Hotel Cumbres Lastarria
- ab Tag 1
- in Santiago de Chile
Hotel Cumbres Lastarria (4*) o.ä.
Gletscher, Granitgipfel und grenzenlose Freiheit – eine Rundreise durch Patagonien führt Dich an das sagenumwobene „Ende der Welt“. Erlebe das monumentale Naturschauspiel der riesigen Eisfelder, entdecke die wilde Tierwelt Feuerlands und wandere durch die unberührtesten Landschaften der Erde. Diese Reise verbindet die Highlights von Chile und Argentinien zu einem eindrücklichen Erlebnis voller Magie und Kontraste. Erfülle dir einen Traum und starte Dein Abenteuer im wilden Süden Südamerikas. Eingerahmt wird Dein Wildnis-Abenteuer von den Metropolen Santiago de Chile und Buenos Aires mitsamt ihrer Umgebung. Freu Dich auf eine aktive, kontrastreiche und aussergewöhnliche Reise mit Gleichgesinnten, gutem Essen und einem hochmotivierten Reiseleiter!
Santiago de Chile (A)
Ankunft in Santiago de Chile am Morgen, organisierter Transfer zum Hotel in Santiago de Chile Private City-Tour mit deutschsprachigem Guide (ca. 4h) Auf dieser halbtägigen Tour erkunden wir die historischen und modernen Highlights von Santiago. Wir beginnen die Tour mit einem Besuch der Moneda und des Regierungspalastes. Dann besuchen wir ein Viertel, das für seine Märkte und Einkaufsmöglichkeiten bekannt ist und nutzen die Gelegenheit, das geschäftige Treiben der Stadt zu geniessen. Anschliessend geht es zur berühmten Plaza de Armas, die von der Kathedrale und historischen Sehenswürdigkeiten umgeben ist. Weiter geht es zum Hügel Santa Lucía, von wo aus man einen atemberaubenden Blick auf den Parque Forestal und den Fluss Mapocho geniessen kann. Gegen Ende der Tour erreichen wir das Kultur- und Künstlerviertel von Santiago, bekannt als Bellavista. Zu guter Letzt besteigen wir den höchsten Hügel der Stadt, den San Cristóbal im Metropolitan-Park. Zum Abschluss dieser kurzweiligen Stadtrundfahrt fahren wir durch das Viertel Providencia, das für seine Fünf-Sterne-Restaurants, eleganten Geschäfte und modernen Hochhäuser bekannt ist.
Hotel Cumbres Lastarria (4*) o.ä.
Viña del Mar, Valparaiso & Isla Negra (FM)
Tagesausflug Viña del Mar, Valparaiso & Isla Negra, Privattour mit deutschsprachigem Guide (ca. 8h) Wir beginnen unseren privatgeführten, deutschsprachigen Ausflug in Richtung Isla Negra an der Zentralküste, wo wir das Haus des berühmten Dichters Pablo Neruda, Nobelpreisträger von 1971, besuchen werden. Sein Haus mit Blick auf den Ozean wurde als Rückzugsort vor der Hektik Santiagos erbaut. Er kam vor allem hierher, um Inspiration für seine bekannten Gedichte zu finden. Im Haus ist seine Sammlung antiker Flaschen, indianischer Masken und maritimer Artefakte erhalten geblieben.
Anschliessend fahren wir nach Norden entlang des wunderschönen Casablanca-Tals, um nach Valparaíso zu gelangen, dem ältesten und wichtigsten Hafen Chiles. Das malerische Stadtbild von Valparaíso wird durch die umliegenden Hügel unterstrichen, die scheinbar direkt ins Meer abfallen. Eine Fahrt mit dem Funicular darf bei einem Besuch von Valparaiso nicht fehlen. Im Restaurant Maralegre geniessen wir ein feines Mittagessen (Vorspeise, Hauptgericht, Dessert, Tee, Kaffee, Mineralwasser & 1 Glas Wein pro Person).
Nach dem Besuch eines der bedeutendsten maritimen Reiseziele der Pazifikküste fahren wir weiter entlang der Küste nach Norden, um die Stadt Viña del Mar zu erreichen. Aufgrund ihrer vielen Parks mit riesigen Bäumen und Palmen hat sich Viña del Mar den wohlverdienten Namen „Gartenstadt“ erworben. Wir erfahren auch etwas über ihre Geschichte und besuchen die Strände sowie das Casino.
Am späten Nachmittag, bevor wir zum Hotel zurückkehren, fahren wir durch die landwirtschaftlich geprägten Täler von Curacaví und Casablanca, eine Region, die für ihre Produktion hochwertiger Weissweine bekannt ist.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Maipo Valley, Santa Rita & Cousiño-Macul (FM)
Tagesausflug Maipo Valley, Santa Rita & Cousiño-Macul, Privattour mit deutschsprachigem Guide (ca. 8h) Das Maipo-Tal liegt in der Nähe von Santiago und verfügt über besonders günstige Bodenbedingungen für den Weinanbau und damit für die Weinproduktion. Auf unserem privatgeführten Ausflug mit deutschsprachigen Guide fahren wir in das Dorf Alto Jahuel im Tal, um das Weingut Santa Rita zu besuchen. Hier wird seit 1880 Wein hergestellt; wir besichtigen die Weinberge, die Abfüllanlage und die Keller. Hier haben wir die Gelegenheit, mehr über die Produktion zu erfahren und einige der besten Weine zu verkosten. Unsere Reise durch das Tal führt uns weiter zum Weingut Cousiño Macul, das 1872 von französischen Architekten erbaut wurde. Hier erfahren wir mehr über die Geschichte dieses Familienweinguts und machen einen Rundgang durch die Anlagen, um den gesamten Weinherstellungsprozess sowie einige der alten Geräte zu sehen, die bei der Weinproduktion von Cousiño Macul zum Einsatz kommen. Nach diesem beeindruckenden Erlebnis kehren wir nach Santiago zurück.
Nach diesem beeindruckenden Erlebnis kehren wir nach Santiago zurück.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Weitere Informationen Flughafen Arturo Merino Benitez Intl, Weitere Informationen Flughafen El Calafate, Santiago de Chile (F), El Calafate - El Chaltén (A)
Organisierter Transfer vom Hotel zum Flughafen von Santiago de Chile.
Organisierter Transfer vom Flughafen El Calafate nach El Chaltén.
Unterwegs Abendessen im La Leona/Lago Viedma.
Estancia La Quinta (4*) o.ä.
Fitz Roy Valley mit Piedras Blancas-Aussichtspunkt und Laguna Capri (FMA)
Tageswanderung Fitz Roy Valley mit Piedras Blancas-Aussichtspunkt und Laguna Capri - Privattour mit spanisch- & englischsprachigem Guide (ca. 7h) Wanderung: 17 km / Höhenunterschied: 320 m / Schwierigkeitsgrad: mittel Der Tag beginnt mit einem privaten Transfer, der Sie von Ihrem Hotel abholt und Sie zusammen mit dem spanisch- & englischsprachigem Reiseleiter nach Puente del Río Eléctrico bringt.
Von dort aus beginnen wir unsere Wanderung, vorbei am Aussichtspunkt des Gletschers Piedras Blancas, bis zum Poincenot-Camp, wo wir einen der spektakulärsten Panoramablicke auf die gesamte Fitz-Roy-Bergkette geniessen können.
Wir wandern weiter durch wunderschöne Wälder und entlang von Flüssen in Richtung Laguna Capri, wo wir weiterhin die Aussicht auf den Cerro Fitz Roy geniessen.
Anschliessend machen wir uns auf den Rückweg nach El Chaltén.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Hinweis: Diese Tageswanderung ist abhängig von den Wetterbedingungen!
Nationalpark Los Glaciares - El Calafate (FM)
Halbtageswanderung Los Condores and Las Aguilas-Aussichtspunkt, Privattour mit spanisch- & englischsprachigem Guide (ca. 2.5-3h) Wanderung: 7 km / Höhenunterschied: 183 m / Schwierigkeitsgrad: Leicht Wir verlassen das Zentrum von El Chaltén und überqueren am Ortseingang eine Brücke über den Fitz-Roy-Fluss, bis wir die Büros des Nationalparks erreichen.
Hier beginnt der Wanderweg, und wir machen uns auf den Weg zu den Aussichtspunkten „Los Cóndores“ und „Las Águilas“ Nach einem sanften Aufstieg von etwa vierzig Minuten erreichen wir einen Aussichtspunkt, dessen strategische Lage den Blick auf Kondore ermöglicht, die über das Tal des Vueltas-Flusses und des Fitz-Roy-Flusses fliegen. Ausserdem ist es ein hervorragender Ort, von dem aus wir die Granitgipfel der Torre- und Fitz-Roy-Gruppe, ihre Gletscher und das Dorf El Chaltén bewundern können. Der Aussichtspunkt Las Águilas ist nur weitere dreissig Minuten Fussweg auf einem ebenen Weg entfernt und bietet Ausblicke auf den prächtigen Viedma-See und die Weite der patagonischen Steppe.
Hinweis für alle Touren in der Region: Es liegt im Ermessen des Tour-Anbieters, die körperliche Verfassung der Teilnehmer für die Teilnahme an der Wanderung zu beurteilen. Wenn der Reiseleiter der Ansicht ist, dass die körperliche Verfassung nicht ausreicht, ist er befugt, die Durchführung der Leistung zu verweigern (Alternativen verfügbar).
Mittagessen im Restaurant Maffia, El Chaltén. Organisierter Transfer zum Busbahnhof von El Chaltén.
Fahrt mit dem öffentlichen Bus nach El Calafate. Organisierter Transfer in El Calafate vom Busbahnhof zum Hotel.
Imago Hotel & Spa o.ä.
Fossils Canyon Tour - Estancia Cristina (FM)
Ganztagesausflug “Fossils Canyon Tour - Estancia Cristina”, Privattour mit Deutsch- & englischsprachigen Guides (ca. 11h) Ihr Tag beginnt mit einem Transfer von Ihrem Hotel in El Calafate zum Hafen Punta Bandera, der 50 km von der Stadt entfernt liegt.
Dort gehen Sie an Bord eines modernen und komfortablen Schiffes, um über den Lago Argentino zu fahren, wobei Sie zwischen Eisbergen und atemberaubenden Landschaften hindurchgleiten. Während der Fahrt geniessen Sie einen atemberaubenden Panoramablick auf den Upsala-Gletscher. Nach der Ankunft auf der Estancia Cristina begeben Sie sich auf ein aufregendes 4×4-Abenteuer durch die Feruglio-Bergkette. Nach einer etwa 10 km langen Fahrt in die Berge erreichen Sie einen abgelegenen Punkt, von dem aus eine kurze Wanderung beginnt. Durch eine von Gletschererosion geprägte Landschaft gelangen Sie zu einem Aussichtspunkt, der einen Panoramablick auf den riesigen Upsala-Gletscher und die unberührte Wildnis um ihn herum bietet. Von hier aus beginnt Ihre 14 km lange Wanderung durch den beeindruckenden Fossil Canyon – einen uralten Meeresboden, auf dem Sie eine bemerkenswerte Ansammlung von Fossilien sehen werden, Überreste des letzten Meereseindrangs, die nun durch Gletschererosion freigelegt wurden. Entlang des Wanderwegs bewundern Sie einzigartige Felsformationen und eine reiche Farbvielfalt, die die geologische Geschichte der Region offenbaren. Während der Wanderung machen Sie eine Pause, um Ihr Lunchpaket zu geniessen. Die Wanderung endet im Tal der Estancia, von wo aus Sie die letzte Etappe zurück zur Hauptlodge zurücklegen. Hinweis: Aufgrund der körperlichen Anforderungen und des anspruchsvollen Geländes ist diese Wanderung nur für Personen geeignet, die über eine gute Fitness verfügen. Dieses Programm wird nicht für Personen mit Rücken-, Hüft-, Knöchel- oder Knieproblemen empfohlen.
Nach dem Besuch steigen Sie wieder in den Katamaran ein, um die Rückfahrt in Richtung des Hafens von Punta Bandera anzutreten.
Von dort aus werden Sie mit dem Transfer zurück zu Ihrem Hotel in El Calafate gebracht.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Perito Moreno Glacier Excursion (F)
Ganztagesausflug “Perito Moreno Glacier Excursion ”, Privattour mit Deutsch- & englischsprachigen Guides (ca. 11h) Abfahrt vom Hotel in Richtung des Perito-Moreno-Gletschers, der sich im Gletscher-Nationalpark, 80 km von der Stadt Calafate entfernt, befindet. Die privatgeführte Tour hält von Beginn an angenehme Überraschungen bereit. Beim Verlassen der Stadt sieht man auf der rechten Strassenseite den Lago Argentino mit der Bucht Redonda, die eine interessante Vielfalt an Vogelarten beherbergt. Auf den ersten 50 km führt die Strecke durch die patagonische Steppe. Am Eingang zum Nationalpark vollzieht sich ein drastischer Wechsel in der Vegetation, die reich an den für die patagonischen Anden typischen Baumarten ist - vor allem Ñires, Lengas und Kirschbäume. Der Gletscher ist ein beeindruckender Eisfluss mit einer Fläche von 257 qkm, einer Länge von 30 km und einer Breite von vier km. Die Höhe der Stirnwand liegt zwischen 50 und 60 Metern über dem Seespiegel. Im mittleren Teil des Gletschers erreicht das Eis eine Tiefe zwischen 250 und 350 Metern. Dieser gefrorene Fluss fliesst vom kontinentalen Eisfeld herab und verursacht auf seinem langsamen Weg Erdrutsche und Explosionen, die den Gletscher zu einem Wunder in ständiger Bewegung machen. Es ist ein Schauspiel, das nicht nur durch seine visuelle Schönheit beeindruckt, sondern auch durch das ständige Dröhnen, das man aus seinem Inneren hört, weshalb er zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Während der Tour ermöglicht ein Spaziergang auf den Wegen an der Vorderseite des Gletschers einen Blick auf dieses beeindruckende Naturwunder aus einer anderen Perspektive.
Perito Moreno-Bootsfahrt mit deutschsprachigem Guide (ca. 1h) Die einstündige Bootsfahrt mit deutschsprachigen Guide entlang eines der Arme des Lago Argentino bietet die Möglichkeit, den Perito-Moreno-Gletscher aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten. Dabei können wir die imposante Höhe seiner Eiswände bewundern und, wenn das Glück und der Gletscher es zulassen, vielleicht sogar spektakuläre Abbrüche miterleben. Sie ist eine ideale Ergänzung zu den Gletscherwanderwegen.
Die Tour endet mit der Rückfahrt zum Hotel in El Calafate.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
El Calafate - Puerto Natales (F)
Organisierter Transfer zum Busbahnhof von El Calafate. Fahrt mit dem öffentlichen Bus nach Puerto Natales in Chile. Organisierter Transfer in Puerto Natales vom Busbahnhof zum Hotel.
Hotel Noi Indigo Patagonia (4*) o.ä.
Torres del Paine Nationalpark (FM)
Ganztagesausflug “Torres del Paine Nationalpark”, Privattour mit deutschsprachigem Guide (ca. 10h) Heute holen wir Sie vom Hotel in Puerto Natales ab und beginnen unsere Tour mit einem Besuch der Mylodón-Höhle, die etwa 30 Minuten von der Stadt entfernt liegt. Diese Höhle wurde 1895 von einem deutschen Forscher entdeckt. Er fand ein Stück Fell eines 10.000 Jahre alten prähistorischen Tieres namens „Mylodón“. Nach dem Besuch dieses Naturdenkmals fahren wir weiter in Richtung des Dorfes Cerro Castillo, dem Zentrum der Schafzucht in dieser Region. Auf unserer Weiterfahrt werden wir die Berge des Paine-Massivs (bei gutem Wetter) sehen, darunter die berühmten Torres del Paine und die spektakulären Cuernos del Paine. Bevor wir den Parkeingang erreichen, können wir den Sarmiento-See und die Amarga-Lagune sehen. Dies ist auch der beste Ort, um die Tierwelt des Parks in grosser Zahl und in unmittelbarer Nähe der Strasse zu beobachten. Später fahren wir weiter in den zentralen Bereich des Parks, um die Aussicht auf den Nördenskjöld- und den Pehoe-See zu geniessen. In dieser Gegend können wir auch herrliche Ausblicke auf den Salto-Grande-Wasserfall geniessen. Anschliessend machen wir eine Pause und essen zu Mittag, bevor wir eine etwa einstündige Wanderung zum Grey-See unternehmen. Hier werden wir Zeuge der vielen Eisberge, die vom Grey-Gletscher stammen – ein Zeugnis der letzten Eiszeit hier in Patagonien.
