Fiji Reisen

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Darum solltest Du nach Fiji reisen!

Pure Lebensfreude mit den warmherzigsten Gastgebern der Erde

Tropenparadies mit atemberaubenden Stränden für romantische Stunden

Erstklassige Tauchreviere mit bunten Korallenriffen

Kulturelle Vielfalt in ursprünglichen Dörfern an den Küsten und im Hinterland

Vielfältige Unterkunftsmöglichkeiten vom Hostel bis zur luxuriösen Privatinsel

333 Inseln bieten Erlebnisse für Jedermann von Abtauchen bis Ziplining

Bist Du bereit für Deine individuelle Fernreise?

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Simona Calabró
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Highlights in Fiji

Mehr als 300 Inseln, weiße Sandstrände, azurblaues Wasser und ein Meer aus Palmen: Das ist Fiji. Die Traum-Destination im Südpazifik begeistert ihre Besucher mit dem einzigartigen Südseecharme. Fiji verkörpert Urlaubsgefühl, Entspannung und die charmante Gastfreundschaft der Insulaner. Als erfahrener Fernreise-Spezialist helfen wir Dir, die perfekte Reise zusammenzustellen!

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Erkunde die Mamanucas und tauche ein in eine verzauberte Welt aus Lagunen, Overwater-Bungalows und einer schillernden Unterwasserlandschaft. Erlebe die nahezu unberührte Natur der Yasawa-Inseln. Oder lass Dich sich von dem bunten Treiben der Einheimischen in der Hauptstadt Suva auf Viti Levu anstecken. Übrigens: Fiji ist ein unvergleichlich schönes Ziel für Paare und Hochzeitsreisende.

Neugierig? Hier geht’s weiter mit unseren Inspirationen für Fiji-Reisen!

 

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Reise-Highlights in Fiji

Garden of the Sleeping Giant

Garden of the Sleeping Giant

Ein Orchideenparadies am Fuße der Sabeto-Berge. Der Garten liegt etwa 10–20 Minuten nördlich von Nadi an der Westküste der Hauptinsel Viti Levu, eingebettet in die Nausori Highlands. Der Garten wurde 1977 vom Hollywood-Schauspieler Raymond Burr (bekannt aus Perry Mason) gegründet, ursprünglich als pri...

Ein Orchideenparadies am Fuße der Sabeto-Berge. Der Garten liegt etwa 10–20 Minuten nördlich von Nadi an der Westküste der Hauptinsel Viti Levu, eingebettet in die Nausori Highlands. Der Garten wurde 1977 vom Hollywood-Schauspieler Raymond Burr (bekannt aus Perry Mason) gegründet, ursprünglich als private Orchideensammlung. Heute ist er öffentlich zugänglich und zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Fidschis.

Natadola Beach

Natadola Beach

Natadola Beach liegt an der Coral Coast der Hauptinsel Viti Levu, etwa 30–40 Minuten von Nadi entfernt. Er ist einer der wenigen Strände auf der Hauptinsel, der bei jeder Gezeitenlage gut zum Schwimmen geeignet ist. Natadola gilt als einer der schönsten Strände Fidschis – mit feinem, weißem Sand, türkisblauem Wasser und viel natürlichem Schatten durch Bäume entlang des Strandes...

Natadola Beach liegt an der Coral Coast der Hauptinsel Viti Levu, etwa 30–40 Minuten von Nadi entfernt. Er ist einer der wenigen Strände auf der Hauptinsel, der bei jeder Gezeitenlage gut zum Schwimmen geeignet ist. Natadola gilt als einer der schönsten Strände Fidschis – mit feinem, weißem Sand, türkisblauem Wasser und viel natürlichem Schatten durch Bäume entlang des Strandes. Die Kulisse ist malerisch: sanfte Wellen, ruhige Lagunen und ein weiter Blick auf den offenen Ozean. Der Strand ist öffentlich zugänglich und gut mit dem Auto erreichbar.

Aktivitäten

Schwimmen & Schnorcheln: Das klare Wasser und die geschützte Bucht machen Natadola ideal für Anfänger und Familien.

Reiten am Strand: Pferde können direkt am Strand gemietet werden – ein beliebtes Erlebnis für Kinder und Erwachsene.

Massagen & lokale Angebote: Einheimische bieten Massagen, geflochtene Zöpfe und kleine Souvenirs an – freundlich, aber mitunter geschäftstüchtig.

Picknick & BBQ: Viele Besucher bringen Snacks mit oder nutzen die Angebote der nahegelegenen Resorts.

Besonderheiten

Sonnenuntergänge: Die Abendstimmung ist spektakulär – ideal für romantische Spaziergänge oder Fotos.

Sabeto Hot Springs & Mud Pool

Sabeto Hot Springs & Mud Pool

Natürliches Wellnesserlebnis in Fidschis Bergen. Die Sabeto Hot Springs befinden sich etwa 20 Minuten nördlich von Nadi, am Fuße der Sabeto-Berge, in der Nähe des Garden of the Sleeping Giant. Die Anlage besteht aus mehreren natürlichen Thermalquellen und einem vulkanischen Schlammbad, das für seine heilenden und hautpflegenden Eigenschaften bekannt ist. Besucher bedecken sich ...

Natürliches Wellnesserlebnis in Fidschis Bergen. Die Sabeto Hot Springs befinden sich etwa 20 Minuten nördlich von Nadi, am Fuße der Sabeto-Berge, in der Nähe des Garden of the Sleeping Giant.

Die Anlage besteht aus mehreren natürlichen Thermalquellen und einem vulkanischen Schlammbad, das für seine heilenden und hautpflegenden Eigenschaften bekannt ist. Besucher bedecken sich mit dem warmen, mineralreichen Schlamm, lassen ihn trocknen und spülen ihn anschließend in einer Reihe von heißen Quellbecken ab.

Ablauf des Besuchs
Schlammbad: Du trägst den warmen, grauen Schlamm auf deinen ganzen Körper auf.
Trocknen: Der Schlamm trocknet an der Sonne und zieht dabei Unreinheiten aus der Haut.
Abspülen: Du steigst in ein erstes Becken mit lauwarmem Wasser, um den Schlamm abzuwaschen.
Entspannen: Danach kannst du in weiteren, unterschiedlich warmen Thermalbecken entspannen

Besonderheiten & Atmosphäre
Natürlich & rustikal: Die Anlage ist einfach, aber charmant – alles findet unter freiem Himmel statt.
Lokale Betreuung: Die Pools werden von einheimischen Familien betrieben, was dem Erlebnis eine persönliche Note verleiht
Massageangebote: Gegen Aufpreis kannst du eine traditionelle Fidschi-Massage buchen – ideal nach dem Bad.

Yasawa Island - Ursprüngliches Südseeparadies

Yasawa Island - Ursprüngliches Südseeparadies

Die Yasawa-Inseln sind eine abgelegene Inselgruppe im Nordwesten Fidschis – wildromantisch, ursprünglich und atemberaubend schön. Hier erwarten dich weiße Sandstrände, türkisfarbene Lagunen und die berühmten Sawa-i-Lau-Höhlen. Die Inseln sind kaum erschlossen, es gibt keine Straßen, dafür familiäre Resorts und echte fijianische Gastfreun...

Die Yasawa-Inseln sind eine abgelegene Inselgruppe im Nordwesten Fidschis – wildromantisch, ursprünglich und atemberaubend schön. Hier erwarten dich weiße Sandstrände, türkisfarbene Lagunen und die berühmten Sawa-i-Lau-Höhlen. Die Inseln sind kaum erschlossen, es gibt keine Straßen, dafür familiäre Resorts und echte fijianische Gastfreundschaft. Besonders beliebt sind Schnorcheltouren mit Mantarochen und Wanderungen durch die vulkanische Landschaft. Wer Ruhe, Natur und authentisches Inselleben sucht, findet auf den Yasawas sein persönliches Paradies fernab vom Massentourismus.

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Suva - Fidschis lebendige Hauptstadt

Suva - Fidschis lebendige Hauptstadt

Suva ist das kulturelle Herz Fidschis und bietet eine faszinierende Mischung aus kolonialem Erbe und tropischem Flair. Die Stadt liegt an der Südküste von Viti Levu und begeistert mit bunten Märkten, dem Fiji Museum und dem botanischen Thurston Garden. Rund um die Victoria Parade pulsiert das Leben mit Cafés, Shops und historischen Gebäuden. Suva ist ideal für Reisende, die meh...

Suva ist das kulturelle Herz Fidschis und bietet eine faszinierende Mischung aus kolonialem Erbe und tropischem Flair. Die Stadt liegt an der Südküste von Viti Levu und begeistert mit bunten Märkten, dem Fiji Museum und dem botanischen Thurston Garden. Rund um die Victoria Parade pulsiert das Leben mit Cafés, Shops und historischen Gebäuden. Suva ist ideal für Reisende, die mehr als nur Strand suchen – hier erlebt man die echte Südsee-Kultur, moderne Urbanität und herzliche Gastfreundschaft. Ein Spaziergang durch die Stadt offenbart spannende Kontraste zwischen Tradition und Moderne.

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Mount Tomanivi - Fidschis höchster Gipfel

Mount Tomanivi - Fidschis höchster Gipfel

Der majestätische Mount Tomanivi (1.324 m) ist Fidschis höchster Berg und ein Paradies für Wanderfreunde. Die anspruchsvolle Tour beginnt im Dorf Navai und führt durch dichten Regenwald, vorbei an Wasserfällen und exotischer Flora. Oben angekommen, belohnt ein spektakulärer Panoramablick über Viti Levu und die umliegenden Inseln. Die Wan...

Der majestätische Mount Tomanivi (1.324 m) ist Fidschis höchster Berg und ein Paradies für Wanderfreunde. Die anspruchsvolle Tour beginnt im Dorf Navai und führt durch dichten Regenwald, vorbei an Wasserfällen und exotischer Flora. Oben angekommen, belohnt ein spektakulärer Panoramablick über Viti Levu und die umliegenden Inseln. Die Wanderung dauert etwa 6–8 Stunden und erfordert gute Kondition sowie einen lokalen Guide. Tomanivi ist nicht nur ein Naturhighlight, sondern auch kulturell bedeutsam für die einheimischen Gemeinschaften. Ein echtes Abenteuer abseits der klassischen Südsee-Routen.

