Fiji Reisen

Fiji Reisen

Individuelle Reisen am schönsten Ende der Welt

30 Jahre Erfahrung

30 Jahre Erfahrung

Expertenteam

Expertenteam

Individuell & Massgeschneidert

Individuell & Massgeschneidert

24h Notrufnummer

24h Notrufnummer

Reisevorschlag auswählen & individuell anpassen
Reisedauer
auswählen
Zurücksetzen Schließen
Reisethema
auswählen
Zurücksetzen Schließen
Weitere hier auswählen
Reiseart
auswählen
Zurücksetzen Schließen
Weitere hier auswählen
Reisebudget p.P. zzgl. Flug
auswählen
Zurücksetzen Schließen
p.P. zzgl. Flug

Darum solltest Du nach Fiji reisen!

Pure Lebensfreude mit den warmherzigsten Gastgebern der Erde

Tropenparadies mit atemberaubenden Stränden für romantische Stunden

Erstklassige Tauchreviere mit bunten Korallenriffen

Kulturelle Vielfalt in ursprünglichen Dörfern an den Küsten und im Hinterland

Vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten vom Hostel bis zur luxuriösen Privatinsel

333 Inseln bieten Erlebnisse für Jedermann von Abtauchen bis Ziplining

Bist Du bereit für Deine individuelle Fernreise?

Dann lasse Dich jetzt von Deinem Reise-Spezialisten beraten!

Porträtaufnahme einer Person als Mitarbeiterfoto für eine Unternehmensvorstellung.
Simona Calabró
+41 (0)44 2988000 Jetzt unverbindlich anfragen!

Highlights in Fiji

Mehr als 300 Inseln, weiße Sandstrände, azurblaues Wasser und ein Meer aus Palmen: Das ist Fiji. Die Traum-Destination im Südpazifik begeistert ihre Besucher mit dem einzigartigen Südseecharme. Fiji verkörpert Urlaubsgefühl, Entspannung und die charmante Gastfreundschaft der Insulaner. Als erfahrener Fernreise-Spezialist helfen wir Dir, die perfekte Reise zusammenzustellen!

Weiterlesen

Erkunde die Mamanucas und tauche ein in eine verzauberte Welt aus Lagunen, Overwater-Bungalows und einer schillernden Unterwasserlandschaft. Erlebe die nahezu unberührte Natur der Yasawa-Inseln. Oder lass Dich sich von dem bunten Treiben der Einheimischen in der Hauptstadt Suva auf Viti Levu anstecken. Übrigens: Fiji ist ein unvergleichlich schönes Ziel für Paare und Hochzeitsreisende.

Neugierig? Hier geht’s weiter mit unseren Inspirationen für Fiji-Reisen!

 

Weniger anzeigen

Reise-Highlights in Fiji

Garden of the Sleeping Giant

Garden of the Sleeping Giant

Ein Orchideenparadies am Fuße der Sabeto-Berge. Der Garten liegt etwa 10–20 Minuten nördlich von Nadi an der Westküste der Hauptinsel Viti Levu, eingebettet in die Nausori Highlands. Der Garten wurde 1977 vom Hollywood-Schauspieler Raymond Burr (bekannt aus Perry Mason) gegründet, ursprünglich als pri...

Ein Orchideenparadies am Fuße der Sabeto-Berge. Der Garten liegt etwa 10–20 Minuten nördlich von Nadi an der Westküste der Hauptinsel Viti Levu, eingebettet in die Nausori Highlands. Der Garten wurde 1977 vom Hollywood-Schauspieler Raymond Burr (bekannt aus Perry Mason) gegründet, ursprünglich als private Orchideensammlung. Heute ist er öffentlich zugänglich und zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Fidschis.

Natadola Beach

Natadola Beach

Natadola Beach liegt an der Coral Coast der Hauptinsel Viti Levu, etwa 30–40 Minuten von Nadi entfernt. Er ist einer der wenigen Strände auf der Hauptinsel, der bei jeder Gezeitenlage gut zum Schwimmen geeignet ist. Natadola gilt als einer der schönsten Strände Fidschis – mit feinem, weißem Sand, türkisblauem Wasser und viel natürlichem Schatten durch Bäume entlang des Strandes...

Natadola Beach liegt an der Coral Coast der Hauptinsel Viti Levu, etwa 30–40 Minuten von Nadi entfernt. Er ist einer der wenigen Strände auf der Hauptinsel, der bei jeder Gezeitenlage gut zum Schwimmen geeignet ist. Natadola gilt als einer der schönsten Strände Fidschis – mit feinem, weißem Sand, türkisblauem Wasser und viel natürlichem Schatten durch Bäume entlang des Strandes. Die Kulisse ist malerisch: sanfte Wellen, ruhige Lagunen und ein weiter Blick auf den offenen Ozean. Der Strand ist öffentlich zugänglich und gut mit dem Auto erreichbar.

Aktivitäten

Schwimmen & Schnorcheln: Das klare Wasser und die geschützte Bucht machen Natadola ideal für Anfänger und Familien.

Reiten am Strand: Pferde können direkt am Strand gemietet werden – ein beliebtes Erlebnis für Kinder und Erwachsene.

Massagen & lokale Angebote: Einheimische bieten Massagen, geflochtene Zöpfe und kleine Souvenirs an – freundlich, aber mitunter geschäftstüchtig.

Picknick & BBQ: Viele Besucher bringen Snacks mit oder nutzen die Angebote der nahegelegenen Resorts.

Besonderheiten

Sonnenuntergänge: Die Abendstimmung ist spektakulär – ideal für romantische Spaziergänge oder Fotos.

Sabeto Hot Springs & Mud Pool

Sabeto Hot Springs & Mud Pool

Natürliches Wellnesserlebnis in Fidschis Bergen. Die Sabeto Hot Springs befinden sich etwa 20 Minuten nördlich von Nadi, am Fuße der Sabeto-Berge, in der Nähe des Garden of the Sleeping Giant. Die Anlage besteht aus mehreren natürlichen Thermalquellen und einem vulkanischen Schlammbad, das für seine heilenden und hautpflegenden Eigenschaften bekannt ist. Besucher bedecken sich ...

Natürliches Wellnesserlebnis in Fidschis Bergen. Die Sabeto Hot Springs befinden sich etwa 20 Minuten nördlich von Nadi, am Fuße der Sabeto-Berge, in der Nähe des Garden of the Sleeping Giant.

Die Anlage besteht aus mehreren natürlichen Thermalquellen und einem vulkanischen Schlammbad, das für seine heilenden und hautpflegenden Eigenschaften bekannt ist. Besucher bedecken sich mit dem warmen, mineralreichen Schlamm, lassen ihn trocknen und spülen ihn anschließend in einer Reihe von heißen Quellbecken ab.

Ablauf des Besuchs
Schlammbad: Du trägst den warmen, grauen Schlamm auf deinen ganzen Körper auf.
Trocknen: Der Schlamm trocknet an der Sonne und zieht dabei Unreinheiten aus der Haut.
Abspülen: Du steigst in ein erstes Becken mit lauwarmem Wasser, um den Schlamm abzuwaschen.
Entspannen: Danach kannst du in weiteren, unterschiedlich warmen Thermalbecken entspannen

Besonderheiten & Atmosphäre
Natürlich & rustikal: Die Anlage ist einfach, aber charmant – alles findet unter freiem Himmel statt.
Lokale Betreuung: Die Pools werden von einheimischen Familien betrieben, was dem Erlebnis eine persönliche Note verleiht
Massageangebote: Gegen Aufpreis kannst du eine traditionelle Fidschi-Massage buchen – ideal nach dem Bad.

Yasawa Island - Ursprüngliches Südseeparadies

Yasawa Island - Ursprüngliches Südseeparadies

Die Yasawa-Inseln sind eine abgelegene Inselgruppe im Nordwesten Fidschis – wildromantisch, ursprünglich und atemberaubend schön. Hier erwarten dich weiße Sandstrände, türkisfarbene Lagunen und die berühmten Sawa-i-Lau-Höhlen. Die Inseln sind kaum erschlossen, es gibt keine Straßen, dafür familiäre Resorts und echte fijianische Gastfreun...

Die Yasawa-Inseln sind eine abgelegene Inselgruppe im Nordwesten Fidschis – wildromantisch, ursprünglich und atemberaubend schön. Hier erwarten dich weiße Sandstrände, türkisfarbene Lagunen und die berühmten Sawa-i-Lau-Höhlen. Die Inseln sind kaum erschlossen, es gibt keine Straßen, dafür familiäre Resorts und echte fijianische Gastfreundschaft. Besonders beliebt sind Schnorcheltouren mit Mantarochen und Wanderungen durch die vulkanische Landschaft. Wer Ruhe, Natur und authentisches Inselleben sucht, findet auf den Yasawas sein persönliches Paradies fernab vom Massentourismus.

Weiterlesen und Reisen entdecken
Suva - Fidschis lebendige Hauptstadt

Suva - Fidschis lebendige Hauptstadt

Suva ist das kulturelle Herz Fidschis und bietet eine faszinierende Mischung aus kolonialem Erbe und tropischem Flair. Die Stadt liegt an der Südküste von Viti Levu und begeistert mit bunten Märkten, dem Fiji Museum und dem botanischen Thurston Garden. Rund um die Victoria Parade pulsiert das Leben mit Cafés, Shops und historischen Gebäuden. Suva ist ideal für Reisende, die meh...

