem Wasser und tropischer Vegetation – ein echtes Postkartenmotiv. Die „Hirschinsel“ ist ein Paradies für Tagesausflügler. Sie bietet zahlreiche Wassersportmöglichkeiten wie Schnorcheln, Parasailing oder Kajakfahren. Wer es ruhiger mag, findet abgelegene Buchten zum Entspannen. Die Anreise erfolgt per Katamaran oder Wassertaxi ab Trou d’Eau Douce. Besonders beliebt ist ein Picknick am Strand oder ein Cocktail in einer der Strandbars mit Blick auf das glitzernde Meer.

So geht’s

Der bequeme Weg zur individuellen Reise
  • 1. Inspirieren

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  • 2. Vorschlagen

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  • 3. Gestalten

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  • 4. Buchen und Wissen

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Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

Sonja Wagner Backoffice

Mauritius hat uns sofort in seinen Bann gezogen. Unser Lieblingsplatz am Meer? Ganz klar: die Strandliege auf dem feinen Sand am Trou aux Biches. Ganz nah am Wasser – je nach Wasserstand mit einem Fuß im Meer – und mit Blick auf das ruhige, türkisfarbene Wasser konnten wir perfekt abschalten. Wir sind geschnorchelt, haben gelesen, einfach nichts getan. Herrlich! Die Sonnenuntergänge dort sind traumhaft schön.
Ein Highlight für uns war der Besuch der Île aux Aigrettes, einer kleinen Koralleninsel vor der Südostküste von Mauritius. Schon die kurze Bootsfahrt dorthin war wunderschön – das Meer schimmerte in allen Türkistönen, und die Insel lag ruhig und grün im Wasser. Vor Ort wurden wir von einem Guide durch das Naturschutzgebiet geführt. Wir liefen auf schmalen Wegen durch ursprüngliche Vegetation, hörten Vogelstimmen und plötzlich standen Aldabra-Riesenschildkröten direkt vor uns. Ganz ruhig, ganz gelassen. Manche kamen neugierig näher, andere dösten im Schatten. So friedliche Tiere! Besonders meine jüngste Tochter war fasziniert: sie stand ganz still, während eine Schildkröte neugierig näherkam. Die Ruhe, die diese Tiere ausstrahlen, hat uns alle berührt.
Mein Tipp:
Einfach mal stehen bleiben, beobachten und genießen – die Ruhe der Schildkröten wirkt ansteckend.

Ein ebenfalls sehr schöner Tagestrip war unser Ausflug nach Moka. Das Eureka House hat uns mit seinem kolonialen Flair und dem tropischen Garten überrascht, ein Ort voller Geschichte. Das koloniale Anwesen liegt eingebettet in eine grüne Hügellandschaft. Beim Rundgang durch die Räume mit antiken Möbeln und alten Fotografien konnten wir uns gut vorstellen, wie das Leben hier früher einmal war. Anschließend sind wir noch zu den kleinen Wasserfällen spaziert. Der Weg war kurz, aber wunderschön: tropisches Grün, das Rauschen des Wassers und kaum andere Besucher. Für uns war dies ein toller Ort für eine kleine Pause.
Und dann noch der Blick vom Mount Ory – weit über die Insel, mit viel Grün und Ruhe. Ein schöner Abschluss für unseren Tag in den Bergen.

Unser Boomerang Reisemagazin

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Das sagen unsere Kunden über uns

Häufig gestellte Fragen zu Mauritius - 2025

Wann ist die beste Reisezeit für Mauritius?

Mauritius liegt auf der Südhalbkugel, daher sind die Jahreszeiten denen in Europa entgegengesetzt. Durch das tropische Klima mit milden Temperaturen kann Mauritius das ganze Jahr über bereist werden. Die Monate Dezember bis März sind Zyklonensaison. Statistisch gesehen ist Mauritius ca. alle 20 Jahre von diesem Wetterphänomen unmittelbar  betroffen. Dennoch gerät die Insel ab und zu für etwa drei bis vier Tage in die Ausläufer eines solchen Unwetters, welches viel Regen und Wind mitbringt. Dennoch bleiben die Temperaturen weiterhin mild.

Eine Besonderheit des Klimas auf dem Inselstaat ist der Kontrast zwischen der Ost- und der Westküste: Während die Ostküste direkt von den Passatwinden beeinflusst wird, liegt die Westküste geschützt im Regenschatten der Gebirge. Daher ist die Ostküste deutlich niederschlagsreicher als die Westküste. Auf Mauritius haben wir die für die Tropen typischen lokalen Mikroklimata, die zu schnellen Wetterwechseln führen können, sodass nach kurzen, teils kräftigen Schauern die Sonne oft rasch wieder zum Vorschein kommt.

Mauritius kennt nur zwei Jahreszeiten: Sommer und Winter. Zwischen Mai und Oktober, im dortigen Winter, dominiert trockenes, sonniges und angenehm warmes Klima. Die Temperaturen liegen an der Küste im Schnitt bei etwa 22° – 28 °C, in höheren Lagen um 19 °C, und die Luftfeuchtigkeit ist moderat. Wer lieber üppig-grüne Landschaften und tropische Wärme mag, reist im mauritischen Sommer von November bis April, muss dann aber mit hoher Luftfeuchtigkeit und vor allem zwischen Januar und März an der niederschlagsreichen Ostküste mit mehr Regen rechnen, während die Westküste dank Regenschatten trockener und etwas wärmer bleibt. Die Temperaturen liegen durchschnittlich bei 28° – 33 °C.

Die jeweils beste Reisezeit im südlichen Afrika – so auch auf Mauritius – hängt von den individuellen Bedürfnissen des Urlaubers ab.

Für einen Bade- und/oder Tauchurlaub oder eine Badeverlängerung nach einer Reise im südlichen Afrika, bieten sich vor allem die Monate November bis April an. Einheimische lieben klimatisch den November, hier haben sie für die beginnende Regenzeit noch relativ wenig Niederschlag, strahlenden Sonnenschein und wenig Wind. Das Wasser ist klar, ruhig und wärmer, so dass die Sommermonate auch für Taucher eine sehr beliebte Reisezeit sind. Allerdings sind diese Monate – vor allem November bis Januar – die beliebteste Reisezeit für Mauritius und dementsprechend sowohl gut besucht als auch die Reisepreise entsprechend höher. Wer es eher ruhiger mag, für den könnte eine Reise im April eine gute Alternative sein, da sich das Wasser während des Sommers erwärmt hat und die Regenfälle weniger werden.

Für Wanderer und Naturliebhaber würde sich der Winter also, die Monate Mai bis Oktober als Reisezeit anbieten. Die etwas kühleren Temperaturen sowie die trockenere Jahreszeit machen es einem leicht, die zahlreichen Wanderwege durch wunderschöne und abwechslungsreiche Naturlandschaften zu erkunden. Hauptblütezeit für die meisten Pflanzen sind die Monate September bis November, wo man die oft endemisch vorkommenden Pflanzen in ihrer ganzen Pracht bewundern kann. Ein ruhiger Strandspaziergang oder Baden/Tauchen im Meer bieten angesichts der immer noch relativ warmen Temperaturen auch zu dieser Jahreszeit eine schöne Abwechslung.

Wie viel Zeit soll man für Mauritius einplanen?

Wer Mauritius als reine Badeverlängerung nach einer Reise, zum Beispiel nach La Réunion oder Südafrika, besucht, kommt meist schon mit 4–5 Tagen auf seine Kosten. Hat man jedoch den Wunsch die Insel wirklich zu entdecken und die Vielfalt ihrer Landschaften, Strände und Sehenswürdigkeiten zu genießen, sollte einen Aufenthalt von mindestens 7, besser 14 Tagen eingeplant werden. In dieser Zeit lassen sich die schönsten Orte gut erkunden, Ausflüge planen und die Insel fast vollständig umrunden. Die Distanzen sind angenehm kurz, sodass entspannte Tage und abwechslungsreiche Abenteuer perfekt kombiniert werden können.