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Mamanuca Islands - Tropisches Urlaubsparadies

Mamanuca Islands - Tropisches Urlaubsparadies

Die Mamanuca-Inseln liegen westlich von Viti Levu und sind bekannt für ihre Postkartenidylle: kristallklares Wasser, palmengesäumte Strände und bunte Korallenriffe. Ob Tauchen, Surfen, Segeln oder einfach Entspannen – hier ist für jeden etwas dabei. Einige Inseln sind berühmt als Drehorte, etwa Monuriki aus dem Film „Cast Away“. Die Resorts reichen von luxuriös bis lässig, idea...

Die Mamanuca-Inseln liegen westlich von Viti Levu und sind bekannt für ihre Postkartenidylle: kristallklares Wasser, palmengesäumte Strände und bunte Korallenriffe. Ob Tauchen, Surfen, Segeln oder einfach Entspannen – hier ist für jeden etwas dabei. Einige Inseln sind berühmt als Drehorte, etwa Monuriki aus dem Film „Cast Away“. Die Resorts reichen von luxuriös bis lässig, ideal für Paare, Familien oder Backpacker. Dank der Nähe zu Nadi sind die Mamanucas perfekt für Tagesausflüge oder längere Aufenthalte. Ein Muss für alle, die Fidschi von seiner sonnigsten Seite erleben wollen.

 

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So geht’s

Der bequeme Weg zur individuellen Reise
  • 1. Inspirieren

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Das hat mich begeistert
Unser Mitarbeitertipp

„Person sitzt auf einer Schaukel im seichten Wasser vor dem Holzrahmen mit der Aufschrift ‚Castaway Island Resort‘, mit Blick auf das ruhige türkisfarbene Meer und entfernte kleine Inseln.“
Diana Oppitz Beratung & Verkauf

Castaway Island Resort
Reif für die Insel? Lust auf Robinson Crusoe-Feeling?
Das Castaway Island Resort auf der gleichnamigen Insel bietet ein wahres Südsee-Paradies im Herzen der Mamanucas, nur etwa 1,5 Stunden mit dem Boot von der Hauptinsel Fiji entfernt. Noch schneller ist der Transfer im Wassertaxi ab Denarau oder mit dem Helikopter ab Nadi Flughafen. Das Resort ist das einzige auf der Insel und bietet eine atemberaubende Umgebung mit traumhaften Sandstränden und einem Korallenriff, das mit der kostenlos ausleihbaren Schnorchelausrüstung ausführlich erkundet werden kann. Optional sind auch Tauchausflüge gegen Gebühr vor Ort buchbar.
Wer nicht nur im Wasser, sondern auch an Land aktiv sein möchte, kann auf dem ca. einstündigen „Bush Walk“ den tropischen Regenwald im Hinterland erkunden. Als Belohnung erwarten Sie dabei atemberaubende Ausblicke auf die anderen Inselwelten Fijis.
Für diejenigen, die genug von den Aktivitäten haben, bietet eine traumhafte Schaukel direkt im Meer die Möglichkeit, das am Tag Erlebte Revue passieren zu lassen. Zum Sonnenuntergang lädt das erhöhte Deck der Sundowner Bar mit Aperitifs und Cocktails zu einem gemütlichen Tagesausklang ein, bevor man sich in eine Bure (Bungalow) mit traditionellem Strohdach zur Nachtruhe begibt.
Das Castaway Island Resort verspricht somit nicht nur eine idyllische Lage und zahlreiche Aktivitäten, sondern auch Entspannung und Genuss in einer paradiesischen Umgebung - Robinson Crusoe-Feeling garantiert!.

Unser Boomerang Reisemagazin

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Vielfältiges Reisen in Fiji

Erlebnis Fiji - so weit das Auge reicht! So unterschiedlich kann Deine Reise sein.

Fiji auf eigene Faust

Fiji auf eigene Faust

Eine Reise auf die Fiji-Inseln, das ist eine Reise in die zauberhaften Weiten der Südsee, mit weißen Sandstränden, türkisblauen Lagunen – und dem Duft nach Meer. Wer träumt nicht davon, sich diesen Südseetraum zu erfüllen? Tauche ein in die malerische Naturschönheit der beliebten Fiji-Inseln, genieße den Facettenreichtum des Südpazifiks – und gönne Dir eine Reise ins Paradies!

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Kreuzfahrten auf Fiji

Kreuzfahrten auf Fiji

Wie erkundet man 300 verschiedene Inseln am besten? Genau, mit einem Kreuzfahrtschiff! Eine Schiffsreise auf Fiji ermöglicht Dir den Zugang zu traumhaften Buchten, die von Land aus nur schwierig zu erreichen sind. Genieße einsame Buchten und Lagunen – Dein Kapitän wird an den schönsten Ecken Halt machen!

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Rundreise auf Fiji

Rundreise auf Fiji

Die Fijis umfassen mehr als 300 Inseln – das heißt, hier gibt es einiges zu entdecken. Bringe nicht nur Zeit, sondern auch Abenteuerlust mit: am besten für eine Rundreise auf Fiji. Solch eine Rundreise auf den Fijis kann ganz unterschiedlich gestaltet werden.

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Das sagen unsere Kunden über uns

Häufig gestellte Fragen zu Fiji

Wann ist die beste Reisezeit für Fiji?

Als beste Reisezeit für die Fiji Inseln eignen sich die Monate von April bis Oktober. Es ist nicht so heiß wie im Südsommer, auch die Luftfeuchtigkeit ist deutlich geringer und es fällt weniger Niederschlag. Die Temperaturen liegen bei 20°C bis 29°C und das warme Wasser des Pazifiks wird nicht kälter als 23°C.

In diesem Zeitraum ist es meist sonnig und es kommt nur selten zu Niederschlägen. Die einzelnen Schauer, die ab und an mal auftreten, sind zumeist sehr kurz.

Wie lange soll ich auf Fiji reisen?

Die ideale Reisedauer für Fiji hängt von den geplanten Aktivitäten und der Anzahl der Inseln ab, die besucht werden sollen. Für einen ersten Eindruck und etwas Erholung reichen etwa 10 bis 14 Tage. In dieser Zeit lassen sich ein Aufenthalt auf der Hauptinsel Viti Levu mit Ausflügen zu den Mamanuca- oder Yasawa-Inseln gut kombinieren. Wer mehr Inseln erkunden, tauchen oder wandern möchte, sollte mindestens zwei bis drei Wochen einplanen. Auch wegen der langen Anreise aus Europa lohnt sich ein etwas längerer Aufenthalt, um die Vielfalt der Natur, Kultur und Küche in Ruhe genießen zu können.

Welche Inseln sind auf Fiji empfehlenswert?

Fiji besteht aus über 300 Inseln, von denen viele einzigartige Erlebnisse bieten. Besonders empfehlenswert sind die Mamanuca-Inseln, darunter Monuriki Island, bekannt als Drehort des Films Cast Away, sowie Mana Island, die für ihre Sonnenuntergänge und Wassersportmöglichkeiten geschätzt wird. Die Yasawa-Inseln bieten traumhafte Strände und ruhige Resorts. Für Naturliebhaber ist Taveuni, die sogenannte Garteninsel, ideal. Sie beeindruckt mit Regenwald, Wasserfällen und seltener Flora. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, findet sie auf kleinen Inseln wie Caqalai oder in den entlegenen Lau-Inseln, etwa auf Lakeba Island, wo das traditionelle Leben Fijis noch besonders authentisch erlebbar ist.

Wie lange fliegt man nach Fiji?

Der Flug von Deutschland nach Fiji dauert 22 bis 25 Stunden.

Wie viel beträgt die Zeitverschiebung Mitteleuropa und Fiji?

Der Zeitunterschied beträgt je nach Jahreszeit +10 bis +11 Stunden. Fiji liegt in der Zeitzone UTC+12. Das heißt während der europäischen Sommerzeit ergibt sich ein Zeitunterschied von +10 Stunden und während der europäischen Winterzeit von +11 Stunden.

Wo gibt es auf Fiji die schönsten Strände?

Fiji bietet einige der schönsten Strände im Südpazifik. Besonders bekannt ist Natadola Beach auf Viti Levu – ein weitläufiger, weißer Sandstrand mit ruhigem Wasser, ideal zum Schwimmen. Vomo Beach auf der gleichnamigen Insel besticht durch Exklusivität und hervorragende Schnorchelbedingungen. Wer es abgeschieden mag, findet auf Oni Beach auf Nananu-i-Ra eine ruhige, naturbelassene Umgebung. Leleuvia Beach überzeugt mit rosa schimmerndem Sand und einem vorgelagerten Korallenriff.

Wo gibt es auf Fiji die spektakulärsten Sonnenuntergänge?

Fiji bietet zahlreiche Orte mit besonders eindrucksvollen Sonnenuntergängen. Einer der bekanntesten ist Sunset Beach auf Mana Island in den Mamanuca-Inseln – der Name ist hier Programm, denn der Blick auf das offene Meer bei untergehender Sonne ist spektakulär. Auch Natadola Beach an der Coral Coast auf Viti Levu ist ein beliebter Ort für Sonnenuntergänge, besonders wegen des weiten Horizonts und der ruhigen Atmosphäre am Abend.

Auf der Insel Taveuni bietet der Ort Waiyevo eine besondere Perspektive: Von hier aus lässt sich der Sonnenuntergang über der Nachbarinsel Vanua Levu beobachten – ein Erlebnis, das durch die Nähe zur internationalen Datumsgrenze noch symbolischer wirkt. Weitere empfehlenswerte Orte sind Malolo Island, Tokoriki Island und die Nausori Highlands bei Nadi, die durch ihre erhöhte Lage besonders weite Ausblicke auf das Farbenspiel des Himmels bieten.

Welche Gerichte sind typisch für die fidschianische Küche?

Die fidschianische Küche vereint einheimische, polynesische und indische Einflüsse. Typische Gerichte sind Kokoda, ein Fischsalat mit Kokosmilch und Limettensaft, sowie das traditionelle Lovo, bei dem Fleisch, Fisch und Gemüse in einem Erdofen gegart werden. Beliebt sind auch Palusami – Taro-Blätter mit Kokoscreme – und Currys mit Roti, die den indischen Einfluss widerspiegeln. Wurzelgemüse wie Taro und Cassava sowie der sogenannte Fidschi-Spargel (Duruka) runden die landestypische Küche ab.