Suva ist das kulturelle Herz Fidschis und bietet eine faszinierende Mischung aus kolonialem Erbe und tropischem Flair. Die Stadt liegt an der Südküste von Viti Levu und begeistert mit bunten Märkten, dem Fiji Museum und dem botanischen Thurston Garden. Rund um die Victoria Parade pulsiert das Leben mit Cafés, Shops und historischen Gebäuden. Suva ist ideal für Reisende, die mehr als nur Strand suchen – hier erlebt man die echte Südsee-Kultur, moderne Urbanität und herzliche Gastfreundschaft. Ein Spaziergang durch die Stadt offenbart spannende Kontraste zwischen Tradition und Moderne.

Weiterlesen und Reisen entdecken
Mount Tomanivi - Fidschis höchster Gipfel

Mount Tomanivi - Fidschis höchster Gipfel

Der majestätische Mount Tomanivi (1.324 m) ist Fidschis höchster Berg und ein Paradies für Wanderfreunde. Die anspruchsvolle Tour beginnt im Dorf Navai und führt durch dichten Regenwald, vorbei an Wasserfällen und exotischer Flora. Oben angekommen, belohnt ein spektakulärer Panoramablick über Viti Levu und die umliegenden Inseln. Die Wan...

Der majestätische Mount Tomanivi (1.324 m) ist Fidschis höchster Berg und ein Paradies für Wanderfreunde. Die anspruchsvolle Tour beginnt im Dorf Navai und führt durch dichten Regenwald, vorbei an Wasserfällen und exotischer Flora. Oben angekommen, belohnt ein spektakulärer Panoramablick über Viti Levu und die umliegenden Inseln. Die Wanderung dauert etwa 6–8 Stunden und erfordert gute Kondition sowie einen lokalen Guide. Tomanivi ist nicht nur ein Naturhighlight, sondern auch kulturell bedeutsam für die einheimischen Gemeinschaften. Ein echtes Abenteuer abseits der klassischen Südsee-Routen.

Weiterlesen und Reisen entdecken
Mamanuca Islands - Tropisches Urlaubsparadies

Mamanuca Islands - Tropisches Urlaubsparadies

Die Mamanuca-Inseln liegen westlich von Viti Levu und sind bekannt für ihre Postkartenidylle: kristallklares Wasser, palmengesäumte Strände und bunte Korallenriffe. Ob Tauchen, Surfen, Segeln oder einfach Entspannen – hier ist für jeden etwas dabei. Einige Inseln sind berühmt als Drehorte, etwa Monuriki aus dem Film „Cast Away“. Die Resorts reichen von luxuriös bis lässig, idea...

Die Mamanuca-Inseln liegen westlich von Viti Levu und sind bekannt für ihre Postkartenidylle: kristallklares Wasser, palmengesäumte Strände und bunte Korallenriffe. Ob Tauchen, Surfen, Segeln oder einfach Entspannen – hier ist für jeden etwas dabei. Einige Inseln sind berühmt als Drehorte, etwa Monuriki aus dem Film „Cast Away“. Die Resorts reichen von luxuriös bis lässig, ideal für Paare, Familien oder Backpacker. Dank der Nähe zu Nadi sind die Mamanucas perfekt für Tagesausflüge oder längere Aufenthalte. Ein Muss für alle, die Fidschi von seiner sonnigsten Seite erleben wollen.

 

Weiterlesen und Reisen entdecken

So geht’s

Der bequeme Weg zur individuellen Reise
  • 1. Inspirieren

    Mehr

  • 2. Vorschlagen

    Mehr

  • 3. Gestalten

    Mehr

  • 4. Buchen und Wissen

    Mehr

Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

„Person sitzt auf einer Schaukel im seichten Wasser vor dem Holzrahmen mit der Aufschrift ‚Castaway Island Resort‘, mit Blick auf das ruhige türkisfarbene Meer und entfernte kleine Inseln.“
Diana Oppitz Beratung & Verkauf

Castaway Island Resort
Reif für die Insel? Lust auf Robinson Crusoe-Feeling?
Das Castaway Island Resort auf der gleichnamigen Insel bietet ein wahres Südsee-Paradies im Herzen der Mamanucas, nur etwa 1,5 Stunden mit dem Boot von der Hauptinsel Fiji entfernt. Noch schneller ist der Transfer im Wassertaxi ab Denarau oder mit dem Helikopter ab Nadi Flughafen. Das Resort ist das einzige auf der Insel und bietet eine atemberaubende Umgebung mit traumhaften Sandstränden und einem Korallenriff, das mit der kostenlos ausleihbaren Schnorchelausrüstung ausführlich erkundet werden kann. Optional sind auch Tauchausflüge gegen Gebühr vor Ort buchbar.
Wer nicht nur im Wasser, sondern auch an Land aktiv sein möchte, kann auf dem ca. einstündigen „Bush Walk“ den tropischen Regenwald im Hinterland erkunden. Als Belohnung erwarten Sie dabei atemberaubende Ausblicke auf die anderen Inselwelten Fijis.
Für diejenigen, die genug von den Aktivitäten haben, bietet eine traumhafte Schaukel direkt im Meer die Möglichkeit, das am Tag Erlebte Revue passieren zu lassen. Zum Sonnenuntergang lädt das erhöhte Deck der Sundowner Bar mit Aperitifs und Cocktails zu einem gemütlichen Tagesausklang ein, bevor man sich in eine Bure (Bungalow) mit traditionellem Strohdach zur Nachtruhe begibt.
Das Castaway Island Resort verspricht somit nicht nur eine idyllische Lage und zahlreiche Aktivitäten, sondern auch Entspannung und Genuss in einer paradiesischen Umgebung - Robinson Crusoe-Feeling garantiert!.

Unser Boomerang Reisemagazin

Hast Du Lust auf weitere spannende Inspirationen aus unseren Zielgebieten?
Dann klicke HIER

Vielfältiges Reisen in Fiji

Erlebnis Fiji - so weit das Auge reicht! So unterschiedlich kann Deine Reise sein.

Fiji auf eigene Faust

Fiji auf eigene Faust

Eine Reise auf die Fiji-Inseln, das ist eine Reise in die zauberhaften Weiten der Südsee, mit weißen Sandstränden, türkisblauen Lagunen – und dem Duft nach Meer. Wer träumt nicht davon, sich diesen Südseetraum zu erfüllen? Tauche ein in die malerische Naturschönheit der beliebten Fiji-Inseln, genieße den Facettenreichtum des Südpazifiks – und gönne Dir eine Reise ins Paradies!

Weiterlesen und Reisen entdecken
Kreuzfahrten auf Fiji

Kreuzfahrten auf Fiji

Wie erkundet man 300 verschiedene Inseln am besten? Genau, mit einem Kreuzfahrtschiff! Eine Schiffsreise auf Fiji ermöglicht Dir den Zugang zu traumhaften Buchten, die von Land aus nur schwierig zu erreichen sind. Genieße einsame Buchten und Lagunen – Dein Kapitän wird an den schönsten Ecken Halt machen!

Weiterlesen und Reisen entdecken
Rundreise auf Fiji

Rundreise auf Fiji

Die Fijis umfassen mehr als 300 Inseln – das heißt, hier gibt es einiges zu entdecken. Bringe nicht nur Zeit, sondern auch Abenteuerlust mit: am besten für eine Rundreise auf Fiji. Solch eine Rundreise auf den Fijis kann ganz unterschiedlich gestaltet werden.

Weiterlesen und Reisen entdecken

Das sagen unsere Kunden über uns

Häufig gestellte Fragen zu Fiji

Wann ist die beste Reisezeit für Fiji?

Als beste Reisezeit für die Fiji Inseln eignen sich die Monate von April bis Oktober. Es ist nicht so heiß wie im Südsommer, auch die Luftfeuchtigkeit ist deutlich geringer und es fällt weniger Niederschlag. Die Temperaturen liegen bei 20°C bis 29°C und das warme Wasser des Pazifiks wird nicht kälter als 23°C.

In diesem Zeitraum ist es meist sonnig und es kommt nur selten zu Niederschlägen. Die einzelnen Schauer, die ab und an mal auftreten, sind zumeist sehr kurz.

Wie lange soll ich auf Fiji reisen?

Die ideale Reisedauer für Fiji hängt von den geplanten Aktivitäten und der Anzahl der Inseln ab, die besucht werden sollen. Für einen ersten Eindruck und etwas Erholung reichen etwa 10 bis 14 Tage. In dieser Zeit lassen sich ein Aufenthalt auf der Hauptinsel Viti Levu mit Ausflügen zu den Mamanuca- oder Yasawa-Inseln gut kombinieren. Wer mehr Inseln erkunden, tauchen oder wandern möchte, sollte mindestens zwei bis drei Wochen einplanen. Auch wegen der langen Anreise aus Europa lohnt sich ein etwas längerer Aufenthalt, um die Vielfalt der Natur, Kultur und Küche in Ruhe genießen zu können.