Bootsausflug auf dem Lago Grey mit englischsprachigem Guide (ca. 1h) Nach einem Mittagessen im Hotel Lago Grey unternehmen Sie einen etwa einstündigen Bootsausflug auf dem gleichnamigen See mit einem englischsprachigem Guide. Dieser Ausflug lädt uns ein, den beeindruckend grossen Grey-Gletscher aus nächster Nähe zu betrachten - ein Naturwunder, das den Abschluss des südlichen Eisfeldes bildet. Wir werden ihn in seiner ganzen Pracht besichtigen und bewundern, während wir über den Grey-See fahren. Nach einer etwa 35-minütigen Fahrt nähern wir uns der Gletscherfront, die durch eine zentrale Insel in zwei Teile geteilt ist, auf der das Anlegen erlaubt ist. Die vielfältigen Formen und Farben dieser beeindruckenden Landschaft werden uns sicherlich in ihren Bann ziehen. Mit etwas Glück können wir sogar schwimmende Eisberge beobachten oder sehen, wie Teile der Eiswand in das eiskalte Wasser des Sees stürzen.
Der Ausflug endet mit der Rückfahrt nach Puerto Natales.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Puerto Natales - Punta Arenas (F)
Organisierter Transfer von Puerto Natales nach Punta Arenas.
Estancia Rio de los Ciervos o.ä.
Weitere Informationen Punta Arenas, Weitere Informationen , City Tour Punta Arenas (F), Punta Arenas (A)
Punta Arenas ist die regionale Hauptstadt der Region Magallanes y Antártica im chilenischen Patagonien. Punta Arenas (ehemals Punta Arenosa , "Sandy Point") liegt auf der Halbinsel Braunschweig und wurde im 17. Jahrhundert vom Engländer J. Byron gegründet, der ihm den Namen Sandy Point gab. Mit rund 125.000 Einwohnern (2015) ist es die grösste Siedlung an der Magellanstrasse und liegt 1418 km von der Antarktis entfernt. Die Geschichte und das wirtschaftliche Wachstum der Stadt basieren auf dem Seehandel, der Ölförderung und der Schafzucht.
Die Stadt verfügt über alle Arten von Einrichtungen, insbesondere eine Fülle von Banken, Geschäften, Supermärkten, Apotheken, Wanderausrüstungsgeschäften und eine zollfreie Zone namens "Zona Franca".
Vertrauen Sie nicht dem Wetterbericht, normalerweise können Sie Regen, Wind und Sonne am selben Tag bekommen. Es wird immer damit gerechnet, dass im Winter Schnee fällt.
Halbtagesausflug “City Tour Punta Arenas”, Privattour mit deutschsprachigem Guide (ca. 3.5h) Unsere malerische Stadtrundfahrt durch Punta Arenas beginnt mit einem Halt im Maggiorino-Borgatello-Museum, in dem ethnische Artefakte der Ureinwohner, Beispiele der regionalen Flora und Fauna sowie historische Informationen zu sehen sind. Anschliessend besuchen wir einige wichtige Sehenswürdigkeiten und dann das spektakuläre Nao-Victoria-Museum. Dort können wir Nachbildungen der Schiffe besichtigen, die zur Entdeckung der Region und zur Besiedlung des Landes beigetragen haben oder eine historische Bedeutung für die chilenische Region Magallanes besitzen. Danach setzen wir unsere Reise fort und erkunden verschiedene Sehenswürdigkeiten und Höhepunkte wie den Hauptplatz und die Statue von Fernando de Magallanes. Zu guter Letzt begeben wir uns zum Aussichtspunkt „Cerro de la Cruz“, von dem aus man einen Panoramablick auf die Stadt, die Magellanstrasse und die Insel Feuerland geniessen kann.
Nach Tour-Ende Check-in für die Expeditions-Kreuzfahrt.
Atemberaubende Landschaften und Ausblicke werden Sie die ganze Expeditionsfahrt über begleiten: während der Fahrt durch die Gletscher-Allee, durch die schmalen Fjorde und vorbei an unberührten Urwäldern. Diese beeindruckende Route umfasst die Highlights der Fjorde Feuerlands und führt Sie in 5 Tagen/4Nächten von Punta Arenas nach Ushuaia. Erleben Sie unvergessliche Landgänge und Exkursionen, Gletscher, die Magellanpinguine und die mystische Kap Hoorn Insel. Der Ausgangspunkt für Ihre Expeditionskreuzfahrt ist die Hafenstadt Punta Arenas. Hier liegen die Schiffe von Australis am Kai und warten darauf, mit Ihnen in See zu stechen. Der Check-in findet zwischen 13 und 17 Uhr, das Boarding ab 18 Uhr statt. Für Ihren ersten Abend an Bord ist das feierliche Auslaufen aus dem Hafen von Punta Arenas, ein erstklassiges Abendessen und ein erster Einführungsvortrag zum Kennenlernen der Crew und des Expeditionsteams geplant.
Doppelkabine Kat. AA, All Inclusive
Ainsworth Bucht – Tucker Inseln (FMA)
Am frühen Morgen des zweiten Tages fahren wir durch den Almirantazgo Fjord, einem Nebenarm der Magellanstrasse. Die imposanten Berggipfel des Karukinka-Nationalparks überragen die Nordseite des Fjordes, während sich das südliche Ufer durch tief eingeschnittene Fjorde des Alberto-de-Agostini-Nationalparks kennzeichnen. Langsam nähern wir uns der Ainsworth-Bucht, unserem Ankerplatz und Startpunkt für unseren ersten Landgang. Nach dem Frühstück bringen uns die Expeditionsschlauchboote (Zodiacs) an die nahegelegene Küste und wir beginnen unsere Wanderung durch die unberührte Flora und Fauna Feuerlands. Sie können zwischen zwei Wanderungen wählen: einem beeindruckenden Spaziergang durch den subantarktischen Magellanwald, vorbei an einem Torfmoorgebiet und hin zu einem versteckten Wasserfall oder einer anspruchsvollen Wanderung über den Kamm einer Gletschermoräne. Nach dem Mittagessen an Bord ist für den Nachmittag eine Expedition in unseren Zodiacs zu den Tucker Inseln geplant. Ihr/e ExpeditionsleiterIn erklärt Ihnen interessante Informationen wie die Inseln entstanden sind und wie sich die Landschaft seit der letzten Eiszeit verändert hat. Das eigentliche Highlight der Tucker Inseln ist jedoch die Vogelwelt: auf einer abgelegenen Pinguinkolonie können wir hunderte Magellanpinguine beobachten! Wir nähern uns mit unseren Booten und beobachten Sie beim Sonnenbaden, beim Brüten oder der Aufzucht Ihrer Jungtiere. Neben Pinguinen können wir auch Kormorane, nistende Austernfischer, Raubmöwen, Blutschnabelmöwen, Adler und sogar gelegentlich Andenkondore sichten.
Pia-Gletscher - Allee der Gletscher (FMA)
Über Nacht umfahren wir den Westzipfel der Feuerlandinsel durch die engen Gabriel-, Magdalena, und Cockburn-Kanäle. Kurz nach dem Frühstück brechen wir in unseren Zodiacs Richtung Pia-Fjord auf und gehen dort in unmittelbarer Nähe zum Pia-Gletscher an Land. Die Wanderung ist gemütlich, obwohl man für die körperlich anstrengenderen Strecken über eine gewisse Grundkondition verfügen sollte. Alle Anstrengungen werden durch die spektakulären Panoramablicke auf den beeindruckenden Pia-Gletscher fürstlich belohnt. Am Nachmittag legen wir eine wohl verdiente Ruhepause ein und geniessen an Bord die Fahrt durch die spektakuläre Gletscher-Allee. Innerhalb 1½ Stunden können wir hier fünf aufeinanderfolgende Gletscher beobachten, die sich von den Bergen der Darwin-Kordillere Richtung Beagle-Kanal vorschieben. Geniessen Sie spektakuläre Aussichten von unseren Aussendecks, den Lounges oder ungestört in Ihrer Kabine!
Kap Hoorn - Wulaia-Bucht (FMA)
Nach der Fahrt durch den Murray-Kanal und die Nassau-Bucht erreichen wir schliesslich den Kap-Hoorn-Nationalpark! Zum Nationalpark, der zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt wurde, gehören mehrere Inseln, von denen die Südlichste als Kap-Hoorn-Insel bekannt ist. An der absoluten Südspitze des südamerikanischen Kontinents gelegen, ist der Nationalpark für seine abgelegene und schwer zugängliche Lage und sein launisches Wetter bekannt. Die Kap-Hoorn-Insel ist eine wilde, felsige Landzunge, die sich an der Stelle aus dem Meer erhebt, an der Atlantik und Pazifik aufeinandertreffen. Australis ist eine der sehr wenigen Reederei weltweit mit der Genehmigung, bei gutem Wetter Landgänge auf der Kap-Hoorn-Insel durchzuführen. Schon vom Meer aus hat man einen beeindruckenden Blick auf das Kap – eine Anladung ist eine absolut einzigartige, unvergessliche Erfahrung!
Vom südlichsten Punkt unserer Fahrt setzt das Schiff seine Reise zur geschichtlich bedeutenden Wulaia-Bucht fort. Einst lebte hier das Seenomadenvolk der Yagan, aber auch Charles Darwin und Captain FitzRoy besuchten diese diese einzigartige Bucht. In dem alten Gebäude einer ehemaligen Funkstation der chilenischen Marine hat Australis in ein Informationszentrum eingerichtet. Hier erfahren wir aufregende Geschichte der Besiedelung Feuerlands und der Expeditionsfahrt von Charles Darwin. Die Wulaia-Bucht ist jedoch auch landschaftlich reizvoll: einzigartige Vegetation, mit Farnen gesäumte Lenga-, Coigue- und Canelowälder und geologische Höhepunkte. Bei unserem Landgang in der Wulaia-Bucht können Sie zwischen drei unterschiedlichen Wanderrouten wählen.
Weitere Informationen Flughafen Ushuaia, Weitere Informationen Flughafen Aeroparque Jorge Newbery, Ushuaia - Terra del Fuego-Nationalpark & Lapataia Bucht (FM), Buenos Aires
Am fünften Tag neigt sich unsere Kreuzfahrt dem Ende zu. Wir erreichen die argentinische Hafenstadt Ushuaia. Die Ausschiffung findet nach dem Frühstück gegen 08:30 Uhr morgens statt.
Halbtagesausflug „Terra del Fuego-Nationalpark & Lapataia Bucht, Privattour mit deutschsprachigem Guide (ca. 4 Stunden) Nach der Ausschiffung werden wir für den vierstündigen privatgeführten, deutschsprachigen Ausflug „Terra del Fuego-Nationalpark & Lapataia Bucht" erwartet. Sie besuchen den Tierra del Fuego Nationalpark, der sich nur 11km von Ushuaia entfernt befindet. Dieser einzigartige Park besteht aus einem grünen Dickicht aus Lengas, Ñires und Cohiue Bäumen, sowie einer Vielzahl an Seen, Lagunen und Flüssen. Der erste Halt ist die "Zugstation am Ende der Welt”. Hier können Sie eine optionale Zugfahrt machen (auf Gruppenbasis, Zusatzkosten fallen an). Dann besuchen Sie weitere Bereiche des Nationalparks und lernen den sub-antarktischen Wald kennen, der die Anden bedeck. Sie halten an der Ensenada Bucht, am Acigami See, am Aussichtspunkt Laguna Verde und am legendären Ende der Amerikanischen Autobahn an der Lapataia Bucht. Ihr lokaler Reiseleiter wird Ihnen die lokale Flora und Fauna zeigen. Während des Ausflugs werden Sie über verschiedene Pfade laufen (Zugang ist von den Wetterbedingungen abhängig).
Nach dem Mittagessen im Casimiro Parrilla Asador & Restaurant steht Ihnen der Nachmittag für die Erkundung von Ushuaia auf eigene Faust zur Verfügung. Am Abend Organisierter Transfer zum Flughafen in Ushuaia für Ihren Weiterflug.
Organisierter Transfer vom City Airport zum Hotel in Buenos Aires.
Hotel Pulitzer (4*) o.ä.
Buenos Aires „Classic City Tour with Recoleta Cemetery” (F)
Halbtagestour Buenos Aires „Classic City Tour with Recoleta Cemetery”, Privattour mit deutschsprachigem Guide (ca. 4 Stunden) Sie verlassen Ihr Hotel und fahren entlang der “9 de Julio”, der breitesten Strasse der Welt, vorbei am Theater Colón, einem eindrucksvollen Opernhaus. Besuchen Sie den Hauptplatz Plaza de Mayo, wo sich das Regierungsgebäude und das erste Rathaus befinden. Betreten Sie auch die Kathedrale und bewundern Sie ihre hohen Decken, die auffällige Glasmalerei der Fenster, sowie Marmorsäulen und Gemälde. Der nächste Halt erfolgt im Viertel La Boca, farbenfroh mit seinen bemalten Häusern. Spazieren Sie durch die Strasse „Caminito“, gefüllt mit Souvenirshops und Tangotänzern. Sie fahren am Fussballstadium der Boca Juniors vorbei, bevor es weiter nach Puerto Madero geht, einem Viertel aus recycelten Docks, wo sich einige der besten Restaurants der Stadt befinden. Im Anschluss fahren Sie zur grünen Gegend von Palermo mit seinen Parks und künstlichen Seen. Die Tour endet in Recoleta, einem der elegantesten Viertel der Stadt. Hier besuchen Sie den Friedhof von Recoleta, der 1822 gegründet wurde. Er ist einer der berühmtesten der Welt; hier sind viele Nationalhelden, Präsidenten, Schriftsteller, Wissenschaftler und Künstler begraben. Besichtigen Sie zahlreiche architektonische Schmuckstücke, die Mausoleen und Pantheons, sowie das Grab von Eva Perón (“Evita”).
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Tigre and Parana Delta with Boat Ride (FM)
Tagesausflug „Tigre and Parana Delta with Boat Ride and Lunch”, Privattour mit deutschsprachigem Guide (ca. 7 Stunden) Abfahrt vom Hotel in Richtung Norden der Stadt, vorbei an den Wohnvierteln und entlang der Quinta Presidencial de Olivos, der offiziellen Residenz des Präsidenten der Republik Argentinien, die am Stadtrand von Buenos Aires liegt.
Das nächste Ziel ist San Isidro, ein elegantes Wohnviertel, dessen Besichtigung an der beeindruckenden Kathedrale im neugotischen Stil beginnt, die das historische Zentrum der Stadt bildet. Die Tour führt weiter nach El Tigre, einem bezaubernden Ort an der Mündung des Deltas des Río Paraná. Das Gebiet wurde erstmals 1580 besiedelt, doch erst Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einem beliebten Erholungsort für die Oberschicht von Buenos Aires. Bei einer Bootsfahrt durch das Delta können Sie die alten Villen bewundern, die einen Kontrast zu den heutigen Holzhäusern bilden, die auf Pfählen errichtet wurden. Ausserdem sehen Sie Yacht- und Ruderclubs und lernen das typische Leben einer Bevölkerung kennen, die sich im Einklang mit dem Fluss entwickelt hat. Das Delta besteht aus einer Vielzahl kleiner Inseln, die mit üppiger subtropischer Vegetation bewachsen sind und von Kanälen und Bächen durchzogen werden, die eine ideale Umgebung zum Entspannen inmitten der Natur und an der frischen Luft bieten.
Am Ende der Tour machen wir uns auf den Rückweg zum Hotel.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortaqg.
Buenos Aires & Tango Show (FA)
Der Tag steht zur freien Verfügung in Buenos Aires. Besuchen Sie die Vielzahl an Museen, Geschäften, Boutiquen, Parks und Golfkursen.