Facts von A-Z

Alkohol

Alkohol wird nur in Lokalen mit Lizenz ausgeschenkt. Hierbei kann man zwischen heimischen Bieren (Fiji Bitter), Rum (Bounty Fiji Golden Rum) und Whiskey (Old Club Whiskey) wählen.

Der Erwerb von Alkohol ist erst ab 21 Jahren, der Verzehr schon mit 18 Jahren erlaubt.

Amtssprache

Die offizielle Landessprache ist Englisch. Die Bewohner sprechen jedoch häufig Fijianisch und Hindi.

Banken

Bankautomaten sind in allen größeren städtischen Gebieten vorhanden.

Einwohnerzahlen

Die Einwohnerzahl beträgt ca. 920.000 (Schätzung Juli 2025), davon sind etwa 57 % Fijianer (vornehmlich Melanesier mit polynesischem Einschlag), 37 % Inder und der Rest sonstiger Abstammung (Europäer, Polynesier, Asiaten).

Elektrizität

Bei einer Spannung von 240 Volt funktionieren europäische Geräte auf den Fiji Inseln problemlos. Du benötigst allerdings einen dreipoligen Adapter mit flachen Stiften, wobei der mittlere, senkrechte Stift zur Erdung dient und nicht zwingend funktionsnotwendig ist.

Adapter erhältst Du im Elektrofachhandel. Du kannst den gleichen Adapter nutzen wie in Australien und Neuseeland.

Feiertage

  • 01. Januar: Neujahrstag
  • März/April: Karfreitag, Ostersamstag, Ostermontag
  • 7. September: Tag der Verfassung
  • 10. Oktober: Unabhängigkeitstag
  • Oktober/November: Diwali Day (Lichterfest)
  • 25./26. Dezember: Weihnachten
  • Variabel: Mawlid an-Nabi – Geburt des Propheten Mohammed

Hauptstadt

Suva

Haustiere

Tiere dürfen nur mit einer entsprechenden vorherigen Genehmigung (ausgestellt vom Fiji Quarantine Office) eingeführt werden.

Kleidung

Außerhalb der touristischen Resorts sollten zumindest Hose und T-Shirt getragen werden. Wenn Du Kirchen und Kulturstätten besichtigen möchtest, solltest Du Deine Schultern und Beine bedeckt halten.

Klima

Das Klima auf den Fiji Inseln kann als tropisch und heiß-feucht beschrieben werden, mit Temperaturen die sich im Jahr zwischen 18°C und 34°C bewegen. Vor allem während der Regenzeit in den Monaten Dezember bis April werden durch die Passatwinde viele Regenwolken auf die Inseln getrieben, die zu heftigen Schauern und Gewittern führen. Auch nicht zu unterschätzen sind die Wirbelstürme die von Zeit zu Zeit die Inseln heimsuchen.

Kreditkarten

Die gängigen Kreditkarten werden in allen besseren Hotels, Restaurants und Geschäften als Zahlungsmittel akzeptiert. Mit einer EC-Karte mit Maestro-Zeichen können Sie am Flughafen und in allen größeren städtischen Gebieten an Geldautomaten mit eben diesem Zeichen Geld abheben.

Mehrwertsteuer (Value Added Tax, VAT)

9 %

Religionen

Die Fijianer (ca. 57 %) bekennen sich zum christlichen Glauben, der größte Teil der indischen Bevölkerung sind Hindus, gefolgt von Muslimen und Sikhs.

Post

Die Postämter sind in der Regel montags bis freitags von 8:00 bis 16:30 Uhr geöffnet. Briefmarken erhält man in Postämtern, an Automaten, bei Zeitungshändlern und in Hotels. Im Zentrum Suvas befindet sich das Hauptpostamt. Briefe und Postkarten sind rund 10 bis 14 Tage per Luftpost unterwegs, Pakete auf dem Seeweg nach Europa mindestens zwei bis drei Monate.

Sonnenschutz

Wir empfehlen Sonnencreme mit 50+ Faktor am besten vor Ort zu kaufen, da diese Cremes eine festere Konsistenz haben als die deutschen. Tagsüber ist eine Kopfbedeckung zu empfehlen, ebenso Sonnenbrille.

Staatsform

Seit September 2014 sind die Fiji Inseln eine parlamentarische Demokratie

Strom

Bei einer Spannung von 240 Volt funktionieren europäische Geräte auf den Fiji Inseln problemlos. Du benötigst allerdings einen dreipoligen Adapter mit flachen Stiften. Adapter erhältst Du im Elektrofachhandel. Du kannst den gleichen Adapter nutzen wie in Australien und Neuseeland.

Verkehrsregeln

Um auf den Fiji Inseln mit einem Mietauto zu fahren, benötigt man lediglich den internationalen Führerschein. In Fiji gilt Linksverkehr. Beim Fahren auf den nicht asphaltierten Straßen im Landesinneren sind besonders während der Regenzeit Autos mit Vierradantrieb empfehlenswert.

Geschwindigkeitsbegrenzungen: 50 km/h innerhalb, 80 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften.

Währung

Die nationale Währung ist der Fiji Dollar (FJD). Den aktuellen Wechselkurs erfragst Du bitte bei Deiner Bank.

  • 1 FJD ~ EUR 0,38 (Stand 07/2025)
  • 1 FJD = 100 Cents

Wasser

Leitungswasser kann man meist trinken, wir empfehlen Dir aber abgefülltes Trinkwasser zu nutzen.

Länderinfos Fiji

Klima

Beste Reisezeit

Tropisches Klima, durch Meeresbrisen gemildert. Es gibt zwei Hauptjahreszeiten: November - März: warm, hohe Luftfeuchtigkeit, November - Dezember : häufige Regenschauer; April - Oktober: kühler und trocken (Temperaturen 22°-30°C).

Pass- und Visabestimmungen

Personalausweise/Identitätskarten

[1] U. a. Deutsche, Österreicher und Staatsangehörige aller anderen EU-Länder können für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen mit einem gültigen Personalausweis einreisen.

 

Achtung: Erfolgt die An- und Abreise jedoch über Drittstaaten, ist ein Reisepass notwendig.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich. Deutsche, Österreicher und Staatsangehörige aller anderen EU-Länder können für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen mit einem gültigen Reisepass einreisen. Nicht-EU-Bürger benötigen für die Einreise nach Französisch-Polynesien einen Reisepass, der mindestens noch 3 Monate nach der Ausreise gültig ist.

Achtung: Erfolgt die An- und Abreise jedoch über Drittstaaten, sind die Vorschriften dieser Staaten bezüglich der Mindestgültigkeitsdauer des Reisepasses zu beachten.

Anmerkung zum Reisepass

Da sich die Einreisebestimmungen kurzfristig ändern können, sollte man sich vor Antritt der Reise nach den aktuellen Bestimmungen erkundigen. Auskünfte erteilen die konsularischen Vertretungen Frankreichs (Kontaktadressen s. Frankreich).

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen:

(a) EU-Länder und Schweiz.
(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung oder ein gültiges Langzeitvisum für ein Schengenland besitzen, für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten in einem Zeitraum von 6 Monaten. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.

Visaarten und Kosten

Kurzzeitvisum: 9 €.

Transit

Ansonsten visumpflichtige Reisende, die über gültige Dokumente für die Weiterreise verfügen, den Flughafen nicht verlassen und mit demselben Flugzeug oder derselben Fluggesellschaft innerhalb von 3 Stunden in ein anderes Land weiterfliegen, benötigen kein Transitvisum.

Antrag erforderlich

Auskunft über die erforderlichen Unterlagen für ein Visum erteilen die französischen Vertretungen (Kontaktadressen s. Frankreich).

Nachweis ausreichender Geldmittel

Ausländer müssen über ausreichende Geldmittel verfügen.

Benötigte Dokumente bei der Einreise

(a) Rück- oder Weiterreiseticket.

(b) ausreichende Geldmittel.

(c) Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 3 Monate gültig ist.

Aufenthaltsverlängerung

U.a. EU-Bürger und Schweizer benötigen auch für Aufenthalte von über 90 Tagen kein Visum. 

Einreise mit Kindern

Deutsche: Elektronischer Reisepass für Personen unter 24 Jahren oder noch gültiger maschinenlesbarer Kinderreisepass (dieser wird seit dem 1.1.2024 nicht mehr ausgestellt; bereits vorhandene Kinderreisepässe können bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit entsprechend der Einreisebestimmungen der einzelnen Länder genutzt werden).

Österreicher: Eigener Reisepass.

Schweizer: Eigener Reisepass.

Türken: Eigener Reisepass.

Anmerkung: Für die Kinder gelten jeweils die gleichen Visumbestimmungen wie für ihre Eltern.
Hinweis: Allein reisende Minderjährige unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mitführen.

Einreise mit Haustieren

Haustiere dürfen nur nach vorheriger Genehmigung ausschließlich aus tollwutfreien Ländern nach Französisch-Polynesien verbracht werden. Der Transit ist erlaubt, wenn das Tier auf dem Flughafen bleibt. Auskunft erteilen die Fluggesellschaften.

Reisepassinformationen

Allgemein erforderlich. Deutsche, Österreicher und Staatsangehörige aller anderen EU-Länder können für Aufenthalte von bis zu 90 Tagen mit einem gültigen Reisepass einreisen. Nicht-EU-Bürger benötigen für die Einreise nach Französisch-Polynesien einen Reisepass, der mindestens noch 3 Monate nach der Ausreise gültig ist.

Achtung: Erfolgt die An- und Abreise jedoch über Drittstaaten, sind die Vorschriften dieser Staaten bezüglich der Mindestgültigkeitsdauer des Reisepasses zu beachten.

Visainformationen

Allgemein erforderlich, ausgenommen sind u.a. Staatsbürger der folgenden, in der obigen Tabelle genannten Länder für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen in einem Zeitraum von 180 Tagen:

(a) EU-Länder und Schweiz.
(b) [2] Türkische Staatsangehörige, die eine gültige Aufenthaltsgenehmigung oder ein gültiges Langzeitvisum für ein Schengenland besitzen, für einen Aufenthalt von bis zu 3 Monaten in einem Zeitraum von 6 Monaten. Der Reisepass muss innerhalb der letzten 10 Jahre ausgestellt worden sein.