Welche Inseln sind auf Fiji empfehlenswert?

Fiji besteht aus über 300 Inseln, von denen viele einzigartige Erlebnisse bieten. Besonders empfehlenswert sind die Mamanuca-Inseln, darunter Monuriki Island, bekannt als Drehort des Films Cast Away, sowie Mana Island, die für ihre Sonnenuntergänge und Wassersportmöglichkeiten geschätzt wird. Die Yasawa-Inseln bieten traumhafte Strände und ruhige Resorts. Für Naturliebhaber ist Taveuni, die sogenannte Garteninsel, ideal. Sie beeindruckt mit Regenwald, Wasserfällen und seltener Flora. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, findet sie auf kleinen Inseln wie Caqalai oder in den entlegenen Lau-Inseln, etwa auf Lakeba Island, wo das traditionelle Leben Fijis noch besonders authentisch erlebbar ist.

Wie lange fliegt man nach Fiji?

Der Flug von Deutschland nach Fiji dauert 22 bis 25 Stunden.

Wie viel beträgt die Zeitverschiebung Mitteleuropa und Fiji?

Der Zeitunterschied beträgt je nach Jahreszeit +10 bis +11 Stunden. Fiji liegt in der Zeitzone UTC+12. Das heißt während der europäischen Sommerzeit ergibt sich ein Zeitunterschied von +10 Stunden und während der europäischen Winterzeit von +11 Stunden.

Wo gibt es auf Fiji die schönsten Strände?

Fiji bietet einige der schönsten Strände im Südpazifik. Besonders bekannt ist Natadola Beach auf Viti Levu – ein weitläufiger, weißer Sandstrand mit ruhigem Wasser, ideal zum Schwimmen. Vomo Beach auf der gleichnamigen Insel besticht durch Exklusivität und hervorragende Schnorchelbedingungen. Wer es abgeschieden mag, findet auf Oni Beach auf Nananu-i-Ra eine ruhige, naturbelassene Umgebung. Leleuvia Beach überzeugt mit rosa schimmerndem Sand und einem vorgelagerten Korallenriff.

Wo gibt es auf Fiji die spektakulärsten Sonnenuntergänge?

Fiji bietet zahlreiche Orte mit besonders eindrucksvollen Sonnenuntergängen. Einer der bekanntesten ist Sunset Beach auf Mana Island in den Mamanuca-Inseln – der Name ist hier Programm, denn der Blick auf das offene Meer bei untergehender Sonne ist spektakulär. Auch Natadola Beach an der Coral Coast auf Viti Levu ist ein beliebter Ort für Sonnenuntergänge, besonders wegen des weiten Horizonts und der ruhigen Atmosphäre am Abend.

Auf der Insel Taveuni bietet der Ort Waiyevo eine besondere Perspektive: Von hier aus lässt sich der Sonnenuntergang über der Nachbarinsel Vanua Levu beobachten – ein Erlebnis, das durch die Nähe zur internationalen Datumsgrenze noch symbolischer wirkt. Weitere empfehlenswerte Orte sind Malolo Island, Tokoriki Island und die Nausori Highlands bei Nadi, die durch ihre erhöhte Lage besonders weite Ausblicke auf das Farbenspiel des Himmels bieten.

Welche Gerichte sind typisch für die fidschianische Küche?

Die fidschianische Küche vereint einheimische, polynesische und indische Einflüsse. Typische Gerichte sind Kokoda, ein Fischsalat mit Kokosmilch und Limettensaft, sowie das traditionelle Lovo, bei dem Fleisch, Fisch und Gemüse in einem Erdofen gegart werden. Beliebt sind auch Palusami – Taro-Blätter mit Kokoscreme – und Currys mit Roti, die den indischen Einfluss widerspiegeln. Wurzelgemüse wie Taro und Cassava sowie der sogenannte Fidschi-Spargel (Duruka) runden die landestypische Küche ab.

Facts von A-Z

Alkohol

Alkohol wird nur in Lokalen mit Lizenz ausgeschenkt. Hierbei kann man zwischen heimischen Bieren (Fiji Bitter), Rum (Bounty Fiji Golden Rum) und Whiskey (Old Club Whiskey) wählen.

Der Erwerb von Alkohol ist erst ab 21 Jahren, der Verzehr schon mit 18 Jahren erlaubt.

Amtssprache

Die offizielle Landessprache ist Englisch. Die Bewohner sprechen jedoch häufig Fijianisch und Hindi.

Banken

Bankautomaten sind in allen größeren städtischen Gebieten vorhanden.

Einwohnerzahlen

Die Einwohnerzahl beträgt ca. 920.000 (Schätzung Juli 2025), davon sind etwa 57 % Fijianer (vornehmlich Melanesier mit polynesischem Einschlag), 37 % Inder und der Rest sonstiger Abstammung (Europäer, Polynesier, Asiaten).

Elektrizität

Bei einer Spannung von 240 Volt funktionieren europäische Geräte auf den Fiji Inseln problemlos. Du benötigst allerdings einen dreipoligen Adapter mit flachen Stiften, wobei der mittlere, senkrechte Stift zur Erdung dient und nicht zwingend funktionsnotwendig ist.

Adapter erhältst Du im Elektrofachhandel. Du kannst den gleichen Adapter nutzen wie in Australien und Neuseeland.

Feiertage

  • 01. Januar: Neujahrstag
  • März/April: Karfreitag, Ostersamstag, Ostermontag
  • 7. September: Tag der Verfassung
  • 10. Oktober: Unabhängigkeitstag
  • Oktober/November: Diwali Day (Lichterfest)
  • 25./26. Dezember: Weihnachten
  • Variabel: Mawlid an-Nabi – Geburt des Propheten Mohammed

Hauptstadt

Suva

Haustiere

Tiere dürfen nur mit einer entsprechenden vorherigen Genehmigung (ausgestellt vom Fiji Quarantine Office) eingeführt werden.

Kleidung

Außerhalb der touristischen Resorts sollten zumindest Hose und T-Shirt getragen werden. Wenn Du Kirchen und Kulturstätten besichtigen möchtest, solltest Du Deine Schultern und Beine bedeckt halten.

Klima

Das Klima auf den Fiji Inseln kann als tropisch und heiß-feucht beschrieben werden, mit Temperaturen die sich im Jahr zwischen 18°C und 34°C bewegen. Vor allem während der Regenzeit in den Monaten Dezember bis April werden durch die Passatwinde viele Regenwolken auf die Inseln getrieben, die zu heftigen Schauern und Gewittern führen. Auch nicht zu unterschätzen sind die Wirbelstürme die von Zeit zu Zeit die Inseln heimsuchen.

Kreditkarten

Die gängigen Kreditkarten werden in allen besseren Hotels, Restaurants und Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert. Mit einer EC-Karte mit Maestro-Zeichen können Sie am Flughafen und in allen größeren städtischen Gebieten an Geldautomaten mit eben diesem Zeichen Geld abheben.

Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT)

9 %

Religionen

Die Fijianer (ca. 57 %) bekennen sich zum christlichen Glauben, der größte Teil der indischen Bevölkerung sind Hindus, gefolgt von Muslimen und Sikhs.

Post

Die Postämter sind in der Regel montags bis freitags von 8:00 bis 16:30 Uhr geöffnet. Briefmarken erhält man in Postämtern, an Automaten, bei Zeitungshändlern und in Hotels. Im Zentrum Suvas befindet sich das Hauptpostamt. Briefe und Postkarten sind rund 10 bis 14 Tage per Luftpost unterwegs, Pakete auf dem Seeweg nach Europa mindestens zwei bis drei Monate.

Sonnenschutz

Wir empfehlen Sonnencreme mit 50+ Faktor am besten vor Ort zu kaufen, da diese Cremes eine festere Konsistenz haben als die deutschen. Tagsüber ist eine Kopfbedeckung zu empfehlen, ebenso Sonnenbrille.

Staatsform

Seit September 2014 sind die Fiji Inseln eine parlamentarische Demokratie

Strom

Bei einer Spannung von 240 Volt funktionieren europäische Geräte auf den Fiji Inseln problemlos. Du benötigst allerdings einen dreipoligen Adapter mit flachen Stiften. Adapter erhältst Du im Elektrofachhandel. Du kannst den gleichen Adapter nutzen wie in Australien und Neuseeland.

Verkehrsregeln

Um auf den Fiji Inseln mit einem Mietauto zu fahren, benötigt man lediglich den internationalen Führerschein. In Fiji gilt Linksverkehr. Beim Fahren auf den nicht asphaltierten Straßen im Landesinneren sind besonders während der Regenzeit Autos mit Vierradantrieb empfehlenswert.

Geschwindigkeitsbegrenzungen: 50 km/h innerhalb, 80 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften.

Währung

Die nationale Währung ist der Fiji Dollar (FJD). Den aktuellen Wechselkurs erfragst Du bitte bei Deiner Bank.

  • 1 FJD ~ EUR 0,38 (Stand 07/2025)
  • 1 FJD = 100 Cents

Wasser

Leitungswasser kann man meist trinken, wir empfehlen Dir aber abgefülltes Trinkwasser zu nutzen.