Welche Reiseroute ist ideal, um die Highlights von Mauritius zu entdecken?

Im Grunde kann eine Rundreise von überall auf der Insel gestartet werden, da die Distanzen von Norden nach Süden oder Osten nach Westen nicht so gr0ß sind. Innerhalb von 10 bis 14 Tagen lässt sich die Insel sehr gut erkunden, um die Vielfältigkeit der oftmals endemisch vorkommender Flora und Fauna zu entdecken, zu wandern, tauchen oder zu baden, aber auch die Kultur dieser Insel kennenzulernen. Idealerweise wählt man 2 Standorte und verbringt jeweils eine Woche dort, um den nahe gelegenen Inselteil zu erkunden etwa als kleinere Rundreisen an einem Tag.

Inspiration für Ihre Reise:

Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden (Zentral/Norden, Nähe Pamplemousses):
Der Botanische Garten ist einer der ältesten auf der Südhalbkugel und bekannt für riesige Wasserlilien, exotische Palmenarten und duftende Gewürzpflanzen. 
Riesige Wasserlilien & exotische Pflanzen.

Grand Baie (Nordwesten):
Grand Baie liegt an der Nordwestküste von Mauritius in einer malerischen Bucht. 
Lebhafte Küstenatmosphäre und Nachtleben

Chamarel (Westen):
Chamarel liegt im Westen von Mauritius und ist berühmt für die Siebenfarbige Erde, eine einzigartige Sanddünen-Landschaft in verschiedenen Farbtönen, sowie für den beeindruckenden Chamarel-Wasserfall. 
Siebenfarbige Erde & Chamarel-Wasserfall

Port Louis (Nordwesten):
Die Hauptstadt Port Louis verbindet Kolonialgeschichte, bunte Märkte und moderne Architektur. 
Kultur, Märkte & Architektur

Le Morne (Südwesten):
Der Berg Le Morne Brabant an der Südwestküste ist UNESCO-Welterbe und ein Symbol für Freiheit und Geschichte. 
UNESCO-Berg & Wassersportparadies

Black River Gorges Nationalpark (Südwesten von Mauritius):
Der größte Nationalpark der Insel mit üppigen Regenwäldern, tiefen Schluchten und einer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt. Von den Aussichtspunkten eröffnet sich ein traumhafter Blick über grüne Täler bis hin zum Ozean. Perfekt zum Wandern.
Atemberaubende Aussichtspunkte & unberührte Natur

Wie lange fliegt man nach Mauritius

Der Flug von Deutschland (FRA) nach Mauritius dauert ca. 11:30 Stunden.

Der Flug von La Reunion nach Mauritius dauert ca. 0:50 Stunden.

Der Flug von Madagaskar nach Mauritius dauert ca. 1:45 Stunden.

Der Flug von Südafrika (JNB) nach Mauritius dauert ca. 4:00 Stunden.

 

 

Wie viel beträgt die Zeitverschiebung zwischen Mitteleuropa und Mauritius?

Im europäischen Sommer:  plus 2 Stunden

Im europäischen Winter:  plus 3 Stunden

Welches sind die schönsten Strände auf Mauritius?

Hier ein paar Vorschläge:

Grand Baie (Norden von Mauritius):
Beliebter Ferienort mit lebendigem Nachtleben, Restaurants und Geschäften. Der Strand selbst ist von einer Lagune geschützt und eignet sich gut zum Schwimmen und für Bootsausflüge.
Lebendige Atmosphäre & Ausgangspunkt für Ausflüge

Flic en Flac (Westküste von Mauritius):
Langer, heller Sandstrand mit ruhiger Lagune und guten Bademöglichkeiten. Besonders beliebt bei Einheimischen und ideal für Sonnenuntergänge.
Traumhafte Sonnenuntergänge & entspannte Stimmung

Trou aux Biches (Nordwestküste von Mauritius):
Feiner, heller Sandstrand mit flachem Wasser, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln. Familienfreundlich und von zahlreichen Bäumen gesäumt.
Schnorcheln im klaren Wasser & familienfreundliche Atmosphäre

St. Felix Beach (Süden von Mauritius):
Einer der schönsten Strände im Süden mit wild-romantischer Kulisse. Weniger touristisch, dafür perfekt zum Entspannen und für Strandspaziergänge.
 Ruhige Lage & unberührte Natur

Le Morne (Südwestküste von Mauritius):
Spektakulärer Strand zu Füßen des Berges Le Morne Brabant (UNESCO-Weltkulturerbe). Beliebt bei Kitesurfern und bekannt für seine traumhafte Kulisse.
Weltbekannte Kulisse & Top-Spot für Kitesurfer

Île aux Cerfs (Ostküste von Mauritius):
Eine kleine Insel mit weißen Sandstränden und türkisblauer Lagune. Beliebt für Tagesausflüge mit Wassersport, Gastronomie und Erholung.
Postkartenidylle & Wassersportmöglichkeiten

Blue Bay (Südosten von Mauritius):
Bekannt für das Marinepark-Schutzgebiet mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt. Hervorragend geeignet zum Schnorcheln und Glasbodenboot-Ausflügen.
 Farbenprächtige Korallen & reiche Unterwasserwelt

Gris Gris (Südküste von Mauritius):
Ein wilder Strand, an dem die Wellen des Indischen Ozeans direkt auf die Klippen treffen – anders als an den meisten geschützten Lagunen der Insel. Zum Baden ungeeignet, aber ein beeindruckender Ort für Spaziergänge und Naturerlebnisse.
Dramatische Klippen & spektakuläre Brandung

Was ist typisch für Essen auf Mauritius

Die kreolische Küche Mauritius ist geprägt von den Einflüssen der Kolonialmächte: eine bunte Mischung aus indischen, chinesischen, afrikanischen und europäischen Gerichten, deren harmonisches Zusammenspiel ein wahres Fest der Sinne entfaltet.

Neben verschiedenen Varianten von Biryani- oder Currygerichten aus dem indischen Raum, chinesischen Nudelgerichten und zahlreichen Fischgerichten, inspiriert von der französisch-europäischen Küche, zeigt sich die kulinarische Vielfalt besonders in der lebendigen Streetfood-Szene.

Auf Märkten und an Straßenständen finden Sie Köstlichkeiten wie Dholl Puri (gefüllte Fladenbrote aus Linsen), Samoussas (knusprige Teigtaschen mit Gemüse oder Fleisch) und Gateaux Piments (würzige Kichererbsenbällchen). Daneben lockt die Insel mit exotischen Früchten, von der riesigen Jackfrucht bis zum erfrischenden Java-Apfel („Jeanmalac“), ein knackiger, leicht süßlicher Snack für heiße Sommertage.

Wer gern Rum trinkt, kommt auf Mauritius sicherlich auf seine Kosten. Die Insel produziert hochwertigen Rum aus Zuckerrohr, der traditionell in kleinen Destillerien hergestellt wird. Ob als aromatischer Rum mit Vanille, der durch die Zugabe echter Vanilleschoten ein aromatisches, leicht süßliche Note erhält, pur, in Cocktails oder zum Verfeinern von Desserts, der mauritische Rum gehört zu den kulinarischen Highlights der Insel und spiegelt die Zuckerrohrtradition aus der Kolonialzeit wider.

Facts von A-Z

Alkohol

Verkauf nur an über 18-Jährige, Verzehr an öffentlichen Plätzen streng verboten.