Einreise- & Sicherheitshinweise

Überblick

Stand - Fri, 04 Jul 2025 11:45:00 +0200
(Unverändert gültig seit: Tue, 08 Jul 2025 13:46:11 +0200)

Letzte Änderungen: 

Aktuelles (Abschnitt)

Sicherheit - Kriminalität
Redaktionelle Änderungen

Einschließlich Französische Überseegebiete

Lagen können sich schnell verändern und entwickeln. Wir empfehlen Ihnen:
- Abonnieren Sie unseren Newsletter oder nutzen Sie unsere App „Sicher Reisen".
- Registrieren Sie sich in unserer Krisenvorsorgeliste.
- Beachten Sie die Hinweise im Ratgeber für Notfallvorsorge und  des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
- Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
- Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz.
- Erkundigen Sie sich vorab bei den Behörden/Botschaften Ihres Reiselandes zu den aktuell geltenden, verbindlichen Einreisebestimmungen sowie bei Ihrem Reiseveranstalter/Ihrer Flug-/Schifffahrts-/Eisenbahngesellschaft nach den geltenden Beförderungsbestimmungen.
- Verfolgen Sie bei Ihrer Reiseplanung/während Ihrer Reise Nachrichten und Wetterberichte.
- Beachten Sie unseren Haftungsausschluss und den Hinweis zu Inhalten anderweitiger Anbieter.

Aktuelles

Mautbetrug

Aktuell werden zahlreiche Betrugsfälle bekannt, bei denen Reisende per SMS oder E-Mail zur Zahlung angeblich offener Mautgebühren auf französischen Autobahnen – insbesondere auf den Strecken A13 und A14 – aufgefordert werden. Diese Nachrichten wirken offiziell, stammen aber von Betrügern, die Zahlungsdaten abgreifen wollen. Offizielle Zahlungsaufforderungen werden ausschließlich durch registrierte Anbieter oder bei der Durchfahrt durch eine Mautstation versandt. Allgemeine Informationen zur Autobahnmaut in Frankreich bietet das Europäische Verbraucherzentrum auf seiner Webseite. 

  • Wichtig: Klicken Sie keinesfalls auf verdächtige Links und geben Sie keine persönlichen Daten ein. 
  • Prüfen Sie im Zweifelsfall direkt über die offiziellen Anbieter, ob Sie offene Mautgebühren haben.
  • Wie Sie sich schützen können und woran Sie betrügerische Nachrichten erkennen, erfahren Sie hier:
    Phishing erkennen – ULYS
    Verdächtige Nachrichten melden – VINCI CERT

Geändertes Rauchverbot in Frankreich seit dem 1. Juli 2025

Seit 1. Juli 2025 gilt in Frankreich ein deutlich ausgeweitetes Rauchverbot im Freien, insbesondere an Orten, die von Kindern und Jugendlichen frequentiert werden.

Verboten ist das Rauchen ab sofort

  • in öffentlichen Parks und Gärten
  • an Stränden, die an Badegewässer angrenzen
  • an Bushaltestellen (insbesondere überdachten) sowie
  • im Umfeld von Schulen, Hochschulen, Sportanlagen, Schwimmbädern und Bibliotheken

Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 135  EUR geahndet werden.

Im Außenbereich von Cafés und Restaurants ist Rauchen weiterhin erlaubt. Auch E-Zigaretten sind von dem Verbot nicht betroffen. Reisenden wird geraten, auf entsprechende Hinweisschilder („Zone sans tabac") zu achten und sich an die ausgewiesenen Regeln zu halten, um entsprechende Bußgelder zu vermeiden.

Neukaledonien

Im französischen Überseegebiet Neukaledonien kam es im Mai 2024 im Zusammenhang mit einer geplanten Verfassungsänderung zu gewalttätigen Auseinandersetzungen von Befürwortern einer Unabhängigkeit von Frankreich mit den Sicherheitskräften. 

Die Lage vor Ort hat sich stabilisiert, eine erneute Verschlechterung der Sicherheitslage kann jedoch - abhängig vom Ausgang laufender Verhandlungen- nicht ausgeschlossen werden verschärfen. 

  • Bitte informieren Sie sich beim Hochkommissariat von Neukaledonien bzw. über die Medien über die aktuelle Lage und planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.
  • Versichern Sie sich, besonders im Vorfeld einer Individualreise, ob Ihre gebuchte Unterkunft tatsächlich geöffnet hat.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen.
  • Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.

Grenzkontrollen

Frankreich führt an seinen Landgrenzen zu Deutschland, Belgien, Luxemburg, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an allen Luft- und Seegrenzen bis auf weiteres Kontrollen der Grenzpolizei und der Zollbehörden durch. Diese erfolgen stichprobenartig. 

Auch Deutschland führt vorübergehende Binnengrenzkontrollen an allen deutschen Landgrenzen durch. 

Die grenzpolizeilichen Maßnahmen werden situationsabhängig räumlich und zeitlich flexibel vorgenommen.

Verzögerungen und Wartezeiten im grenzüberschreitenden Verkehr können nicht ausgeschlossen werden. Pendler und Reisende – auch Kinder – müssen in der Lage sein, sich durch gültige Reisepässe oder Personalausweise auszuweisen. Führerscheine oder Geburtsurkunden für Kinder genügen nicht, siehe Einreise und Zoll - Reisedokumente. Angehörige anderer Staaten müssen die gültigen Einreisevoraussetzungen erfüllen (u.a. erforderlichenfalls über ein Visum verfügen).

  • Führen Sie stets ein gültiges Reisedokument mit.
  • Überzeugen Sie sich als Fahrer eines Kraftfahrzeugs stets davon, dass Ihre Mitfahrer gültige Grenzübertrittspapiere mit sich führen.
  • Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf den Webseiten Bison Futé und der französischen Bahngesellschaft SNCF.

Sicherheit

Terrorismus

Die Sicherheitslage in ganz Frankreich, insbesondere in Paris und anderen Großstädten, ist – auch nach der Eskalation der Lage im Nahen Osten – weiterhin angespannt.

Zur Begegnung terroristischer Bedrohungen gilt in Frankreich der Plan „Vigipirate", der je nach Bedrohungslage verschiedene Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vorsieht. Derzeit gilt die höchste von insgesamt drei Terrorwarnstufen (= urgence attentat).

Die Bevölkerung ist aufgerufen, an öffentlichen Orten insbesondere bei Sportveranstaltungen, Demonstrationen und bei Versammlungen auf öffentlichen Straßen und Plätzen erhöhte Wachsamkeit und Vorsicht walten zu lassen. Frankreich ist seit Anfang 2015 Ziel mehrerer schwerer Terroranschläge gewesen, u.a. in Paris, Nizza, Straßburg und Lyon. Seit 2020 erfolgten verschiedene z.T. tödliche islamistische Anschläge auf einzelne Personen, u.a. im Großraum Paris und in Südfrankreich.

Jüdische Einrichtungen werden verstärkt gesichert und überwacht. Militär patrouilliert auf öffentlichen Plätzen. Auf Bahnhöfen, Flughäfen, in Zügen und U-Bahnen gibt es auch sonst verstärkte Gepäck- und Personenkontrollen. Auch an Eingängen zu Museen oder Einkaufszentren kann es zu Handtaschenkontrollen kommen. In vielen Bahnhöfen gibt es keine Möglichkeit der Gepäckaufbewahrung mehr.

  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und ungewöhnlichen Ereignissen aufmerksam.
  • Informieren Sie sich über Medienangebote, insbesondere Social-Media-Accounts (Facebook & X) der französischen Regierungs- und Sicherheitsstellen.
  • Kennzeichnen Sie Ihr Reisegepäck auch bei Bahnreisen mit Namen und Anschrift.
  • Beachten Sie auch den weltweiten Sicherheitshinweis.

Korsika

Auch in der jüngsten Vergangenheit kam es wieder zu Sprengstoffanschlägen, die sich gegen Symbole der Staatsgewalt und öffentliche Einrichtungen (Gendarmerie- und Polizeistationen, Gebäude der Finanzverwaltung) richteten. Vor diesem Hintergrund kann weiterhin eine Gefährdung auch von ausländischen Reisenden, die sich in der Nähe solcher Gebäude aufhalten, nicht ausgeschlossen werden.

Innenpolitische Lage

Streiks

In ganz Frankreich gibt es hin und wieder großflächige Streiks, insbesondere auch im öffentlichen Nah- und Fernverkehr. Hierbei kann es vereinzelt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften kommen.

  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Demonstrationen.
  • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.
  • Befolgen Sie Anweisungen der lokalen Sicherheits- und Ordnungskräfte.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Lage im Nah- und Fernverkehr über die Internetseiten der Staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF, des Nahverkehrs in Paris und Umland (RATP) und der Pariser Flughäfen.

Kriminalität

Paris und die großen Städte, dort insbesondere touristisch hoch frequentierte Ziele und touristischen Attraktionen, sind von Kleinkriminalität betroffen. Darunter fallen vor allem Taschendiebstähle, aber auch Übergriffe auf ausländische Besucher. Insbesondere der öffentliche Nah- und Fernverkehr ist von diesen Vorfällen betroffen. In Nachtzügen mit Schlaf- und Liegewagen in Südfrankreich besteht eine erhöhte Gefahr.
Überfälle auf Fahrzeuge im Straßenverkehr z.B. von Mopeds aus werden insbesondere aus den Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Provence-Alpes-Côte d'Azur und dem östlichen Teil der Region Occitanie gemeldet. Zudem werden auf Rastplätzen Aktivitäten organisierter Banden verzeichnet.
Auf der Strecke zum Fähranleger von Calais kann es zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen durch Personen kommen, die versuchen, illegal ins Vereinigte Königreich zu gelangen.

Von einigen französischen Überseegebieten wie insbesondere Mayotte wird von steigender Armutskriminalität berichtet. Auch der Besitz und Einsatz von Waffen ist in den Überseegebieten teilweise verbreitet.