Länderinfos Fiji

Klima

Beste Reisezeit

An den Küsten herrscht heißes, tropisches Klima. Im Hochland kühler mit unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen in den verschiedenen Gebieten durch Einflüsse von Passatwinden im Südosten und dem Monsun im Nordwesten. Höchste Niederschlagsmenge während des Monsuns im Nordwesten zwischen Dezember und März. In Port Moresby ist zur gleichen Zeit Trockenzeit. In Hochlagen mitunter Frost und Schneefall.

Pass- und Visabestimmungen

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich.

e-Visum:

Das Visum kann online als e-Visum für einen Aufenthalt für max. 60 Tage beantragt werden. Diese Regelung gilt u.a. für Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

EU-Länder und Schweiz.

Anmerkung zum Visum

Ausländische Reisende müssen sich 72 Stunden vor der Einreise nach Papua-Neuguinea elektronisch über die PNG Digital Arrival Card (PNG DAC) registrieren.

 

Kosten

e-Visum

Migration-Service-Gebühr (nur für das Business-Visum): 200 US$ (wird gemäß des aktuellen Wechselkurses in Australische Dollar umgerechnet.)

Online-Lodgement-Gebühr (für das Besucher- und für das Business-Visum): 50 US$ (wird gemäß des aktuellen Wechselkurses in Australische Dollar umgerechnet.)

Beantragung in Brüssel:
Touristenvisum: kostenlos.
Geschäftsvisum (nur mehrmalige Einreise, 1 Jahr gültig): ca. 250 €.

Zusätzlich fallen 20 € Bearbeitungsgebühren an.

Visaarten und Kosten

Touristen-, Geschäfts- und Einreisevisum (auch zum Transit).

Gültigkeit

Visum zur einmaligen Einreise: Gültigkeit 6 Monate.
Touristenvisum: Aufenthaltsdauer 60 Tage.
Geschäftsvisum: Gültigkeit 1 Jahr, mehrmalige Einreise, Aufenthaltsdauer jeweils bis zu 60 Tagen.

Transit

Transitreisende, die innerhalb von 24 Stunden mit dem nächsten Anschluss weiterfliegen, über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen und den Transitraum nicht verlassen, benötigen kein Transitvisum.

Konsularabteilung der zuständigen Botschaft oder e-Visum.

Antrag erforderlich

(a) 1 Antragsformular (bei der Papua New Guinea Immigration & Citizenship Authority unter ica.gov.pg/visa oder bei der Botschaft erhältlich).
(b) 1 Passfoto.
(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
(d) Nachweis eines Hin- und Rückflugtickets oder Bestätigung des Reisebüros über die bezahlte Reise.
(e) Gebühr (Überweisung mit Beleg).
(f) Frankierter Einschreiben-Rückumschlag.

(g) Nachweis über ausreichende finanzielle Mittel.

(h) ggf. Nachweis über Impfung gegen Gelbfieber.

Geschäftsvisum zusätzlich:
(i) Ausführliches Entsendungsschreiben mit Angaben über den Besuchsgrund, Geschäftskontakte und Bestätigung der Kostenübernahme, Lebenslauf, Beschreibung des Projekts im Land, Jahresbericht der Muttergesellschaft, sowie Einladungsschreiben der Firma aus Papua-Neuguinea.

(j) Negativer HIV-Test.

e-Visum:

(a) 1 ausgefülltes Antragsformular.

(b) Migration-Service-Gebühr und ggf. Online-Lodgement-Gebühr.

(c) Reisepass, der noch mindestens 6 Monate gültig ist.

(d) bei Dienstreisen: Brief des Geschäftspartners in Papua-Neuguinea.

Bearbeitungsdauer

4 Arbeitstage.

Nachweis ausreichender Geldmittel

Alle Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen (300 K pro Monat).

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren.

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich, muss bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.

Visainformationen

Allgemein erforderlich.

e-Visum:

Das Visum kann online als e-Visum für einen Aufenthalt für max. 60 Tage beantragt werden. Diese Regelung gilt u.a. für Staatsangehörige der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder:

EU-Länder und Schweiz.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Mon, 05 Jan 2026 12:00:00 +0100
(Unverändert gültig seit: Mon, 05 Jan 2026 12:09:51 +0100)

Letzte Änderungen: 

Einreise und Zoll – Registrierung bei Einreise 

Gesundheit - Malaria

Redaktionelle Änderungen

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Sicherheit

Von nicht notwendigen Reisen in die Hochlandprovinzen von Papua-Neuguinea (Southern und Western Highlands, Hela und Enga) und auf die Insel Bougainville wird abgeraten.

Terrorismus

  • Beachten Sie den weltweiten Sicherheitshinweis.

Innenpolitische Lage

In der Hauptstadt Port Moresby ist es im Januar 2024 zu gewaltsamen Auseinandersetzungen und Plünderungen gekommen. Es besteht das Risiko weiterer Ausschreitungen. Daneben kommt es vor allem in Lae, Mount Hagen sowie den Hochlandprovinzen immer wieder zu Unruhen und zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Clans. 
In den Bergbauprovinzen Southern Highlands, Enga und Hela kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen innerhalb der lokalen Bevölkerung, teils wurde der Ausnahmezustand verhängt.
Zwischen Mai und Oktober 2025 finden landesweit Kommunalwahlen statt. Spannungen und gewalttätige Ausschreitungen im Zusammenhang mit den Wahlen können nicht ausgeschlossen werden.
Bei Demonstrationen und Versammlungen größerer Menschengruppen besteht stets die Möglichkeit gewaltsamer Ausschreitungen. In einer Notlage steht Hilfe durch Sicherheitskräfte oft nur eingeschränkt zur Verfügung.

  • Informieren Sie sich in den lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
     

Kriminalität

Die Kriminalität in Papua-Neuguinea ist insgesamt sehr hoch. Sie steigt insbesondere im Hochland (weite Teile der Provinzen Southern und Western Highlands, Hela und Enga) und wird zunehmend auch mit hochmodernen Waffen ausgetragen. Zudem betroffen sind Port Moresby und Lae sowie Mount Hagen. Die Zahl der bewaffneten Raubüberfälle an öffentlichen Plätzen und in Unterkünften sowie Einbrüche und Überfälle auf Autos im Straßenverkehr (Carjacking) ist hoch. Die gestiegene Verfügbarkeit von Drogen macht Gefahrensituationen zusätzlich unberechenbar.

2023 kam es im Grenzgebiet zwischen Hela und Southern Province zu einer Entführung mit Lösegeldforderung. Auch Raubüberfälle – zuletzt im Mai 2023 - stellen besonders im Hochland eine Gefahr dar. Täter zeigen dabei eine hohe Gewaltbereitschaft bis hin zum Tötungsdelikt. Fehlende Infrastruktur und Kommunikationsmöglichkeiten, insbesondere in abgelegenen Gegenden, erschwert es erheblich, in Gefahrensituationen Hilfe anzufordern bzw. zu leisten.

Auch in von Touristen frequentierten Gegenden oder in Nationalparks ist es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Überfällen gekommen, ebenso bei der Begehung des Kokoda Track und des Black Cat Track.

Die Zahl der Berichte über gezielte Vergewaltigungen steigt; allein reisende Frauen sind hierbei besonders gefährdet. Aufgrund der Gefahr einer Ansteckung mit dem HIV-Virus sollten Opfer von Gewaltverbrechen, insbesondere Vergewaltigung, unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Bougainville

Die Kriminalität in der autonomen Provinz Bougainville ist im Laufe der letzten Jahre zurückgegangen.
Im Rahmen von Streitigkeiten kommt es allerdings weiterhin zu Gewalttaten. Gefahren sind im zentralen Bergland von Bougainville und im Süden der Insel aufgrund der Abgelegenheit und des nach wie vor verbreiteten Waffenbesitzes hoch.

  • Prüfen Sie Ihre Reisepläne und verzichten Sie auf Reisen in die Hochlandprovinzen (Provinzen Southern und Western Highlands, Hela und Enga) und auf die Insel Bougainville. Dies gilt in erhöhtem Maße, wenn Sie nicht bereits Kontakte/Anbindung zu dort tätigen Organisationen oder Institutionen haben, deren etablierte Verbindungen zu örtlichen Gemeinschaften einen wichtigen Schutzfaktor darstellen können.
  • Bewegen Sie sich außerhalb bewachter Anlagen (z.B. Hotels, Restaurants) nicht allein zu Fuß, sondern nur in Gruppen und möglichst in Begleitung einheimischer Personen.
  • Verzichten Sie bei Dunkelheit ganz auf Fortbewegung zu Fuß und auf Überlandfahrten verzichten.
  • Bevorzugen Sie auch außerhalb der Hochlandprovinzen stets Transportmittel der Hotels bzw. vertrauenswürdiger Reiseveranstalter und verzichten Sie auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln und Taxis.
  • Halten Sie Fenster und Türen eines Fahrzeuges stets geschlossen bzw. verriegelt.
  • Um das Risiko von Einbrüchen in Unterkünften zu reduzieren, können Sie zusätzliche Sicherheitsschlösser oder -ketten an Türen verwenden. Stellen Sie sicher, dass Fenster stets fest verschlossen sind.
  • Halten Sie sich von möglichen Auseinandersetzungen fern.
  • Leisten Sie bei bewaffneten Raubüberfällen keine Gegenwehr und geben Sie den Forderungen der Täter ohne Zögern nach; dies kann das Risiko einer gewalttätigen Eskalation mindern.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Geben Sie bargeldlosen Zahlungen den Vorzug und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen oder auffälligen Schmuck mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, im Bus und an Geldautomaten besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.