Apotheken

In allen größeren Orten sind mindestens eine, meist jedoch mehrere Apotheken (Pharmacie) vorhanden.

Diplomatische Vertretungen

Auf Mauritius gibt es keine Botschaft oder berufskonsularische Vertretung für Deutschland und  Österreich.

Zuständig ist die deutsche Botschaft in Antananarivo/Madagaskar. Für konsularische Dienstleistungen mit Ausnahme von Haftfällen ist die deutsche Botschaft in Pretoria/Südafrika zuständig.
In Notfällen können sich Reisende vor Ort an den deutschen Honorarkonsul in Ébène und außerhalb seiner Bürozeiten an den Bereitschaftsdienst der Botschaft Pretoria wenden.

  • Honorarkonsulat der Bundesrepublik Deutschland:

Ebene Junction, Rue de la Démocratie, Ebène

  • Honorarkonsulat der Republik Österreich:

MSC House, 5 Old Quay ‘D’ Road, Port Louis, 11615

  • Generalkonsulat der Schweiz:

24 Avenue des Hirondelles, Quatre Bornes

Einwohner

1,26 Millionen (Stand 2024)

Elektronik/Strom 

Auf Mauritius werden in der Regel Steckdosentyp C und G verwendet (wie in Großbritannien); Sie benötigen einen Adapter. Stromspannung: 220 Volt.

Feiertage

  • Neujahr
  • Ende Januar/Anfang Februar: Thai Poosam Kavadee
  • 01. Februar: Abschaffung der Sklaverei
  • Anfang/Mitte Februar: Chinesisches Neujahrsfest
  • Fevruar: Maha Shivaratree
  • 12.März: Unabhängigkeitstag
  • März: Ougadi, südindisches Neujahrsfest
  • 1. Mai: Tag der Arbeit
  • 15. August: Mariä Himmelfahrt
  • September: Ganesh Chaturthi
  • Oktober/November: Divali
  • 01. November: Allerheiligen
  • 02. November: Feier der Ankunft des ersten indischen Gastarbeiters
  • 25. Dezember Weihnachten
  • Eid El Fitr/ Ende Ramadan (mondzyklisch)

Haustiere 

Man darf Haustiere mitnehmen, muss jedoch vorab einen Permit beantragen.

Kleidung

  • Leichte, luftige Kleidung aus Baumwolle oder Leinen (Shorts, T-Shirts, Kleider)
  • Leichte Jacke für kühlere Abende oder Berge
  • Badekleidung
  • Sonnenschutz (Hut, Sonnencreme)
  • Wasserfeste Jacke & schnelltrocknende Kleidung für Regenzeit
  • Elegante Freizeitkleidung für gehobene Restaurants
  • Wanderschuhe und lange Hose für Wanderungen

Leitungswasser

Seit 2012 entspricht das von der Central Water Authority gelieferte Wasser den WHO-Standards für Trinkwasser.

Mehrwertsteuer 

Die Mehrwertsteuer liegt auf Mauritius (2025) momentan bei 15 % und ist in allen Waren und Dienstleistungen inkludiert.

Religion 

Fast 50 % der Bevölkerung gehört zur Glaubensgemeinschaft des Hinduismus, etwa 33 % bekennen sich zum Christentum und ca. 17 % zum Islam. Eine kleine Minderheit gehört dem Buddhismus, anderen Religionsgemeinschaften oder keiner Religion an.

Sonnenschutz

Trage besonders im Sommer großzügig Sonnenschutz auf, da die Sonne auf Mauritius viel intensiver ist als in Deutschland.

Staatsform

Parlamentarische Demokratie

Sprachen

Offizielle Amtssprache ist Englisch, daneben gilt Französisch als Muttersprache der Ober- bzw. Bildungsschicht, egal welcher Ethnie diese angehört.

Morisyen, eine vom Französischen abgeleitete Kreolsprache und wird von über 80 % der Bevölkerung als Muttersprache gesprochen. Daneben spricht die Bevölkerung die jeweilige Sprache des Herkunftslandes, vor allem Sprachen aus dem indischen Raum.

Strände

Alle Strände sind öffentlich zugänglich. Bleiben Sie jedoch vor Privatgrundstücken innerhalb der Hochwassergrenze. Achten Sie darauf, Wertsachen sicher zu verstauen, kaufen Sie nur bei autorisierten Anbietern und klären Sie Preise vorab.

Trinkgelder

Trinkgeld ist auf Mauritius nicht verpflichtend, wird aber gerne angenommen, da es als Zeichen der Kundenzufriedenheit gilt. In einigen gehobenen Restaurants kann eine Servicegebühr von 10–15 % bereits in der Rechnung enthalten sein. Prüfen Sie daher den Beleg, bevor Sie zusätzlich Trinkgeld geben.

Verhandeln

Auf Märkten ist Feilschen üblich und willkommen.
Stellen Sie jedoch sicher, dass Sie den endgültigen Preis immer vor dem Kauf bestätigen.

Verkehrsregeln

Auf Mauritius herrscht Linksverkehr.
Fahren Sie daher besonders vorsichtig und nehmen Sie sich Zeit, sich an die andere Straßenseite zu gewöhnen, bevor Sie längere Strecken zurücklegen.

Währung

Die offizielle Währung ist die Mauritische Rupie (MUR), die nur auf Mauritius gilt. Sie erhalten meist einen besseren Kurs, wenn Sie erst vor Ort wechseln. Am Flughafen gibt es Geldautomaten und Wechselstuben nach der Gepäckausgabe. Bitte vergleichen Sie die angebotenen Kurse, da diese variieren können.

 

 

 

 

Länderinfos Mauritius

Klima

Beste Reisezeit

Heißes Tropenklima. Von Mai bis Oktober ist es an der Küste am angenehmsten. In den Bergen ist es meist kühler, die Temperaturen sinken nachts mitunter bis auf den Gefrierpunkt ab. Zwischen Januar und März können Wirbelstürme auftreten, in dieser Jahreszeit ist es oft schwül und feucht.

Pass- und Visabestimmungen

Personalausweise/Identitätskarten

[1] U.a. Deutsche, Österreicher und Staatsangehörige aller EU-Länder können mit einem gültigem Personalausweis einreisen. Erfolgt die An- und Abreise jedoch über Drittstaaten, ist ein Reisepass notwendig.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss während des Aufenthalts gültig sein, wenn der Reisende nicht visumpflichtig ist.

Anmerkung zum Reisepass

Die Einreisebestimmungen können sich ändern. Die hier bereitgestellten Informationen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisenden wird jedoch empfohlen, sich vor Reiseantritt bei der zuständigen Botschaft oder offiziellen Regierungsstellen zu informieren. Wir übernehmen keine Haftung für etwaige Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen.

Achtung: Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab. Deutsche Reisende benötigen für die Einreise nach Deutschland einen mindestens gültigen Reisepass / Personalausweis. Bei Transit über Drittländer wird grundsätzlich ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten empfohlen.

Visainformationen

 

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen unbegrenzten Aufenthalt (sofern nicht anders angegeben):

 

(a) EU-Länder und Schweiz.

(b) [2] Türkische Staatsangehörige für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen, wenn sie eine gültige Aufenthaltsgenehmigung oder ein Langzeitvisum, ausgestellt von einem Schengenland, besitzen. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Rück- oder Weiterreiseticket.
(b) ausreichende Geldmittel.
(c) Reisepass, der während des Aufenthalts gültig ist.

 

Aufenthaltsverlängerung

U.a. EU-Bürger und Schweizer benötigen auch für Aufenthalte von über 90 Tagen kein Visum. 