  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, Bahnhöfen, im öffentlichen Nah- und Fernverkehr und insbesondere in Nachtzügen besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Führen Sie nicht unnötig Wertgegenstände mit sich und fertigen Sie für Notfälle Kopien von Ausweispapieren an; führen Sie Listen wichtiger Telefonnummern und halten Sie diese jederzeit zugänglich bereit.
  • Lassen Sie Wertsachen während der Fahrt möglichst nicht sichtbar im Fahrzeug liegen, lassen Sie Fahrzeuge verriegelt und stellen Sie sie nicht unbewacht ab.
  • Übernachten Sie mit Wohnmobilen und Campingwagen nur auf bewachten Campingplätzen.
  • Übernachten Sie nicht auf Rastplätzen, insbesondere nicht entlang der Autobahnen in der Nord-Süd-Richtung nach Südfrankreich oder nach Spanien und im gesamten Süden Frankreichs. Bei Übernachtung im Wohnmobil/Wohnwagen auf Autobahnraststätten werden Reisende regelmäßig Opfer von Diebstählen und Überfällen, die auch unter Einsatz von K.-o.-Tropfen/Betäubungsmitteln begangen werden.
  • Seien Sie bei Reisen in den Überseegebieten speziell in ärmeren Gegenden besonders vorsichtig und leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand.

Natur und Klima

Klima, Überschwemmungen, Herbststürme und Lawinengefahr

Das Klima reicht von atlantischem Meeresklima über kontinental im Zentrum und Osten und mediterran an der Mittelmeerküste bis zu alpin in den Bergen.
In den Überseegebieten herrscht tropisches bzw. subtropisches Klima.

Vermehrt kommt es insbesondere im Sommer und Frühherbst zu Sturzfluten, die Todesopfer fordern können.
Auf dem Mittelmeer kann es insbesondere von August bis November zu vereinzelten schweren Herbststürmen kommen.

In den Wintermonaten kann in den französischen Alpen Lawinengefahr bestehen.

Busch- und Waldbrände

Insbesondere in Südfrankreich und auf Korsika kommt es vor allem in den Sommermonaten aufgrund der herrschenden klimatischen Bedingungen mit Dürreperioden regelmäßig zu Busch- und Waldbränden. In von Waldbränden betroffenen Gebieten sind Verkehrswege häufig gesperrt. Es kann zu Ausfällen der Energieversorgung und der Kommunikationsinfrastruktur kommen.

Tropenstürme in den Überseegebieten

In der Karibik ist von Juni bis Ende November Wirbelsturmsaison (Martinique, Guadeloupe, Saint-Martin und Saint-Barthélemy), im Indischen Ozean von Januar bis April (La Réunion und Mayotte), im Südpazifik von November bis April (Französisch-Polynesien und Neukaledonien). In dieser Zeit muss mit Tropenstürmen gerechnet werden.

Erdbeben und Vulkane

Neukaledonien, Wallis-et-Futuna, La Réunion und Mayotte sowie die karibischen Überseegebiete liegen in zum Teil seismisch sehr aktiven Zonen, weshalb es zu auch schwereren Erdbeben und erheblicher vulkanischer Aktivität kommen kann.

  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Informieren Sie sich fortlaufend über die Witterungslage. Aktuelle Hinweise erhalten Sie über die Medien, z.B. auf Météo France, und über Bekanntmachungen der Präfekturen und Gemeinden, in denen Sie sich aufhalten. Aktuelle Wetterwarnungen bietet MeteoAlarm.
  • Wählen Sie die europäische Notfallnummer 112, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Sie können dann sofort geortet werden, sodass entsprechende Rettungsmaßnahmen eingeleitet werden können.
  • Beachten Sie Anzeigen auf den Autobahnen, Absperrungen und Warnhinweise. Informationen zum Verkehr finden Sie auch auf der Website Bison Futé.
  • Beachten Sie insbesondere die Hinweise zu Wirbelstürmen im Ausland bzw. die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe im Fall einer Sturmwarnung.
  • Machen Sie sich bei Reisen in die Überseegebiete mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.

Reiseinfos

Siehe Aktuelles

Zuständige Auslandsvertretung für die Überseegebiete

Die deutsche Botschaft in Paris ist die zuständige konsularische Vertretung auch für die Überseegebiete Frankreichs. In Papeete (Tahiti, Französisch-Polynesien), Fort-de-France (Martinique), Nouméa (Neukaledonien) und Sainte-Clotilde (La Réunion) gibt es deutsche Honorarkonsulinnen und -konsuln, an die sich Reisende in Notfällen wenden können. Matoury (Französisch-Guayana) und Baie-Mahault (Guadeloupe) werden ggf. von Fort-de-France mit betreut.

Grenzkontrollen/Brexit

Siehe Aktuelles - Grenzkontrollen

Es finden stichprobenartige Kontrollen an den Landesgrenzen Frankreichs zu Belgien, Luxemburg, Deutschland, der Schweiz, Italien und Spanien sowie an den Luft- und Seegrenzen statt. Es kann daher im Reiseverkehr zu Einschränkungen kommen. Insbesondere bei der Ausreise in das und der Einreise aus dem Vereinigten Königreich und vor allem im grenzüberschreitenden Güterverkehr muss mit längeren Wartezeiten gerechnet werden.

  • Informieren Sie sich über die Brexit-Webseite der französischen Regierung; sie enthält auch Informationen für Lkw-Fahrer in deutscher Sprache.

Die Weiterreise von den französischen Antillen auf andere Karibikinseln oder z.B. die Ausreise über den niederländischen Teil der Insel St. Martin (Sint Maarten, Flughafen Juliana) ist nur mit Reisepass möglich.

  • Führen Sie stets ein Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis) mit sich.
  • Planen Sie Ihren Aufenthalt entsprechend.

Infrastruktur/Verkehr

Siehe Aktuelles

Seit Februar 2024 gelten bei den Zugverbindungen des TGV INOUI der französischen Bahngesellschaft SNCF Gepäckbeschränkungen hinsichtlich Größe und Umfang. Weitere Informationen bietet die Bahngesellschaft SNCF.

Seit September 2024 sind bei Verstößen gegen die Gepäckvorschriften Bußgelder zu zahlen.

Neben einem Inlandsflugnetz gibt es ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz mit Hochgeschwindigkeitszügen und Busverbindungen sowie gut funktionierenden öffentlichen Nahverkehr in den Städten. Mit Behinderungen im öffentlichen Nah- und Fernverkehr (auf dem Luft- und Landweg) muss im Falle von Streiks gerechnet werden. Aktuelle Informationen bietet RATP.
Fast alle Autobahnen in Frankreich sind mautpflichtig.
Ein rotes Lichtzeichen in Kreuzform auf der Rückseite der Ampel des Gegenverkehrs signalisiert, dass dieser Rot hat und bei eigener grüner Ampel ein zügiges Linksabbiegen möglich ist, sofern keine bevorrechtigten Fußgänger an der Kreuzung sind. Ein gelb blinkender Pfeil bei auf Rot geschalteten Ampeln signalisiert möglichen bevorrechtigten Querverkehr.
An Verkehrskreuzungen, die als Kreisverkehr ausgestaltet und ausgeschildert sind („carrefour giratoire"), hat das einfahrende Fahrzeug Vorfahrt zu gewähren. Wenn nichts anderes ausgeschildert ist, gilt – auch in kreisverkehrähnlichen Kreuzungen („rond point") - rechts vor links, d.h. der einfahrende Verkehr hat in der Regel Vorfahrt. Bei mehrspurigen kreisverkehrsähnlichen Kreuzungen ist dem auf der Außenspur fahrenden Fahrzeug Vorrang zu gewähren.
Durchgezogene gelbe Streifen am Fahrbahnrand bedeuten absolutes Halteverbot, unterbrochene Parkverbot.
Blaue Markierungen am Fahrbahnrand weisen auf ein begrenztes und ggfs. kostenpflichtiges Parken mit Parkscheiben (Zones Bleues) hin.
Die Promillegrenze beträgt 0,5; für Fahranfänger in den ersten beiden Jahren 0,2.
Die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen wurde 2018 von 90 auf 80 km/h gesenkt.

In der vom Stadtautobahnring Boulevard Périphérique umschlossenen Innenstadt von Paris und zahlreichen anderen französischen Großstädten sind mittlerweile Umweltzonen eingeführt worden. Diese dürfen unabhängig von der Art des Antriebs nur mit Kraftfahrzeugen befahren werden, die mit einer je nach Schadstoffausstoß abgestuften französischen Umweltplakette „Certificat Qualité de l'Air" (auch Crit'Air) gekennzeichnet sind. Vor dem 1. Januar 1997 erstmals zugelassenen Kraftfahrzeugen und vor dem 1. Juni 1999 erstmals zugelassenen Krafträdern wird keine Umweltplakette erteilt. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden. Innerhalb der Umweltzonen können Bereiche für Fahrzeuge bestimmter Schadstoffklassen gesperrt oder Parkverbote errichtet werden. Deutsche Umweltplaketten werden nicht anerkannt. Die französische Umweltplakette Certificat Qualité de l'Air kann auch für in Deutschland zugelassene Kraftfahrzeuge anhand von Angaben aus den gültigen deutschen Zulassungspapieren bestellt werden.

Das Fahren mit elektrischen Kleinstfahrzeugen (E-Roller) ist auf Gehwegen grundsätzlich verboten, es sei denn die Kommune hat dies erlaubt. In Paris ist das Fahren und Abstellen der E-Roller auf den Gehwegen verboten und wird mit Geldstrafen geahndet.

  • Informieren Sie sich bei Zugreisen insbesondere zu den Gepäckvorschriften bei der Bahngesellschaft SNCF.
  • Informieren sich Sie bei Autoreisen z.B. auf Bison Futé.

Führerschein

Der deutsche Führerschein wird anerkannt.

LGBTIQ

Es gibt keine Hinweise auf besondere Schwierigkeiten; die Akzeptanz ist insbesondere in Großstädten gut ausgeprägt.

  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.

Rechtliche Besonderheiten

An allen öffentlichen Orten gilt ein generelles Rauchverbot.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen mit Haftstrafen geahndet, mindestens droht ein pauschales Bußgeld in Höhe von 200 EUR.

Es ist in Frankreich nicht erlaubt, an öffentlichen Orten das Gesicht zu verhüllen. Vergehen können zu Strafen von bis zu 150 EUR führen.