Abendaktivitäten „Tango-Lektion, Dinner and Tango Show”, mit englischsprachigem Tangolehrer (ca. 6 Stunden) Am Abend organisierter Transfer ins Viertel San Telmo, der Wiege des Tangos. Der Tango entstand Ende des 19. Jahrhunderts in den „Arrabales“ (südlichen Vororten) von Buenos Aires, die von „Criollos“ (argentinischen Einheimischen), italienischen und spanischen Einwanderern, einigen Nachfahren afrikanischer Einwanderer und Menschen aus vielen anderen Ländern bewohnt wurden. Ihre Kämpfe, ihre Nöte, ihre Armut, ihre Leidenschaften und ihre Allüren waren der Funke, der dieses mythische und leidenschaftliche Stück argentinischer Kultur entstehen liess. Seine emotionalen Texte sind manchmal schwer zu verstehen und fast unmöglich zu übersetzen, aber immer zutiefst poetisch. Nutzen Sie die Gelegenheit, die ersten Schritte dieses faszinierenden Tanzes zu wagen und lernen Sie in einem Tanzsaal unter Anleitung erfahrener und mitreissender Lehrer die Geheimnisse seiner Körperhaltungen, seiner gestischen Kommunikation und seiner komplexen Schrittfolgen kennen. Geniessen Sie anschliessend einige köstliche Gerichte der lokalen Küche – insbesondere gutes Rindfleisch, begleitet von Weinen – und lassen Sie sich dann von der Leidenschaft, dem Feuer und dem Charme des Tangos mitreissen. Ganz im Stil der grossen Orchester der 1940er Jahre lädt der Ort dazu ein, die Musik von Buenos Aires par excellence zu geniessen. Gegen Mitternacht organisierter Transfer zum Hotel.
Übernachtung im gleichen Hotel wie am Vortag.
Buenos Aires (F)
Organisierter Transfer vom Hotel zum Flughafen Ezeiza in Buenos Aires.
Sehr geehrter Kunde, diese Reise erfordert eine Mindestteilnehmerzahl zur Durchführung. Daher können Sie an dieser Stelle Ihren Flug nicht direkt online über uns mitbuchen. Unser Team wird sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen, um das weitere Vorgehen in Bezug auf die notwendigen Flüge mit Ihnen zu besprechen.
Einmal das Kap Hoorn, den südlichsten Punkt Südamerikas zu betreten, ist für viele Menschen ein Traum. Die Expeditions-Schiffe Stella Australis und Ventus ermöglichen genau diesen sowie viele weitere Ausflüge in unzugängliche Regionen Feuerlands. Kalbende Gletscher, endemische Flora, spektakuläre Tierbegegnungen und abenteuerliche Landgänge per Zodiac-Boot sind nur einige der vielen Höhepunkte, die einen auf den Touren mit Cruceros Australis erwarten. Nebst den tollen Eindrücken der Naturgewalten sind mir insbesondere die kompetente und sehr freundliche Besatzung, die hervorragende Verpflegung sowie die großzügige Infrastruktur an Bord in Erinnerung geblieben. Eine Kreuzfahrt gehört somit in jedes vollständige Routing auf dem südamerikanischen Kontinent, um Feuerland authentisch zu erleben.
Heiß und trocken im Norden, im äußersten Süden dagegen sehr kalt und regnerisch. Die mittleren Regionen haben ein angenehmes, fast mediterranes Klima mit einer Regenzeit von Mai bis August.
Da sich Bestimmungen oft kurzfristig ändern, sollte man sich bei der zuständigen Botschaft nach den neuesten Regelungen erkundigen.
Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Eine Genehmigung für einen vorübergehenden Aufenthalt (ehemaliges Touristen-Visum) ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische Aufenthalte und Besuchsreisen von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten, sofern nicht anders angegeben:
(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;
(b) Schweiz und
(c) Türkei.
Bei Einreise erhalten Touristen kostenlos eine "Tarjeta Única Migratoria" (Einreisebeleg), die bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss. Bei Verlust muss bei der "Policía Internacional" in Santiago, Morandé 672, (Tel. +56 2 26 80 91 10), oder am Flughafen, (Tel. +56 2 26 90 17 81) bzw. in anderen Regionen von der "Policía de Investigaciones" ein Doppel angefordert werden.
Touristen-, Arbeits-, Studenten- und Aufenthaltsvisum. Wer in Chile arbeiten oder studieren möchte, braucht eine besondere Genehmigung. Besucher aus Ländern, die keine diplomatischen Beziehungen mit Chile unterhalten, benötigen Aufenthaltsvisa.
I.d.R. bis zu 1 Jahr (Arbeitsvisum bis zu 2 Jahren). Die Einreise muss innerhalb von 90 Tagen nach Ausstellung des Visums erfolgen.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die mit dem nächsten Anschluss innerhalb von 24 Stunden weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Antragstellung persönlich im zuständigen Konsulat. Visa und Reisepässe müssen persönlich im Konsulat abgeholt werden. Für Aufenthalte von über 90 Tagen muss vor der Einreise ein e-Visum beantragt werden.
Touristenvisum (mit einmaliger oder mehrfacher Einreise):
(a) ein ausgefülltes Antragsformular.
Anfragen sind an die konsularischen Vertretungen zu richten, Aufenthaltsgenehmigungen werden jedoch nicht ohne Weiteres ausgestellt.
Ca. 4-6 Wochen.
Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.
Inhaber von Visa, die sich nicht in Santiago de Chile aufhalten werden, müssen sich innerhalb von 30 Tagen nach Ankunft bei der Jefatura Nacional de Extranjería y Policía Internacional (General Borgoño 1052, CL-Santiago de Chile) melden.
Aufgrund eines neuen Gesetzes kann die Aufenthaltsverlängerungen nicht mehr in Chile beantragt werden, sondern nur vor dem Aufenthalt in Chile vom Ausland aus beim Servicio Nacional de Migraciones. Nähere Informationen dazu sind von den zuständigen diplomatischen Vertretungen erhältlich.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden). Der Kinderreisepass wird offiziel nicht anerkannt, er wird jedoch in der Praxis für die Einreise nach Chile akzeptiert.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Ausländische Minderjährige bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, die alleine reisen und sich länger als 90 Tage in Chile aufhalten, müssen eine entsprechende Genehmigung ihrer Erziehungsberechtigten mit sich führen. Chilenische Minderjährige benötigen die Reiseerlaubnis ihrer Sorgeberechtigten für die Ausreise aus Chile. Die in spanischer Sprache verfasste Erklärung muss von einer chilenischen Auslandsvertretung (Botschaft oder Generalkonsulat) oder von einem Notar beglaubigt sein. Erziehungsberechtigte, die alleine mit minderjährigen Kinder reisen, müssen eine entsprechende Genehmigung des zweiten Erziehungsberechtigten sowie eine Geburtsurkunde des Kindes und gültige Ausweisdokumente der Eltern mit sich führen.
Diejenigen, die z. B. alleiniges Sorgerecht haben bzw. verwitwet sind oder adoptiert haben, müssen ebenfalls eine Bescheinigung mitführen. Eine minderjährige Person, die bei Einreise nach Chile von den Erziehungsberechtigten begleitet wird, jedoch nicht in deren Begleitung ausreisen soll, benötigt eine Einverständniserklärung in der oben beschriebenen Form zur Ausreise aus Chile. Für alle Fälle sind alle Dokumente ins Spanische zu übersetzen, damit es bei den Einreiseformalitäten keine Probleme gibt. Von einem deutschen Notar beglaubigte Dokumente müssen zusätzlich mit einer Apostille versehen sein.
Für Katzen, Hunde und Frettchen wird ein Gesundheitszeugnis vom Amtstierarzt des Herkunftlands benötigt, das höchstens 10 Tage vor Abreise ausgestellt wurde (bei Anreise über die USA: höchstens 15 Tage) und ins Spansiche übersetzt wurde. Zusätzlich wird für Katzen und Hunde ein Zertifikat über eine Tollwutimpfung verlangt, die mindestens 30 Tage und maximal 12 Monate vor der Ankunft durchgeführt wurde, sowie der Nachweis einer Behandlung gegen interne und externe Parasiten. Ansteckende Krankheiten müssen in dem Gesundheitszeugnis beim einzelnen als ausgeschlossen vermerkt sein. Weibliche und männliche Frettchen müssen kastriert sein.
Anmerkung: Die Einfuhr von Papageien ist verboten.
Ausländer ohne Touristenkarte, ohne Bestätigung eines Visumantrags und / oder ohne Meldebescheinigung müssen mindestens fünf Tage vor der Einreise nach Chile eine Ausreisegenehmigung beantragen.
Eine Genehmigung für einen vorübergehenden Aufenthalt (ehemaliges Touristen-Visum) ist allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für touristische Aufenthalte und Besuchsreisen von bis zu 90 Tagen innerhalb eines Zeitraums von 6 Monaten, sofern nicht anders angegeben:
(a) Deutschland, Österreich und alle anderen EU-Länder;
(b) Schweiz und
(c) Türkei.
Bei Einreise erhalten Touristen kostenlos eine "Tarjeta Única Migratoria" (Einreisebeleg), die bei der Ausreise wieder vorgelegt werden muss. Bei Verlust muss bei der "Policía Internacional" in Santiago, Morandé 672, (Tel. +56 2 26 80 91 10), oder am Flughafen, (Tel. +56 2 26 90 17 81) bzw. in anderen Regionen von der "Policía de Investigaciones" ein Doppel angefordert werden.
Stand - Tue, 25 Aug 2026 20:00:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Wed, 26 Aug 2026 09:20:45 +0200)
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- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
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Chile ist ein demokratisch regiertes Land mit einer Präsidialrepublik und gilt grundsätzlich als eines der sichereren Länder in Südamerika. Dennoch ist Chile ein Land mit großen politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich großen Gegensätzen. Soziale Ungleichheiten führen dazu, dass sich die Unzufriedenheit der Bevölkerung auch in öffentlichen Protesten niederschlagen kann. Insbesondere an Tagen mit besonderer nationaler Bedeutung wie dem 29. März, dem 1. Mai, dem 11. September und dem 18. Oktober kann es zu Demonstrationen, Straßenblockaden und Störungen des öffentlichen Nahverkehrs kommen. Demonstrationen sind in der Regel friedlich, in der Vergangenheit kam es aber auch zu teils heftigen Auseinandersetzungen mit der Polizei.
In der Umgebung von Temuco in der 9. Region (Araucanía) und in der 8. Region (Bio Bio) sowie Los Lagos und Los Rios (ca. 500 – 900 km südlich von Santiago), traditionelles Siedlungsgebiet der Mapuche-Gemeinschaften, ist die Sicherheitslage angespannter als im Rest des Landes. Radikale Aktivistengruppen verüben immer wieder Gewaltakte gegen die Holzindustrie, Grundbesitzer, Transportunternehmer, Regierungsvertretungen und Sicherheitskräfte sowie Brandanschläge auf Häuser, Kirchen und Schulen. In diesem Zusammenhang kann es zu Straßensperren und gewalttätigen Übergriffen kommen, bei denen auch Unbeteiligte zu Schaden kommen können.
Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl, Rucksack- und Handtaschenraub kommt insbesondere in Santiago-Zentrum, am Flughafen Santiago oder in touristischen Hochburgen wie Valparaíso, Viña del Mar, Calama und San Pedro de Atacama vor; in letzter Zeit vermehrt auch unter Gewaltanwendung. Die Gefahr ist in Armenvierteln und bei Dunkelheit besonders hoch.
Der Einsatz von K.-o.-Tropfen und auch Tricks zur Ablenkung potentieller Opfer (wie das Überschütten mit Flüssigkeiten) finden des Öfteren Anwendung. Auch Betrugsversuche über das Telefon (Scams) und Kreditkartenbetrug sind verbreitet.
Einbrüche in Mietwagen sowie vorgetäuschte oder absichtlich herbeigeführte Schäden z.B. an Reifen und Überfälle auf wartende Fahrzeuge an Kreuzungen und Ampeln kommen ebenfalls vor.
In den Sommermonaten kann es vielerorts zu verheerenden, weitflächigen Busch- und Waldbränden und in Folge dessen zu Beeinträchtigungen im Verkehr, der Stromversorgung und der Kommunikation kommen.
Chile liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, in der immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden muss.
Schwerere Erdbeben in der Vergangenheit haben Chile insgesamt sehr gut auf den Ernstfall vorbereitet; Häuser und Hotels in den Innenstädten sind erdbebensicher gebaut. Kleinere Beben sind an der Tagesordnung. Die chilenische Behörde für Geologie und Bergbau beobachtet die vulkanischen Aktivitäten im Land und veröffentlicht auf ihrer Webseite aktuell geltende Warnstufen für einzelne Vulkane. Infolge vulkanischer Aktivitäten sind auch Schmelzwasserabgänge möglich.
Tsunami-Warnungen ist Folge zu leisten; es findet in der Regel eine frühzeitige Warnung mit Evakuierungen der Küstenregionen statt.
Das Klima reicht von Wüstenklima im Norden über mediterranes in der Mitte bis zu gemäßigt-feuchtkaltem Klima im Süden des Landes. In Chile gibt es extreme Wetterbedingungen unterschiedlicher Art und hohe Temperaturschwankungen, auch innerhalb eines Tages. Heftige Regenfälle können in ländlichen Regionen auf ausgetrocknetem Boden zu reißenden Flüssen, Überschwemmungen und Erdrutschen führen.
Chile ist ein gut erschlossenes Reiseland. Mit Mietwagen, modernen Überlandbussen und per Flugzeug sind fast alle Teile des Landes erreichbar. Zugverbindungen gibt es von Santiago aus nur in Richtung Süden (bis Chillán). In den Städten gibt es Taxis, private Fahrvermittlungsdienste und in Santiago eine U-Bahn.
Die Gefahren durch die weiten Entfernungen aufgrund der enormen geographischen Nord-Süd-Ausdehnung, das teilweise extreme Klima sowie plötzliche Wetterumschwünge werden häufig unterschätzt.
Auf den asphaltierten Überlandstraßen und Schotterpisten kommt es vor allem im Norden Chiles immer wieder zu teils schweren Auto- und Busunfällen. Grund sind in der Regel technische Defekte der Fahrzeuge, überhöhte Geschwindigkeit bzw. nicht angepasste Fahrweise und Übermüdung der Fahrer.
In den Wintermonaten von Juni bis August treten in Santiago und anderen größeren Städten im Süden Chiles Umweltprobleme in Verbindung mit erhöhter Schadstoffbelastung der Luft auf. Dabei werden auch regelmäßig Fahrverbote verhängt.
Grenzgebiete zu den Nachbarstaaten Peru, Bolivien und Argentinien, verschiedene kleinere Inseln in der 12. Region sowie in der 5. Region (Sector San Antonio – Tejas Verdes) sind selbst in der Nähe von Touristenorten und in Naturschutzgebieten zum Teil noch vermint. Auf öffentlichen Straßen und Wegen wurden die Landminen geräumt; Minenfelder abseits sind in der Regel markiert. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist allerdings nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht (mehr) vorhanden.
Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui unterliegen besonderen Einreisebestimmungen. Siehe Einreise und Zoll – Visum – Reisen auf die Osterinsel/Rapa Nui.
Für kurzfristige Besuchsaufenthalte von bis zu 90 Tagen wird der deutsche nationale Führerschein anerkannt.
Es gibt zahlreiche Wander- und Trekking- Möglichkeiten. Berg- und Vulkanbesteigungen und Trekking können aber, gerade für unerfahrene Bergsteiger, erhebliche Gefahren bergen; es kommt immer wieder zu Unglücken und auch Todesfällen. Die Vulkane Villarica und Osorno sind für ihre gefährlichen Spalten bekannt.
Örtliche Carabiñeros oder Nationalparkverwaltungen erfragen bei Eintritt in die jeweiligen Parks die ungefähre Route sowie die Dauer der Wanderung, um eventuelle Suchaktionen zu erleichtern.
Der Lago Chungará an der chilenisch-bolivianischen Grenze liegt auf 4.500 m. Von der auf Meereshöhe liegenden Stadt Arica werden Tagesausflüge mit dem Bus angeboten. Der Höhenunterschied, verbunden mit den Anstrengungen der Fahrt, verursacht bei vielen Reisenden, v.a. bei älteren Menschen, Höhenkrankheit, die bereits zu Todesfällen geführt hat.
Insgesamt sollte die Höhe, aber auch die Hitze in der Atacama-Wüste nicht unterschätzt werden. Langsame Gewöhnungsphasen und ausreichend Flüssigkeit und Sonnenschutz sind zwingend erforderlich.
In den Bergen können sich zudem die Witterungsverhältnisse sehr rasch ändern.
In den trockenen Wüstengebieten in Nordchile wird es trotz der hohen Tagestemperaturen nachts empfindlich kalt (z. B. bei Ausflügen zum Hochplateau El Tatio bei San Pedro de Atacama).
Drogenkonsum und Drogenhandel werden auch bei kleinen Mengen mit hohen Haftstrafen geahndet.
In Nationalparks ist offenes Feuer (z.B. auch zum Rauchen oder Grillen) aufgrund der hohen Waldbrandgefahr in der Regel verboten. Bei Verstößen drohen Haft- bzw. hohe Geldstrafen.