Einreise mit Haustieren

Die Einfuhr von Hunden und Katzen ist unter folgenden Gesichtspunkten erlaubt: Die Tiere müssen gut identifizierbar sein, entweder durch Tätowierung oder einen Microchip. Einfuhr aus EU-Ländern: Erlaubt sind 5 Tiere, die über 3 Monaten alt sein müssen mit gültiger Tollwutimpfung mindestens 21 Tage vor Einreise. Über die Tollwutimpfung muss ein gültiges Zertifikat vorliegen.

Außerdem benötigt wird ein Gesundheitszeugnis, das nicht älter als 5 Tage und von einem offiziellen Tierarzt des Herkunftslands ausgestellt worden ist. Die Anforderungen sind strenger geworden und variieren je nach Herkunftsland des Tieres. Nähere Auskünfte zu besonderen Einfuhrgenehmigungen gibt die Direction des Services Vétérinaires de La Réunion (Poste d'Inspection Frontalier, 97420 Le Port Cedex, Tel: (02) 62 42 09 97), die Grenzkontrolle am Flughafen Roland Garros in Saint-Denis (Tel: (02) 62 28 26 60 oder die regionalen Zollbehörde. Bei Nichterfüllung der Bedingungen kommen die Tiere in Quarantäne.

Anmerkung:
Die Einfuhr von Kampfhunden (z.B. Pitbull, Mastiff, Tosa) ist verboten und variiert darüber hinaus ggf. von Fluggesellschaft zu Fluggesellschaft. Rottweiler können in stabilen Transportboxen eingeführt werden.

Reisepassinformationen

Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss während des Aufenthalts gültig sein, wenn der Reisende nicht visumpflichtig ist.

Visainformationen

 

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen unbegrenzten Aufenthalt (sofern nicht anders angegeben):

 

(a) EU-Länder und Schweiz.

(b) [2] Türkische Staatsangehörige für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen, wenn sie eine gültige Aufenthaltsgenehmigung oder ein Langzeitvisum, ausgestellt von einem Schengenland, besitzen. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 04 Jul 2025 11:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 08 Jul 2025 13:46:11 +0200)

Letzte Änderungen: 

Aktuelles (Abschnitt)

Sicherheit - Kriminalität
Redaktionelle Änderungen

Einschließlich Französische Überseegebiete

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Aktuelles

Mautbetrug

Aktuell werden zahlreiche Betrugsfälle bekannt, bei denen Reisende per SMS oder E-Mail zur Zahlung angeblich offener Mautgebühren auf französischen Autobahnen – insbesondere auf den Strecken A13 und A14 – aufgefordert werden. Diese Nachrichten wirken offiziell, stammen aber von Betrügern, die Zahlungsdaten abgreifen wollen. Offizielle Zahlungsaufforderungen werden ausschließlich durch registrierte Anbieter oder bei der Durchfahrt durch eine Mautstation versandt. Allgemeine Informationen zur Autobahnmaut in Frankreich bietet das Europäische Verbraucherzentrum auf seiner Webseite. 

  • Wichtig: Klicken Sie keinesfalls auf verdächtige Links und geben Sie keine persönlichen Daten ein. 
  • Prüfen Sie im Zweifelsfall direkt über die offiziellen Anbieter, ob Sie offene Mautgebühren haben.
  • Wie Sie sich schützen können und woran Sie betrügerische Nachrichten erkennen, erfahren Sie hier:
    Phishing erkennen – ULYS
    Verdächtige Nachrichten melden – VINCI CERT

Geändertes Rauchverbot in Frankreich seit dem 1. Juli 2025

Seit 1. Juli 2025 gilt in Frankreich ein deutlich ausgeweitetes Rauchverbot im Freien, insbesondere an Orten, die von Kindern und Jugendlichen frequentiert werden.

Verboten ist das Rauchen ab sofort

  • in öffentlichen Parks und Gärten
  • an Stränden, die an Badegewässer angrenzen
  • an Bushaltestellen (insbesondere überdachten) sowie
  • im Umfeld von Schulen, Hochschulen, Sportanlagen, Schwimmbädern und Bibliotheken

Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 135  EUR geahndet werden.

Im Außenbereich von Cafés und Restaurants ist Rauchen weiterhin erlaubt. Auch E-Zigaretten sind von dem Verbot nicht betroffen. Reisenden wird geraten, auf entsprechende Hinweisschilder („Zone sans tabac") zu achten und sich an die ausgewiesenen Regeln zu halten, um entsprechende Bußgelder zu vermeiden.

Neukaledonien

Im französischen Überseegebiet Neukaledonien kam es im Mai 2024 im Zusammenhang mit einer geplanten Verfassungsänderung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen von Befürwortern einer Unabhängigkeit von Frankreich mit den Sicherheitskräften. 

Die Lage vor Ort hat sich stabilisiert, eine erneute Verschlechterung der Sicherheitslage kann jedoch - abhängig vom Ausgang laufender Verhandlungen- nicht ausgeschlossen werden verschärfen. 

  • Bitte informieren Sie sich beim Hochkommissariat von Neukaledonien bzw. über die Medien über die aktuelle Lage und planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.
  • Versichern Sie sich, besonders im Vorfeld einer Individualreise, ob Ihre gebuchte Unterkunft tatsächlich geöffnet hat.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen.
  • Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.

Grenzkontrollen

Frankreich führt an seinen Landgrenzen zu Deutschland, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an allen Luft- und Seegrenzen bis auf weiteres Kontrollen der Grenzpolizei und der Zollbehörden durch. Diese erfolgen stichprobenartig. 

Auch Deutschland führt vorübergehende Binnengrenzkontrollen an allen deutschen Landgrenzen durch. 

Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.

Verzögerungen und Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr können nicht ausgeschlossen werden. Pendler und Reisende – auch Kinder – müssen in der Lage sein, sich durch gültige Reisepässe oder Personalausweise auszuweisen. Führerscheine oder Geburtsurkunden für Kinder genügen nicht, siehe Einreise und Zoll - Reisedokumente. Angehörige anderer Staaten müssen die gültigen Einreisevoraussetzungen erfüllen (u.a. erforderlichenfalls über ein Visum verfügen).

  • Führen Sie stets ein gültiges Reisedokument mit.
  • Überzeugen Sie sich als Fahrer eines Kraftfahrzeugs stets davon, dass Ihre Mitfahrer gültige Grenzübertrittspapiere mit sich führen.
  • Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf den Webseiten Bison Futé und der französischen Bahngesellschaft SNCF.

Sicherheit

Terrorismus

Die Sicherheitslage in ganz Frankreich, insbesondere in Paris und anderen Großstädten, ist – auch nach der Eskalation der Lage im Nahen Osten – weiterhin angespannt.

Zur Begegnung terroristischer Bedrohungen gilt in Frankreich der Plan „Vigipirate", der je nach Bedrohungslage verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorsieht. Derzeit gilt die höchste von insgesamt drei Terrorwarnstufen (= urgence attentat).

Die Bevölkerung ist aufgerufen, an öffentlichen Orten insbesondere bei Sportveranstaltungen, Demonstrationen und bei Versammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen erhöhte Wachsamkeit und Vorsicht walten zu lassen. Frankreich ist seit Anfang 2015 Ziel mehrerer schwerer Terroranschläge gewesen, u.a. in Paris, Nizza, Straßburg und Lyon. Seit 2020 erfolgten verschiedene z.T. tödliche islamistische Anschläge auf einzelne Personen, u.a. im Großraum Paris und in Südfrankreich.

Jüdische Einrichtungen werden verstärkt gesichert und überwacht. Militär patrouilliert auf öffentlichen Plätzen. Auf Bahnhöfen, Flughäfen, in Zügen und U-Bahnen gibt es auch sonst verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen zu Museen oder Einkaufszentren kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.