Geld/Kreditkarten

Zahlungsmittel ist der Euro (EUR). Das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und die Bezahlung mit Kreditkarten sind überall möglich.

Einreise und Zoll

Siehe Aktuelles

Einreise- und Zollbestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Bitte erkundigen Sie sich daher vorab zusätzlich bei den Vertretungen Ihres Ziellandes. Nur dort erhalten Sie rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreise- und Zollbestimmungen Ihres Reiselandes. Der deutsche Zoll informiert über die aktuell geltenden Zollbestimmungen bei Einreise nach Deutschland.

Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Vorläufiger Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja
  • Vorläufiger Personalausweis: Ja, muss gültig sein
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: 
Frankreich ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedsstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957. Reisedokumente außer dem vorläufigen Personalausweis dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein.

Reisen in die französischen Überseegebiete

Die Einreise in die Überseegebiete Martinique, Guadeloupe, Französisch-Guayana, Mayotte und La Réunion sowie die Überseeterritorien Französisch-Polynesien, Saint-Pierre-et-Miquelon, Wallis und Futuna, Saint-Martin, Saint-Barthélemy und Neukaledonien ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

  • Reisepass: Ja
  • Personalausweis: Ja, siehe aber Anmerkungen
  • Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:

Reisedokumente müssen gültig sein.
Sollte die Flugroute eine Zwischenlandung auf nicht zu den französischen Überseeterritorien gehörenden Inseln vorsehen wie derzeit z.B. via Mauritius nach La Réunion oder via Tobago nach Martinique, kann es zu Ausweiskontrollen kommen. In diesem Fall ist für die Einreise ein mindestens noch sechs Monate gültiger Reisepass erforderlich, der Personalausweis ist nicht ausreichend. Das gilt auch für Rückflüge vom Flughafen Princess Juliana vom niederländischen Teil der Insel, Sint Maarten.

  • Bitte erkundigen Sie sich ggf. vor Reiseantritt bei Ihrer Fluggesellschaft.
  • Nehmen Sie sicherheitshalber einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass mit.

Minderjährige

Alleinreisende Personen unter 15 Jahren sollten eine amtlich beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mitführen.

  • Beachten Sie ggf. die Hinweise für eine Einverständniserklärung für Minderjährige.

Einfuhrbestimmungen

Die Ein- und Ausfuhr von Waren unterliegt den Bestimmungen der Europäischen Union. Der Grundsatz keiner Warenkontrollen schließt Stichprobenkontrollen im Rahmen der polizeilichen Überwachung der Grenzen und der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nicht aus.
Reisende müssen mitgeführte Barmittel (Bargeld, Zahlungsanweisungen, Solawechsel, Aktien, Schuldverschreibungen und fällige Zinsscheine/Kupons) ab 10.000 EUR (bei anderen Währungen die entsprechenden Gegenwerte) bei der Einreise in die EU oder der Ausreise aus der EU bei der zuständigen nationalen Behörde, in der Regel bei den Zollbehörden, schriftlich von sich aus anmelden.
Nähere Informationen erteilen die französischen Zollbehörden Douane.

Tiere

Für Reisen mit bestimmten Haustieren (Hunde, Katzen, Frettchen) in Länder der Europäischen Union mit Ausnahme von Irland, Malta und Finnland, wo abweichende Bestimmungen gelten, ist ein EU-Heimtierausweis erforderlich. Er dient u.a. als Nachweis, dass das Tier gegen Tollwut geimpft ist. 
Einen Musterausweis sowie weitergehende Informationen bietet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Gesundheit

Impfschutz

Für die Einreise nach Frankreich sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden für die Mittelmeerküste und Korsika Impfungen gegen Hepatitis A, für die Rheinebene und das Elsass Impfungen gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) empfohlen.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in den Sommermonaten vereinzelt in Südfrankreich durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber. Für Frankreich ist die Impfung i.d.R. nicht notwendig.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.

Zika-Virus-Infektion

Im Süden des Landes im Département Var wurden Einzelfälle von lokal erworbenen Zika-Virus-Infektionen nachgewiesen. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen in Zika-Virus-Infektion.

Durchfallerkrankungen

Bei Durchfallerkrankungen handelt es sich um häufige Reiseerkrankungen, siehe Durchfallerkrankungen. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen jedoch vermeiden. Zum Schutz Ihrer Gesundheit beachten Sie daher folgende grundlegende Hinweise:

  • Trinken Sie ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs, nie Leitungswasser. Durch den Kauf von Flaschenwasser mit Kohlensäure kann eine bereits zuvor geöffnete Flasche leichter identifiziert werden.
  • Benutzen Sie unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen möglichst Trinkwasser.
  • Falls kein Flaschenwasser zur Verfügung steht, verwenden Sie gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser.
  • Kochen oder schälen Sie Nahrungsmitteln selbst.
  • Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern.
  • Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, stets jedoch vor der Essenszubereitung und vor dem Essen.
  • Wenn möglich, desinfizieren Sie Ihre Hände mit Flüssigdesinfektionsmittel.

West-Nil-Fieber

Beim West-Nil-Fieber handelt es sich um eine durch Zugvögel verbreitete, von tagaktiven Mücken auf den Menschen übertragene Viruserkrankung. In den Sommermonaten kann es in Frankreich zu saisonalen Ausbrüchen kommen. Die Infektion verläuft überwiegend klinisch unauffällig, in seltenen Fällen können jedoch schwere neurologische Symptome auftreten. Eine Schutzimpfung oder spezifische Behandlung existiert nicht, siehe West-Nil-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von West-Nil-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

Schistosomiasis (Bilharziose)

Seit 2015 wurden auf Korsika einzelne Fälle von Bilharziose durch Schistosomiasis haematobium berichtet. Sämtliche Infektionen stehen im Zusammenhang mit Aufenthalten und Süßwasserkontakten am Unterlauf des Flusses Cavu/Cavo nahe der Stadt Porto Vecchio im Süden der Insel. Eine grundsätzliche Gefährdung kann dort nicht ausgeschlossen werden, siehe Schistosomiasis.

  • Sehen Sie vom Baden im Fluss Cavu/Cavo ab.

Medizinische Versorgung

In Frankreich besteht für alle Personen, die in Deutschland gesetzlich versichert sind, ein Anspruch auf dringend erforderliche Behandlung bei Ärzten, Zahnärzten und in Krankenhäusern, die vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassen sind. Als Nachweis ist die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), bzw. Ersatzbescheinigung vorzulegen. Beide Dokumente erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.

Französische Überseegebiete

Zika-Virus-Infektion

Bis auf La Reúnion und Mayotte sind alle französischen Überseedépartements Übertragungsgebiete für Zika-Viren. Die vorrangig durch tagaktive Aedes-Mücken übertragene Infektion mit Zika-Viren kann in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen beim Kind führen sowie neurologische Komplikationen beim Erwachsenen hervorrufen.

  • Beachten Sie für Ihre Reise die Empfehlungen in Zika-Virus-Infektion.

Dengue-Fieber

Dengue-Viren werden in allen französischen Überseegebieten durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.

Chikungunya-Fieber

Chikungunya-Viren werden in allen französischen Übersee von tagaktiven Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung ist gekennzeichnet durch hohes Fieber und unter Umständen länger anhaltenden Gelenk- und Muskelschmerzen. Die Beschwerden können oft nicht eindeutig von anderen durch Mücken übertragenen Erkrankungen unterschieden werden. Chikungunya-Fieber heilt nicht immer folgenlos aus, selten kommt es zu langanhaltenden rheumaähnlichen Beschwerden. Weitere Informationen siehe Chikungunya-Fieber.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Chikungunya-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.

HIV/AIDS

In allen französischen Überseedépartments besteht ein grundsätzliches HIV-Übertragungsrisiko durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen.

  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in den französischen Überseegebieten ist nicht mit dem europäischen Standard vergleichbar, im regionalen Vergleich jedoch gut. Besonders chronisch kranke und behandlungsbedürftige Menschen sollten sich des gesundheitlichen Risikos einer Reise in die französischen Überseegebiete bewusst sein.

  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreise-Kranken- und Rückholversicherung ab.
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen.
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch reisemedizinische Beratungsstellen, Tropen- oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.

Französisch-Guayana

Impfschutz

Für Französisch-Guayana ist eine Gelbfieberimpfung für alle Personen, die älter als ein Jahr sind, zur Einreise vorgeschrieben, siehe WHO. Es muss landesweit mit einer Übertragung von Gelbfieber gerechnet werden.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen muss laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung. Die Nachweispflicht entsprechend der WHO-Vorgaben wird nach derzeitigem Kenntnisstand aktuell nicht umgesetzt.
  • Als Reiseimpfung werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In Französisch-Guayana liegt ganzjährig ein mittleres Risiko entlang der Flüsse, insbesondere der Flüsse Oiapoque, Approuague, Mana und Maroni vor. Ebenfalls besteht ein mittleres Risiko in den Regionen um den Petit-Saut-Staudamm und Saül sowie Grand Santi und Maripasoula. Die Küstenregion, einschließlich der Städte Kourou und Cayenne gelten als malariafrei. Der Anteil an Malaria tertiana (P. vivax) beträgt über 97%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.

Bei Reisen in Gebiete mit mittlerem Malariarisiko, die mehr als 48 Stunden von der nächsten medizinischen Einrichtung mit Möglichkeit zur Malariadiagnostik und -therapie entfernt sind, ist die Mitnahme von entsprechenden Medikamenten zur notfallmäßigen Selbstbehandlung empfohlen. 

  • Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.

Trypanosomiasis („Mal de Chagas")

In Französisch-Guayana kann durch Ausscheidungen von Raubwanzen, die in Ritzen einfacher Behausungen in ländlichen Regionen leben, die amerikanische Trypanosomiasis (Chagas) übertragen werden. Diese können sowohl durch den Biss infizierter Wanzen oder seltener durch verunreinigte Frucht- bzw. Zuckerrohrsäfte aufgenommen werden. Einen Schutz gegen Bisse können korrekt angebrachte Bettnetze bieten. In der akuten Erkrankungsphase stehen grippeähnliche Symptome und u.U. eine Schwellung des Augenlides im Vordergrund. Bis zu Jahre nach der Infektion können z.T. gravierende Organveränderungen an Herz und Verdauungstrakt auftreten. Insgesamt ist das Risiko für Reisende jedoch sehr gering.