Natur und Klima

Erdbeben, Vulkane und Tsunamis

Papua-Neuguinea liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, sodass es zu starken Erdbeben kommen kann. Mehrere Vulkane sind immer wieder aktiv, auch Tsunamis sind insbesondere nach Seebeben möglich.

Die Vulkaninseln Manam und Kadovar sind seit mehreren Jahren aktiv. Auf der Insel Bougainville ist der Vulkan Bagana in der Northern Solomon Provinz weiterhin besonders aktiv. 

Tropische Wirbelstürme und Überschwemmungen

Das Klima ist tropisch. 
Vor allem zwischen November und Mai kommt es regelmäßig zu tropischen Taifunen, die große Schäden wie Überflutungen und Erdrutsche und infolgedessen Behinderungen im Reiseverkehr nach sich ziehen können. 

Von November bis März gibt es Nordwest-Monsun; von April bis Oktober Südost-Passat.

  • Beachten Sie stets Verbote, Sperrzonen und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis des Deutschen GeoForschungsZentrums vertraut.
  • Informieren Sie sich über die Entwicklung von Aschewolken beim Darwin Volcanic Ash Advisory Centre und über Verhaltenshinweise bei The International Volcanic Health Hazard Network IVHHN.
  • Im Fall einer Sturmwarnung erhalten Sie aktuelle Informationen beim National Disaster Center (NDC) und beim Joint Typhoon Warning Center.
  • Beachten Sie die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.

Reiseinfos

Zuständige Auslandsvertretung

Es gibt keine deutsche Botschaft in Papua-Neuguinea.
Zuständig ist die deutsche Botschaft in Canberra/Australien. Für konsularischen Angelegenheiten ist das deutsche Generalkonsulat in Sydney/Australien zuständig.
In Notfällen kann auch der deutsche Honorarkonsul in Port Moresby um Unterstützung gebeten werden.

Papua-Neuguinea verfügt über keine Auslandsvertretung in Deutschland. Die papua-neuguineische Botschaft in Brüssel ist auch für Deutschland zuständig. Die Erreichbarkeit ist der Übersicht aller Vertretungen Papua-Neuguineas zu entnehmen.
Anfragen können ferner an den papua-neuguineischen Honorarkonsul in Berlin gerichtet werden.

Infrastruktur/Verkehr

Öffentliche Transportmittel stehen nicht überall zur Verfügung . Sicherheitsstandards von Fähr- und Küstenschiffen entsprechen in der Regel nicht internationalen Standards.

Weite Teile des Landes sind kaum erschlossen und daher für Reisende fast unzugänglich. Die bestehende Infrastruktur befindet sich häufig in schlechtem Zustand, für Individualtouristen ist praktisch keine vorhanden.

Der Zustand der nur teilweise asphaltierten Straßen und Brücken bei Überlandfahrten ist schlecht. Diese können zudem nach Naturkatastrophen, Erdrutschen und Überschwemmungen unpassierbar sein. Dort erhöht sich die Überfallgefahr.

Einfache Unterkünfte sind weit unter internationalem Standard und verfügen oftmals nicht über Sicherheitspersonal.

Das Bergland in Zentralbougainville um die Panguna-Mine ist eine ehemalige Konfliktzone. Gewaltsame Ausschreitungen in diesem Gebiet können nicht ausgeschlossen werden.

Situative Korruption von Polizeibeamten gegenüber Ausländern ist nicht auszuschließen, etwa durch Einforderung von Geldbeträgen unter Androhung der Verhaftung oder der Ausstellung von Strafzetteln.

  • Verzichten Sie auf Reisen in die Hochlandprovinzen (Provinzen Southern und Western Highlands, Hela und Enga), auf die Insel Bougainville sowie derzeit nach Port Moresby.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Fähr- und Küstenschiffe.
  • Lassen Sie als Individualreisende besondere Vorsicht walten und planen Sie Ihre Reise sorgfältig.
  • Bevorzugen Sie organisierte Gruppenreisen mit ortskundiger Begleitung.
  • Erkundigen Sie sich vor Beginn einer Überlandfahrt bei örtlichen Stellen nach der Passierbarkeit von Straßen und Brücken.
  • Betreten Sie die ehemalige Konfliktzone um die Panguna-Mine nicht auf eigene Faust.
  • Behalten Sie bei Forderungen der Polizei Ruhe; wenden Sie sich ggf. an ein Hotel oder einen Rechtsanwalt.

Führerschein

Der internationale Führerschein ist erforderlich und nur in Verbindung mit dem nationalen deutschen Führerschein gültig.

LGBTIQ

Homosexuelle Handlungen sind illegal und können mit Gefängnisstrafen geahndet werden.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

Ehebruch bzw. sexueller Verkehr mit einer verheirateten Person ist illegal.

Drogendelikte werden hart bestraft.

Der Besitz und Verkauf pornografischen Materials ist streng verboten.

Das Fotografieren kann an kulturellen Stätten verboten sein.

Geld/Kreditkarten

Landeswährung in Papua-Neuguinea ist der Kina (PGK). Kreditkarten werden vielerorts als Zahlungsmittel akzeptiert.

Einreise und Zoll

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Nein
  • Vorläufiger Personalausweis: Nein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Reisedokumente müssen sechs Monate nach Einreise gültig sein.

Onlineregistrierung vor der Einreise

Seit Oktober 2025 müssen sich Reisende 72 Stunden vor der Einreise nach Papua-Neuguinea kostenlos online registrieren (PNG Digital Arrival Card).

Visum

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Dieses wird vor der Einreise bei einer Botschaft Papua-Neuguineas oder für bestimmte Visaklassen online beantragt. Auf der Website der Regierung von Papua-Neuguinea finden sich detaillierte Informationen über die zur Verfügung stehenden Visaoptionen. Zur Beantragung einer Arbeitserlaubnis muss ein Gesundheitszeugnis mit negativem HIV-Antikörperbefund vorgelegt werden. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet verlangt.

Einreise auf dem Seeweg

Für die Ein- und Ausreise über den Seeweg gelten gesonderte Vorschriften.
Einreisen über nicht offizielle Eingangshäfen werden verweigert bzw. mit Geldstrafen geahndet. Ggf. muss auch mit Inhaftierung und Abschiebung auf eigene Kosten gerechnet werden. Dies gilt z.B. für die Ein- und Ausreise von Ausländern von Bougainville auf die Salomonen und umgekehrt. Sie ist auf dem Seeweg nicht erlaubt.

  • Bitte erkundigen Sie sich vor der geplanten Reise bei den zuständigen Behörden Papua-Neuguineas über diesbezügliche Ein- und Ausreisemöglichkeiten.

Minderjährige

Allein reisende Kinder im Alter von fünf bis 11 Jahren müssen bei der Fluggesellschaft als minderjährige Reisende (unaccompanied minor) angemeldet werden. Allein reisende Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren können als minderjährige Reisende angemeldet werden; sollten jedoch immer als junge Reisende (young passenger) identifiziert sein. Weitere Informationen stellen beispielsweise Qantas oder Virgin Australia zur Verfügung.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Devisen ist unbeschränkt möglich, aber ab einem Wert von 20.000 PGK zu deklarieren.

Die Zollvorschriften beinhalten eine Begrenzung für Alkohol und Tabakwaren, die der deutschen vergleichbar ist.

Die Quarantänebestimmungen verbieten die Einfuhr von Lebensmitteln aller Art, wovon Konserven nicht betroffen sind.

Auch die Einfuhr von Glücksspielen (Spielkarten etc.) und von Medien mit pornographischen Inhalten ist strengstens verboten.

Tiere

Informationen zur Einfuhr von Haustieren nach Papua-Neuguinea bietet das australische Landwirtschaftsministerium Department of Agriculture.

Gesundheit

Impfschutz

Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird ab Vollendung des ersten Lebensjahres für die Einreise aus einem Gelbfieber-Endemie Gebiet (auch nach Transitaufenthalten auf Flughäfen dieser Gebiete) gefordert. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf aktuellem Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Chikungungy- und Denguefieber, Hepatitis B, Tollwut und Japanische Enzephalitis (JE) empfohlen.

Zika-Virus-Infektion

Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen, siehe Zika-Virus-Infektion.

Denguefieber

Denguefieber kommt in Papua-Neuguinea gehäuft vor.
Dengueviren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Weitere Informationen siehe Denguefieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Denguefieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren kommen zunehmend während und unmittelbar nach der Regenzeit vor und werden von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu langanhaltenden rheuma-ähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Malaria

Malaria ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Mücken übertragen wird. Der Anteil der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) und Mischinfektionen beträgt 75%, 25% entfallen auf die Malaria tertiana (Plasmodium vivax). Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Es besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im ganzen Land inklusive der Städte.