  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und ungewöhnlichen Ereignissen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich über Medienangebote, insbesondere Social-Media-Accounts (Facebook & X) der französischen Regierungs- und Sicherheitsstellen.
  • Kennzeichnen Sie Ihr Reisegepäck auch bei Bahnreisen mit Namen und Anschrift.
  • Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.

Korsika

Auch in der jüngsten Vergangenheit kam es wieder zu Sprengstoffanschlägen, die sich gegen Symbole der Staatsgewalt und öffentliche Einrichtungen (Gendarmerie- und Polizeistationen, Gebäude der Finanzverwaltung) richteten. Vor diesem Hintergrund kann weiterhin eine Gefährdung auch von ausländischen Reisenden, die sich in der Nähe solcher Gebäude aufhalten, nicht ausgeschlossen werden.

Innenpolitische Lage

Streiks

In ganz Frankreich gibt es hin und wieder großflächige Streiks, insbesondere auch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Hierbei kann es vereinzelt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen.

  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen.
  • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.
  • Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheits- und Ordnungskräfte.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Lage im Nah- und Fernverkehr über die Internetseiten der Staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF, des Nahverkehrs in Paris und Umland (RATP) und der Pariser Flughäfen.

Kriminalität

Paris und die großen Städte, dort insbesondere touristisch hoch frequentierte Ziele und touristischen Attraktionen, sind von Kleinkriminalität betroffen. Darunter fallen vor allem Taschendiebstähle, aber auch Übergriffe auf ausländische Besucher. Insbesondere der öffentliche Nah- und Fernverkehr ist von diesen Vorfällen betroffen. In Nachtzügen mit Schlaf- und Liegewagen in Südfrankreich besteht eine erhöhte Gefahr.
Überfälle auf Fahrzeuge im Straßenverkehr z.B. von Mopeds aus werden insbesondere aus den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Provence-Alpes-Côte d'Azur und dem östlichen Teil der Region Occitanie gemeldet. Zudem werden auf Rastplätzen Aktivitäten organisierter Banden verzeichnet.
Auf der Strecke zum Fähranleger von Calais kann es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch Personen kommen, die versuchen, illegal ins Vereinigte Königreich zu gelangen.

Von einigen französischen Überseegebieten wie insbesondere Mayotte wird von steigender Armutskriminalität berichtet. Auch der Besitz und Einsatz von Waffen ist in den Überseegebieten teilweise verbreitet.

  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr und insbesondere in Nachtzügen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Führen Sie nicht unnötig Wertgegenstände mit sich und fertigen Sie für Notfälle Kopien von Ausweispapieren an; führen Sie Listen wichtiger Telefonnummern und halten Sie diese jederzeit zugänglich bereit.
  • Lassen Sie Wertsachen während der Fahrt möglichst nicht sichtbar im Fahrzeug liegen, lassen Sie Fahrzeuge verriegelt und stellen Sie sie nicht unbewacht ab.
  • Übernachten Sie mit Wohnmobilen und Campingwagen nur auf bewachten Campingplätzen.
  • Übernachten Sie nicht auf Rastplätzen, insbesondere nicht entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs. Bei Übernachtung im Wohnmobil/Wohnwagen auf Autobahnraststätten werden Reisende regelmäßig Opfer von Diebstählen und Überfällen, die auch unter Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln begangen werden.
  • Seien Sie bei Reisen in den Überseegebieten speziell in ärmeren Gegenden besonders vorsichtig und leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.

Natur und Klima

Klima, Überschwemmungen, Herbststürme und Lawinengefahr

Das Klima reicht von atlantischem Meeresklima über kontinental im Zentrum und Osten und mediterran an der Mittelmeerküste bis zu alpin in den Bergen.
In den Überseegebieten herrscht tropisches bzw. subtropisches Klima.

Vermehrt kommt es insbesondere im Sommer und Frühherbst zu Sturzfluten, die Todesopfer fordern können.
Auf dem Mittelmeer kann es insbesondere von August bis November zu vereinzelten schweren Herbststürmen kommen.

In den Wintermonaten kann in den französischen Alpen Lawinengefahr bestehen.

Busch- und Waldbrände

Insbesondere in Südfrankreich und auf Korsika kommt es vor allem in den Sommermonaten aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen mit Dürreperioden regelmäßig zu Busch- und Waldbränden. In von Waldbränden betroffenen Gebieten sind Verkehrswege häufig gesperrt. Es kann zu Ausfällen der Energieversorgung und der Kommunikationsinfrastruktur kommen.

Tropenstürme in den Überseegebieten

In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison (Martinique, Guadeloupe, Saint-Martin und Saint-Barthélemy), im Indischen Ozean von Januar bis April (La Réunion und Mayotte), im Südpazifik von November bis April (Französisch-Polynesien und Neukaledonien). In dieser Zeit muss mit Tropenstürmen gerechnet werden.

Erdbeben und Vulkane

Neukaledonien, Wallis-et-Futuna, La Réunion und Mayotte sowie die karibischen Überseegebiete liegen in zum Teil seismisch sehr aktiven Zonen, weshalb es zu auch schwereren Erdbeben und erheblicher vulkanischer Aktivität kommen kann.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich fortlaufend über die Witterungslage. Aktuelle Hinweise erhalten Sie über die Medien, z.B. auf Météo France, und über Bekanntmachungen der Präfekturen und Gemeinden, in denen Sie sich aufhalten. Aktuelle Wetterwarnungen bietet MeteoAlarm.
  • Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.
  • Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf der Website Bison Futé.
  • Beachten Sie insbesondere die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.
  • Machen Sie sich bei Reisen in die Überseegebiete mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Zuständige Auslandsvertretung für die Überseegebiete

Die deutsche Botschaft in Paris ist die zuständige konsularische Vertretung auch für die Überseegebiete Frankreichs. In Papeete (Tahiti, Französisch-Polynesien), Fort-de-France (Martinique), Nouméa (Neukaledonien) und Sainte-Clotilde (La Réunion) gibt es deutsche Honorarkonsulinnen und -konsuln, an die sich Reisende in Notfällen wenden können. Matoury (Französisch-Guayana) und Baie-Mahault (Guadeloupe) werden ggf. von Fort-de-France mit betreut.

Grenzkontrollen/Brexit

Siehe Aktuelles - Grenzkontrollen

Es finden stichprobenartige Kontrollen an den Landesgrenzen Frankreichs zu Belgien, Luxemburg, Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an den Luft- und Seegrenzen statt. Es kann daher im Reiseverkehr zu Einschränkungen kommen. Insbesondere bei der Ausreise in das und der Einreise aus dem Vereinigten Königreich und vor allem im grenzüberschreitenden Güterverkehr muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

  • Informieren Sie sich über die Brexit-Webseite der französischen Regierung; sie enthält auch Informationen für Lkw-Fahrer in deutscher Sprache.

Die Weiterreise von den französischen Antillen auf andere Karibikinseln oder z.B. die Ausreise über den niederländischen Teil der Insel St. Martin (Sint Maarten, Flughafen Juliana) ist nur mit Reisepass möglich.

  • Führen Sie stets ein Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) mit sich.
  • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.

Infrastruktur/Verkehr

Siehe Aktuelles

Seit Februar 2024 gelten bei den Zugverbindungen des TGV INOUI der französischen Bahngesellschaft SNCF Gepäckbeschränkungen hinsichtlich Größe und Umfang. Weitere Informationen bietet die Bahngesellschaft SNCF.

Seit September 2024 sind bei Verstößen gegen die Gepäckvorschriften Bußgelder zu zahlen.