  • Nutzen Sie zum Schutz gegen Bisse korrekt angebrachte Bettnetze.

Martinique

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Guadeloupe

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

St. Barthélemy

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

St. Martin

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Französisch-Polynesien und Neukaledonien

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

La Réunion

Impfschutz

Für die Einreise nach La Reúnion sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Mayotte

Impfschutz

Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen, die älter als ein Jahr sind und aus einem Gelbfiebergebiet einreisen oder sich dort mehr als 12 Stunden im Transit aufgehalten haben, gefordert, siehe WHO. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Impfung notwendig.

  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender der STIKO auf dem aktuellen Stand befinden. Insbesondere sollte ein adäquater Impfschutz gegen Masern sichergestellt sein.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B empfohlen.

Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.

  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.

In Überseedépartement Mayotte besteht ganzjährig ein geringes Risiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen.

Bitte beachten Sie neben dem generellen auch den medizinischen Haftungsausschluss

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Informationen
Allgemeines

4167 qkm.

280.908 (UNO Schätzung 2020).

68 pro qkm.

Hauptstadt

Papeete (Tahiti).

Geographie

Französisch-Polynesien besteht aus 120 Inseln, die sich in fünf Inselgruppen aufteilen. Die Leeward- und die Windward-Inseln, die zusammen auch Gesellschafts-Inseln (Archipel de la Société) genannt werden, sind bergig mit flachen Küstenstreifen. Tahiti ist die größte der Windward-Inseln, höchste Erhebungen sind der Mount Orohena (2236 m) und der Mount Aorai (2068 m). Das neben Tahiti gelegene Moorea ist eine malerische Insel vulkanischen Ursprungs mit langen weißen Sandstränden. Raiatea und Bora-Bora sind die größten der Leeward-Inseln und haben eine eher hügelige Landschaft. 298 km östlich von Tahiti liegt der Tuamotu-Archipel, der aus 80 Korallenatollen besteht. Die Marquesas (1497 km nordöstlich von Tahiti) sind zwei Inselgruppen vulkanischen Ursprungs, die in eine nördliche und südliche Gruppe aufgeteilt werden. Südlich von Tahiti liegen die grasbewachsenen Austral-Inseln, eine von Ost nach West verlaufende 499 km lange Inselkette.

Regierung

Französisches Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) seit 2004. Durch die Änderung des offiziellen Status des Gebietes von Überseeterritorium (TOM) in Überseeland (pays d'outre-mer) wurde die Position der lokalen Regierung und des lokalen Präsidenten gestärkt. Frankreich ist nur noch für Außenpolitik, Justiz, Verteidigung, innere Sicherheit und Geldwesen zuständig. Die gesetzgebende Regionalversammlung Assemblée territoriale (57 Mitglieder) wird alle fünf Jahre gewählt. Zwei Vertreter werden in die Pariser Nationalversammlung und ein weiterer in den Senat entsandt.

Staatsoberhaupt

Emmanuel Macron, seit Mai 2017, vertreten durch Hochkommissar Alexandre Rochatte, seit September 2025.

Regierungschef

Moetai Brotherson, seit Mai 2023.

Elektrizität

110 V, 60 Hz (in älteren Hotels); 220 V, 60 Hz (in neueren Hotels). Eventuell ist ein französischer Adapter erforderlich, der meistens an der Rezeption erhältlich ist.

Regierungschef

Moetai Brotherson, seit Mai 2023.

Übersicht

Die Inseln von Französisch-Polynesien strahlen entspannte Ruhe aus und sind der Inbegriff von türkisfarbener Brandung und romantischen Sonnenuntergängen. Weit weg und unberührt sind die Inseln, auf denen die Natur alles andere dominiert.
Die ersten Europäer, die im 16. Jahrhundert hier Fuß an Land setzten, waren die spanischen und portugiesischen Entdecker. Erst übernahmen die Briten, danach die Franzosen die Macht im 18. Jahrhundert.
Tahiti, die größte Insel von Französisch-Polynesien, die von Mount Orohena (2.236 m) und Mount Aorai (2.068) dominiert wird und sich vor allem durch ihre spektakuläre tropische Landschaft auszeichnet, wurde 1842 französisches Protektorat. Die anderen Inseln folgten um die vorletzte Jahrhundertwende. 1957 wurde Französisch-Polynesien ein französisches Überseeterritorium und 2004 neben Neukaledonien das zweite französische Überseeland.
 

Anreise

Anreise mit dem Flugzeug

Französisch-Polynesien wird u.a. von United Airlines (UA)Air New Zealand (NZ)American Airlines (AA) und Air Tahiti Nui (TN) angeflogen. Air Tahiti Nui (TN) fliegt ab Paris via Los Angeles nach Papeete.

Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus fliegen nach Papeete u.a.:
Lufthansa (LH) ab Frankfurt/M. in Kooperation mit Air Tahiti Nui (TN) via Los Angeles sowie
Air France (AF) von deutschen Flughäfen, Wien und Zürich aus via Paris und Los Angeles.

- Swiss (LX) fliegt ab Zürich in Kooperation mit Air Tahiti NUI (TN) via Paris (CDG).

Flugverbindungen von Paris nach Papeete bieten auch French bee (BF) via San Francisco und Air Tahiti Nui (TN) via Los Angeles an.

Flugzeiten

Frankfurt - Papeete: ab 22 Std. 30 Min.; Wien/Zürich - Papeete: ab 25 Std.; Paris - Papeete: ab 22 Std. 25 Min.

Der Aéroport international Tahiti Faa'a (PPT), auf Tahiti, liegt ca. 6 km westlich von Papeete. Busse zur Stadt fahren nur Montag bis Freitag von 05.00 -16.00 Uhr im 20-30-Minuten-Takt, weniger häufig am Samstag. Flughafeneinrichtungen: Duty-free-Shop, Bank, Postamt, Bar, Restaurant, Snackbar, Geschäfte, 24-Std. Tourist-Information, Hotelreservierungs- und Mietwagenschalter. Taxistand.

Ausreisegebühr

Auf Französisch-Polynesien sind keine Flughafengebühren zu entrichten.

 

Anreise mit dem Schiff

Papeete auf Tahiti, der einzige internationale Hafen, wird von Kreuzfahrtschiffen angelaufen.

Kreuzfahrtschiffe

Auf ihren in Hamburg startenden Kreuzfahrt-Weltreisen legen Phoenix und AIDA auch in Papeete an. In Europa startende Kreuzfahrten mit Zwischenstopp in Papeete werden außerdem auch von Costa, MSC und Princess Cruises angeboten.

 

Vor Ort unterwegs

Unterwegs mit dem Flugzeug

Die Regionalfluggesellschaft Air Tahiti (VT) verbindet Tahiti von ihrer Basis in Papeete aus sowohl mit den Nachbarinseln Moorea, Huahine, Raiatea, Bora-Bora und Maupiti als auch einer Vielzahl weiter entfernt liegender Inseln Französisch-Polynesiens.

 

Unterwegs mit dem Auto/dem Bus

Tahiti besitzt entlang der Küste eine asphaltierte Ringstraße. Bei Taravao, im Osten der Insel, zweigen Stichstraßen zu den Orten Tautira und Teahupoo ab. Die übrigen Inselstraßen sind zumeist unbefestigt.

Auch auf Bora Bora, Moorea, Huahine und Raiatea gibt es Ringstraßen, die die Küste entlang führen.

Rechtsverkehr/Linksverkehr

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Zustand der Straßen

Zumeist sind auf den verschiedenen Inseln nur die Straßen entlang der Küsten asphaltiert. Straßen im Inselinneren sind in der Regel unbefestigt.

Autovermietung

Auf den größeren Inseln sind verschiedene Mietwagenanbieter am Flughafen und in den Städten vertreten.

Taxi

Taxis gibt es auf Tahiti, Moorea, Bora Bora, Huahine und Raiatea. Sie sind vor vielen Hotels sowie an Flug- und Fährhäfen zu finden. 

Fahrrad

Mopeds und Fahrräder können auf den größeren Inseln angemietet werden.

Reisebus

Le Truck-Busse umrunden die größeren französisch-polynesischen Inseln entlang ihrer Küstenstraßen. Die Busse halten jederzeit an, wenn Passagiere aussteigen möchten; feste Fahrpläne und Haltestellen gibt es nicht.

Vorschriften

Verkehrsbestimmungen:
- Promillegrenze: 0,5 ‰.

Es gilt die französische Straßenverkehrsordnung, jedoch kann es örtliche Besonderheiten geben.

Geschwindigkeitsbeschränkungen:
- innerorts: 40 km/h;
- außerorts: 80 km/h.

Pannenhilfsdienst

Der ADAC-Auslands-Notruf bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken‑ und ‑unfallschutzes umfangreiche Hilfeleistungen bei Fahrzeugpannen, Verkehrsunfällen, Verlusten von Dokumenten und Geld bis hin zu medizinischen Notfällen. Die Notrufnummer ist rund um die Uhr erreichbar; bei Fahrzeugschäden: Tel. +49 (89) 22 22 22, bei Erkrankungen: +49 (89) 76 76 76.

Dokumentation

Der nationale Führerschein ist ausreichend.

 

Unterwegs mit dem Schiff

Zwischen Tahiti, Moorea und Aremiti verkehren mehrmals täglich Katamarane von Aremiti (Fahrtzeit: 30 Min.).

Kreuzfahrten zwischen den verschiedenen französisch-polynesischen Inseln bieten Reedereien wie Oceania Cruises, Aranui, Paul Gauguin Cruises, Ponant, Windstar Cruises und Regent Seven Seas Cruises an. Auf diesen Kreuzfahrten werden u.a. die Inseln Tahiti, Moorea, Bora Bora, Raiatea, Nuku Hiva und Fakarava angelaufen.

 

Gesundheitsvorsorge

Übersicht

Es gibt etwa 30 Krankenhäuser und etwa 300 Ärzte in Französisch-Polynesien.

Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung und Reiserückholversicherung wird empfohlen.

Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden.

Anmerkungen Impfungen

[1] Das durch Stechmücken übertragene Dengue-Fieber kommt landesweit vor. Es empfiehlt sich ein wirksamer Insektenschutz. Bei längerem Aufenthalt oder besonderer Exposition empfiehlt sich eine Impfung gegen Dengue-Fieber.