Bei Unfällen mit Personenschäden ist mit Untersuchungshaft für alle Beteiligten zu rechnen.
Landeswährung ist der Chilenische Peso (CLP). Kreditkarten können grundsätzlich verwendet werden; Einschränkungen für deren Benutzung sind lediglich in kleineren Orten gegeben. Bargeld kann mit Kreditkarte oder Debitkarte (Girocard) an den meisten Geldautomaten abgehoben werden. Daneben kann nahezu flächendeckend bargeldlos bezahlt werden, außer in Regionen mit Funklöchern. Das Preisniveau in Chile ist im Vergleich zu anderen südamerikanischen Ländern relativ hoch; es sollten daher ausreichend Reisemittel eingeplant werden.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Reisedokumente müssen zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum.
Bei der Einreise wird eine kostenlose „Tarjeta Única Migratoria" als Einreisebeleg ausgestellt, die zu einem Aufenthalt von maximal 90 Tagen berechtigt und das verpflichtende Ausreisedatum nennt. Reisende sollten diesen Einreisebeleg gut aufheben, da er bei Ausreise wieder abgegeben werden muss.
Bei Verlust oder Diebstahl ist vor Ausreise von der „Policía de Investigaciones (PDI)" am Flughafen Santiago, Tel. +56 2 26901781, bei jeder PDI-Dienststelle in anderen Regionen oder über die Webseite der PDI online ein Ersatzbeleg zu beantragen.
Bei einem beabsichtigten Aufenthalt von mehr als 90 Tagen muss ein Visum vor der Einreise online über die Plattform des Servicio Nacional de Migraciones (SERMIG) beantragt werden. Die örtlich zuständigen chilenischen Auslandsvertretungen sind am Visumsverfahren nicht beteiligt.
Für Reisen auf die als Sondergebiet erklärte Osterinsel/Rapa Nui ist vorab ein Einreiseformular auszufüllen. Der maximale Aufenthalt von Touristen oder Gästen darf 30 Tage nicht überschreiten.
Die von der chilenischen Regierung veröffentlichten Einreisebestimmungen finden Sie hier.
Für Reisen mit minderjährigen Kindern gelten in Chile besonders strikte Vorschriften. Auch wenn diese grundsätzlich nur für in Chile lebende Kinder gelten, kommt es regelmäßig auch zu erheblichen Problemen für Reisende aus Deutschland, insbesondere, wenn die Kinder die doppelte Staatsangehörigkeit besitzen oder anderweitig eng mit Chile verbunden sind.
Bei Ein- und Ausreisen ist für allein oder nur mit einem Elternteil reisende minderjährige Kinder eine von einem deutschen oder chilenischen Notar oder einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung des nicht mitreisenden Elternteils erforderlich. Zur Erteilung der Reisegenehmigung muss neben den gültigen Ausweisdokumenten von Eltern und Kind auch die Geburtsurkunde vorgelegt werden. Die Beglaubigung durch einen deutschen Notar muss zusätzlich mit der Apostille versehen werden.
Die von einer chilenischen Auslandsvertretung beglaubigte Reisegenehmigung muss nach Einreise und vor Ausreise aus Chile zusätzlich vom chilenischen Außenministerium überbeglaubigt werden. Nähere Informationen erteilt die Botschaft der Republik Chile in Berlin.
Devisen dürfen unbegrenzt ein- und ausgeführt werden. Reisende, die Bargeld oder Wertpapiere im Wert von mehr als 10.000 USD mitführen, müssen dies dem Zoll bei Einreise aktiv anzeigen.
Gegenstände, die für den persönlichen Bedarf der Reisenden während der Fahrt und des Aufenthalts bestimmt sind, können zollfrei eingeführt werden.
Ein striktes Einfuhrverbot besteht für frische Nahrungsmittel (Milchprodukte, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren), Pflanzen sowie Waffen, Drogen und pornographisches Material. Verstöße (z.B. auch der versehentlich nicht deklarierte Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Bußgeldern und in schwerwiegenden Fällen auch mit Inhaftierung geahndet. Grundsätzlich sollten alle mitgeführten Lebensmittel, auch wenn diese noch original verpackt sind (wie z.B. Nüsse), auf der bei Einreise abzugebenden eidesstattlichen Versicherung angegeben werden. Diese kann auch digital erfolgen und ist kostenlos.
Detaillierte Einfuhrbestimmungen bietet der zuständige Servicio Agrícola y Ganadero.
Für im persönlichen Gepäck mitgeführte (grundsätzlich anmeldepflichtige) Neuwaren gilt im Allgemeinen als obere Wertgrenze 500 USD. Darüber hinaus muss eine Zollerklärung abgegeben und ggf. Zoll bezahlt werden.
Für Ausländer, die mit einem von einer chilenischen Auslandsvertretung ausgestellten Visum nach Chile einreisen, gelten besondere Zollerleichterungen.
Grundsätzlich ist für Reisen nach Chile mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) der EU-Heimtierausweis einschließlich des Impfnachweises des Tieres gegen Tollwut für die vorübergehende Einfuhr nach Chile geeignet und ausreichend.
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Weiterreichende Informationen erteilen der chilenische Servicio Agrícola y Ganadero (SAG) sowie die örtlich zuständigen chilenischen Auslandsvertretungen.
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.
Reiseimpfungen:
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, nach individueller Indikation auch gegen Denguefieber (nur Osterinseln) und Hepatitis B empfohlen.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Die medizinische Versorgung in Chile ist in großen Städten mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Auf dem Lande sind die medizinischen Möglichkeiten jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.
Auf den Osterinseln besteht ein Risiko für Denguefieber. Im extremen Norden Chiles ist ein Risiko für Denguefieber nicht vollkommen auszuschließen.
Durch Milben übertragenes Fleckfieber (Scrub-Typhus, Buschtyphus) ist aus der Region Los Lagos (insbesondere Insel Chiloé) bekannt. 6 – 21 Tagen nach Milbenkontakt kann Fieber, starkes Krankheitsgefühl und Kopfschmerzen, ein Hautausschlag, Muskelschmerzen und eine Läsion an der Bissstelle auftreten.
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
Selten treten Hantavirus-Infektionen und Leptospirose durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren auf.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
Chile ist ein beliebtes Reiseziel für Trekkingtouristen, die in große Höhen aufsteigen. Oft reicht die Zeit nicht für eine stufenweise Höhenanpassung. Verschiedene Formen von akuter Höhenkrankheit sind möglich. Intensive Sonneneinstrahlung, Blendung durch Schnee und Eis, starker Wind, extreme Kälte und unwegsames oder unbekanntes Gelände bergen weitere Risiken für Reisende in großer Höhe. Durch Erdbeben oder anhaltende Niederschläge kann es an gefährdeten Stellen zu Lawinen, Muren und dem Abrutschen ganzer Berghänge kommen.
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
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Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise
Republik Chile.
756.626qkm.
19.116.201 (UNO Schätzung 2020).
22 pro qkm.
Santiago de Chile.
Chile liegt an der südamerikanischen Westküste und grenzt im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Zum Hoheitsgebiet gehören die Juan-Fernández-Inseln, die Osterinsel (Rapa Nui) sowie die Islas de los Desventurados und die Isla Sala y Gómez.
Chile ist 4329 km lang und im Schnitt 180 km breit, die breiteste Ost-West-Ausdehnung ist 450 km bei Antofagasta. Durch ganz Chile erstrecken sich die Anden bis zu 6880 m Höhe (Vulkan Ojos del Salado), zum Meer hin fallen sie stufenförmig ab. Die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit und extremen Klimaunterschiede machen sich in der Bevölkerungsdichte und in der jeweiligen Wirtschaft der unterschiedlichen Regionen bemerkbar.
Chile kann man in fünf Zonen einteilen. Der Norden besteht aus regenloser heißer Wüste mit einigen wenigen Oasen. Das Gebiet südlich von Copiapó ist Halbwüste. Südlich von Llapel bis Concepción leben die meisten Einwohner Chiles. Farmen und Weinberge zeichnen dieses Gebiet aus. Die 4. Zone zwischen Concepción und Puerto Montt ist sehr bewaldet und hat viele Seen und Flüsse; hier regnet es die meiste Zeit des Jahres. Der ganze Süden, von Puerto Montt bis Kap Horn, ist nur gering bevölkert. Hier dominiert die Natur mit Wäldern, Gletschern, Fjorden und zahlreichen Inseln.
Präsidialrepublik seit 1925. Verfassung von 1981, letzte Änderung 2005. Das Parlament besteht aus Senat (48 Sitze, 38 gewählte und 9 auf Lebenszeit durch Oberstes Gericht und Militärregierung ernannte Mitglieder sowie 1 ehemaliger Präsident) und dem Abgeordnetenhaus (120 Mitglieder). Direktwahl des Staatsoberhauptes alle 4 Jahre. Unabhängig seit 1818 (ehemalige spanische Kolonie).
José Antonio Kast, seit März 2026.
220 V, 50 Hz.
LATAM Airlines (LA), Chiles nationale Airline, fliegt täglich ab Frankfurt/a.M. über Madrid nach Santiago de Chile. LATAM Airlines (LA) fliegt ab Frankfurt/a.M. direkt nach Santiago de Chile fliegen. Zubringerflüge zu den LATAM-Langstreckenflügen nach Madrid werden u.a. von Lufthansa (LH) aus Deutschland und Österreich, von Swiss (LX) von der Schweiz aus und von Iberia (IB) aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angeboten.
Lufthansa (LH) fliegt ab Frankfurt/M. in Kooperation mit LATAM Airlines (LA) sowie Avianca (AV) via Bogotá nach Santiago de Chile; Austrian Airlines (OS) mit Air France (AF) ab Wien über Paris.
Iberia (IB) fliegt über Madrid, auch in Kooperation mit anderen Airlines nach Santiago de Chile.
Santiago de Chile (SCL) (Comodoro Arturo Merino Benitez) liegt 18 km westlich der Stadt (Fahrtzeit: 30 Min.). Kleinbus-Transfer rund um die Uhr. Flughafenbusse ins Stadtzentrum verkehren von 05.30-22.30 Uhr; zurück geht es von den U-Bahnstationen Los Héroes, Estación Central und Las Rejas sowie von der Avenida Moneda/Ecke San Martín. Taxis und Mietwagen stehen zur Verfügung.
Flughafeneinrichtungen: Bar, Geschäfte, Restaurants, Bank, Autovermietung, Postamt, Hotelreservierungsschalter und Tourist-Information.
Eine Flughafengebühr wird bei Ankunft oder Abflug nicht erhoben.
Der chilenische Abschnitt der Panamerikana beginnt in Arica und reicht bis Puerto Montt. Die Andenstraße verbindet Peru, Chile und Bolivien und führt von San Pedro de Atacama in Chile durch Bolivien bis nach Arequipa in Peru.
Busse verkehren zwischen Chile und den angrenzenden Ländern Bolivien, Argentinien und Peru sowie nach Brasilien. Bustickets verschiedener Busunternehmen, die internationale Fahrten ab Chile anbieten, können bei Recorrido verglichen und gebucht werden.
Maut: Fast alle chilenischen Hauptverkehrsstraßen sind mautpflichtig. Die Maut kann sowohl elektronisch als auch über ein Tagesticket oder in bar bezahlt werden.
Unterlagen: Der nationale Führerschein ist zwar ausreichend; dennoch wird empfohlen, zusätzlich entweder eine spanische Übersetzung oder den internationalen Führerschein mitzuführen.
Zwischen Bolivien und Chile besteht eine Bahnverbindung, die von EFE Arica betrieben wird. Von La Paz (Bolivien) fährt man zunächst mit dem Bus ins 25 km entfernt gelegene Viacha (Bolivien), von wo es mit der Bahn nach Arica (Chile) weitergeht.
Die wichtigsten chilenischen Häfen sind Arica, Valparaíso, Puerto Montt und Punta Arenas.
Kreuzschifffahrtsgesellschaften wie AIDA, Cunard und Phoenix laufen auf ihren in Hamburg startenden Weltreisen Chile an.
Regelmäßige Inlandflüge werden u.a. von den Fluggesellschaften LATAM Airlines (LA), Sky Airline (H2) und JetSMART (JA) angeboten.
LATAM Airlines (LA) und American Airlines (AA) verbinden außerdem Santiago de Chile mit der Osterinsel (Flugzeit: 5 Std 20 Min.).
Aerocardal und Ata fliegen von Oktober bis April die Juan-Fernández-Inseln von Santiago de Chile aus an.
Das gesamte Straßennetz umfasst ca. 80.000 km.
Die Panamericana (Ruta CH-5), ist die wichtigste Nord-Süd-Verbindung; als Autobahn ausgebaut, verläuft sie von der peruanischen Grenze im Norden bei Arica über Santiago de Chile und Puerto Montt bis nach Chiloé.
Die Carretera Austral (Ruta CH-7) verbindet im Süden Puerto Montt mit Villa O'Higgins; sie ist nur teilweise asphaltiert.
Maut: Ein Großteil der chilenischen Hauptverkehrsstraßen ist mautpflichtig. Die Maut kann sowohl elektronisch als auch über ein Tagesticket oder in bar bezahlt werden.
Tankstellen sind in der Regel ausreichend vorhanden. In abgelegeneren Gebieten sollte man allerdings jede Tankgelegenheit nutzen.
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Die Hauptstraßen sind zumeist gut ausgebaut und asphaltiert; Nebenstraßen oft nur Schotterpisten.
Mietwagen sind an Flughäfen und in größeren Städten sowohl bei international bekannten als auch bei lokalen Anbietern erhältlich. Fahrer müssen mindestens 21 Jahre alt sein (kann je nach Fahrzeugkategorie variieren) und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Unter 25 Jahren kann eine Jungfahrergebühr berechnet werden. Manche Anbieter vermieten nur bis zu einem Alter von 75 Jahren.
Die meisten Taxis haben Taxameter. Bei längeren Fahrten sollte jedoch der Fahrpreis vorab vereinbart werden. Die Taxis in Santiago de Chile sind schwarz mit gelbem Dach.
In größeren Orten gibt es zahlreiche Anbieter, die Motorräder, Roller und Fahrräder vermieten. Motorräder können auch an den verschiedenen Flughäfen angemietet werden.
Das chilenische Busnetz ist weitverzweigt; auch kleinere Orte werden regelmäßig bedient. Die Busse sind preiswert, zuverlässig und zumeist sehr komfortabel. Für längere Strecken bieten sich Nachtbusse an.
Die größten chilenischen Busunternehmen sind Turbus und Pullmann Bus. Auch Flixbus verbindet zahlreiche Städte in Chile.
Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,3 ‰;
- Telefonieren ist nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt;
- Rauchverbot am Steuer;
- Helmpflicht für Motorradfahrer;
- außerhalb geschlossener Ortschaft muss auch tagsüber das Licht eingeschaltet sein;
- Kinder unter 12 Jahren dürfen nur auf dem Rücksitz befördert werden; Kinder unter 9 Jahren nur in einem Kindersitz.
Geschwindigkeitsbegrenzungen:
- innerorts: 50 km/h;
- Landstraßen: 100 km/h;
- Autobahnen: 120 km/h.
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.
Der chilenische ADAC-Partnerclub ist der Automovil Club de Chile (ACCHI) in Santiago de Chile, Tel. +56 (2) 24 31 10 00.
Der nationale Führerschein ist zwar ausreichend; dennoch wird empfohlen, zusätzlich entweder eine spanische Übersetzung oder den internationalen Führerschein mitzuführen.
Santiago de Chile: Die Metro de Santiago verfügt über 6 U-Bahn-Linien. Die U-Bahnen fahren täglich von 06.00 bis 23.00 Uhr. Des Weiteren bedienen moderne Busse das ganze Stadtgebiet; auf den Hauptlinien rund um die Uhr.
Bei Recorrido können Tickets für zahlreiche Transportunternehmen erworben werden kann.
Außerdem gibt es die sogenannten gelben "Micro"-Busse, Taxis und Sammeltaxis, die auf festen Routen, aber ohne festen Zeitplan verkehren. U-Bahn und Busse haben Einheitsfahrpreise, Sammeltaxis sind teurer.
In den meisten anderen Städten findet man ebenfalls Busse und Taxis.
Bedingt durch die Topografie und die Verteilung der Bevölkerung existieren verhältnismäßig wenige Strecken mit Personenverkehr.
Von Santiago de Chile aus gibt es u.a. Bahnverbindungen nach Temuco, Puerto Montt, Concepción, Talcahuano, San Fernando, Talca und Chillán; im Regionalverkehr werden Strecken wie Talca-Constitución (Schmalspurbahn) und Talcahuano-Concepción bedient.