Neben einem Inlandsflugnetz gibt es ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz mit Hochgeschwindigkeitszügen und Busverbindungen sowie gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehr in den Städten. Mit Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr (auf dem Luft- und Landweg) muss im Falle von Streiks gerechnet werden. Aktuelle Informationen bietet RATP.
Fast alle Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig.
Ein rotes Lichtzeichen in Kreuzform auf der Rückseite der Ampel des Gegenverkehrs signalisiert, dass dieser Rot hat und bei eigener grüner Ampel ein zügiges Linksabbiegen möglich ist, sofern keine bevorrechtigten Fußgänger an der Kreuzung sind. Ein gelb blinkender Pfeil bei auf Rot geschalteten Ampeln signalisiert möglichen bevorrechtigten Querverkehr.
An Verkehrskreuzungen, die als Kreisverkehr ausgestaltet und ausgeschildert sind („carrefour giratoire"), hat das einfahrende Fahrzeug Vorfahrt zu gewähren. Wenn nichts anderes ausgeschildert ist, gilt – auch in kreisverkehrähnlichen Kreuzungen („rond point") - rechts vor links, d.h. der einfahrende Verkehr hat in der Regel Vorfahrt. Bei mehrspurigen kreisverkehrsähnlichen Kreuzungen ist dem auf der Außenspur fahrenden Fahrzeug Vorrang zu gewähren.
Durchgezogene gelbe Streifen am Fahrbahnrand bedeuten absolutes Halteverbot, unterbrochene Parkverbot.
Blaue Markierungen am Fahrbahnrand weisen auf ein begrenztes und ggfs. kostenpflichtiges Parken mit Parkscheiben (Zones Bleues) hin.
Die Promillegrenze beträgt 0,5; für Fahranfänger in den ersten beiden Jahren 0,2.
Die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen wurde 2018 von 90 auf 80 km/h gesenkt.

In der vom Stadtautobahnring Boulevard Périphérique umschlossenen Innenstadt von Paris und zahlreichen anderen französischen Großstädten sind mittlerweile Umweltzonen eingeführt worden. Diese dürfen unabhängig von der Art des Antriebs nur mit Kraftfahrzeugen befahren werden, die mit einer je nach Schadstoffausstoß abgestuften französischen Umweltplakette „Certificat Qualité de l'Air" (auch Crit'Air) gekennzeichnet sind. Vor dem 1. Januar 1997 erstmals zugelassenen Kraftfahrzeugen und vor dem 1. Juni 1999 erstmals zugelassenen Krafträdern wird keine Umweltplakette erteilt. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Innerhalb der Umweltzonen können Bereiche für Fahrzeuge bestimmter Schadstoffklassen gesperrt oder Parkverbote errichtet werden. Deutsche Umweltplaketten werden nicht anerkannt. Die französische Umweltplakette Certificat Qualité de l'Air kann auch für in Deutschland zugelassene Kraftfahrzeuge anhand von Angaben aus den gültigen deutschen Zulassungspapieren bestellt werden.

Das Fahren mit elektrischen Kleinstfahrzeugen (E-Roller) ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten, es sei denn die Kommune hat dies erlaubt. In Paris ist das Fahren und Abstellen der E-Roller auf den Gehwegen verboten und wird mit Geldstrafen geahndet.

  • Informieren Sie sich bei Zugreisen insbesondere zu den Gepäckvorschriften bei der Bahngesellschaft SNCF.
  • Informieren sich Sie bei Autoreisen z.B. auf Bison Futé.

Führerschein

Der deutsche Führerschein wird anerkannt.

LGBTIQ

Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten; die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

An allen öffentlichen Orten gilt ein generelles Rauchverbot.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen mit Haftstrafen geahndet, mindestens droht ein pauschales Bußgeld in Höhe von 200 EUR.

Es ist in Frankreich nicht erlaubt, an öffentlichen Orten das Gesicht zu verhüllen. Vergehen können zu Strafen von bis zu 150 EUR führen.

Geld/Kreditkarten

Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.

Einreise und Zoll

Siehe Aktuelles

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja
  • Vorläufiger Personalausweis: Ja, muss gültig sein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Frankreich ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.

Reisen in die französischen Überseegebiete

Die Einreise in die Überseegebiete Martinique, Guadeloupe, Französisch-Guayana, Mayotte und La Réunion sowie die Überseeterritorien Französisch-Polynesien, Saint-Pierre-et-Miquelon, Wallis und Futuna, Saint-Martin, Saint-Barthélemy und Neukaledonien ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja, siehe aber Anmerkungen
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:

Reisedokumente müssen gültig sein.
Sollte die Flugroute eine Zwischenlandung auf nicht zu den französischen Überseeterritorien gehörenden Inseln vorsehen wie derzeit z.B. via Mauritius nach La Réunion oder via Tobago nach Martinique, kann es zu Ausweiskontrollen kommen. In diesem Fall ist für die Einreise ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich, der Personalausweis ist nicht ausreichend. Das gilt auch für Rückflüge vom Flughafen Princess Juliana vom niederländischen Teil der Insel, Sint Maarten.

  • Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Nehmen Sie sicherheitshalber einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass mit.

Minderjährige

Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitführen.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Reisende müssen mitgeführte Barmittel (Bargeld, Zahlungsanweisungen, Solawechsel, Aktien, Schuldverschreibungen und fällige Zinsscheine/Kupons) ab 10.000 EUR (bei anderen Währungen die entsprechenden Gegenwerte) bei der Einreise in die EU oder der Ausreise aus der EU bei der zuständigen nationalen Behörde, in der Regel bei den Zollbehörden, schriftlich von sich aus anmelden.
Nähere Informationen erteilen die französischen Zollbehörden Douane.

Tiere

Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u.a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. 
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Gesundheit

Impfschutz

Für die Einreise nach Frankreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden für die Mittelmeerküste und Korsika Impfungen gegen Hepatitis A, für die Rheinebene und das Elsass Impfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in den Sommermonaten vereinzelt in Südfrankreich durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber. Für Frankreich ist die Impfung i.d.R. nicht notwendig.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.

Zika-Virus-Infektion

Im Süden des Landes im Département Var wurden Einzelfälle von lokal erworbenen Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen in Zika-Virus-Infektion.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Frankreich zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Seit 2015 wurden auf Korsika einzelne Fälle von Bilharziose durch Schistosomiasis haematobium berichtet. Sämtliche Infektionen stehen im Zusammenhang mit Aufenthalten und Süßwasserkontakten am Unterlauf des Flusses Cavu/Cavo nahe der Stadt Porto Vecchio im Süden der Insel. Eine grundsätzliche Gefährdung kann dort nicht ausgeschlossen werden, siehe Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden im Fluss Cavu/Cavo ab.

Medizinische Versorgung

In Frankreich besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.

Französische Überseegebiete

Zika-Virus-Infektion

Bis auf La Reúnion und Mayotte sind alle französischen Überseedépartements Übertragungsgebiete für Zika-Viren. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen in Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in allen französischen Überseegebieten durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden in allen französischen Übersee von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu langanhaltenden rheumaähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

HIV/AIDS

In allen französischen Überseedépartments besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in den französischen Überseegebieten ist nicht mit dem europäischen Standard vergleichbar, im regionalen Vergleich jedoch gut. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen sollten sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in die französischen Überseegebiete bewusst sein.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Französisch-Guayana

Impfschutz

Für Französisch-Guayana ist eine Gelbfieberimpfung für alle Personen, die älter als ein Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben, siehe WHO. Es muss landesweit mit einer Übertragung von Gelbfieber gerechnet werden.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung. Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird nach derzeitigem Kenntnisstand aktuell nicht umgesetzt.
  • Als Reiseimpfung werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In Französisch-Guayana liegt ganzjährig ein mittleres Risiko entlang der Flüsse, insbesondere der Flüsse Oiapoque, Approuague, Mana und Maroni vor. Ebenfalls besteht ein mittleres Risiko in den Regionen um den Petit-Saut-Staudamm und Saül sowie Grand Santi und Maripasoula. Die Küstenregion, einschließlich der Städte Kourou und Cayenne gelten als malariafrei. Der Anteil an Malaria tertiana (P. vivax) beträgt über 97%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. 

  • Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas")

In Französisch-Guayana kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen an Herz und Verdauungstrakt auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende jedoch sehr gering.

  • Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.

Martinique

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Guadeloupe

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

St. Barthélemy

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

St. Martin

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Französisch-Polynesien und Neukaledonien

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

La Réunion

Impfschutz

Für die Einreise nach La Reúnion sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Mayotte

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In Überseedépartement Mayotte besteht ganzjährig ein geringes Risiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Informationen
Allgemeines

2507 qkm.

895.312 (UNO Schätzung 2020).

337 pro qkm.

Hauptstadt

Saint-Denis.

Geographie

Réunion liegt 760 km östlich von Madagaskar im Indischen Ozean. Eine Vulkankette verläuft diagonal über die gesamte Insel und teilt sie in zwei Regionen auf: die grüne und schwüle Ostseite (Le Vent) und die trockene, geschützte Süd- und Westseite (Sous le Vent). Der Großteil der Bevölkerung lebt an der Küste. Fünf kleinere Inseln mit einer Gesamtoberfläche von weniger als 50 qkm sind unbewohnt.

Regierung

Französisches Übersee-Department (Départements d'outre-mer/D.O.M.) seit 1946. Parlament (Conseil général) mit 49 Mitgliedern. Entsendet fünf Abgeordnete in die französische Nationalversammlung und drei in den Senat. Ein Präfekt vertritt die französische Regierung, zwei gewählte Versammlungen vertreten regionale Interessen.

Staatsoberhaupt

Emmanuel Macron, seit Mai 2017, vertreten durch die Präfektin Patrice Latron, seit November 2024.

Regierungschef

Cyrille Melchior, Präsident des Generalrats, seit 2017.

Elektrizität

220 V, 50 Hz.

Regierungschef

Cyrille Melchior, Präsident des Generalrats, seit 2017.

Übersicht

Die Portugiesen landeten 1513 als erste Europäer auf Réunion, Frankreich übernahm jedoch 1640 die Kolonialmacht. Die Insel gelangte im 18. Jahrhundert zu einigem Wohlstand, da sie an wichtigen Schiffsrouten zwischen Europa und Asien lag. Zuckerplantagen, auf denen afrikanische Sklaven arbeiteten, waren ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig.
Réunion war französische Kolonie, bis das Land 1946 zum Französischen Überseegebiet ernannt wurde. Die französische Kultur bestimmt einen Großteil des täglichen Lebens, aber es gibt auch afrikanische, indische und chinesische Einflüsse, die zu einer wunderbaren tropischen Mischung beitragen.
Obwohl die leuchtend türkisfarbenen Gewässer um Réunion außergewöhnlich schön sind, eignen sie sich durch die zahlreichen Haiarten, die hier leben, weder zum Schwimmen noch für andere Wassersportarten. Der eigentliche Hauptgrund, warum es Touristen nach Réunion zieht, sind seine überwältigend schönen Trekkingrouten über bergiges Terrain.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Condor (DE) fliegt in Kooperation mit Air Austral (UU) ab Frankfurt a.M. viermal pro Woche via Mauritius nach St. Denis Réunion.

Air Austral (UU), die nationale Fluggesellschaft von La Réunion, Air France (AF), Corsair (SS) und French Bee (BF) fliegen täglich nonstop von Paris-Charles de Gaulle und von Paris-Orly nach Saint-Denis de La Réunion. Tickets für die French Bee-Flüge werden auch von Air Caraïbes (TX) angeboten.

Zubringerflüge nach Paris bestehen u.a. mit Lufthansa (LH) ab München und Frankfurt/M., mit Austrian (OS) ab Wien und mit Swiss (LX) ab Zürich; auch Air France (AF) bietet Zubringerflüge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Paris an.

Air Austral (UU) verbindet mehrmals täglich Mauritius mit La Réunion.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - St. Denis: 14 Std.; Wien - St. Denis: 18 Std. 10 Min.; Zürich - St. Denis: 15 Std. 25 Min. (jeweils mit mindestens 1 Zwischenstopp; die Reisezeit variiert, je nach Länge der Aufenthalte bzw. etwaigem Flughafenwechsel in Paris).

Réunion Roland Garros (RUN) liegt 8 km östlich von Saint-Denis (Fahrtzeit: 20 Min.) und westlich von Sainte-Marie. Cars Jaunes (gelbe Busse) fahren mehrmals täglich vom Flughafen nach Saint-Denis, Sainte-Marie und zu verschiedenen Küstenorten. Flughafeneinrichtungen: Bars, Bank/Wechselstube, Mietwagenschalter, Duty-free-Shop, Postamt, Restaurants, Läden, Tourist-Information, Hotelreservierungsschalter.

Saint-Pierre Pierrefonds (ZSE) liegt 5 km von Saint-Pierre und 10 km von St. Louis entfernt. Busse fahren regelmäßig nach Saint-Pierre und nach St. Louis. Es gibt einen Taxistand und Mietwagenschalter.

Ausreisegebühr

Keine.

 

Anreise mit dem Pkw

Maut: Es gibt keine gebührenpflichtigen Straßen.

Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend.

 

Anreise mit dem Schiff

Der wichtigste Hafen, Pointe-des-Galets, wird von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

Kreuzfahrtschiffe

Anbieter wie Cunard, AIDA, Phoenix und Hapag Lloyd starten ihre Kreuzfahrten mit Zwischenstopp in La Réunion u.a. in deutschen Häfen, wie Hamburg oder Bremerhaven.

Aus weiteren europäischen Häfen kommend legen u.a. auch Kreuzfahrtschiffe von MSC und Costa in La Réunion an.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

U.a. bieten Flugunternehmen wie Helilagon und Corail Helikopter-Rundflüge über die Insel an.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Entlang der Küste umrundet eine Ringstraße die gesamte Insel. Durchs Inselinnere verläuft in südwestlicher Richtung eine Straße zwischen den Küstenstädten Saint-Benoît und Saint-Pierre. Außerdem zweigen diverse oft äußerst kurvige Straßen von der Küstenstraße ins Inselinnere ab.

Maut: Auf La Réunion gibt es keine mautpflichtigen Straßen.

Tankstellen sind ausreichend vorhanden.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Die Straßen sind allgemein sehr gut ausgebaut und gewartet. Die meisten Straßen sind geteert.

Staßenklassifizierung

Das Straßennetz umfasst Autobahnen, die die großen Städte verbinden sowie Landstraßen, die ins Inselinnere führen.

Autovermietung

Mietwägen sind am Flughafen und in den größeren Städten erhältlich. Die Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt sein, um einen Wagen mieten zu können.

Taxi

Taxis sind in den Städten verfügbar, aber sehr teuer.

Fahrrad

Fahr- und Motorräder können in den Städten und oft auch in größeren Hotelanlagen gemietet werden.

Reisebus

Die Busverbindungen sind ausgezeichnet. Es gibt Stadtbusse, die hauptsächlich in Saint-Denis fahren und die gelben Busse, sogenannte cars jaunes, welche die Städte miteinander verbinden. Busse sind auf La Réunion sehr komfortabel.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,5 ‰; Fahranfänger: 0,2 ‰ in den ersten 3 Jahren.
- Anschnallpflicht;
- Telefonieren ist nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 50 km/h;
- auf Landstraßen: 90 km/h;
- auf Autobahnen: 110 km/h.