  • Schützen Sie sich in der Dämmerung und nachts konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme empfohlen. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

HIV/AIDS

Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko. Papua-Neuguinea hat das höchste HIV/AIDS-Vorkommen im Pazifik mit zuletzt jedoch sinkenden Fallzahlen.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Poliomyelitis

In Papua-Neuguinea wurde Poliomyelitis (cVDPV-2) nachgewiesen. 

  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut generellen WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.

Japanische Enzephalitis

Bei der JE handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns, die von Viren verursacht wird. Diese werden von nachtaktiven Stechmücken vor allem in den Provinzen Western Highlands, Southern Highlands, Gulf und Milne Bay übertragen. Vor allem Schweine und Wasservögel sind mit dem Virus infiziert, ohne dabei selber zu erkranken. Erkrankungen beim Menschen sind eher selten, verlaufen dann aber häufig schwer und hinterlassen oft bleibende Schäden oder enden tödlich. Es gibt keine wirksamen Medikamente gegen die JE-Viren, siehe Japanische Enzephalitis. 

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Japanischer Enzephalitis im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen und lassen Sie sich impfen.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe auch Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und auch Cholera (s.u.) jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

Cholera

Cholera wird über ungenügend aufbereitetes Trinkwasser oder rohe Lebensmittel übertragen und kann daher gut durch entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene vermieden werden. Nur ein kleiner Teil der an Cholera infizierten Menschen erkrankt und von diesen wiederum die Mehrzahl mit einem vergleichsweise milden Verlauf. Die Indikation für eine Choleraimpfung ist nur sehr selten gegeben, in der Regel nur bei besonderen Expositionen wie z.B. der Arbeit im Krankenhaus mit Cholerapatienten, siehe Cholera.

  • Lassen Sie sich hinsichtlich Ihres Risikoprofils ggf. durch einen Tropen- oder Reisemediziner beraten.

Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine regelmäßig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, die durch Viren verursacht wird, welche mit dem Speichel infizierter Tiere oder Menschen übertragen werden. In Papua-Neuguinea besteht ein geringes Risiko durch Fledermäuse. Einen zuverlässigen Schutz vor der Erkrankung bietet die Impfung, siehe Tollwut.

  • Vermeiden Sie den Kontakt mit Tieren.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Tollwut-Impfung beraten und ggf. impfen.
  • Suchen Sie auch bei bestehender Impfung nach Kontakt mit einem potentiell infizierten Tier oder Menschen (Biss, Belecken verletzter Hautareale oder Speicheltröpfchen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Augen) umgehend einen Arzt auf.

Tuberkulose

Die Tuberkulose kommt landesweit wesentlich häufiger als in Mitteleuropa vor. Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch über Tröpfcheninfektion oder enge Kontakte. Durch unsachgemäße oder abgebrochene Behandlungen gibt es zunehmend resistente und multiresistente Tuberkuloseerreger. Das Tragen eines chirurgischen Mundschutzes schützt nicht vor einer Ansteckung!

Schlangen

Schlangenbisse kommen besonders in ländlichen Gebieten häufig vor. Sie können, wenn Gegenmittel nicht verfügbar sind, tödlich verlaufen.

  • Beachten Sie die Hinweise im Erste Hilfe bei Schlangenbissen.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung liegt weit unter europäischem Niveau mit häufig mangelhafter Ausstattung und Hygiene. Oft fehlen gut ausgebildete Englisch sprechende Ärzte. Schwerwiegende Krankheitsfälle können nur in Australien behandelt werden und bringen eine sehr kostspielige medizinische Evakuierung mit sich. Es ist damit zu rechnen, dass der Patient für die anfallenden Behandlungskosten zunächst in Vorlage treten muss.

Krankenhäuser

Bei akuten Erkrankungen/ Unfällen können in Port Moresby, unter Berücksichtigung der oben geschilderten Ausgangslage, z. B. folgende Krankenhäuser aufgesucht werden:

  • Port Moresby General Hospital, Vavai Avenue & Mavaru Street, Boroko, Tel. +675-325 6633.
  • Pacific International Hospital, nahe 4 Mile Bus Stop, Boroko , Tel. +675-323 4400.
  • Paradise Private Hospital, Taurama Road (gegenüber General Hospital), Tel. +675-325 6022.
  • International SOS, Airways Hotel, Jacksons Parade, Jackson Intl Airport, Tel:  ++61(0)261293722468 (Sydney) / Tel: ++675 323 7981/82 (Papua-Neuguinea).
  • St. Mary's Medical Centre, Sir Hubert Murray Highway, Tel. +675-323 2266.
  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.   

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

Mehr

Weitere Hinweise für Ihre Reise

Weitere wichtige Hinweise für Ihre Reise

 

Weitere Informationen
Allgemeines

Offizieller Name des Staates

Unabhängiger Staat Papua-Neuguinea.

462.840 qkm.

8.947.024 (UNO Schätzung 2020).

14 pro qkm.

Hauptstadt

Port Moresby.

Geographie

Papua-Neuguinea besteht aus über 600 Inseln und liegt in der Mitte einer langen Inselkette, die sich als Verlängerung des südostasiatischen Festlandes im Südpazifischen Raum erstreckt. Das Land liegt 160 km nördlich von Australien und bedeckt die östliche Hälfte von Neuguinea, der zweitgrößten nichtkontinentalen Insel der Welt. Zum Staatsgebiet gehören auch die kleineren Inseln des Bismarck-Archipels (Neu-Britannien, Neu-Irland, Manus), die D'Entrecasteaux-Inseln, die nördlichen Salomonen (Bougainville und Buka) und die drei Inseln der Louisiade-Gruppe. Die westliche Hälfte der Hauptinsel bildet die indonesische Provinz Irian Jaya. Die größeren Inseln Papua-Neuguineas sind bergig und zerklüftet und von großen, fruchtbaren Tälern durchzogen. Flüsse aus dem Hochland fließen mit starkem Gefälle in die Küstenebenen hinab. Von der Nordküste der Hauptinsel erstreckt sich eine Reihe noch tätiger Vulkane bis zur Insel Neu-Britannien. Nördlich und südlich dieser zentralen Bergkette befinden sich große Mangrovensümpfe und weitläufige Flussmündungen. Im Südosten einiger Inseln gibt es Vulkane und warme Seen. Papua-Neuguinea hat die größte Anzahl unterschiedlicher Ökosysteme im Südpazifik, darunter fünf verschiedene Arten von Flachlandregenwald, 13 Bergregenwaldarten, fünf verschiedene Palmen- und Sumpfwaldarten und drei unterschiedliche Arten von Mangrovenwald.

Regierung

Parlamentarische Monarchie (im Commonwealth) seit 1975. Verfassung von 1975. Parlament mit 109 Mitgliedern. Unabhängig seit 1975 (ehemaliges UN-Treuhandgebiet unter australischer Verwaltung).

Staatsoberhaupt

König Charles III. seit 2022, vertreten durch den Generalgouverneur Sir Bob Dadae, seit Februar 2017.

Regierungschef

Premierminister James Marape, seit Mai 2019.

Elektrizität

240 V, 50 Hz, Adapter erforderlich. Einige Hotels haben noch 110 V.

Regierungschef

Premierminister James Marape, seit Mai 2019.

Übersicht

Papua-Neuguinea ist ein faszinierendes Land, in dem Reisende entlegene Fischerdörfer, spektakuläre Tauch- und Surfgebiete, eine bemerkenswerte Tierwelt und verschiedenartige Kulturen erleben können.
Die enorme ethnische Vielfalt eines Landes mit mehr als 700 Sprachen und 600 Inseln kann nicht in wenigen Worten zusammengefasst werden, ist aber der interessanteste Aspekt für viele Touristen.
Außerdem warten auf den Besucher viele abenteuerliche Aktivitäten. Im Dschungel gibt es abgestürzte Flugzeuge aus dem Zweiten Weltkrieg, in Dörfern und Städten die heiligen Holzhäuser haus tambarans (Geisterhäuser) zu entdecken. Die Tier- und Pflanzenwelt mit ihren einzigartigen Ökosystemen ist ein weiterer großer Anziehungspunkt für den internationalen Tourismus.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Papua-Neuguineas nationale Fluggesellschaft ist Air Niugini (PX). Es gibt keine Direktflüge aus Europa. Air Niugini (PX) bietet Direktflüge nach Papua-Neuguinea u.a. ab Cairns, Brisbane, Sydney, Singapur, Manila, Melbourne und Hongkong an.

Nonstop-Flüge ab Frankfurt/M. und Zürich nach Singapur bietet Singapore Airlines (SQ). Nach Hongkong fliegen nonstop Lufthansa (LH) ab Frankfurt/M. und Swiss (LX) ab Zürich.

Flugzeiten

Frankfurt/M. - Port Moresby: ab 22 Std. 50 Min. (1 oder mehr Zwischenstopps); Zürich - Port Moresby: ab 25 Std. (1 oder mehr Zwischenstopps); Wien - Port Moresby: ab 23 Std. 55 Min. (2 oder mehr Zwischenstopps).