Touristische Züge der Grupo EFE verkehren auf den Strecken Arica-Poncochile, Los Andes-Río Blanco, Santiago de Chile-San Antonio, Santiago de Chile-San Fernando, Santiago de Chile-Molina, Talachuano-San Rosendo sowie Antilhue-Valdivia.
Tickets für sämtliche Züge sowie Informationen zu Preisen, Zeitplänen und Strecken sind bei Reccorido erhältlich.
Passagierschiffe entlang der Küste sind relativ selten. Verschiedene Unternehmen bieten jedoch auch regelmäßige Schifffahrten an.
- Cruceros Australis haben Rundreisen ab Punta Arenas über Ushuaia im Angebot;
- Naviera Magallanes NAVIMAG verbinden Puerto Montt mit Puerto Chacabuco bzw. Puerto Natales;
- Transmarchilay bieten regelmäßigen Fährschiffverkehr zwischen Pargua und Chacao (Insel Chiloé).
Die medizinische Versorgung im Lande ist nur in großen Städten direkt mit Europa zu vergleichen. Sie ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Oft fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte.
Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.
Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.
[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.
[2] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[3] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milchpulver nur mit keimfreiem Wasser anrühren. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von unzureichend gegartem Schweinefleisch (Trichinose-Gefahr insbesondere im Süden des Landes), rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden. Vor dem Verzehr von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt. Aufgrund einer überdurchschnittlich hohen Zahl von Erkrankungen nach dem Verzehr von Meeresfrüchten in den letzten Monaten wird empfohlen, besondere Vorsicht walten zu lassen und möglichst vom Genuss roher Meeresfrüchte abzusehen.
Eine Cholera-Schutzimpfung ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion besteht jedoch landesweit. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Es werden vermehrt Hantavirus-Infektionen gemeldet, die ein hämorrhagisches Fieber auslösen können. Bei Rucksackreisen mit Campen im Freien oder in ähnlichen Situationen sollten sich Reisende von Nagetieren fernhalten und eine sorgfältige Lebensmittelhygiene durchführen.
Chagas-Erkrankungen werden durch Raubwanzen, die in den Slums vor allem im Norden und den zentralen Gebieten des Landes und vorkommen, herbeigeführt. Reisenden, die in einfachen Hütten und im Freien übernachten, empfiehlt sich ein Insektenschutz mit Moskitonetzen.
HIV/Aids ist weit verbreitet und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
1 Chilenischer Peso = 100 Centavos (spielen in der Praxis keine Rolle). Währungskürzel: Chil$, CLP (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 20.000, 10.000, 5.000, 2.000 und 1.000 Chil$; Münzen in den Nennwerten 500, 100, 50, 10, 5 und 1 Chil$.
Diners Club, Visa, American Express und Mastercard werden am häufigsten akzeptiert. Von kleineren Ortschaften abgesehen werden Kreditkarten akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Die Girocard mit dem V-Pay-Symbol wird nicht akzeptiert. Zur Sicherheit sollten Reisende neben der Bankkarte über eine alternative Geldversorgung verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten.
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Mo-Fr 09.00-14.00 Uhr, teils auch 15.00-18.00 Uhr.
Keine Beschränkungen bei Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung, Deklarationspflicht bei Ein-und Ausfuhr von Zahlungsmitteln ab einem Gegenwert von 10.000 US$. Für die Einfuhr von Zahlungsmitteln kann kurz vor der Einreise eine Online-Einfuhrerklärung abgegeben werden.
Offizielle Landessprache ist Spanisch. Englisch ist verbreitet, außerdem werden verschiedene Indianersprachen gesprochen.
* Wenn Fronleichnam, St. Peter und Paul und Columbus-Tag auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden die Feiertage am darauf folgenden Montag begangen.
Folgende Artikel können zollfrei nach Chile eingeführt werden:
400 Zigaretten (Personen ab 18 J.);
2,5 l Spirituosen (Personen ab 18 J.);
Geschenke bis zu einem Wert von 300 US$ (Reisende über 14 J.;
2 Handys;
1 Fotokamera;
In Duty-free-Shops auf chilenischen Flughäfen erworbene Artikel bis zu einem Wert von ca. 675 US$.
Für persönliche Gegenstände bis zu einem Wert von 3.000 US-Dollar und Gegenstände mit kommerziellem Charakter bis zu einem Wert von 1.000 US-Dollar besteht Zollpflicht. Bei Überschreitungen dieser Grenzwerte sind Importeure verpflichtet, die Dienste von Zollbehörden in Anspruch zu nehmen.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Pornographische Erzeugnisse, Drogen, Waffen, frische Lebensmittel (Obst, Gemüse, Fleisch und Fleischerzeugnisse (z.B. Wurstwaren), Milch und Milchprodukte), Pflanzen, Pflanzenteile und Saatgut dürfen nicht eingeführt werden. Für die Einfuhr von Lebensmitteln pflanzlichen oder tierischen Ursprungs muss eine eidesstattliche Versicherung abgegeben werden. Dies kann online erfolgen.
Verstöße (auch ein versehentlich nicht deklarierter Apfel im Handgepäck) werden mit hohen Geldbußen und auch mit Inhaftierung geahndet.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Weitere Informationen sind von der chilenischen Zollbehörde erhältlich.
Internationale Telefonvorwahl. Die Ländervorwahl von Chile ist 0056.
4G- und 5G-Mobilfunknetz. Mobiltelefone sind in Chile sehr verbreitet. In abgelegenen Gegenden ist die Netzabdeckung schlecht. Mobilnummern beginnen mit 09. Wird innerhalb des Mobiltelefonnetzes telefoniert, muss die 0 weggelassen werden. Netzbetreiber sind u.a. Entel Movil, WOM Movil und Movistar. Für Touristen lohnt sich in der Regel der Erwerb von Prepaid-SIM-Karten von chilenischen Anbietern. Datenroaming über SIM-Karten aus dem europäischen Ausland ist ohne Registrierung eine mögliche, wenn auch relativ teure Art der Handynutzung in Chile. Eine gute Alternative dazu ist der Erwerb eines Mobiltelefons in Chile.
Meist kostenloses WLAN bieten U-Bahn-Stationen, Bushaltestellen, Flughäfen, Einkaufszentren, öffentliche Gebäude und andere öffentliche Orte wie zentrale Plätze in den Städten. Auch zahlreiche Hotels, Cafés und Restaurants stellen ihren Kunden WLAN zur Verfügung.
Luftpost nach Europa ist etwa 3-4 Tage unterwegs. Die Postämter in Santiago haben Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet.
Schöne Andenken sind Textilien wie bunte handgewebte Ponchos, Pullover aus Lamawolle, Vicuña-Läufer und Kupferarbeiten. Günstig sind auch Halbedelsteine wie Lapislazuli, Jade, Amethyste, Agate und Onyx.
Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 10.00-20.00 Uhr, Sa 10.00-14.00 Uhr. Einkaufszentren: täglich 10.00-21.00 Uhr.
Typische Beispiele der einheimischen Küche sind Empanadas (Pasteten mit Fleisch, Geflügel oder Fisch und Zwiebeln, Eiern, Rosinen und Oliven), Humitas (gewürzte Maispaste in Maisblättern eingerollt und gekocht), Cazuela de Ave (Suppe mit Reis, Gemüse, Huhn und verschiedenen Kräutern), Bife a lo Pobre (Steak mit Pommes Frites, gebratenen Zwiebeln und Spiegelei) und Parrillada (eine Auswahl von auf dem Holzkohlengrill gegrilltem Fleisch). Meeresfrüchte sind ebenfalls ausgezeichnet. Am bekanntesten sind die Hummer der Juan-Fernández-Inseln. Abalonen, Seeigel, Venusmuscheln, Krabben und riesige Choros (Muscheln) werden auch oft angeboten.
Getränke: Chile ist für seinen ausgezeichneten Wein bekannt. Pisco ist ein hochprozentiger Schnaps aus destillierten Trauben. Der süße braune Chicha und Aguardiente, ein Branntwein, werden ebenfalls aus Trauben hergestellt. Bier ist im ganzen Land erhältlich.
70% Katholiken, 15,1% Evangelikale; andere christliche, jüdische, animistische und Bahai-Minderheiten.
Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Die meisten Chilenen haben zwei Nachnamen, bei der Anrede und im Schriftverkehr wird meistens nur der erste benutzt. Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden. Einladungen in Privatwohnungen sind üblich, kleine Geschenke sind gern gesehen.
Kleidung: Zwanglose, zurückhaltende Kleidung wird überall akzeptiert; Frauen sollten außerhalb der Urlaubszentren keine Shorts tragen.
Trinkgeld: Restaurants und Bars berechnen 10% für Bedienung. Kellner erwarten weitere 10%.
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© 2026 Der Reiseführer.
Das Klima in Argentinien reicht von großer Hitze und starken Regenfällen im subtropischen Chaco im Norden über ein angenehmes Klima im zentralen Pampas bis zur subarktischen Kälte am patagonischen Meer im Süden. Fast alle Klimazonen der Erde sind in diesem riesigen Land vertreten.
Nordwesten subtropisch, heiß und trocken, Regenzeit ist in den Sommermonaten.
Nordosten mit tropischem Klima sehr warm und ganzjährig sehr viel Regen.
Die Zentralregion hat ein überwiegend gemäßigtes Klima, in den Sommermonaten, Dezember bis Februar, ist es jedoch zum Teil sehr heiß und feucht; die Winter sind recht kühl.
Im Süden liegt die Provinz Tierra del Fuego, die die östlichen Inseln von Feuerland abdeckt. Maritimes Klima. Es ist im Sommer mit Maximaltemperaturen von ca. 15 Grad der kühlste Landesteil von Argentinien. Im Winter liegen die Temperaturen um den Gefrierpunkt. Gelegentlich starker Frost. Das Wetter kann ganzjährig im Tagesverlauf sehr wechselhaft sein.
Die genannten Landesregionen haben unterschiedliche beste Reisezeiten: Der Norden empfiehlt sich ganzjährig als Reiseziel, der Nordosten von April/Mai bis September, Buenos Aires in den Frühlings- und Herbstmonaten sowie in den Wintermonaten der Südhalbkugel, Patagonien und Feuerland in den Monaten Oktober bis April (Hauptsaison zwischen Dezember und Februar) und die Berge von Argentinien eignen sich zwischen Mitte Juni und Mitte Oktober zum Skifahren.
Leichte Bekleidung im Norden und warme Bekleidung ist im Süden, in den Bergen sowie in den Wintermonaten in den zentralen Gegenden des Landes notwendig. Regenausrüstung ist überall zu empfehlen.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss während des visumfreien Aufenthalts gültig sein. Ein Reisepass, der über den Aufenthalt hinaus gültig ist, wird empfohlen, besonders wenn ein Transit in Drittstaaten geplant ist. Für visumpflichtige Aufenthalte muss der Reisepass bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Achtung: Vorbestraften Personen kann u.U. die Einreise verweigert werden. Alle Ausländer (alle Reisezwecke) müssen über eine während des Aufenthalts gültige Krankenversicherung (mit Abdeckung Krankenhausaufenthalt, Notfälle, Notdienst, Transfer und Rückführung) sowie über eine eidesstattliche Erklärung über den Reisezweck verfügen. Ohne diese Krankenversicherung kann die Einreise verweigert werden.
Hinweis: Die Anforderungen von Fluggesellschaften an den Reisepass hinsichtlich seiner Mindestgültigkeit kann von den staatlichen Vorschriften abweichen. Reisende sollten diesbezüglich ihre Fluggesellschaft kontaktieren. Staatsangehörige Deutschlands sind verpflichtet, bei der Ein- und Ausreise aus / nach Deutschland über ein gültiges Ausweisdokument zu verfügen.
Pass- und Visabestimmungen können sich ändern, und Fluggesellschaften können unterschiedliche Anforderungen stellen. Die Angaben sind zum Zeitpunkt der Veröffentlichung korrekt. Reisende sollten sich vor der Abreise bei der zuständigen Botschaft informieren, besonders bei einem Transit über ein Drittland. Für Unannehmlichkeiten oder Verluste, die durch Änderungen dieser Bestimmungen entstehen, übernehmen wir keine Haftung.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder, sofern sie als Touristen für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen einreisen:
Deutschland, Österreich sowie alle EU-Länder, Schweiz und Türkei.
[1] Ein Visum ist allgemein für Geschäftsreisende erforderlich, ausgenommen sind Geschäftsreisende aus den folgenden in der obigen Tabelle genannten Länder, wenn sie an Meetings und Konferenzen teilnehmen, Kunden oder Messen besuchen oder Marktstudien durchführen:
(a) Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland (Rep.), Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn;
(b) Schweiz;
(c) Türkei.
Für Studienreisen von bis zu 90 Tagen ist kein Visum notwendig. Für Studienreisen über 90 Tage erfolgt die Einreise zunächst als Tourist. Eine Aufenthaltsgenehmigung zu Studienzwecken ist dann innerhalb von 30 Tagen bei der Einwanderungsbehörde zu beantragen
Antragstellung in Berlin:
Touristenvisum: 150 €
Geschäfts-/Arbeitsvisum (kurzfristig, Aufenthalt von max. 60 Tagen): 200 €.
Arbeitsvisum (langfristig): 200 €.
Staatsbürger mancher Länder erhalten das Visum kostenlos. Auskünfte erteilen die zuständigen konsularischen Vertretungen.
U.a. Touristen-, Geschäfts-, Arbeits- , Studenten- und Transitvisum.
Je nach Visumart und Nationalität unterschiedlich.
Ansonsten visumpflichtige Reisende, die innerhalb von 12 Stunden weiterfliegen, über gültige und bestätigte Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.
Ist ein Wechsel der Fluggesellschaft oder des Flughafens nötig, sollte man sich bei der Fluggesellschaft erkundigen, ob Transit-Visumfreiheit besteht. .
Persönlich bei den konsularischen Vertretungen. Die Abholung eines mit einem Business- oder Arbeitsvisum visierten Passes muss persönlich erfolgen.
Je nach Nationalität, Grund und Dauer des Aufenthalts unterschiedlich (Die argentinischen Konsulate wünschen, dass sich Reisende telefonisch nach den erforderlichen Unterlagen erkundigen.). In der Regel:
(a) Terminvereinbarung mit der zuständigen konsularischen Vertretung.
(b) 2 Antragsformulare (downloadbar auf der Webseite der zuständigen argentinischen Botschaft).
(c) 2 aktuelle Passfotos in Farbe (4 x 4 cm).
(d) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist und 1 freie Seite enthält.
(e) Gebühr (Beleg über die Bareinzahlung auf das Konto des argentinischen Konsulats).
(f) Hin- und Rückreiseticket bzw. -bestätigung, Unterkunftsnachweis.
(g) Nachweis ausreichender Geldmittel für die Dauer des Aufenthaltes (nur Touristenvisum, 50 US$ pro Tag).
(h) Hotelreservierung in Argentinien.
Geschäftsvisum:
(a-h), (i) Firmenschreiben der einladenden oder der entsendenden Firma in spanischer Sprache im Original. Die Unterschrift des Firmenvertreters muss notariell beglaubigt und mit der Haager Apostille überbeglaubigt sein. Die einladende Firma muss die Einreise des deutschen Geschäftspartners bei der argentinischen Einwanderungsbehörde (Dirección Nacional de Migraciones) beantragen. Die Erteilung der Genehmigung dauert bis zu 4 Monate.
Arbeitsvisum:
(i) Leumundszeugnis, ärztliches Attest, Arbeitsvertrag, Anschreiben der Firma. Das Anschreiben der Firma muss auf Spanisch vorliegen, und die Unterschrift des Firmenvertreters muss notariell beglaubigt und mit der Haager Apostille überbeglaubigt sein.
(j) Ggf. Aufenthaltstitel für Deutschland, Österreich oder die Schweiz.
Insbesondere für Arbeitsvisa, aber auch für Geschäftsvisa sind u. U. zusätzliche Unterlagen erforderlich.
Bei postalischer Antragstellung ist ein frankierter Einschreiben-Rückumschlag und der Zahlungsbeleg beizufügen.
Deutsche, Österreicher, Schweizer und Türken benötigen für einen Aufenthalt von max. 90 Tagen kein Touristenvisum. Für Aufenthalte darüber hinaus ist eine Beantragung für eine Aufenthaltsgenehmigung beim Innenministerium (Ministerio del Interior, Abteilung Migraciones) notwendig. Der Aufenthalt kann um 3 Monate verlängert werden, darauf besteht jedoch kein Anspruch.