Es gilt die französische Straßenverkehrsordnung, jedoch kann es örtliche Besonderheiten geben.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (0)89 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (0)89 76 76 76.

Bei Pannen oder Unfällen mit dem Mietwagen ist zunächst der Autovermieter zu kontaktieren.

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist gültig.

 

Vor Ort unterwegs mit der Bahn

Auf La Réunion verkehren keine Züge.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Verschiedene Reedereien betreiben den Küstenverkehr rund um die Insel. In zahlreichen Häfen kann man auch Boote mieten.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Réunion verfügt über eine sehr gute ärztliche Versorgung und einen effizienten Notfalldienst. Es gibt zahlreiche Krankenhäuser, und jede Stadt hat eine ambulante Krankenstation. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC). Die Behandlung erfolgt gegen Vorlage der EHIC. Diese regelt die Versorgung und Kostenrückerstattung beim Krankheitsfall für EU- und EFTA-Staatsbürger.

In der EHIC ist kein Rücktransport nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall im Ausland enthalten. Die gesetzlichen Krankenkassen dürfen diese Leistung nicht anbieten. Einen Rücktransport bezahlen nur private Reiseversicherungen. Man sollte sich bei der Krankenkasse nach den Leistungen erkundigen und ob eine zusätzliche Reisekrankenversicherung empfohlen wird.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Hepatitis A ist weitverbreitet, Hepatitis B ist hochendemisch. Eine Schutzimpfung gegen Hepatitis A wird empfohlen, gegen Hepatitis B bei Langzeitaufenthalten, engem Kontakt mit der Bevölkerung und bei Kindern und Jugendlichen.

[3] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Essen und Trinken

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B.Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Leitungswasser ist normalerweise gechlort und relativ sauber, in der Umgewöhnungszeit können allerdings leichte Magenverstimmungen auftreten, abgefülltes Wasser wird daher für die ersten Urlaubstage empfohlen. Außerhalb der Städte ist das Wasser nicht immer keimfrei und sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Milch ist nicht pasteurisiert und sollte ebenfalls abgekocht werden. Trocken- und Dosenmilch nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Milchprodukte aus ungekochter Milch am besten vermeiden. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber landesweit kommt vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz.

 

Geld

Währung

Für die französischen Überseegebiete (Départements d'Outre-Mer) Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique und Réunion sowie für die Gebietskörperschaften (Collectivités Territoriales) Mayotte und St. Pierre und Miquelon ist seit 1. Januar 1999 der Euro die offizielle Währung. Nähere Informationen zur Verwendung des Euro im Kapitel Frankreich. In dem französischen Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) Französisch-Polynesien und in dem französischen Überseeterritorium (Territoires d'Outre-Mer/T.O.M) Neukaledonien ist die offizielle Währung der CFP Franc, der an den Euro gebunden ist.

1 Euro = 100 Cents. Währungskürzel: €, EUR (ISO-Code). Banknoten gibt es in den Werten 5, 10, 20, 150, 100, 200 und 500 Euro, Münzen in den Nennbeträgen 1 und 2 Euro, sowie 1, 2, 5, 10, 20 und 50 Cents.

Kreditkarten

Internationale Kreditkarten wie American Express, Diners Club und Visa sowie teilweise auch Mastercard werden überall auf La Réunion akzeptiert, außer von den meisten Bed & Breakfast und Herbergen sowie von Snackbar und Straßenküchen. Reisende sollten deshalb stets über ausreichend Bargeld verfügen. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten (kreolisch: un gabier) überall auf La Réunion Geld abgehoben werden, außer in Mafate. Grundsätzlich gilt: Umso höher der Ort gelegen ist, um so seltener sind Geldautomaten auf La Réunion. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland

Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.

Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks werden auf Réunion nicht akzeptiert.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-16.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

S. Frankreich.

Importbeschränkungen

Keine Beschränkungen bei der Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung; Deklarationspflicht ab 10.000 Euro für Reisen von oder nach außerhalb der EU.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprache ist Französisch. Créole und Gujarati werden ebenfalls gesprochen.

Öffentliche Feiertage

Überblick

Wie in Frankreich (s. Frankreich).

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel dürfen (bei Einreise aus Nicht-EU-Ländern) Reisende zollfrei nach Frankreich einführen:

200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 100 Zigarillos oder 250 g Tabak;
1 l Spirituosen (Alkoholgehalt über 22%) oder 2 l alkoholische Getränke und Spirituosen (Alkoholgehalt bis zu 22%);
4 l Wein;
16 l Bier.

Arzneimittel für den persönlichen Bedarf des Reisenden;
Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 430 €; Kinder unter 15 Jahren generell 150 €.
Tabakwaren und Spirituosen dürfen nur von Personen ab 18 Jahren eingeführt werden.

Import/Export in die EU

Siehe Frankreich.

Geschenke/sonstige Waren bis zu einem Gesamtwert von 1000 €.

Weitere Informationen sind vom Zollamt von La Réunion erhältlich.

Kommunikation

Telefon

Internationale Telefonvorwahl. Die Landesvorwahl ist 00262.

Mobiltelefon

GSM 900/1800 und 4G- und 5G-Mobilfunknetz. Netzbetreiber sind u.a. Orange Réunion, SFR Réunion und Free Réunion. Die touristischen Stätten sind durch das Mobilfunknetz abgedeckt, wie Vulkan, Mafate, Rivière des Remparts und Cilaos.

Internet

WLAN gibt es in den meisten Hotels und gastronomischen Einrichtungen. Außerdem gibt es Internet-Cafés und kostenlose WLAN-Hotspots.

Post

Post nach Europa ist bis zu drei Wochen unterwegs. Postlagernde Sendungen können nach Saint-Denis geschickt werden.

Radio

Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in La Réunion empfangen.

Einkaufen

Überblick

Spitze und Stickereien, Korbwaren. Rum-, Bourbon-Vanille-, Geranien- und Ylang-Ylang-Essenzen. Auf den vielen Märkten findet man neben Obst, Gemüse und Gewürzen auch viele Mitbringsel wie Kleidung und Schuhe.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
08.30-12.00 Uhr und 14.30-18.00 Uhr.

Kulinarisches

Übersicht

Die ausgezeichneten Restaurants bieten französische und kreolische Spezialitäten an, wie Rougail (Meeresfrüchte mit verschiedenen Soßen) und zahlreiche Currys. Das einheimische Gemüse Bredes schmeckt ähnlich wie Spinat. Spezialitäten sind auch Petit salé aux lentilles (Gepökeltes mit Linsen) oder Canard au maïs (Ente mit Mais).

Getränke:
Beliebt sind arabischer Kaffee (Café Bourbon) und der gute einheimische Rum, der in verschiedenen Sorten Rumpunsch wie Rhum Arrange (weißer Rum mit Vanille, Orchideen, Anis und Zimt) verwendet wird. Bier und Wein aus Réunion sind empfehlenswert. Die Auswahl an alkoholischen Getränken ist gut. Schankzeiten werden i. Allg. nicht so genau beachtet.

Kultur

Religion

Katholiken 90%. Muslimische Minderheit.

Soziale Verhaltensregeln


Kleidung: Legere Kleidung ist durchaus angebracht.

Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen gelten auch hier. Die indischen, pakistanischen und europäischen Einwanderer haben sich ihre unterschiedlichen Kulturformen weitgehend erhalten und feiern ihre eigenen Feste und Feiertage.

Trinkgeld:
Ca. 10% sind üblich.

Landesdaten

Vorwahl

+262

Fläche(qkm)

2507

Bevölkerung

895.312

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

337

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

15