Port Moresby (POM) (Jackson Field) liegt 11 km südlich der Stadt. Duty-free-Shop, Bank, Mietwagenschalter, Tourist-Information. Kein Flughafenbus, jedoch Shuttle-Busse zu den Hotels der Innenstadt.

Anreise mit dem Pkw

Maut: In Papua-Neuguinea gibt es keine mautpflichtigen Straßen.

Unterlagen: Der nationale Führerschein ist ausreichend.

 

Anreise mit dem Schiff

Internationale Häfen sind Lae, Madang, Port Moresby, AlotauWewak (Sepik), Rabaul (Neu-Britannien), Kieta (nördliche Salomonen) und Momote (Manus).

Kreuzfahrtschiffe

Kreuzfahrtanbieter wie MSC, Phoenix und Costa laufen auf ihren in Europa startenden Kreuzfahrt-Weltreisen u.a. auch Papua-Neuguinea an.

Auch Kreuzfahrtschiffe aus Japan, den USA, Australien, Neuseeland und China haben Papua-Neuguinea im Programm.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Air Niugini (PX) und PNG Air (CG) bieten Verbindungen zu zahlreichen Städten und Inseln des Landes. Außerdem können Flugzeuge gechartert werden.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Das Straßennetz hat eine Länge von ca. 9.000 km. Der Highlands Highway verbindet Lae mit Madang an der Nordküste sowie mit den größeren Orten im Hochland. Von Port Moresby führen Straßen in beide Richtungen die Küste entlang.

Maut: Papua-Neuguinea besitzt keine mautpflichtigen Straßen.

Tankstellen: In den Städten sind Tankstellen zu finden; im Landesinneren sollte man sich bietende Gelegenheiten zum Tanken nutzen bzw. befüllte Reservekanister mitführen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

l

Zustand der Straßen

Die Hauptverkehrsstraßen sind relativ gut ausgebaut. In den Provinzen East New Britain und Rabaul sind die Straßen akzeptabel; auf New Ireland teilweise auch asphaltiert.

Die übrigen Straßen sind zumeist schlecht befahrbar. Die Schotterpisten im Landesinneren können vor allem in der Regenzeit bestenfalls mit Allrad betriebenen Fahrzeugen befahren werden.

Autovermietung

Mietwägen sind an Flughäfen und in größeren Städten erhältlich. Das Mindestalter für Fahrer beträgt 25 Jahre.

Taxi

Taxis sind in den regionalen Hauptstädten verfügbar. Es wird jedoch nachdrücklich empfohlen, auf die Nutzung sowohl von Taxis als auch öffentlichen Verkehrsmitteln zu verzichten und stattdessen auf die Transportmittel der Hotels beziehungsweise Reiseveranstalter zurückzugreifen.

Reisebus

Im Hochland verkehren Busse zwischen den Städten Lae, Goroka, Mount Hagen und Madang.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Linksverkehr.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 60 km/h;
- auf Landstraßen: 75 km/h.

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist ausreichend.

Anmerkung zur Reise auf der Straße

Warnung: Nach Einbruch der Dunkelheit sollten sich Reisende außerhalb bewachter Anlagen (z.B. Hotels, Restaurants) nicht zu Fuß fortbewegen und aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse auf Überlandfahrten verzichten. Stellen, an denen Hindernisse (z.B. Erdrutsch, beschädigte Brücke) zum Anhalten zwingen, bieten Wegelagerern die ideale Gelegenheit für Überfälle.

 

Unterwegs in der Stadt

In Port Moresby gibt es Busse und Taxis, von deren Nutzung jedoch aus Sicherheitsgründen abgeraten wird (siehe auch die Rubrik Taxi).

 

Unterwegs mit dem Schiff

Kreuzfahrten und Ausflugsfahrten werden sowohl zu anderen Orten an der Küste als auch zu den Inseln angeboten.

In einigen Landesteilen stellen die Flüsse die Hauptverkehrsadern für die einheimische Bevölkerung dar. In diesen Gegenden kann man kleine Motorboote mieten oder auf Frachtschiffen Passagen buchen. Kreuzfahrten werden vor allem auf dem Sepik angeboten.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Die medizinische Versorgung liegt weit unter europäischem Niveau mit häufig mangelhafter Ausstattung und Hygiene. Oft fehlen europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Bei akuten Erkrankungen / Unfällen können in Port Moresby folgende Krankenhäuser aufgesucht werden:

- General Hospital, Taurama Road, Tel: (00675) 324 82 00;
- Pacific International Hospital, Stores Road, Tel: (00675) 32 34 40;
- St. Mary's Hospital, Sir Hubert Murray Highway, Tel: (00675) 323 22 66 und
- The Private Hospital, Taurama Road, Tel: (00675) 325 60 22.

Es gibt weitere Krankenhäuser und zahlreiche medizinische Versorgungsstationen im ganzen Land sowie Privatpraxen in den größeren Städten. Begrenzte Behandlungsmöglichkeiten stehen auch in den christlichen Missionen zur Verfügung.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sowie einer Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die nach Aufenthalt oder Transit in den von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebieten einreisen wollen und über ein Jahr alt sind. 

[3]
 Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

[4] Ein Ansteckungsrisiko für die durch Mücken übertragene Japanische Enzephalitis besteht. Eine Impfung wird empfohlen.

[5] Ein hohes Malariarisiko besteht ganzjährig landesweit unterhalb von 2.000 m. Ggf. ist eine medikamentöse Prophylaxe ratsam.

[6] Poliomyelitis kommt vor. Die WHO verlangt von Papua-Neuguinea sicherzustellen, dass alle Ausreisenden mit einem Aufenthalt von mindestens 4 Wochen in Papua-Neuguinea, bei der der Ausreise eine gültige Impfung gegen Poliomyelitis, die vier Wochen bis 12 Monate vor der Ausreise stattgefunden haben muss, bescheinigen. Bei kürzeren Aufenthalten wird eine Auffrischung der Impfung bei der Ausreise empfohlen, wenn die letzte Impfung länger als 10 Jahre her ist. Das Land kann die Ausreise von ungeimpften Personen verhindern.

[7] Tollwut kommt landesweit vor. Hauptüberträger sind Hunde, Katzen, Waldtiere und Fledermäuse. Für Rucksackreisende, Kinder, berufliche Risikogruppen und bei längeren Aufenthalten im Land wird ein Impfschutz empfohlen. Bei Bisswunden so schnell wie möglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Essen und Trinken

Wegen der Gefahr möglicher Infektionen ist auf eine sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittelhygiene zu achten. Wasser sollte generell vor der Benutzung zum Trinken, Zähneputzen und zur Eiswürfelbereitung entweder abgekocht oder anderweitig sterilisiert werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist.

 

Milch ist pasteurisiert und Milchprodukte sind unbedenklich. Fleisch- und Fischgerichte nur gut durchgekocht und heiß serviert essen. Der Genuss von Schweinefleisch, rohen Salaten und Mayonnaise sollte vermieden werden. Gemüse sollte gekocht und Obst geschält werden.

 

Eine Impfbescheinigung gegen Cholera ist keine Einreisebedingung, das Risiko einer Infektion ist jedoch nicht auszuschließen. Da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist, empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen. Landesweit besteht in verschiedenen Regionen ein Cholerarisiko, das vor allem die einheimische Bevölkerung betrifft. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist gering. Um sich zu schützen sollte man eine sorgfältige Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene anwenden. Eine Impfung ist nur in seltenen Fällen zu empfehlen. 

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

Landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Reisende reduzieren die Übertragungsgefahr, wenn sie einen wirksamen Insektenschutz benutzen.

Fleckfieber tritt ebenfalls landesweit auf. Das Fieber wird durch Kleiderläuse ausgelöst. Um sich zu schützen sollte man regelmäßige Körper- und Kleiderhygiene betreiben. Nur in seltenen Fällen sollte eine Impfung erwogen werden.

HIV/Aids ist in Papua-Neuguinea ein großes Problem und eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Das Virus kann bei Ungeborenen Fehlbildungen verursachen und zu Schwangerschaftskomplikationen führen. Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.
 

Gesundheitszeugnis

Für Arbeits- und Langzeitaufenthaltserlaubnisse ist ein Gesundheitszeugnis mit negativem HIV-Test in englischer Sprache erforderlich. 

Geld

Währung

1 Kina = 100 Toea. Währungsküzel: K, PGK (ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 100, 50, 20, 10, 5 und 2 K; Münzen sind im Wert von 1 K im Umlauf.

Kreditkarten

Vor allem American Express, aber auch Mastercard und Visa werden in Hotels, Restaurants, Geschäften, Mietwagenfirmen und Reisebüros akzeptiert (bei Buchung erfragen). Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten
 
Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen. Weitere Informationen von Banken und Geldinstituten. 
 

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks werden in Papua-Neuguinea in Port Moresby von der Westpac Bank angenommen. Reiseschecks sollten in US-Dollar oder australischen Dollar ausgestellt sein.

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Do 09.00-15.00 Uhr, Fr 09.00-17.00 Uhr.

Devisenbestimmungen

Unbeschränkte Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung. Deklarationspflicht besteht ab einem Gegenwert von 5.000 K (davon ausgenommen: Reiseschecks).