Ist ein längerer Aufenthalt oder eine Erwerbstätigkeit geplant, sollte man sich für die Visumbestimmungen an die konsularische Vertretung wenden.
Je nach Visumtyp und Nationalität unterschiedlich.
Es wird empfohlen, dass sich Reisende spätestens 45 Tage vor ihrer geplanten Abreise mit dem zuständigen Konsulat in Verbindung setzen.
Alle Ausländer müssen während des Aufenthalts über ausreichende Geldmittel verfügen.
Bei der Einreise werden von allen Reisenden Fingerabdrücke genommen und digital eingescannt sowie ein digitales Porträtfoto gemacht.
(a) Rück-/Weiterreiseticket.
(b) Ausreichende Geldmittel.
(c) Alle Ausländer (alle Reisezwecke) müssen über eine während des Aufenthalts gültige Krankenversicherung (mit Abdeckung Krankenhausaufenthalt, Notfälle, Notdienst, Transfer und Rückführung) sowie über eine eidesstattliche Erklärung über den Reisezweck verfügen. Ohne diese Krankenversicherung kann die Einreise verweigert werden.
Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder elektronischer Reisepass.
Österreicher: Eigener Reisepass.
Schweizer: Eigener Reisepass.
Türken: Eigener Reisepass.
Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Achtung: Sorgeberechtigte, die allein mit minderjährigen Kindern unter 14 Jahren ein- oder ausreisen, müssen eine entsprechende vom argentinischen Konsulat beglaubigte Genehmigung des zweiten Sorgeberechtigten mit sich führen. Die Elternschaft muss über die originale Geburtsurkunde des Kindes belegt werden. Diejenigen, die z. B. alleiniges Sorgerecht haben bzw. verwitwet sind, müssen darüber eine vom argentinischen Konsulat beglaubigte Bescheinigung vorlegen. Dazu muss die originale Geburtsurkunde des Kindes vorgelegt werden.
Minderjährige unter 14 Jahren, die allein ein- oder ausreisen, müssen eine entsprechende vom argentinischen Konsulat beglaubigte Genehmigung ihrer Sorgeberechtigten mit sich führen. Auf dieser Genehmigung müssen der Name, die Anschrift und die Ausweis- oder Passnummer der Empfangsperson in Argentinien oder ggf. eines nicht sorgeberechtigten Reisebegleiters des Kindes stehen sowie alle Zielorte während der Reise. Für alle Fälle sind die Dokumente ins Spanische zu übersetzen, damit es bei den Einreiseformalitäten keine Probleme gibt. Außerdem müssen alle Dokumente vom argentinischen Konsulat beglaubigt werden.
Bei der Ein- und Ausreise von Kindern unter 6 Jahren wird ein Eintrag in das Register der argentinischen Einwanderungsbehörde vorgenmommen.
Es ist in jedem Fall empfehlenswert, sich vor Abreise bei der Botschaft über die aktuellen Bestimmungen zu informieren, da nur diese verbindliche Auskunft erteilt.
Hinweis: In Argentinien wird man erst mit 21 Jahren volljährig. Reisende mit Wohnsitz in Europa, die das 18., aber noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet haben, sollten daher eine Bescheinigung über die Volljährigkeit in ihrem Heimatland mit sich führen. Alternativ können Reisende über 18, aber unter 21 Jahren eine Einverständniserklärung ihrer Eltern/Sorgeberechtigten mitführen.
Für Hunde und Katzen werden ein maximal 10 tage altes Gesundheitszeugnis sowie ein Impfausweis als Nachweis einer Tollwutimpfung benötigt. Tiere unter 3 Monaten benötigen kein Tollwutimpfzertifikat. Gesundheitszeugnis und Tollwutimpfzertifikat müssen von einer konsularischen Vertretung Argentiniens beglaubigt worden sein und auf Spanisch vorliegen. Die Fluggesellschaft muss ca. 24 Std. vor der Ankunft den Destinationsflughafen von dem Tiertransport in Kenntnis setzen. Bei Ankunft erfolgt eine tierärztliche Untersuchung, deren Kosten der Reisende trägt.
Ein Reisepass ist allgemein erforderlich, er muss während des visumfreien Aufenthalts gültig sein. Ein Reisepass, der über den Aufenthalt hinaus gültig ist, wird empfohlen, besonders wenn ein Transit in Drittstaaten geplant ist. Für visumpflichtige Aufenthalte muss der Reisepass bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Achtung: Vorbestraften Personen kann u.U. die Einreise verweigert werden. Alle Ausländer (alle Reisezwecke) müssen über eine während des Aufenthalts gültige Krankenversicherung (mit Abdeckung Krankenhausaufenthalt, Notfälle, Notdienst, Transfer und Rückführung) sowie über eine eidesstattliche Erklärung über den Reisezweck verfügen. Ohne diese Krankenversicherung kann die Einreise verweigert werden.
Hinweis: Die Anforderungen von Fluggesellschaften an den Reisepass hinsichtlich seiner Mindestgültigkeit kann von den staatlichen Vorschriften abweichen. Reisende sollten diesbezüglich ihre Fluggesellschaft kontaktieren. Staatsangehörige Deutschlands sind verpflichtet, bei der Ein- und Ausreise aus / nach Deutschland über ein gültiges Ausweisdokument zu verfügen.
Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder, sofern sie als Touristen für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen einreisen:
Deutschland, Österreich sowie alle EU-Länder, Schweiz und Türkei.
[1] Ein Visum ist allgemein für Geschäftsreisende erforderlich, ausgenommen sind Geschäftsreisende aus den folgenden in der obigen Tabelle genannten Länder, wenn sie an Meetings und Konferenzen teilnehmen, Kunden oder Messen besuchen oder Marktstudien durchführen:
(a) Deutschland, Österreich, Schweiz, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland (Rep.), Italien, Lettland, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Schweden, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik und Ungarn;
(b) Schweiz;
(c) Türkei.
Für Studienreisen von bis zu 90 Tagen ist kein Visum notwendig. Für Studienreisen über 90 Tage erfolgt die Einreise zunächst als Tourist. Eine Aufenthaltsgenehmigung zu Studienzwecken ist dann innerhalb von 30 Tagen bei der Einwanderungsbehörde zu beantragen
Stand - Mon, 23 Mar 2026 16:00:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 23 Mar 2026 16:04:03 +0100)
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Die argentinische Regierung hat am 28. Februar 2026 das landesweite Sicherheitsniveau auf hoch („alto") angehoben. Nach Angaben der Behörden steht diese Maßnahme im Zusammenhang mit der aktuellen Lage im Nahen Osten. Sie gilt für das gesamte Staatsgebiet. Ziel ist der verstärkte Schutz der Bevölkerung sowie sensibler Einrichtungen und kritischer Infrastruktur. Landesweit ist mit einer erhöhten Polizeipräsenz und verstärkten Schutzmaßnahmen zu rechnen. Insbesondere an Regierungsgebäuden, diplomatischen und konsularischen Vertretungen, religiösen Einrichtungen sowie kritischer Infrastruktur wurden die Sicherheitsvorkehrungen ausgeweitet. An Flughäfen, Grenzübergängen und weiteren Verkehrsknotenpunkten kann es zu intensivierten Kontrollen und Verzögerungen kommen.
Am 30. Januar 2026 wurde wegen großflächiger Waldbrände in Patagonien der Notstand ausgerufen. Betroffen sind insbesondere die Provinzen Chubut, Río Negro, Neuquén und La Pampa. Vielerorts kommt es zu Evakuierungen und Zutrittsverboten in Nationalparks und kleineren Ortschaften. Weitere Einschränkungen können nicht ausgeschlossen werden, siehe Natur und Klima.
Siehe Aktuelles
In Argentinien gibt es immer wieder Streiks und Demonstrationen, sogenannte „Piquetes". Veranstaltungen führen häufig zu spontanen Straßensperrungen und erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr. Auch der Flugverkehr kann davon betroffen sein. Vereinzelt kommt es zu gewalttätigen Ausschreitungen.
In und um Fußballstadien kann es zu schweren Ausschreitungen rivalisierender Fangruppen kommen, die auch vor Waffeneinsatz nicht zurückschrecken.
Die Kriminalitätsrate ist in Argentinien recht hoch. Landesweit ist Vorsicht und Wachsamkeit angebracht. Selbst tagsüber und auch in besseren Wohngegenden kommt es zu Überfällen. Die Täter können bewaffnet sein und schrecken vor Gewaltanwendung nicht zurück.
An belebten Orten und in öffentlichen Verkehrsmitteln sind Trickdiebstähle (Beschmutzertrick) gängig. In den öffentlich zugänglichen Räumen (Lobby etc.) von Hotels aller Kategorien kommen häufig Diebstähle vor. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Bargeldabhebungen oder –tausch sowie an den touristischen Anziehungspunkten von Buenos Aires wie La Boca (insbesondere an Werktagen und in wenig bevölkerten Nebenstraßen abseits der Calle Caminito), San Telmo, der Bahnstation Retiro und im Stadtzentrum angebracht. Nach Einbruch der Dunkelheit ist überall besondere Vorsicht geboten.
Besondere Vorsicht ist bei Zufallsbekanntschaften (über Onlinedating bzw. in Bars, Restaurants etc.) geboten. Nachdem Reisende ihre Bekanntschaften in ihre Ferienunterkunft eingeladen hatten, sind Fälle bekannt, in denen es zu Raubdelikten kam, teilweise unter Verabreichung von Betäubungsmitteln in Getränken etc.
Buenos Aires hat ein Kommissariat für Touristen eingerichtet, in dem auch in Fremdsprachen Hilfestellung geleistet werden kann: Avenida Corrientes Nr. 436 (Plaza San Nicolás), Tel. 0054 115050-3293/-9260 oder über den allgemeinen Notruf 911, E-Mail: divsegcorredoresturisticos@gmail.com bzw. serv.turista@gmail.com bzw. policiaturistica@buenosaires.gob.ar
Siehe Aktuelles
Besonders während der Sommermonate (Dezember bis März) kann es in Argentinien zu Waldbränden kommen. Aktuell besteht ein besonders hohes Waldbrandrisiko in Patagonien.
Die Andenkette liegt in einer seismisch aktiven Zone, weshalb es insbesondere in den Provinzen von San Juan und Mendoza zu Erdbeben und vulkanischen Aktivitäten kommen kann. Mehrere Vulkane in der Grenzregion zu Chile sind aktiv, dies kann zu Evakuierungsmaßnahmen und Beeinträchtigungen im Reiseverkehr führen. Der Vulkan Copahue zeigt des Öfteren verstärkte Aktivität.
Das Klima reicht von subtropisch im Norden mit extrem heißen und feuchten Sommern über gemäßigt im Zentrum bis subarktisch im Süden. Im ganzen Land kann es zu abrupten und großen Temperaturschwankungen kommen.
In den nördlichen Landesteilen einschließlich Buenos Aires kann Starkregen Überflutungen und Erdrutsche verursachen.
Siehe Aktuelles
Es gibt ein Inlandsflugnetz und gute (klimatisierte) Überlandbusverbindungen. Vereinzelte veraltete Eisenbahnverbindungen im Inland sind nur für Reisende mit viel Zeit geeignet.
Flugverspätungen und Streiks sind an der Tagesordnung, was in Bezug auf (transkontinentale) Anschlussflüge bei der Reiseplanung berücksichtigt werden muss.
Der Grenzübergang am Pass "Cristo Redentor" (Direktverbindung Mendoza-Santiago) sowie weitere Pässe nach Chile sind während der Wintermonate von Mai bis September wegen starker Schneefälle häufig gesperrt.
In Buenos Aires gibt es ein U-Bahnnetz sowie Schnellbahnen und Busse rund um die Uhr. Für die Benutzung ist eine SUBE-Guthabenkarte erforderlich, erhältlich z.B. am U-Bahnschalter und an zahlreichen Kiosken.
Schlechte Straßenverhältnisse, Schlaglöcher, streunende Tiere und innerorts schlecht gekennzeichnete Geschwindigkeitsbarrieren (lomadas) stellen eine erhöhte Unfallgefahr dar. Hinzu kommt eine geringe Disziplin von Autofahrern, was insgesamt zu einer sehr hohen Unfallrate führt. Aktuelle Informationen zum Straßenzustand bietet Vialidad Nacional.
Warndreieck, Feuerlöscher, Warnweste und Verbandskasten müssen mitgeführt werden.
Insbesondere in ländlichen und dünn besiedelten Gebieten können zeitweise Lieferengpässe in der Treibstoffversorgung an den Tankstellen vorkommen.
Polizeikontrollen sind häufig. Die Möglichkeit eines Grenzübertritts z.B. nach Chile oder Uruguay mit einem Mietwagen ist vorab mit der jeweiligen Autovermietung zu klären.
Der internationale Führerschein wird empfohlen und ist nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.
Bergbesteigungen und Trekking müssen in gewissen Gebieten durch das Ministerium für Tourismus genehmigt werden. In den Bergen können sich die Witterungsverhältnisse sehr rasch ändern. Veranstalter führen nicht immer reguläre Sicherheitsüberprüfungen durch.
Gleichgeschlechtliche Ehen und Partnerschaften sowie die gleichgeschlechtliche Elternschaft sind rechtlich möglich. Die Toleranz gegenüber LGBTIQ-Personen ist hoch.
Drogenhandel und Drogenkonsum sind in Argentinien strafbar und werden verfolgt. Auch der Besitz von Kleinstmengen ist nicht straffrei und kann zu hohen Gefängnisstrafen führen. Die Haftbedingungen in Argentinien sind erheblich schlechter als jene in deutschen Gefängnissen.
Es ist verboten, ohne Genehmigung bestimmte freilebende Tiere einzufangen, zu halten, zu kaufen oder zu transportieren. Die Verbote richten sich auch gegen die Veräußerung von Produkten oder Souvenirs, zu deren Herstellung freilebende Tiere verwendet wurden. Die Listen der betroffenen Arten sind von Provinz zu Provinz unterschiedlich. Informationen erhalten Sie beim argentinischen Staatssekretariat für Umwelt und nachhaltige Entwicklung.
Unabhängig von den argentinischen Regelungen bestehen auch in Deutschland Einfuhrverbote oder Genehmigungsvorbehalte für Tiere, die unter das Washingtoner Artenschutzabkommen fallen. Nähere Informationen zur Einfuhr finden sich auf der Webseite des Bundesamtes für Naturschutz.
Landeswährung ist der argentinische Peso (ARS). Mit Debit- (Girocard) und Kreditkarten kann an Geldautomaten gegen hohe Gebühren Bargeld abgehoben werden. Bedingt durch die hohe Inflation im Land, kann sich der mögliche Höchstbetrag relativ schnell ändern. Eine günstige Alternative sind Online-Transferdienste.
USD lassen sich in der Regel im ganzen Land tauschen, EUR außerhalb von Buenos Aires dagegen seltener.
Die Akzeptanz von Debit-/Kreditkarten ist insbesondere in Buenos Aires weit verbreitet. Für Reisen außerhalb empfiehlt sich, ausreichend Bargeld mitzuführen.
In Argentinien ist eine größere Menge gefälschter Banknoten im Umlauf. Sie sind zwar zu erkennen, wenn die üblichen Sicherheitsmerkmale geprüft werden, besonderes Risiko besteht aber durch Trickbetrug ("Umtausch" gegen Falschgeld unter dem Vorwand, nicht wechseln zu können).
In Einzelfällen kann es auch an Geldautomaten zur Ausgabe von Falschgeld kommen. In diesem Fall sollte umgehend bei der entsprechenden Bank vorgesprochen werden.
Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Anmerkungen:
Das Reisedokument muss bei der Einreise gültig sein. Eine Gültigkeitsdauer über die Dauer des geplanten Aufenthalts hinaus wird empfohlen.
Bei der Einreise ist ein Nachweis einer gültigen Reise- oder Auslandskrankenversicherung vorzulegen. Die Versicherung muss medizinische Notfälle, Krankenhausaufenthalte und Rückführung beinhalten. Internationale Airlines sind angehalten, diese Dokumente vor dem Boarding zu prüfen. Passagieren, die nicht über die erforderlichen Nachweise verfügen, wird ggf. das Boarding verweigert.
Die Datenerfassung bei Einreise wird sukzessive von Stempeln auf die elektronische Erfassung der Reisedaten umgestellt. Derzeit werden beide Systeme zur Erfassung der Ein- und Ausreisedaten an verschiedenen Grenzübertrittsstellen genutzt.