[2] Eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber wird von allen Reisenden verlangt, die über ein Jahr alt sind und nach Aufenthalt in einem von der WHO ausgewiesenen Infektionsgebiete einreisen wollen. Ausgenommen sind Reisende, die sich nicht länger als 12 Stunden im Transitraum in den Infektionsgebieten aufgehalten haben.

[3] Hepatitis A und Hepatitis B kommen vor. Eine Hepatitis A-Schutzimpfung wird generell empfohlen. Die Impfung gegen Hepatitis B sollte bei längerem Aufenthalt und engem Kontakt zur einheimischen Bevölkerung sowie allgemein bei Kindern und Jugendlichen erfolgen.

Essen und Trinken

Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen) die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher sollten stets sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Wasser außerhalb der Stadtgebiete sollte abgekocht oder anderweitig keimfrei gemacht werden oder abgepackt gekauft werden. Beim Kauf von abgepacktem Wasser sollte darauf geachtet werden, dass die Original-Verpackung nicht angebrochen ist. Milch ist pasteurisiert und einheimische Milchprodukte können ebenso wie Fleisch, Geflügel, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse in der Regel ohne Bedenken verzehrt werden. Der Genuss von Schalentieren und gekochtem Fisch kann allerdings u. U. Vergiftungserscheinungen nach sich ziehen. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenrestaurants und von Märkten wird gewarnt.

Andere Risiken

Die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene (u.a. gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken, Poliomyelitis und Influenza) sollten vor der Reise ggf. aufgefrischt werden.

Die durch Mücken übertragene Viruserkrankung Chikungunya (CHIC) kommt vor. Wirksamen Schutz bieten hautbedeckende Kleidung und insektenabweisende Mittel. Eine Impfung gegen Chikungunya ist verfügbar, eine Impfempfehlung der STIKO besteht jedoch noch nicht.

Landesweit tritt die durch Insekten verursachte Filariose auf. Ein wirksamer Insektenschutz reduziert die Übertragungsgefahr.

HIV/Aids ist eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches Gesundheitsrisiko bergen.

Das Zika-Virus wird durch Stechmücken auf den Menschen übertragen. Zu den Symptomen gehören u.a. Fieber, Gelenkschmerzen und eine Bindehautentzündung. Häufig bleibt die Infektion unbemerkt oder verläuft nur mit milden Symptomen. Das Virus kann bei Ungeborenen Fehlbildungen verursachen und zu Schwangerschaftskomplikationen führen. Es existiert weder eine Impfung noch eine medikamentöse Prophylaxe. Eine konsequente Einhaltung persönlicher Mückenschutzmaßnahmen wird empfohlen.

Geld

Währung

In dem französischen Überseeland (Pays d'outre mer/P.O.M.) Französisch-Polynesien und in dem französischen Überseeterritorium (Territoires d'Outre-Mer/T.O.M) Neukaledonien ist die offizielle Währung der CFP Franc, der an den Euro gebunden ist.

1 CFP Franc = 100 Centimes. Währungskürzel: CFP Fr, XPF (ISO-Code). Banknoten sind im Wert von 10.000, 5.000, 1.000 und 500 CFP Fr im Umlauf; Münzen in den Nennbeträgen von 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 CFP Fr.

Kreditkarten

American Express, Visa, Mastercard und Diners Club werden vor allem in Hotels, größeren Geschäften und Autoverleihstationen auf Tahiti, Bora Bora, Moorea und Huahine akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
 

Geldautomaten

Bankkarten

Mit der Kreditkarte und Pinnummer kann an Geldautomaten Geld abgehoben werden. Die Girocard (ehemals ec-Karte) mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol wird weltweit akzeptiert. Sie kann an Geldautomaten mit dem Cirrus-, Plus- oder Maestro-Symbol zum Geldabheben genutzt werden. Auf den größeren Inseln von Französisch-Polynesien gibt es Banken mit Geldautomaten, die Bankkundenkarten mit dem Maestro- oder Cirrus-Zeichen akzeptieren. Zur Sicherheit sollten Reisende stets über eine alternative Geldversorgung wie zum Beispiel Bargeld verfügen.

Die neue Debitcard und ihre Nutzung im Ausland
Aus der Girocard wurde eine Debitcard: Seit 2023 stellen Banken keine neuen Girokarten mehr mit dem Maestro-Symbol aus. Noch gültige Karten mit dem Maestro-Symbol können jedoch im In- und Ausland weiterhin bis zum Ablauf ihrer Gültigkeit genutzt werden. Spätestens Ende 2027 wird es das Maestro-Symbol nicht mehr geben.
 
Maestro-Nachfolger sind „Debit Mastercard“, „Visa Debit“ oder „V-Pay“. Visa Debit und Debit Mastercard sind weltweit in mehr als 200 Ländern, in denen Visa und Mastercard akzeptiert werden, nutzbar. Für die Buchung von Reisen oder Mietwagen werden oft nur Kreditkarten akzeptiert. Zur Sicherheit gehört neben einer Debitkarte auch immer eine Kreditkarte ins Reisegepäck.

Achtung: Reisende, die mit ihrer Bankkundenkarte im Ausland bezahlen und Geld abheben wollen, sollten sich vor Reiseantritt bei ihrem Kreditinstitut über die Nutzungsmöglichkeit ihrer Karte informieren. 

Reiseschecks

Reiseschecks sind in Deutschland und in der Schweiz nicht mehr und in Österreich kaum noch erhältlich. Reiseschecks können in Französisch-Polynesien in Papeete und in wenigen anderen größeren Städten in einigen Banken und Wechselstuben eingelöst werden. 

Öffnungszeiten der Bank

Mo-Fr 08.00-15.30 Uhr, z. T. auch Sa 07.45-11.30 Uhr.

Devisenbestimmungen

S. Frankreich.

Währungen

Sprache

Überblick

Amtssprachen sind Französisch und Tahitisch. Polynesische Sprachen und Englisch werden ebenfalls gesprochen.

Zollfrei Einkaufen

Überblick

Folgende Artikel können zollfrei nach Französisch-Polynesien eingeführt werden:

200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 g Tabak (Personen ab 18 J.);

4 l Kombination aus Champagner, Wein oder Schaumwein;

oder 2 l Bier, Wermut, Weine aus Pflanzen oder Aromastoffen (2 l Champagner, Weine oder Schaumweine können hinzugefügt werden),

oder 2 l andere alkoholische Getränke (2 l Champagner, Weine oder Schaumweine können hinzugefügt werden) (Personen ab 18 J.).

Andere Artikel für den persönlichen Gebrauch im Wert von bis zu 50.000 CFP Fr (Kinder bis 15 Jahren 15.000 CFP Fr).

 

Achtung: Mindestens 48 Stunden vor der Einreise muss eine elektronische Einfuhrerklärung über die App "Je Déclare!" abgegeben werden.
 

Verbotene Importe

Drogen, Narkotika, Waffen, tierische Produkte, Früchte, Blumen.

Kommunikation

Telefon

Selbstwählferndienst.

Mobiltelefon

GSM 900. Netzbetreiber ist Tikiphone S.A. (Internet: www.vini.pf).

Internet

Es gibt Internetcafés in Papeete und Moorea.

Post

Luftpost nach Europa benötigt zwischen sechs und zehn Tagen.
Öffnungszeiten der Postämter: Mo-Do 07.00-18.00 Uhr und Fr 07.00-14.00 Uhr, Sa 08.00-11.00 Uhr.
Am Internationalen Flughafen Faaa: Mo-Fr 05.00-09.00 Uhr und 18.30-22.30 Uhr, Sa-So 05.00-12.00 Uhr und 18.30-22.30 Uhr

Radio

Da sich der Einsatz der Kurzwellenfrequenzen im Verlauf eines Jahres mehrfach ändert, empfiehlt es sich, die aktuellen Frequenzen direkt beim Kundenservice der Deutschen Welle (Tel: (+49) (0228) 429 32 08. Internet: www.dw-world.de) anzufordern.

Einkaufen

Überblick

Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien von den Marquesas, Tanzkostüme, Muschelschmuck, einheimisches Parfüm, Monoi Tiare Tahiti (mit dem Duft von Tahitis Nationalblume parfümiertes Kokosöl), Vanilleschoten und buntgemusterte Pareu-Stoffe, aus denen die traditionellen Pareu-Kleider hergestellt werden.

Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 07.30-17.00 Uhr, Sa 07.30-11.00 Uhr. Geschäfte in Einkaufszentren sind abends länger geöffnet. Keine feste Zeit für Mittagspausen.

Kulinarisches

Übersicht

In den Hotelrestaurants werden französische, italienische, chinesische und vietnamesische Spezialitäten angeboten. Die französische und chinesische Küche in Papeete ist berühmt. Beliebte Gerichte sind geräucherte Brotfrucht, Bergbananen, Fafa (Spinat) mit Spanferkel, Poisson Cru (marinierter Fisch) oder Poe (stärkehaltiger Pudding aus Papayas, Mangos und Bananen). Trucks oder Imbisswagen am Strand verkaufen Steaks, Pommes Frites, Hähnchen, Poisson Cru Brochettes und Shish Kebab. Das Angebot an alkoholischen Getränken ist groß.

Kultur

Religion

Protestantisch (54 %), römisch-katholisch (30 %) und andere christliche Religionen (10 %).

Soziale Verhaltensregeln


Umgangsformen: Den eher einfachen Lebensstil der Inseln kann man an den typischen Fares-Hütten erkennen, die aus Bambus gebaut werden und Pandanus-Dächer haben. Die üblichen Höflichkeitsformen sollten beachtet werden.

Kleidung: Einheimische Frauen sind in hellfarbene Pareus und Männer im entsprechenden Gegenstück gekleidet, aber von Besuchern erwartet man westliche Alltagskleidung.

Trinkgeld
ist nicht üblich.

Landesdaten

Vorwahl

+689

Fläche(qkm)

4,167 (French Polynesia)

Bevölkerung

280.908 (French Polynesia)

Bevölkerungsdichte(pro qkm)

79

Bevölkerung im Jahr

2020

Mitglied der EU

No

Hauptnotrufnummer

15