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Englisch, Tok Pisin und Hiri Motu; daneben gibt es über 700 Papua-Sprachen und Sprachen der verschiedenen Minderheiten. Damit ist Papua-Neuguinea das Land mit der größten Sprachenvielfalt weltweit.

Tok Pisin, das auch als Pidgin-Englisch, Neuguinea-Pidgin oder Melanesian Pidgin bekannt ist, wird als Lingua Franca am häufigsten gesprochen. Es handelt sich hierbei um eine Kreolsprache, die auf dem melanesischen Pidgin basiert und stark durch die englische Sprache beeinflusst wurde. Die Grammatik ist einfach, es gibt weder Konjugation noch Deklination. Als Zeitformen werden neben dem Präsens nur Imperfekt, Perfekt und Futur verwendet.

In der Wirtschaft, in Regierungskreisen sowie als Unterrichtssprache an den Schulen und Universitäten des Landes wird hauptsächlich Englisch verwendet. Dennoch kann es insbesondere außerhalb der großen Städte schwierig sein sich mit Englisch zu verständigen.

Hiri Motu basiert auf der Sprache der Motu aus der Central Province. Während der Kolonialzeit gewann Hiri Motu als Sprache der Polizei an Bedeutung, weshalb es auch als Police Motu bezeichnet wird. Heute wird Hiri Motu zum Teil noch im Parlament gesprochen.  Vor allem im südlichen Teil Papua Neuguineas, dem Gebiet der ehemaligen britischen Kolonie, wird Hiri Motu noch als Zweitsprache gesprochen. Muttersprachler gibt es kaum. Nur etwa 6% der einheimischen Bevölkerung Papua Neuguineas beherrschen die Sprache schriftlich wie mündlich.

Öffentliche Feiertage

Anmerkung

Zusätzlich werden noch diverse regionale Feiertage begangen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Papua-Neuguinea eingeführt werden:

200/250 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);
2 l alkoholische Getränke (Personen ab 18 J.);
1 l Parfüm;
Andere Artikel und Geschenke bis zu einem Gesamtwert von 6.000 K (Personen unter 18 J. bis 3.000 K), Persönliche Gegenstände wie Fotoapparate, Videokameras, Laptops u. Ä. müssen für die zollfreie Einfuhr mindestens ein Jahr alt sein.

Verbotene Importe

Lebensmittel, die nicht in Dosen konserviert sind und die nicht aus Australien oder Neuseeland stammen, frisches oder konserviertes Schweinefleisch aus Neuseeland, Drogen, pornografische Erzeugnisse, Glücksspiele inklusive Spielkarten.

Weitere Informationen sind vom Zoll von Papua-Neuguinea erhältlich. 

Kommunikation

Telefon

Die Ländervorwahl von Papua-Neuguinea ist 00675.

Mobiltelefon

4G-Mobilfunknetz. Netzbetreiber sind u.a. Telikom Mobile und Digicel. Der Empfangs-/Sendebereich umfasst ganz Papua-Neuguinea bis auf entlegene Gebiete. Roaming-Verträge bestehen. Es empfiehlt sich, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte zu erwerben, um hohe Roaming-Gebühren zu umgehen.

Internet

Einige Hotels und andere Unterkünfte, Cafés und Bars stellen ihren Gästen kostenloses WLAN zur Verfügung. 

Post

Post nach Europa ist etwa 7-10 Tage unterwegs. Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 09.00-12.00 Uhr.

Einkaufen

Überblick

In Geschäften wie dem Melanesian Arts Center (Internet: www.melanesianarts.com.pg) in Lae wird eine große Auswahl kunsthandwerklich gefertigter Produkte angeboten. Eine Alternative bieten die vielen Straßenhändler, die es überall gibt. Häufig kann man den Dorfbewohnern ihre Waren auch direkt abkaufen. Besonders beliebte Mitbringsel sind u. a. zeremonielle Masken und Statuetten aus Angoram und der Sepikregion, Buka-Korbwaren, Pfeile und Bogen, dekorierte Äxte, Töpferwaren und anderes einheimisches Kunsthandwerk. Die Schmetterlingsfarmen verschicken seltene Arten in die ganze Welt. Farbenfrohe Bilums (traditionelle Netztaschen aus Pflanzenfasern oder Wolle), sind so gut wie überall in verschiedenen Größen erhältlich; die Einheimischen setzen diese praktischen und stabilen Taschen sehr vielseitig ein, u.a. zum Einkaufen, als Werkzeuglager oder zum Tragen der Babys.

Lebensmittel kauft man am besten auf einem der vielen Märkte, auf denen man neben tagesfrischem Obst und Gemüse häufig auch Kleidung findet. Einer der größten und schönsten Märkte ist der Markt in Goroka. Feilschen ist in Maßen erlaubt, doch sollte man dabei nicht zu beharrlich sein. Sind die Waren mit Preisschildern gekennzeichnet erübrigt sich das Feilschen. Es empfiehlt sich ausreichend Kleingeld mitzunehmen, da die Händler oftmals kein Wechselgeld haben. Es gilt als unhöflich Waren anzufassen, die man nicht kaufen möchte.

Öffnungszeiten

Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr und Sa 09.00-12.00 Uhr. Einige Geschäfte haben länger oder auch sonntags geöffnet.

Kulinarisches

Übersicht

Frischer Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst, wie z. B. Ananas, Papayas, Mangos, Passionsfrüchte und Bananen, stehen auf der Speisekarte. Die traditionelle Küche Papua-Neuguineas verwendet viel Wurzelgemüse wie Taro, Kaukau und Yamswurzeln, außerdem Sago, Geflügel und Schweinefleisch. Wie überall in der Südsee werden die Gerichte kaum gewürzt. Zu besonderen Anlässen werden die Speisen im Erdofen gegart. Dazu wird ein Erdloch ausgehoben, heiße Steinen sorgen für die nötige Temperatur. Die Zutaten werden übereinander geschichtet und über mehrere Stunden gegart. Zu ganz besonderen Anlässen wird auch schon mal ein ganzes Schwein im Erdofen zubereitet.

Die meisten größeren Hotels verfügen über ein Restaurant, in dem auch Nichthotelgäste willkommen sind. In den besser erschlossenen Regionen ist die Speisenauswahl groß, in abgelegeneren Gegenden sind die Gerichte einfacher. Tischbedienung ist üblich. 

Regionale Spezialitäten

Mumu (traditionelles Gericht mit Schweinebraten, Süßkartoffeln, Reis und grünem Blattgemüse) 

Wissenswertes

Mitunter stehen für den europäischen Gaumen ungewöhnliche Gerichte wie Ameisen, Fledermäuse oder Schlangen auf dem traditionellen Speiseplan. Da die Tiere zum Teil unter Naturschutz stehen, sollte man von einer Kostprobe absehen.

Trinkgeld

Trinkgeld ist nicht üblich und wird auch nicht gern gesehen.

Regionale Getränke

Das Angebot an alkoholischen Getränken umfasst u. a. verschiedene bekannte Biersorten. South Pacific Lager ist die bekannteste heimische Biersorte. Der in Papua-Neuguinea angebaute Kaffee ist köstlich und wird viel getrunken.

Mindestalter für den Verzehr alkoholischer Getränke

In Papua-Neuguinea darf man ab 18 Jahren Alkohol trinken.

Kultur

Religion

Christentum (60 %) und Naturreligionen (34 %).

Soziale Verhaltensregeln

Allgemeines: Einige Stämme im Landesinneren leben noch heute nach ihren über viele Generationen überlieferten Traditionen mit Ritualen, die aus europäischer Sicht nicht immer verständlich erscheinen; respektvolle Zurückhaltung ist geboten. Viele Einheimische sind Analphabeten, insbesondere Frauen.

Umgangsformen: Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Dabei gilt es als respektvoll sich nicht in die Augen zu schauen. 

Kleidung: Kleidung darf leicht und zwanglos sein. Shorts sind durchaus akzeptabel, werden jedoch in einigen Nachtklubs und Diskotheken nicht gerne gesehen. Badekleidung sollte nur am Strand oder Swimmingpool getragen werden. In einigen Hotels gehören abends für Männer lange Hosen zum guten Ton, Krawatten sind selten erforderlich. Bei besonderen gesellschaftlichen Anlässen ist für Frauen ein langes Kleid angemessen. 

Sicherheit: Zwar hat sich die Sicherheitslage in den letzten Jahren deutlich gebessert, doch ist die Kriminalitätsrate in einigen Landesteilen noch immer sehr hoch. Man sollte möglichst nicht allein ausgehen, insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit. Wertsachen wie z.B. Schmuck oder größere Bargeldsummen sollten nicht zur Schau gestellt werden.

Fotografieren: Personen sollten gefragt werden bevor man sie fotografiert. Viele Einheimische werden gerne geknipst, doch einige indigene Bevölkerungsgruppen lassen sich aus religiösen Gründen nicht fotografieren. Zu seiner eigenen Sicherheit sollte man darauf achten, eine teure Kamera nicht ununterbrochen jedem zu präsentieren.

Landesdaten

Vorwahl

+675

Fläche(qkm)

462840

Bevölkerung

8.947.024

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

14

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

111