Von der Weiterreise mit bereits als gestohlen gemeldeten, aber wieder aufgefundenen Reisepässen wird abgeraten, da eine Sachfahndung nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Im Falle des Verlusts des Reisepasses ist die polizeiliche Verlustanzeige (Denuncia) für die Wiederausreise unerlässlich.
Seit Inkrafttreten des Dekrets 366 am 29. Mai 2025 dürfen vorbestrafte Personen unter bestimmten Bedingungen nicht mehr einreisen.
Die Anforderungen einzelner Fluggesellschaften an die von ihren Passagieren mitzuführenden Dokumente weichen zum Teil von den staatlichen Regelungen ab.
Deutsche Staatsangehörige mit biometrischem oder vorläufigem Reisepass benötigen für die Einreise und den Aufenthalt bis zu 90 Tagen als Tourist kein Visum. Weitere Informationen erteilt die zuständige argentinische Auslandsvertretung in Deutschland.
Eine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung ist vor Ort bei der argentinischen Einwanderungsbehörde Migraciones möglich. Es besteht jedoch kein Anspruch darauf.
Sofern ein längerer Aufenthalt oder eine Erwerbstätigkeit in Argentinien geplant ist, sollte vor Reiseantritt das argentinische Konsulat wegen der Visabestimmungen kontaktiert werden.
Von jedem Reisenden werden am Einreiseflughafen bzw. Seehafen die Fingerabdrücke digital eingescannt und ein digitales Porträtfoto erstellt.
Folgende Vorschriften gelten für Ausländer mit längerfristigem Aufenthalt (über sechs Monate); es hat sich jedoch bewährt, dass sich auch Touristen mit vorübergehendem Aufenthalt daran halten:
Für Minderjährige muss bei der Einreise nach und der Ausreise aus Argentinien das Einverständnis der Sorgeberechtigten nachgewiesen werden. Die Mitnahme einer Original-Geburtsurkunde zur Dokumentierung der Elternschaft ist hierfür erforderlich. Wird das minderjährige Kind von nur einem Sorgeberechtigten begleitet, so ist die schriftliche Reisegenehmigung (Venia de Viaje) des anderen Sorgeberechtigten notwendig. Ist nur ein Elternteil sorgeberechtigt (auch bei verwitweten Personen), so muss hierüber ein Nachweis mitgeführt werden. Reist ein minderjähriges Kind allein oder in Begleitung volljähriger Dritter, so müssen die Reisegenehmigungen Namen, Anschrift und Ausweis- oder Passnummer der Begleitperson und/oder der Empfangsperson am Zielort enthalten. Kinder unter sechs Jahren werden bei Ein- und Ausreise in das Register der argentinischen Einwanderungsbehörden eingetragen.
Für jede Reise wird eine neue Reisegenehmigung benötigt.
Die Einwilligungen und Nachweise müssen von dem argentinischen Konsulat beglaubigt werden. Weitere Informationen erteilt die Konsularabteilung der Botschaft Argentiniens.
Für die Einfuhr von Landes- und Fremdwährungen gibt es keine Beschränkungen, ab einem Gegenwert von 10.000 USD für Erwachsene bzw. 5.000 USD für Minderjährige unter 16 Jahren muss die Einfuhr deklariert werden.
Bei der Ausreise darf maximal der Gegenwert von 10.000 USD für Erwachsene bzw. 5.000 USD für Minderjährige unter 16 Jahren mitgeführt werden. Die Mitnahme höherer Beträge ist nicht gestattet. Eine Ausfuhr höherer Beträge muss per Banküberweisung erfolgen.
Weitere Informationen bieten die argentinischen Zollbehörden.
Pflichtimpfungen:
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Weder bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (häufig die Nachbarstaaten) noch bei Einreise aus Deutschland wird der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Aus Argentinien kommend kann die Impfung bei Weiterreise in ein Drittland verlangt werden.
Reiseimpfungen:
Bei Reisen in die Gelbfiebergebiete Argentiniens (Provinzen Corrientes und Misiones - auch Iguaçu-Wasserfälle - sowie unter bestimmten Bedingungen die Provinzen Formosa und Teilgebiete der Provinzen Chaco, Jujuy und Salta) ist für alle Reisenden ab einem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung empfohlen. Auch eine Impfung gegen Hepatitis A ist medizinisch sinnvoll. Nach individueller Indikation sind zusätzlich Impfungen gegen Chikungunya- und Denguefieber, Hepatitis B und Tollwut angeraten.
Standardimpfungen:
Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
Die medizinische Versorgung in Argentinien ist in großen Städten und insbesondere Buenos Aires mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Auf dem Lande ist es jedoch vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden.
Gelbfieber ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Die Provinzen Corrientes und Misiones (inklusive Iguaçu-Wasserfälle) gelten als Gelbfiebergebiete. Unter bestimmten Umständen ist auch für die Provinzen Formosa und Teilgebiete der Provinzen Chaco, Jujuy und Salta eine Gelbfieberimpfung sinnvoll.
Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunya-Fieber, Denguefieber, Leishmaniasis und Zikavirus-Infektionen.
Die Chagas-Krankheit wird über Raubwanzen und verunreinigte Frucht- oder Zuckerrohrsäfte („garapa") übertragen. Fleckfieber wird durch Läuse, Milben, Zecken und Flöhe übertragen.
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) treten auch bei Reisenden auf.
HIV-Infektionen und bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) können auch durch sexuelle Kontakte übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
Hantavirus-Infektionen und Leptospirose werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt vorrangig über Hunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen.
Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss
Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.
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Argentinische Republik.
2.780.400 qkm.
45.195.774 (UNO Schätzung 2020).
Buenos Aires.
Argentinien grenzt im Westen an Chile, im Osten an den Atlantischen Ozean sowie im Norden und Nordosten an Uruguay, Brasilien, Paraguay und Bolivien. Es gibt vier geographische Regionen: Die Wald- und Sumpfgebiete des Gran Chaco und das Mehrstromland, die Anden, die Pampas und Patagonien sowie ganz im Süden Feuerland. Aufgrund der großen Nord-Südausdehnung gibt es verschiedene Klimazonen, die von großer Hitze im Norden über das angenehme Klima der Pampas bis hin zur antarktischen Kälte im Süden reichen. Die höchste Erhebung Argentiniens ist mit fast 7000 m der Monte Aconcagua. Ein einmaliges Naturschauspiel sind die riesigen Wasserfälle bei Iguaçu, die 72 m tief in den Río Paraná stürzen (Ländereck Argentinien, Brasilien, Paraguay; zu Brasilien gehörend). Im Nordwesten stehen bizarre Berge in der sonst trockenen Halbwüste.
Präsidialdemokratie, Bundesrepublik seit 1853. Verfassung von 1994, letzte Änderung 1997. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus mit 257 gewählten Mitgliedern und Senat mit 72 gewählten Abgeordneten. Der Präsident wird nach der Verfassungsänderung von 1994 auf vier Jahre in Direktwahlen bestimmt. Unabhängig seit 1816 (von Spanien).
Javier Milei, seit Dezember 2023.
Javier Milei, seit Dezember 2023.
220 V, 50 Hz. Adapter erforderlich. Steckertypen C/I. Steckdosen in älteren Gebäuden sind zweipolige Rundstecker, in neueren Gebäuden gibt es auch dreipolige Flachstecker.
Javier Milei, seit Dezember 2023.
Tief im Süden von Südamerika liegt Argentinien mit seinen bezaubernden Landschaften: den schneebedeckten Gipfeln der Anden, den staubigen Ebenen von Patagonien bis hin zu Tierra del Fuego – Feuerland.
Das Land der unendlichen Abenteuer lädt ein in die grünen Regenwälder von Misiones, zum Reiten in die sonnenverbrannten Berge von Salta, zum Wandern entlang türkisfarbener Seen und durch immergrüne Wälder im Lake District oder zum Gaucho-Spielen in den fruchtbaren Pampas.
Das Herzstück des Ganzen ist Buenos Aires, eine intelligente, moderne Stadt, die voller Leben und Energie steckt. Das heutige Argentinien ist trotz Tango und Gaucho-Erbe, die beide für die Identität der Nation enorm wichtig sind, eine kosmopolitisch orientierte Nation.
Trotz der düsteren Periode der Militärdiktatur und einer Reihe von Wirtschaftskrisen ist der zähe Argentinier voller Lebenslust und Warmherzigkeit. Seine Leidenschaft spiegelt sich in der großen kollektiven Liebe zum Fußball, zur Gastronomie und zum Feiern wieder. Besucher werden es nicht schwer finden, sich auf diese Lebensart einzulassen und sich noch lange an die feinen einheimischen Weine, die riesigen Steaks und die außergewöhnliche Landschaft erinnern.
Die nationale argentinische Fluggesellschaft Aerolíneas Argentinas (AR) bietet u.a. von Rom und Madrid aus Nonstop-Flüge nach Buenos Aires an.
Buenos Aires wird u.a. auch von folgenden Fluglinien angeflogen:
- Lufthansa (LH), Direktflug von Frankfurt/M.;
- Iberia (IB) - ab Frankfurt/M., Wien und Zürich via Madrid;
- Austrian (OS) und Swiss (LX) jeweils in Kooperation mit Lufthansa (LH) ab Wien bzw. Zürich via Frankfurt/M.;
- Edelweiss Air (WK) ab Zürich;
- Air Europa (UX) ab Frankfurt/M. und Zürich via Madrid.
Frankfurt - Buenos Aires (Direktflug): 13 Std. 50 Min.; Wien - Buenos Aires: 16 Std. 35 (via Madrid); Zürich - Buenos Aires: 16 Std. 35 Min. (via Madrid).
Jorge Newbery ist der Stadtflughafen von Buenos Aires, der nur 2 km vom Stadtzentrum entfernt liegt. Er wird hauptsächlich für Inlandsflüge genutzt.
Der Visit Argentina Pass ist auf den Strecken von Aerolíneas Argentinas (AR) und Austral (AU) innerhalb Argentiniens gültig. Er kann nur in Verbindung mit einem Langstreckenflug von Aerolíneas Argentinas (AR) erworben werden. Der Pass ist ab dem Datum des ersten Flugcoupons 90 Tage lang für maximal 12 Flugstrecken gültig. Buchung und Ticketausstellung müssen bis spätestens 21 Tage vor Abflug erfolgt sein.
Keine.
Argentinien ist über Fernstraßen aus allen benachbarten Ländern zu erreichen. Die Grenzübergänge nach Uruguay, Paraguay und Brasilien sind rund um die Uhr geöffnet. Nach Chile und Bolivien sind die Öffnungszeiten abhängig vom örtlichen Breitengrad; zumeist liegen sie zwischen 7.00 und 17.00 Uhr. In den Wintermonaten kann es auf den Passstraßen der Anden nach Chile und Bolivien zu Schließungen der Grenzübergänge kommen.
Bus: Zwischen Argentinien und den angrenzenden Ländern gibt es täglich zahlreiche internationale Busverbindungen. Aus Peru und Bolivien kommend müssen Reisende im Grenzort umsteigen, nachdem sie zu Fuß oder mit einem Taxi die Grenze überquert haben.
Maut: Viele Autobahnstrecken sind mautpflichtig. Die Bezahlung erfolgt entweder in bar oder mit einer elektronischen Karte, die an der Windschutzscheibe befestigt wird.
Unterlagen: Der nationale Führerschein ist zwar ausreichend; es ist jedoch empfehlenswert, zusätzlich den Internationalen Führerschein mitzuführen.
Zwischen Argentinien und seinen Nachbarländern gibt es keinen Bahnverkehr.
Buenos Aires hat den größten und wichtigsten Hafen des Landes. Hier kommen sämtliche Schiffe aus Europa an. Eine Überfahrt von Hamburg nach Buenos Aires ist sowohl mit Kreuzfahrt- als auch mit Frachtschiffen möglich.
Fähren verbinden Buenos Aires mit Häfen in Uruguay.
Die Reedereien AIDA und Cunard laufen auf ihren in Hamburg startenden Kreuzfahrten Buenos Aires an. MSC und Phoenix steuern von anderen europäischen Städten aus Buenos Aires an.
U.a. können mit MSC, Costa und Holland America Line auch Kreuzfahrten innerhalb Südamerikas unternommen werden, die z.B. von Rio de Janeiro kommend in Buenos Aires bei einem Zwischenstopp anlegen oder hier enden.
Die Fähren von Buquebus und Colonia Express verkehren regelmäßig zwischen Buenos Aires und den Häfen von Montevideo (Fahrtzeit: 2 Std. 15 Min.) und Colonia del Sacramento (Fahrtzeit: 1 Std. 15 Min.) in Uruguay.
Aerolineas Argentina (AR) bietet zahlreiche Regionalflüge im Inland an. Hinzu kommt LATAM (4M) mit zahlreichen Verbindungen innerhalb Argentiniens.
Städte wie Córdoba, San Juan oder Ushuaia erreicht man am besten vom internationalen Flughafen Ezeiza (EZE) in Buenos Aires. Der nationale Flughafen Jorge Newbury (AEP) in Buenos Aires bietet Verbindungen nach Mendosa, Bariloche, El Calafate sowie zu einer Vielzahl weiterer kleinerer Orte des Landes.
Argentiniens ausgedehntes Straßennetz umfasst rund 230.000 km.
Maut: Die hauptsächlich privat betriebenen Autobahnen des Landes sind mautpflichtig. Die Maut kann entweder in bar entrichtet werden oder durch Erwerb einer elektronischen Karte, die an der Windschutzscheibe befestigt wird.
Tankstellen sind in größeren Städten und auf Autobahnen meist rund um die Uhr geöffnet. Bei Fahrten durch Patagonien sollte allerdings, wegen des dünnen Tankstellennetzes, möglichst jede sich bietende Tankstelle genutzt werden.
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Das argentinische Straßennetz ist teilweise in gutem Zustand. Straßen und Wege in den Städten und um diese herum sind gut ausgebaut. Abseits viel befahrener Strecken sind dagegen oft nur Schotterpisten vorzufinden, für die Fahrzeuge mit Allradantrieb am geeignetsten sind.
In Argentinien gibt es einige Autobahnen, die mit einem A und einer Nummer gekennzeichnet sind sowie nummerierte, teilweise vierspurige National- und Provinzstraßen, die fast alle asphaltiert sind. Nur ein kleiner Teil besteht aus befestigten Schotterstraßen und unbefestigten Erdpisten.
Autovermietungen sind in allen größeren Städten zu finden. Ein Fahrer muss in der Regel mindestens 21 Jahre alt sein und seit mindestens einem Jahr einen Führerschein besitzen. Einige Autovermieter berechnen Fahrern unter 25 Jahren eine Jungfahrer-Gebühr oder geben ein Maximalalter von 75 Jahren an.
Taxis (erkennbar am gelben Dach) sind in allen Städten und größeren Ortschaften vorhanden. Sie stehen an Taxiständen, können aber auch auf der Straße angehalten werden.
In Buenos Aires können Fahrräder geliehen werden. Im Straßenverkehr ist jedoch Vorsicht geboten.
Rosario besitzt ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz.
Für Fernreisen sind Busse das beliebteste Fortbewegungsmittel. Zwischen fast allen Städten gibt es zahlreiche Busverbindungen, die mehrmals täglich bedient werden.
- Es herrscht Anschnallpflicht.
- 2 Warndreiecke und ein Feuerlöscher müssen mitgeführt werden.
- Die Promillegrenze für Autofahrer liegt bei 0,5 ‰, für Motorradfahrer bei 0,2 ‰.
- Kinder unter 12 Jahren müssen auf dem Rücksitz befördert werden, unter 4 Jahren in Kindersitzen.
Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- Innerorts: 40-60 km/h;
- auf Landstraßen: 110 km/h;
- auf Schnellstraßen: 120 km/h;
- auf Autobahnen: 130 km/h.
Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.
Der ADAC-Partnerclub in Argentinien ist der Automovil Club Argentino (ACA) in Buenos Aires, Tel. +54-11 48 08 40 00.
Ein ausländischer nationaler Führerschein ist in Argentinien befristet gültig, wenn er in einem Land ausgestellt wurde, das das Wiener Straßenverkehrsübereinkommen von 1969 oder das Genfer Straßenverkehrsübereinkommen von 1949 unterzeichnet und ratifiziert hat, wie zum Beispiel Deutschland, Österreich, die Schweiz, Australien, Kanada und die USA. Touristen aus diesen Ländern wird die Mitnahme des Internationalen Führerscheins als Zusatzdokument dringend empfohlen, und im Besonderen, wenn der nationale Führerschein nicht auf Spanisch ausgestellt wurde. Der Internationale Führerschein als Zusatzdokument ist in Argentinien zwingend erforderlich, wenn der ausländische nationale Führerschein nicht in lateinischer Schrift oder ohne Passbild ausgestellt wurde.
Nachweis über Fahrzeugversicherung und Zulassungsunterlagen müssen stets mitgeführt werden.
Buenos Aires: Das U-Bahnnetz in Buenos Aires ("Subte" genannt) wird von dem Verkehrsunternehmen Emova bedient und umfasst sechs Linien (A bis E und H). Darüber hinaus verfügt Buenos Aires über ein erstklassiges Bussystem (colectivo). Manche Linien fahren rund um die Uhr. U-Bahn und Busse bezahlt man mit der sogenannten SUBE-Karte, einer wiederaufladbaren Prepaidkarte, die an Kiosken und U-Bahn-Stationen erhältlich ist.
In den meisten Städten Argentiniens gibt es ein ausgedehntes Linienbusnetz. In Rosario, Córdoba und Mendoza fahren Oberleitungsbusse.
Die staatliche argentinische Eisenbahngesellschaft Nuevos Ferrocarriles Argentinos verfügt über das größte Eisenbahnnetz Südamerikas, das allerdings in einem sehr schlechten Zustand ist. Auf vielen Strecken wurde der Betrieb eingestellt oder die Strecken sind nur noch für den Gütertransport relevant.
Für den Personenverkehr wird das Bahnnetz hauptsächlich im Großraum Buenos Aires genutzt. Allerdings wurde um Resistencia, im Nordosten des Landes, ein relativ neues Netz von Vorortzügen angelegt, und in Mendoza ist eines geplant.
Fernreisezüge verkehren zwischen Buenos Aires und einigen größeren Städten, u.a. Rosario und Córdoba sowie zu einigen kleineren Orten in der Provinz. In Patagonien werden noch die Strecken Viedma - Ingeniero und Jacobacci - Bariloche bedient.
Mit Ausnahme von Zügen, die Orte an der Atlantikküste, wie Mar Del Plata, Pinamar und Miramar anfahren, sind die meisten Züge in einem relativ schlechten Zustand.
Für Reisende sind die folgenden Touristischen Züge empfehlenswert:
- Der Tren a las Nubes ("der Wolkenzug") in der nördlichen Provinz Salta bietet eine spannende und unterhaltsame Bahnfahrt. Er überquert mehrere Viadukte und klettert auf bis zu 4.200 Höhenmeter.
- Der Tren del Fin del Mundo ("Zug vom Ende der Welt") in der südlichen Provinz Tierra del Fuego fährt noch mit einer Dampflok.
- Der Alte Patagonien-Express, "La Trochita", fährt fast das ganze Jahr ein- oder mehrmals in der Woche von Esquel nach Nahuel Pán und von El Maitén nach Desvío Thomaé. Spezielle Charterzüge fahren über die ganze Strecke von Jacobacci nach Esquel.
Die Krankenversorgung - besonders die stationäre - ist im Allgemeinen gut, außerhalb von Buenos Aires kann der Standard jedoch niedriger sein. Rechnungen müssen oft sofort in bar gezahlt werden.
Bei Reisen in die Provinz sollten Medikamente in Form einer Reiseapotheke in ausreichender Menge mitgeführt werden. Die Kosten für ärztliche Behandlungen und stationären Aufenthalt sind in der Regel niedriger als in Deutschland.
Alle ausländischen Besucher müssen für alle Reisezwecke über eine während des Aufenthalts gültige Krankenversicherung (mit Abdeckung Krankenhausaufenthalt, Notfälle, Notdienst, Transfer und Rückführung) sowie über eine eidesstattliche Erklärung über den Reisezweck verfügen. Ohne diese Krankenversicherung kann die Einreise verweigert werden.
[1] Bei Aufenthalten in den Provinzen Corrientes, Misiones und auch bei den Iguaçu-Wasserfällen ist ein Impfschutz für Reisende ab einem Alter von 9 Monaten gegen Gelbfieber empfohlen.
Argentinien gehört bislang nicht zu den klassischen Gelbfieberländern, so dass ein Gelbfieberschutz für die anderen Landesteile nicht erforderlich ist.
[2] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.
[3] Argentinien wurde 2019 von der WHO offiziell für malariafrei erklärt.
[4] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.
[5] Tollwut kommt landesweit vor. Überträger sind u.a. streunende Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten wird eine Impfung empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Zur Vermeidung häufig auftretender Magen- und Darmerkrankungen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Von dem Genuss von Leitungswasser, Eiswürfeln und nicht industriell hergestelltem Speiseeis sollte grundsätzlich abgesehen werden. Wasser sollte vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.
Milch ist pasteurisiert, einheimische Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden. Durchgegarte Fleisch-, Geflügel- und Fischgerichte sowie geschältes Obst und Gemüse sind ebenfalls unbedenklich. Von dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird allerdings abgeraten.
Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.
Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.
HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.
Die durch Schmetterlingsmücken übertragene Leishmaniose kommt im Nordosten vor. Schutz bieten hautbedeckende Kleidung, Mückennetze und insektenabweisende Mittel.
Das Risiko einer Infektionen durch das Zika-Virus besteht, Schwangeren und Frauen die schwanger werden möchten, wird geraten, eine Reise in die Ausbruchsgebiete zu meiden. Auf ausreichenden Mückenschutz ist zu achten.
US-Dollar werden in vielen Hotels und Touristenzentren akzeptiert. Preise in Pesos und in Dollar werden beide mit '$' ausgezeichnet. Bei Unklarheiten sollte deshalb nachgefragt werden. Werden Pesos in Argentinien gekauft, kann nur eine Fremdwährung in der gleichen Höhe innerhalb des Landes erworben werden, Quittungen von Wechselstuben sollten daher aufbewahrt werden.
Diners Club, American Express, Visa und Mastercard werden akzeptiert, jedoch außerhalb von Städten nicht sehr häufig. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren.
Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol genutzt werden. Die Abhebegebühren liegen bei durchschnittlich 20 %. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. Der Maximalbetrag pro Abhebung und pro Tag ist auf 2000 Pesos begrenzt.
Mo-Fr 10.00-15.00 Uhr.
Die Einfuhr von Summen im Gegenwert ab 10.000 US$ ist deklarationspflichtig, die Ausfuhr von Summen im Gegenwert von unter 10.000 US$ ist erlaubt (Personen unter 16 Jahren und in Begleitung von Sorgeberechtigten 1.000 US$; Personen im Alter von 16 bis 21 Jahren 2.000 US$) Die Ausfuhr von Summen im Gegenwert von über 10.000 US$ darf nur per Überweisung erfolgen.
Amtssprache ist Spanisch. Englisch ist weit verbreitet. Deutsch, Französisch und Italienisch werden vereinzelt gesprochen.
Folgende Artikel können zollfrei nach Argentinien maximal einmal pro Monat eingeführt werden (Personen ab 18 Jahren):
- Kleidung und persönliche Gegenstände inklusive eines Mobiltelefons und eines Laptops ohne externe Energiequelle (z.B. Notebook oder Tablet);
- Bücher, Broschüren und Zeitungen;
- Gegenstände, die bei der Ausreise deklariert werden;
Der Gesamtwert der in einem Zeitraum von einem Monat eingeführten Waren darf den Gegenwert von 500 US$ (Personen unter 16 Jahren maximal 250 US$ in Begleitung von Sorgeberechtigten) (bei Einreise über Flug- und Seehäfen) nicht überschreiten. Zusätzlich dürfen Duty free-Artikel am Ankunftshafen in Argentinien bis zu einem Wert von 500 US$ gekauft werden.
Der Gesamtwert der in einem Zeitraum von einem Monat eingeführten Waren darf den Gegenwert von 300 US$ (Personen unter 16 Jahren maximal 150 US$ in Begleitung von Sorgeberechtigten) (bei Einreise über den Landweg oder Flüsse) nicht überschreiten. Bei Einreise über Puerto Iguazú dürfen zusätzlich Duty free-Artikel bis zu einem Wert 500 US$ zollfrei eingeführt werden.
Die Freimengen für zollfreie Waren können sich ändern, manchmal auch kurzfristig, zum Beispiel durch neue Vorschriften oder äußere Umstände. Die Angaben sind immer so aktuell wie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Reisende sollten vor ihrer Reise die aktuellen Freimengen bei den zuständigen Zollbehörden überprüfen. Wir übernehmen keine Verantwortung für Probleme oder Verluste, die durch Änderungen dieser Regeln entstehen.
Archäologische und kulturtelle Gegenstände, Betäubungsmittel, Drogen, Waffen, Sprengstoff, pornographische Erzeugnisse und kommerzielle oder industrielle Handelswaren.
Diese Liste ist nicht vollständig. Reisende sollten die offizielle Zoll-Website konsultieren oder die Botschaft beziehungsweise das Konsulat in ihrer Nähe kontaktieren, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.
Für die Einfuhr von Waffen und Munition für Jagdzwecke wird eine Genehmigung benötigt.
Weitere Informationen sind vom argentinischen Zollamt erhältlich.
Internationale Telefonvorwahl. Die Ländervorwahl von Argentinien ist 0054.
4G- und regional 5G-Mobilfunknetz. Netzbetreiber umfassen u.a. Telecom Argentina, Claro und Movistar. Der Sende-/Empfangsbereich ist im größten Teil des Landes gut, aber in abgelegenen Gegenden sowie in den Bergen besteht meist kein Empfang. Roaming-Abkommen bestehen mit einigen internationalen Telefongesellschaften. Um hohe Roaming-Gebühren zu umgehen, empfiehlt es sich, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte zu erwerben.
Viele Estancias und ländliche Gegenden sind sowohl vom Internet- als auch vom Telefonanschluss abgeschnitten. Die meisten Hotels, Restaurants, Cafés und Bars stellen ihren Gästen kostenloses WLAN zur Verfügung.
Postsendungen nach Europa sind 1 bis 2 Wochen unterwegs. Das Hauptpostamt (Correo central) in Buenos Aires (Sarmiento 151) hat Mo-Fr 08.00-20.00 und Sa 09.00-13.00 Uhr geöffnet.
Zahlreiche deutschsprachige Radiosender lassen sich u.a. über Astra-Satelliten bzw. über das Internet in Argentinien empfangen.
Typisch für Argentinien sind Lederartikel aller Art (Handschuhe, Mäntel, Jacken, Geldbörsen usw.), handbestickte Blusen, Wollartikel (insbesondere Lamawolle), verzierte Mate-Gefäße, Silberschmuck, Halbedelsteine (Onyx, Lapislazuli, Tigerauge, Achat) und Gitarren.
Lederwaren werden in ganz Argentinien angeboten und sind mitunter zu Schnäppchenpreisen erhältlich. Landestypische Kunst- und Handarbeitswaren werden ebenfalls häufig angeboten. Schokolade aus Bariloche und Weine aus der Provinz Mendoza sind besonders beliebte Geschenke.
Ein ungewöhnliches Einkaufserlebnis bieten die vielen lokalen Ferias (Messen). Eine besonders große und lebendige Veranstaltung ist die jährlich stattfindende Landwirtschafts- und Viehzuchtausstellung La Rural in Buenos Aires, bei der sich die besten Agrarunternehmen und Viehzüchter des Landes präsentieren.
In Buenos Aires gibt es einige sehr große regelmäßig stattfindende Märkte. Der beste Ort, um Antiquitäten zu kaufen, ist der Sonntags stattfindende Feria de San Pedro Telmo-Flohmarkt am Plaza Dorrego. Auf dem bunten Hippie-Markt vor dem Centro Cultural Recoleta werden an den Wochenenden Handarbeiten, Schmuck und Kunstwerke angeboten. Einzigartige Stücke vielversprechender hiesiger Designer findet man in den Modeboutiquen im Stadtteil Palermo. Um die Reisegarderobe mit günstigen und fröhlichen Stücken zu ergänzen, bietet sich die Einkaufsstraße Calle Florida an, die bereits seit 1913 teilweise Fußgängerzone ist und in der die größten Einzelhandelsgeschäfte und Boutiquen zu finden sind. An den Wochenenden findet nordwestlich von Buenos Aires in Tigre ein Markt statt, auf dem von Hand gefertigte Waren angeboten werden.
Besonders schön gearbeitete Textilwaren, Möbel und Kleidung bietet Pasion Argentina (Internet: www.pasion-argentina.com.ar) an, durch den Erlös werden die oftmals vergessenen Ureinwohner unterstützt. Tierra Adentro in Buenos Aires verkauft von Eingeborenen gefertigte exquisite und fair gehandelte Textilwaren, Einrichtungsgegenstände und Silberschmuck.
Mo-Fr 09.00-19.00 Uhr, Sa 09.00-13.00 Uhr. Viele Geschäfte schließen über die Mittagszeit und die Öffnungszeiten können mitunter unzuverlässich sein.
Das 'Tax Free'-Zeichen weist darauf hin, dass ausländische Kunden die 21% Umsatzsteuer auf alle im Land getätigten Einkäufe zurückfordern können (Internet: www.globalrefund.com).
Restaurants bieten zahlreiche nordamerikanische, europäische und asiatische Gerichte an. Die einheimische Küche ist baskischer, spanischer und italienischer Herkunft. Rindfleisch steht in allen möglichen Variationen auf der Speisekarte.
Churrasco sind die berühmten Steaks, unter Parrillada versteht man gegrilltes Fleisch, Innereien und Würstchen. Zu den argentinischen Spezialitäten zählen Asado (Rostbraten), Arroz con Pollo (Eintopf mit Reis, Huhn, Eiern, Gemüse und scharfer Soße), Puchero de Gallina (Huhn, Würstchen, Maismehl und Kartoffeln), Empanada (gefüllte Teigtaschen) und Queso y dulce (eine dicke Scheibe Käse mit einer Scheibe Quittengelee).
Die Restaurants sind ausgezeichnet, man isst selten vor 21.00 Uhr. Gute Restaurants sind an einem Schild mit drei Gabeln erkennbar. Kellner spricht man mit »Mozo« an.
Das Bedienungsgeld ist selten bereits in Rechnungen enthalten. Das Personal benötigt das Trinkgeld, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. 15% sind üblich, 20% sollte man für sehr gute Bedienung geben.
Der erfrischende Mate-Tee ist das Nationalgetränk. Er wird in besonderen Bechern mit einem metallenem Halm getrunken und Freunden weitergereicht. In einheimischen Brennereien werden Markenspirituosen wie Whisky und Gin destilliert. Die einheimischen Weine sind ausgezeichnet. Aus karibischem und südamerikanischem Rum werden zahlreiche Cocktails gemixt.
In Argentien darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.
90% römisch-katholisch; 2% Protestanten, jüdische und muslimische Minderheiten.
Umgangsformen: Die üblichen Höflichkeitsformen gelten. Traditionen sollten respektiert werden. Man spricht sich mit Señor oder Señora bzw. mit dem Vornamen an - Doña Maria heißt die Nachbarin, Don Julio der Bäcker. Zur Begrüßung unter Freunden küsst man sich auf die Wange. Nach einer privaten Einladung gilt es als höflich, der Gastgeberin am nächsten Tag einen Blumenstrauß zu schicken. An Bushaltestellen, vor Kinos usw. wird angestanden - Vordrängeln ist höchst unbeliebt.
Kleidung: Legere Kleidung ist fast überall angebracht, nur zu offiziellen Veranstaltungen und in exklusiven Restaurants wird elegantere Garderobe erwartet. Korrekte Kleidung wird beim Betreten von Kirchen erwartet.
Rauchen: In Buenos Aires und in einigen anderen argentinischen Städten sind öffentliche Verkehrsmittel sowie Kinos und Theater Nichtraucherzonen. In diesen Städten ist das Rauchen in allen öffentlichen Räumen, zu denen auch Restaurants und Bars zählen, verboten. Davon ausgenommen sind lediglich Zigarren-Clubs und -Geschäfte. Im Freien, z. B. auf Balkonen und Terrassen, ist das Rauchen gestattet.
Alkohol: Obwohl Argentinien bekannt für seine hervorragenden Weine ist, trinken die Argentinier deutlich weniger Alkohol als die Europäer. In Bars und Discotheken werden häufig alkoholfreie Getränke genossen und nur wenige sind merklich betrunken.
Trinkgeld ist üblich und 5 bis 10 % vom Rechnungsbetrag sind angemessen. In einigen Hotels und Restaurants werden 25% Bedienung und 21% Steuern auf die Rechnung gesetzt. Taxifahrer erwarten Trinkgeld von Besuchern.
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